Wanderungen im Vorarlberg

25. Mrz, 2018

Wir begaben uns wiederum auf österreichischen Boden, um am Eingang des Grossen Walsertales unsere heutige Wanderung zu machen. Wir starteten unsere Tour im sogenannten Walgau in der Ortschaft Bludesch, wo uns die Strasse aus dem Dorfzentrum hinaus zur St. Nikolauskirche im Ortsteil Zitz führte. Das Kirchlein mit seinem steinernen Turmhelm und den mittelalterlichen Fresken zählt zu den ältesten Gotteshäusern Vorarlbergs, dessen Ursprünge bereits aus dem 7. Jahrhundert datiert sind. Entlang der alten Landstrasse folgten wir zur Abzweigung in den bergauf führenden Waldweg, der sogenannten Vanovagasse. Unsere Route führte uns im Thüringer Ortsteil Vogelsang aus dem Wald heraus und wir gelangten auf die Hangterasse von Montjola. Wir wanderten an der schönen idyllischen Weiherlandschaft vorbei und zweigten nach dem Weiler Quadern in einen Feldweg ein. Dieser führte uns nun durch die Wiesen von Bargrand stetig bergauf bis zu einem kleinen Hangtobel, wo wir auf einen unscheinbaren Wiesen- Waldpfad einzweigen konnten. Auf dem alten, zum Teil noch schneebedeckten Walserweg gelangten wir über das Schlosstobel zur Pfarrlirche von Thüringerberg. Der Abstieg führte uns auf einem wenig befahrenen Strässchen hinunter zur Strassenbrücke über das Schlosstobel. Wir wechselten nochmals die Tobelseite und gelangten ein wenig später in den Schlosswald mit der Ruine Blumenegg. Die im Mittelatler von den Montforter Grafen erbaute Burg war der Mittelpunkt der Herrschaft Blumenegg, welche sich von der Lutzmündung in die Ill bis ins Innere Grosse Walsertal erstreckte. Der alte Schlossweg führte uns nun über wurzlige Pfade im Bergwald stetig talwärts zum Ausgang des Grossen Walsertals. Der kleinen Werkstrasse folgend erreichten wir die Bundestrasse, welche uns über die Brücke des Flüsschen Lutz brachte in die ersten Quartiere von Ludesch. Durch den schönen Auenwald immer dem Flusslauf der Lutz entlang wanderten wir bis Neurode, wo wir nun durchs Unterfeld dem Weg zur Bahnstation Ludesch, unserem heutigen Endpunkt, folgen konnten. Aussichtsreiche und schöne Kurztour mit 11.7 Kilometern in 3 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts.

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11. Mrz, 2018

Heute setzten wir wieder für einmal unsere Wanderfüsse auf die andere Seite der Landesgrenze, um eine Wanderung in Österreich zu unternehmen. Wir begaben uns dazu mit Bahn und Bus ins vorarlbergische Fussach und starteten unsere Tour in dessen Zentrum beim alten Postamt. Wir wanderten in östlicher Richtung um zum Flusslauf des Rheins zu gelangen und folgten nun dem Schotterweg dem Fluss entlang. Wir machten nun einen Abstecher zur Rheinmündung und folgten dem Dammweg welcher uns in den in den Bodensee hinausführte. Bei der Dammkrone zweigten wir in die schöne Lagune ein, welche uns im Rheindelta auf einem Damm herumführte. Uns bot sich dabei einen wunderbaren Ausblick auf den Bodensee und auf die Insel Lindau. Vorerst ging es nun ein Stück auf dem gleichen Weg zurück, bevor wir in der Schanz abzweigten, um auf den sogenannten Polderdamm zu gelangen. Auf diesem rund acht Kilometer langen Damm, welcher von 1956 bis 1963 zwischen dem Alten und Neuen Rhein als Hochwasserschutz gebaut wurde, brachte uns durch diese wundervolle Sumpflandschaft. Am Campingplatz Rohrspitz vorbei und dann in der Ufernähe des Bodensees, führte uns der Weg an den Speicherwiesen vorbei in das wunderbare Naturreservat Rheinholz. Der Abstecher durch die urwaldähnliche Flusslandschaft im Mündungsgebiet des Alten Rheins brachte uns zum Rheinspitz und war einfach allemal lohnenswert. Dort liessen wir uns Seeufer nieder und genossen unsere wohlverdiente Mittagspause. Zurück am Ufer des Alten Rheins folgten wir dem Erlebnisweg mit seinen diversen Infotafeln und wanderten so in südlicher Richtung leider ziemlich lange auf Asphalt nach Gaissau. Dort querten wir auf der modern errichteten Fussgängerbrücke die Grenze zur Schweiz und erreichten mit Bahnhof in Rheineck den Endpunkt unserer Wanderung. Schöne Tour durch das grösste Süsswasserdelta Europas mit 23.5 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Keinen nennenswerten Höhenmeter,

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2. Aug, 2015

Für die zweite Wanderung von unserem Wochenende im Brandner Tal fuhren wir auf die Tschengla, einem beliebten Wander- und Feriengebiet oberhalb der Walsergemeinde Bürserberg. Beim Wanderparkplatz Tschengla starteten wir unsere Tour „Rund um den Loischkopf“ und folgten der Strasse immer leicht ansteigend. Bequem auf einem Güterweg wanderten wir zur Burtscha Alpe und weiter zum Burtschasattel gelangten, welcher zwischen dem Loischkopf und Taleukopf liegt. Der geplante Abstecher auf den Taleukopf liessen wir Aufgrund des Nebels aus. Über einen Forstweg ging es dann leicht bergab zur Inneren Parpfienz Alpe, welche zu einer Alpenimbissstube ausgebaut wurde und wir uns stärken konnten. Auf dem gleichen Weg ging es dann wieder zurück über die Naturstrasse zum Parpfienzsattel und mehr oder weniger eben weiter bis zur Furka Alpe. Von dort stiegen wir über Wiesenwege und steile steinige Wege zur beliebten Rona Alpe ab, wo wir unsere Mittagsrast einlegten. Ein kurzes Stück der Strasse entlang brachte uns wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wunderschöne und leichte Alpwanderung mit 18,9 Kilometern in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. 684 Höhenmeter aufwärts.

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1. Aug, 2015

Für die beiden Wanderungen von diesem Wochenende begaben wir uns ins schöne Brandner Tal in Vorarlberg/Österreich. Unsere erste Wanderung startete bei der Talstation der Lünerseebahn oberhalb von Brand. Die Schlechtwetterfront erreichte uns früher als erwartet und wir mussten die wetterfeste Kleidung anziehen. Wir folgten dort dem Wegweiser „Böser Tritt Steig“ und gelangten auf einem steinigen und kehrenreichen Weg, den mit Latschenkiefer bewachsenen Hang hinauf. Der mit Drahtseil versicherte Weg führte uns an den Felswänden des Seekopfes durch den sogenannten „Bösen Tritt“. Mit etwas Trittsicherheit für geübte Wanderer aber ein unproblematischer Steig. Nach einigen Stufen und Steinplatten wurde der Weg wieder einfacher und führte uns über Kehren zum im dichten Nebel gelegenen Lünersee hinauf. Über den ebenen Fahrweg am Westufer entlang wanderten wir bis zum Wegweiser „Totalphütte ÖAV“, wo wir dann in den mässig ansteigenden Bergweg einbogen. Der Weg führte uns am Hang entlang und querten dabei immer wieder Geröll- und Schutthalden. Der nun etwas steiler werdende Weg brachte uns über begrünte Schrofenhänge hinauf zur Totalphütte des ÖAV. Nach einer wohlverdienten Rast auf der schön gelegenen Hütte, machten wir uns wieder auf den Abstieg. Dieser führte uns vorerst auf dem gleichen Weg hinunter und bogen dann etwas oberhalb des Lünersees recht ab und wanderten über die Lünerseealpe rund um dem Lünersee. Immer wieder mit wunderbaren Blick auf die umliegenden Berge, wie Seekopf, Rossberg und den türkisfarbigen Lünersee erreichten wir schliesslich die Douglasshütte. Von dort ging es der Gondelbahn zurück ins Tal. Trotz des anfänglich sehr nassen Wetters, wunderschöne Bergtour mit rund 12 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 1100 Höhenmeter aufwärts.

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