Fernwanderung auf dem Malerweg

12. Okt, 2017

Nach dem stärkenden Frühstück ging es schon wieder los und wir machten uns bereit für die 3. Etappe des Malerwegs. Wir zweigten in den wildromantischen Schindergraben ein und folgten dort dem Lehrpfad über Wurzeln und Steine steil bergauf. Beim ersten Querweg zweigten wir rechts ab und wanderten auf dem bequem angelegten Weg durch den Wald. Der kleine Abstecher zur beeindruckenden Gautschgrotte war ein Besuch allemal wert. Zurück auf dem Malerweg wanderten wir weiter durch den Wald und gelangten zur Brandbaude und der Brandaussicht, welche auch Balkon der Sächsischen Schweiz genannt wird. Die Aussicht auf die schönen Tafelberge lud uns bei einer verdienten Erfrischung zum Verweilen ein. Nach der Baude führte uns eine Treppe steil hinab in den Tiefen Grund, wo wir zur asphaltierten Strasse stiessen. Dieser folgten wir ein kurzes Stück in nördlicher Richtung, bevor wir wieder in einen schmalen Pfad einbogen. Über viele Stufen stiegen wir nun in die Höhe und gelangten nach Waitzdorf, wo wir uns in der dortigen Schänke stärken konnten. Hinter der Ortschaft erreichten wir die Waitzdorfer Aussicht mit fantastischen Blick über die Tafelberge der sächsischen Schweiz. Danach wanderten auf dem steinigen Pfad bergab und gelangten in den schönen Kohlichtgrund. Der Mühlweg brachte uns immer schön am Bach entlang über kleine Brücken und an Felsen vorbei zur Kohlmühle. Dort folgten wir der Strasse bis zum Bahnhof, wo wir die Gleise überquerten und danach in einen schmalen Weg einzweigten. Erst dem Bahntrassee und dann dem Fluss Sebnitz entlang, stieg nun der Weg durch den Wald wieder steil bergan. Etwas flacher, aber immer noch bergauf erreichten wir dann auf dem Strässchen die Ortschaft Altendorf. Dort folgten wir der Hauptstrasse zu unserer Unterkunft Pension Heiterer Blick, wo unsere Etappe dann endete. Aussichtsreiche Wanderung mit 16 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.

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11. Okt, 2017

Nach der erholsamen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zur bergigen 2. Etappe des Malerwegs. Wir wechselten wieder mit der Fähre die Uferseite der Elbe und starteten vom Markplatz Wehlen aus unsere heutige Tour. Erst folgten wir gemütlich der Elbe, bevor der Weg dann ziemlich steil hinauf zum Schwarzberggrund führte. Wir erreichten nach einer Weile den Steinernen Tisch, welcher 1710 für ein spezielles Jagdessen errichtet worden sein soll. Der gut begehbare Weg führte uns auf die asphaltierte Basteistrasse und gelangten so zur Basteiaussicht, einem absoluten Highlight und äusserst beliebten Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz. Wir folgten der Beschilderung zur Basteibrücke, querten dieses Motiv unzähliger Postkarten und stiessen so auf die Felsenburg Neurathen. Ein kleiner Rundgang in dieser Felsenburg, welche zu den grössten und ältesten Burganlagen des frühen Mittelalters in der Sächsischen Schweiz zählt, liessen wir uns natürlich nicht nehmen. Der Weiterweg führte uns über gut ausgebaute und unzählige Steinstufen wieder hinunter ins Tal und wir erreichten den künstlich angelegten Amselsee. Am Uferweg zogen wir vorbei und stiegen zum Amselfall hoch, wo sich uns die Schleusen des kleinen Wasserfalls für ein kleines Entgelt öffneten. Wir wanderten nach der verdienten Stärkung weiter bergan, zunächst steil, dann etwas flacher, immer am Grünbach entlang. Wir errichten Rathewalde und wanderten auf der Strasse durch die Ortschaft. An Feldern vorbei trafen wir auf die stark befahrene Hauptstrasse, welcher wir nun einen Moment folgen mussten und erreichten so den Wanderparkplatz. Der Wanderweg brachte uns vom Waldrand in den Wald hinein und schon bald empfing uns die tolle Aussicht des Hocksteins, welche uns ein wenig innehalten liess. Der Abstieg durch die äusserst enge und dunkle Wolfsschlucht führte uns über unzählige Metall- und Holzstufen steil bergab und wir erreichten so das zauberhafte Polenztal. Bevor wir noch den Abstecher nach Hohnstein und dessen Burg machten, bezogen wir unsere Zimmer in der gemütlichen Pension Polenztal, wo unsere heutige Etappe ihr Ende fand. Schöne, erlebnisreiche Etappe mit 13 Kilometern (inkl. div. Abstechern) in 4.5 Stunde reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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10. Okt, 2017

Der Malerweg im Elbsandsteingebirge zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Wo sich einst Maler zu unsterblichen Werken inspirieren ließen,werden wir auf diesem Fernwanderweg in 8. Etappen durch die Sächsische Schweiz wandern.

Wir begaben uns daher ins malerische Städtchen Pirna, wo uns der Bus vom Bahnhof zu unserem Startpunkt im Stadtteil Liebethal brachte. Dort beginnt der Malerweg und wir nun eigentlich den Markierungen mit dem markanten „M“ durch den Liebethaler Grund sollten. Leider ist der offizielle Weg nun schon länger wegen Steinschlaggefahr ab der Lochmühle gesperrt und ist nicht durchgängig begehbar, so wurde daher eine Umleitung eingerichtet. Wir wanderten aber dennoch ein Stück am Fluss Wesenitz entlang, um einen Abstecher zum eindrücklichen Wagner-Denkmal zu machen. Die Plattform davor bot uns ein Plätzchen zum Verweilen an, um ein wenig der Musik aus Lohengrin lauschen zu können. Auf dem gleichen Weg machten wir uns wieder zurück und folgten nun der besagten Umleitung. Wir durchquerten die Ortschaft Liebethal und folgten der Strasse am Waldrand entlang bis nach Mühlsdorf. Wir durchquerten diesen beschaulichen Ort und zweigten in nördlicher Richtung zum Waldrand ab, welchem wir bis zum Mühlsdorfer Koordinatenstein folgten. Durch den Wald ging es bald etwas über rutschige Steinstufen steiler bergab und wanderten unter der Eisenbahnbrücke hindurch bis zur Strasse. Nach einem kurzen Stück bogen wir in einen Feldweg ein, über welchem wir durch Felder und Wiesen bis zum Ortseingang von Lohmen wanderten. Quer durch den Ort und an der markanten Friedenslinde vorbei, gelangten wir an den Waldrand und wechselten im Schleifgrund über die Brücke in den Uttewalder Grund. Unser Weg durch diese wunderschöne Schlucht verlief an moosbedeckten Felsen und über kleine Brücken zum Uttewalder Felsentor, welches als Hauptattraktion der ersten Etappe gilt. Geduckt ging es unter diesem tonnenschweren Felsblock hindurch und wir gelangten zum Gasthaus Waldidylle, wo wir stärkten und unseren ersten Stempel für die Stempelkarten holen konnten. Abwärts durch den Wehlener Grund erreichten wir den Ortseingang der Stadt Wehlen und zogen an Burgruine vorbei hinunter ins Zentrum des schönen Städtchens. Hier endete offiziell unsere erste Etappe des Malerwegs. Wir mussten jedoch noch mit der Fähre das Elbufer wechseln, um zu unserer heutigen Unterkunft Pension Bauernhäusl zu kommen. Wunderschöne Startetappe mit 16 Kilometern in 4 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 200 Höhenmeter aufwärts.

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