13. Okt, 2017

Malerweg Etappe 4: Altendorf - Neumannmühle

Mit der 4. Etappe des Malerwegs stand heute, die längste, aber wohl auch die abwechslungsreichste mit vielen Höhepunkten auf unserem Programm. Wir machten uns nach dem Frühstück zügig auf und wanderten an der Strasse entlang durch die Quartiere von Altendorf. In angenehmen Gefälle ging es bergab und wir wanderten am Altendorfer Bach entlang zur idyllische Dorfbachklamm. Der Weg führte nun steil über eine Vielzahl von Stufen aus Holz und Stein, sowie Metallleitern nach unten ins Tal. Nach der Ostrauer Mühle stiegen wir nun stetig und etwas steil in die Höhe und folgten dem Baumweg und danach dem Elbleitenweg zum grossen Schrammtor. Über Stufen durchschritten wir dieses imposante Felsentor und wanderten danach über den Jägersteig, welchen wir abermals mit vielen Leitern und Stufen überwinden mussten. Wir folgten dem Gratweg der Schrammsteinaussichten und hatten dabei immer wieder imposante Blicke ins Elbsandsteingebirge. Der Weg verlief nun eben und bequem weiter zur Breite-Kluft-Aussicht und auf dem Zurückesteig ging es im leichten Auf und Ab über die Felsen bergab. Wir passierten das Kleine Prebischtor und wanderten am Kleinen Dom vorbei, wo es etwas später auf dem breiten Sandweg leicht bergab ging. Der Forstweg brachte uns dann hinunter zum Wanderparkplatz Beuthenfall, wo wir dann der Strasse bis zum Lichtenhainer Wasserfall folgten. Wir querten das Flüsschen Kirnitzsch über eine Steinbrücke und stiegen danach über Holzbalken und Schotterwege beständig bergauf. Der Forstweg führte uns zum sogenannten Kuhstall, einem grossen Felsentor, welches wir mit der schmalen Himmelsleiter erklimmen konnten. Die Steinstufen führten uns auf der anderen Seite wieder hinunter zur Gaststätte am Kuhstall. Nach dem kräftigen Abstieg über Stufen und durch die steilen Felswände gelangten wir zur Verzweigung in Richtung Felsenmühle. Der Weg verlief nun bequem bergab und erreichten den Flössersteig oberhalb der Kirnitzsch. Diesem konnten wir bis zur historischen Neumannmühle folgen, wo unsere lange Etappe nun auch ihr Ende fand. Im Berghaus Neumannmühle befand sich dann unsere Unterkunft, wo wir heute für einmal im Massenlager nächtigten durften. Anstrengende und anspruchsvolle, aber dennoch wunderschöne Wanderung mit 20 Kilometer in 6.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 750 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie