Wanderungen im Kanton Nidwalden

24. Jun, 2018

Die Besteigung des Bürgenstocks über den spektakulären Felsenweg, wird in mehreren Wanderführern als absolutes Muss für jeden Wanderer bezeichnet. Also Grund genug für uns, diese Bergwanderung heute in Angriff zu nehmen. Wir begaben uns dafür in den Kanton Nidwalden und starteten unsere Tour direkt im Dorfzentrum von Buochs. Wir folgten zuerst der Strasse zum Seeplatz und wanderten danach auf dem Uferquai am Vierwaldstättersee entlang in nördlicher Richtung. Wir überquerten die Engelberger Aa und erreichten am Hafen von Buochs vorbei den Ortseingang von Ennetbürgen. Weiterhin auf Asphalt führte uns die See- und Stationsstrasse zur Schiffstation von Ennetbürgen, wo wir nun für unseren nun beginnenden Aufstieg abzweigten. Der Wanderweg leitete uns oberhalb der Schürweid durch ein kleines Wäldchen nach Stalden. Über den Wiesenweg stiegen wir weiter in die Höhe und erreichten ein kleines Teersträsschen, welchem wir nun nach Birch folgen konnten. Dort zweigten wir wiederum in einen etwas steileren Wiesenpfad ein und wanderten hoch zur Kapelle St. Jost, deren Ursprung bereits im Jahre 1340 in Chroniken datiert ist. Nach der kurzen Verschnaufpause stieg der Weg weiter durch den schattigen Wald steil in die Höhe und wir gelangten etwas unterhalb des Schlüsselhorns zum Mattgrat. Der äusserst schöne Gratweg brachte uns zum Sendemast, wo es nun ein kurzes Stück auf asphaltierten Belag weiterging. Wir erreichten so die nächste Steilstufe, welche wir aber in zahllosen und treppendurchsetzten Kehren gut überwinden konnten. Beim Känzeli zweigten nun in den besagten Felsenweg ein, welcher uns nun aussichtsreich und gut gesichert durch die Nordwand des Bürgenstocks führte. Durch Tunnels und an Aussichtskanzeln vorbei gelangten wir zur Talstation des legendären Hammetschwandlifts. Natürlich liessen wir uns es nicht nehmen, uns mit dem höchsten Aussenlift Europas auf das Aussichtsplateau des Bürgenstocks hieven zu lassen. Weniger als eine Minute benötigte der verglaste Aufzug dabei, um die 152 Höhenmeter zu überwinden. Nachdem wir die fantastische Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegenden Alpengipfel ausgekostet hatten, ging es nun wieder mit dem Lift hinunter zum Felsenweg. Dort setzten wir unsere Wanderung fort, welche sich uns weiterhin hoch über dem Seespiegel, auf dem gut gesicherten Wege, in westlicher Richtung leitete. Zwei kurze Kehren beendeten dann das prickelnde Vergnügen und wir erreichten schon bald durch den Waldausgang die Hotelanlage des Bürgenstock Resorts, wo unsere Wanderung dann auch endete. Mit der altehrwürdigen Standseilbahn ging es dann bequem hinunter zum See, wo uns die gemütliche Schifffahrt nach Luzern brachte. Tolle Wanderung mit 10 Kilometer in 3 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 700 Höhenmeter aufwärts,

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27. Mai, 2018

Im Kanton Nidwalden befindet sich die wenig bekannte Risletenschlucht, welche wir heute mal besuchen und erwandern wollen. Wir begaben uns mit dem Schiff zu unserem Ausgangspunkt auf die Rütliwiese am Urnersee. Dort soll der Legende nach, im Jahre 1291 mit dem „Rütlischwur“, das Bündnis der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen und somit der Grundstein zur Schweiz gelegt worden sein. Wir verliessen dieses geschichtsträchtige Nationaldenkmal und zweigten etwas unterhalb des Restaurants in den Höllwald ein. Der breite Weg brachte uns nun im steilen Gelände stetig bergauf und wir erreichten bei Stöck die Anhöhe oberhalb des Urnersees. Erste wunderbare Ausblicke machten sich uns auf dieser Lichtung frei und wir wanderten auf dem bequemen Natursträsschen durch die schönen Wiesenfelder. Bei Miten tauchten wir in den Stockwald ein und änderten unser Wanderkurs von nördlicher in westliche Richtung. Wir verliessen schon bald den Wald wieder und erreichten das Teersträsschen bei Treibbort, welchem wir nun leicht abwärts nach Volligen folgen konnten. Dort zweigten wir in den Wiesenfad ein, welcher uns aussichtsreich hoch über dem Vierwaldstättersee leicht bergan führte. Mit der Überquerung des Spreitenbach wechselten wir ins nidwaldnische Kantonsgebiet, wo wir weiter über äusserst schöne Wiesenweglein wandern konnten. Bei Triglis erreichten wir nun wieder einen asphaltierten Abschnitt, welcher uns nun leicht abwärts in die Hintersteckenmatt führte. Der nun beginnende etwas schmalere Wanderweg brachte uns im Wald des Stützbergs durch die imposante Felspartie beim Follen zum Haselholzboden. Der Abstieg in die besagte Risletenschlucht, begann zuerst ziemlich direkt und näherten uns danach in mehreren Kehren auf steinigen und etwas unwegsamen Pfad der Schlucht im unteren Grüeblital. Ein kurzer Abstecher auf dem oberen Metallsteg liessen wir uns nicht nehmen, um in die Tiefe der Schlucht zum Choltalbach blicken zu können. Der geschliffene Fels und schneckenhausförmige Strudellöcher zeigten uns eindrücklich, wie das Wasser sich über Jahrtausende tief ins Gestein geschaffen hat. Der gut gesicherte Weg schlängelte sich nah am Felsen hinunter zum eindrucksvollen und wirklich sehr sehenswerten Wasserfall. Wir querten über den unteren Steg die Schlucht und stiegen hinunter ans Ufer des Vierwaldstättersees. In Ufernähe durch den Wald des Niederholzes führte uns der Wanderweg hinauf zum Autobahnviadukt, wo es wieder auf einem geteerten Strässchen weiterging. Diesem folgten wir am Strandbad Rütenen vorbei, bis zum Schiffanleger bei Beckenried, wo unsere Wanderung dann auch ihr Ende fand. Dort gönnten wir uns die schöne Schifffahrt über den Vierwaldstättersee nach Luzern, wo es mit dem Zug wieder Richtung Heimat ging. Wunderschöne Wanderung mit 14 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.

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16. Okt, 2016

Heute begaben wir uns nach Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden, wo wir die lokale Route “Kapellenweg Engelbergertal (Nr.564)“ mit seinen insgesamt 8 Kapellen unter die Füsse nahmen. Wir starteten am Bahnhof und wanderten dort der Strasse an der Pfarrkirche „Maria Geburt“ und dem Beinhaus vorbei und gelangten so an den Waldrand. Dem stetig ansteigenden Strässchen folgten wir nun durch den schönen Tannwald, wo wir an dessen Ende wieder auf eine Asphaltstrasse trafen. An der Stutzkapelle Burgholz „Zur schmerzhaften Mutter“ vorbei, gingen wir der etwas eintönigen Hauptstrasse nach Oberrickenbach zu seiner Heilig-Kreuz Kapelle aus dem Jahre 1786. Über den Stecklisbach erreichten wir nun den schmalen Bergwanderweg, welcher uns nun zum Teil ziemlich steil in die Höhe brachte. Wir erreichten den Eggeligrat, wo sich uns die herrliche Aussicht ins Engelbergertal eröffnete. Wir folgten dem Gratweg hoch zur Vogelmatt, wo uns nun ein schmaler Pfad durch einen steilen und teils gesicherten Hang zur südlichen Felsenfluh des Wellenberg führte. Über das Gipfelplateau wanderten wir nun weiter an der Alpsiedlung vorbei, wo es über Kehren ziemlich steil im Wald hinunter zur kleinen Kapelle Bettelrüti ging. Dem teils etwas unwegsamen Waldwanderweg folgend gelangten weiter nach Altzellen, wo wir dann auf die aus dem Jahre 1482 stammende Kapelle St. Joder trafen. Dort konnten wir mit herrlichr Aussicht ins Tal unsere Picknick einnehmen, bevor wir uns auf den Weiterweg machten. Am Waldrand entlang und später über Felder stiegen wir nun hinunter ins Engelbergertal und gelangten am Älplerhaus vorbei zur Kapelle Grafenort. Wir wanderten nun auf bequemen Weg der Engelberger Aa entlang und passierten etwas abseits, bereits die letzte Kapelle des Tages, die Sebastianskapelle im Dörfli, welche nach einer Pestepidemie im Jahre 1620 erbaut wurde. Bei Brigg wechselten wir die Uferseite des Flusses und erreichten so wieder unseren Ausgangspunkt in Wolfenschiessen. Schöne und aussichtsreiche Wanderung mit 20 Klometern Länge in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 870 Höhenmeter aufwärts.

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