17. Okt, 2017

Malerweg Etappe 7: Kurort Gohrisch - Weissig

Nach der erholsamen Nacht im Kurort Gohrisch nahmen wir die 7. Etappe des Malerwegs in Angriff. Wir wanderten auf der Strasse zurück zum Waldrand hinauf, damit wir dort wieder auf den Malerweg einzweigen konnten. Der Jagdsteig führte uns nun leicht bergab, überquerten dann die Hauptstrasse und folgten dem Schotterweg in den Wald hinein. Der schmale Pfad brachte uns bergab zum Ort Pfaffenstein, wo wir nach der Gaststätte abzweigten und über Steinplatten, vielen Stufen und kleinen Leitern bergauf zum Gipfel des Pfaffensteins stiegen. Etwas unterhalb des Gipfels, machten wir über Felsen, Stufen, Leitern und Felsspalten den Abstecher zur Barbarine, dem wohl bekanntesten und sehenswertesten Sandsteinturm des Elbsandsteingebirges. Zurück auf dem Malerweg brachte uns der Abstieg über das Sandloch zu einem breiten Weg, welcher uns durch den Wald führte. Wir umrundeten in einem weiten Bogen und im leichten Auf und Ab den Tafelberg Quirl und kamen dabei am Diebskeller vorbei. Diese 30 Meter lange Höhle ist die grösste der Sächsischen Schweiz und soll Ende des 19. Jahrhunderts einer Räuberbande Unterschlupf geboten haben. Wir verliessen nun bergab den Wald und folgten der Strasse in den Ort Königstein hinein. Wir durchquerten dieses idyllische Städtchen und wanderten auf die sehenswerte Kirche St. Marien zu. Direkt hinter der Kirche führten uns Stufen steil und heftig durch den Wald bergauf. Wir erreichten die 400 Jahre alte Burgfestung Königstein, welche mehr als 50 historische Bauwerke umfasst und ein Besuch als absolute Pflicht gilt. Nach unserer Erkundungstour durch die Festung, wanderten den Festungsmauern entlang und später über Stufen sanft bergab. Über Wege durch den Eichenwald und später über Asphaltstrassen erreichten wir Thümersdorf mit seiner regional-bekannten Schokoladenmanufaktur. Nach dem Schloss führte uns ein sandiger Weg leicht bergauf und gelangten zu einem Mauseoleum, von welchem wir einen schönen Blick ins Elbtal geniessen konnten. Zwischen dem Feld und Waldrand verlief unser Weg direkt in den Wald hinein, wo wir dem Schotterweg folgten. Dabei konnten wir noch einen Blick auf die Bastei werfen, welche wir ja bereits auf unserer 2. Etappe besuchten. Wir erreichten zum Schluss über weiche Wiesenwege den Ort Weissig und wanderten der Strasse entlang zu unserem Etappenziel und Unterkunft Rathener Hof. Erlebnisreiche und schöne Wanderung mit 19 Kilometern in 5 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts.

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