11. Okt, 2017

Malerweg Etappe 2: Stadt Wehlen - Hohnstein

Nach der erholsamen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zur bergigen 2. Etappe des Malerwegs. Wir wechselten wieder mit der Fähre die Uferseite der Elbe und starteten vom Markplatz Wehlen aus unsere heutige Tour. Erst folgten wir gemütlich der Elbe, bevor der Weg dann ziemlich steil hinauf zum Schwarzberggrund führte. Wir erreichten nach einer Weile den Steinernen Tisch, welcher 1710 für ein spezielles Jagdessen errichtet worden sein soll. Der gut begehbare Weg führte uns auf die asphaltierte Basteistrasse und gelangten so zur Basteiaussicht, einem absoluten Highlight und äusserst beliebten Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz. Wir folgten der Beschilderung zur Basteibrücke, querten dieses Motiv unzähliger Postkarten und stiessen so auf die Felsenburg Neurathen. Ein kleiner Rundgang in dieser Felsenburg, welche zu den grössten und ältesten Burganlagen des frühen Mittelalters in der Sächsischen Schweiz zählt, liessen wir uns natürlich nicht nehmen. Der Weiterweg führte uns über gut ausgebaute und unzählige Steinstufen wieder hinunter ins Tal und wir erreichten den künstlich angelegten Amselsee. Am Uferweg zogen wir vorbei und stiegen zum Amselfall hoch, wo sich uns die Schleusen des kleinen Wasserfalls für ein kleines Entgelt öffneten. Wir wanderten nach der verdienten Stärkung weiter bergan, zunächst steil, dann etwas flacher, immer am Grünbach entlang. Wir errichten Rathewalde und wanderten auf der Strasse durch die Ortschaft. An Feldern vorbei trafen wir auf die stark befahrene Hauptstrasse, welcher wir nun einen Moment folgen mussten und erreichten so den Wanderparkplatz. Der Wanderweg brachte uns vom Waldrand in den Wald hinein und schon bald empfing uns die tolle Aussicht des Hocksteins, welche uns ein wenig innehalten liess. Der Abstieg durch die äusserst enge und dunkle Wolfsschlucht führte uns über unzählige Metall- und Holzstufen steil bergab und wir erreichten so das zauberhafte Polenztal. Bevor wir noch den Abstecher nach Hohnstein und dessen Burg machten, bezogen wir unsere Zimmer in der gemütlichen Pension Polenztal, wo unsere heutige Etappe ihr Ende fand. Schöne, erlebnisreiche Etappe mit 13 Kilometern (inkl. div. Abstechern) in 4.5 Stunde reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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