Fernwanderung auf dem Schluchtensteig

25. Sep, 2015

Startpunkt zu unserer sechsten und letzten Etappe des Schluchtensteigs war in der Stadtmitte von Todtmoos. Auf Nebenstrassen verlief unser Weg aus dem Städtchen hinaus, vorbei an der Wehrawaldklinik, erreichten wir den befestigten Weiherweg Schwarzenbach. Über den alten Hornweg führte uns ein Pfad etwas steiler bergab und überquerten dann etwas später die Wehra. Am Wildgehege vorbei brachte uns der Wanderweg in den kleinen Ort Todtmoos-Au mit seiner sehenswerten St. Josefs-Kapelle. Auf dem Schwandhaldenweg, welcher erst ansteigend auf einem Forstweg, dann später auf einem schmalen Pfad von hohen Felsen gesäumt verlief, brachte uns zu einem wunderbaren Aussichtspunkt. Zurück an der Wehra verlief der wurzelige, teils felsige Steig schön am Wasser entlang und brachte uns an kleinen Wasserfällen und imposanten Felsblöcken vorbei zur alten Steinernen Brücke. Der Weg führte uns dann durch einen Bannwald bis zum Jackisiebeneweg und weiter bis zum Wehrastausee und bot uns immer wieder schöne Aussichtspunkte entlang des Weges. Am Ende des Stausees brachte uns eine stufenreiche Steintreppe wieder hinab zur Wehra. Von dort hiess es dann lockeres Auslaufen am Fluss entlang zum Rathausplatz damit ins Zentrum der Weber- und Textilstadt Wehr. Das Ziel des Schluchtensteigs somit erreicht. Schöne Wanderung und mit 23 Kilometern längste Etappe des Schluchtensteigs in 6 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 590 Höhenmeter aufwärts.

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24. Sep, 2015

Vom Kneipp-Kurort St. Blasien im tiefen Tal der Alb startete unsere fünfte Etappe des Schluchtensteigs. Am Dom vorbei und über den Kurgarten verliessen wir St. Blasien und stiegen über eine schmalen Pfad stetig bergauf zu einer Forststrasse. Beim Schwandbrünnele bogen wir wieder in einen Wanderweg ein, welcher uns zum Lehenkopf mit einem Aussichtturm auf 1039 m brachte. Weiche Waldpfade leiteten uns hinüber zu den Weidefeldern von Urberg und schliesslich nach Horbach mit seinem idyllischen Klosterweiher. Über einen kurzen Aufstieg kamen wir auf eine Hochebene, welche uns hinüber zum verträumt gelegenen Ibach brachte. Auf der kreuzgeschmückten Hügelkuppe über Ibach hätte man einen wunderbaren Panoramablick auf die Alpengipfel, was die tief hängenden Wolken heute leider verhinderten. Über Forstwege gelangten wir dann zum Ibacher Kreuz. Etwas steil und im zickzack verlief nun unser Weg abwärts in die Hohwehraschlucht. Dieser kleinen romantischen Waldschluchtmit dem Flüsschen Wehra folgten wir nun talwärts, welche uns in zu unserem Etappenziel in den Stadtrand von Todtmoos brachte. Aussichtsreiche Wanderung mit 20 Kilometern in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 720 Höhenmeter aufwärts.

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23. Sep, 2015

Vom bezaubernden Dörfchen Oberfischbauch starteten wir unsere vierte Etappe des Schluchtensteigs. Ein stetig ansteigender und asphaltierter Weg führte uns zunächst hinauf zum Waldrand und gelangten über einen naturbelassenen Weg zum Bildstein, einem tollen Aussichtspunkt oberhalb des Schluchsees. Über unzählige Serpentinen stiegen wir im Wald hinunter zum See und zweigten auf den Seerundweg ein, welchen wir um den nördlichen Teil des Schluchsees bis zum Unterkrummenhof folgten. Auf dem Muchenländer Weg verlief unser Weg weiter über die ehemalige Krummsäge zur Krummenkreuzhütte in 1150 m Höhe. Bergab folgten wir nun dem Wanderweg zur Wittemlehütte und hinab zum Pfaffenbrünnle. Über einen Forstweg und Almwiesen wanderten wir weiter hinunter nach Althütte und dann steil bergab auf dem Alten Blasi Walderweg hinab ins Tal. Am Windberg-Wasserfall vorbei erreichten wir durch die wild-romantische Schlucht den Dorfrand von St. Blasien, mit Blick auf die überdimensionierte grosse Kuppel des Doms zu St. Blasius. Mit ihren 62 Meter Höhe und 36 Metern Spannweite gehört sie zu den grössten Kirchenkuppeln Europas. Über die Strasse erreichten wir dann die Ortsmitte und somit unser Etappenort von heute. Ein verregneter, aber dennoch schöner Wandertag durch stille Wälder und liebliche Täler mir knapp 20 Kilometer in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 450 Höhenmeter aufwärts.

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22. Sep, 2015

Startpunkt unserer dritten Etappe des Schluchtensteigs war die Schattenmühle in der Wutachschlucht. Nach dem Frühstück zogen wir los und ein kurzer steiler Aufstieg führte uns hinauf zu einer Forststrasse. Dieser schlängelte sich entlang der Schlucht und führte uns auf einen Felsen zu den Ruinen des Räuberschlössle. Ein naturbelassener Pfad führte uns nun oberhalb der Wutach bis zur Stallegger Brücke und weiter bis zu einem Flusskraftwerk. Bei der Rötenbachmündung machten wir einen lohnenswerten Abstecher zu den kleinen Rötenbachfällen (ca. 3 Kilometer/40 Minuten). Der Wanderweg führte uns danach bergauf und bergab über schmale Pfade zum Rechenfelsen und schliesslich an der Haslach entlang hinauf zum Hölllochfelsen. Der etwas anstrengende Aufstieg zu der Aussichtskanzel, mit wunderbarem Ausblick, lohnte sich aber allemal. An der Haselbachmündung verliessen wir den Weg entlang der Wutach, welche uns eine lange Zeit begleitet hatte. Auf dem Naturlehrpfad Mühlenweg erreichten wir das Städtchen Lenzkirch, welches wir durchquerten. Wir wanderten durch das romantische Schwendetal zur Cyriakapelle, wo wir dem Weg ziemlich steil hinauf zur Fischbacher Höchst auf 1110 m folgten. Von dort ging es dannnur noch bergab bis zum Etappenziel in Oberfischbach. Wunderbare Wanderung in schöner Umgebung mit 21 Kilometer in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 894 Höhenmeter aufwärts.

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21. Sep, 2015

Gut ausgeruht und wieder bei Kräften machten wir uns heute auf zur 2. Etappe des Schluchtensteigs. Über die Hauptstrasse und später über den Schleifenbacherweg verliessen wir Blumberg und erreichten so die Schleifenbachfälle. Treppen und kleine Leitern führten uns in die kleine Schlucht des Schleifenbachs und zurück zur Wutach. Über Wiesen und Felder führte uns der Weg hinab nach Achdorf und weiter nach Achselfingen. Ein Waldwirtschaftsweg brachte uns dann Wutachmühle, wo sich die weite Landschaft zu einem engen Tal zusammen schnürt. Steile Wald- und Felsflanken rückten aneinander, sodass an mancher Stelle für den Wanderweg nur ein schmaler Sims zwischen Felswand und Fluss blieb. Am Wutachaustritt vorbei, wo das knapp drei Kilometer fussaufwärts versickernede Wasser eindrucksvoll aus dem Berg sprudelt, gelangten wir zum Rümmlersteg und zum ehemaligen Bad Boll. Eine eindrucksvolle Landschaft mit Felsgalerien, mit sich darüber aufbauenden Urwäldern begleitet uns zu unserem Etappenort Schattenmühle. Superschöne Etappe mit immer wieder tollen Momenten. Knapp 20 Kilometer in 6.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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