Malerweg Etappe 8: Weissig - Pirna

Heute stand bereits die 8. und letzte Etappe des Malerwegs auf unserem Wanderprogramm. Wir verliessen nach dem Frühstück unser Hotel und machten uns auf den Weg.  Die Strasse führte uns durch den Ort und folgten dem Natursträsschen am Waldrand entlang. Im Wald zweigten wir ab, wo uns vorerst Stufen, später Leitern und Brücken immer wieder bergauf und bergab über den Gipfelkamm des Rauensteins brachten. Immer wieder wurden wir dabei mit herrlichen Aussichten belohnt. Wir folgten dem Gratweg über das Gipfelplateau und stiegen danach durch den Wald leicht bergab. Wir verliessen den Wald und erreichten Pötzscha, wo uns die Strasse in den Ort hineinführte. Kurze Zeit wanderten wir am Bahngleis entlang, bevor uns Steinstufen wieder in den Wald hinauf brachten. Bei der Waldlichtung flachte der Weg etwas ab und wir folgten dem Schotter- und später dem Wiesenweg zum Waldrand. Der Weg führte uns über Wurzeln und Steine weiter nach oben, wo wir den Wald verliessen und das letzte Stück über eine Wiese nach Naundorf gelangten. Der Weg durch den Ort führte uns über Kopfsteinpflaster stetig bergab. Durch Gärten und durch den Wald schlängelte sich unser zum Teil unwegsame und matschige Pfad in Richtung Königsnase. Oberhalb von alten Steinbrücken ging es dabei immer der Elbe entlang. Nachdem wir den Aussichtspunkt Königsnase, einem Felsvorsprung über der Elbe, erreicht hatten, zweigten wir über Stufen ins Tal nach Obervogelsangberg ab. Unter den Bahngleisen hindurch erreichten wir die Elbe und folgten dort eine Zeit lang dem Elberadweg am Ufer entlang. Beim Ortseingang von Pirna zweigten wir wieder von der Elbe weg, wo uns danach der Schotterweg zum Wald führte. Zum Schluss ging es nochmals bergauf durch den Wald und im leichten Auf und Ab über den Canaletto-Panoramaweg. Am Pirnaer Schloss vorbei stiegen wir dann hinunter in die Altstadt und folgten dem Kopfsteinpflaster ins Zentrum. Bei der Tourist-Info im Canaletto-Haus holten wir unseren letzten Stempel und beendeten dort unsere Wanderung auf dem Malerweg. Dort erhielten wir auch unsere Wanderurkunde als Belohnung für unsere Leistung, welche wir in den letzten Tagen in der Sächsischen Schweiz erbracht hatten. Tolle Schlussetappe mit 15 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 300 Höhenmeter aufwärts.

(18.10.2017) Zur Bilderstrecke 

Malerweg Etappe 7: Kurort Gohrisch - Weissig

Nach der erholsamen Nacht im Kurort Gohrisch nahmen wir die 7. Etappe des Malerwegs in Angriff. Wir wanderten auf der Strasse zurück zum Waldrand hinauf, damit wir dort wieder auf den Malerweg einzweigen konnten. Der Jagdsteig führte uns nun leicht bergab, überquerten dann die Hauptstrasse und folgten dem Schotterweg in den Wald hinein. Der schmale Pfad brachte uns bergab zum Ort Pfaffenstein, wo wir nach der Gaststätte abzweigten und über Steinplatten, vielen Stufen und kleinen Leitern bergauf zum Gipfel des Pfaffensteins stiegen. Etwas unterhalb des Gipfels, machten wir über Felsen, Stufen, Leitern und Felsspalten den Abstecher zur Barbarine, dem wohl bekanntesten und sehenswertesten Sandsteinturm des Elbsandsteingebirges. Zurück auf dem Malerweg brachte uns der Abstieg über das Sandloch zu einem breiten Weg, welcher uns durch den Wald führte. Wir umrundeten in einem weiten Bogen und im leichten Auf und Ab den Tafelberg Quirl und kamen dabei am Diebskeller vorbei. Diese 30 Meter lange Höhle ist die grösste der Sächsischen Schweiz und soll Ende des 19. Jahrhunderts einer Räuberbande Unterschlupf geboten haben. Wir verliessen nun bergab den Wald und folgten der Strasse in den Ort Königstein hinein. Wir durchquerten dieses idyllische Städtchen und wanderten auf die sehenswerte Kirche St. Marien zu. Direkt hinter der Kirche führten uns Stufen steil und heftig durch den Wald bergauf. Wir erreichten die 400 Jahre alte Burgfestung Königstein, welche mehr als 50 historische Bauwerke umfasst und ein Besuch als absolute Pflicht gilt. Nach unserer Erkundungstour durch die Festung, wanderten den Festungsmauern entlang und später über Stufen sanft bergab. Über Wege durch den Eichenwald und später über Asphaltstrassen erreichten wir Thümersdorf mit seiner regional-bekannten Schokoladenmanufaktur. Nach dem Schloss führte uns ein sandiger Weg leicht bergauf und gelangten zu einem Mauseoleum, von welchem wir einen schönen Blick ins Elbtal geniessen konnten. Zwischen dem Feld und Waldrand verlief unser Weg direkt in den Wald hinein, wo wir dem Schotterweg folgten. Dabei konnten wir noch einen Blick auf die Bastei werfen, welche wir ja bereits auf unserer 2. Etappe besuchten. Wir erreichten zum Schluss über weiche Wiesenwege den Ort Weissig und wanderten der Strasse entlang zu unserem Etappenziel und Unterkunft Rathener Hof. Erlebnisreiche und schöne Wanderung mit 19 Kilometern in 5 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts.

(17.10.2017) Zur Bilderstrecke

Malerweg Etappe 6: Schmilka - Kurort Gohrisch

Mit der heutigen 6. Etappe des Malerwegs setzten wir uns Rundtour durch den Nationalpark der Sächsischen Schweiz fort und fuhren zu Beginn mit der Fähre ans andere Elbufer. Gleich zu Beginn ging es über unzählige Stufen steil bergauf, wobei der Weg dann später am Waldrand aber wieder merklich abflachte. An der Erhebung Kaiserkrone vorbei, wanderten wir in den Ort Schöna hinein. Der Malerweg schlängelte sich quer durch die Ortschaft hindurch und wir hielten uns auf den Wald zu. Ein kleiner Anstieg durch den Wald, danach über Wiesen und einem kleinen Teich vorbei gelangten wir zum Hotel Wolfsberg. Wir folgten dem Weg hinunter nach Reinhardtsdorf, wo es nun auf dem Caspar-David-Friederich-Weg durch den Ort ging. Wir zogen am Ortsrand entlang und hatten dabei einen schönen Blick über die Felder und die Schrammsteine. Durch den Wald wanderten wir erst mehr oder weniger eben, später etwas steiler über Wurzeln und Stufen bergab. Wir erreichten eine Strasse, welcher wir ein kurzes Stück durch die Ortschaft Krippen folgten, bevor wir wieder in den breiten, kräftig ansteigenden Waldweg einzweigten. Der Waldweg flachte bald merklich ab und wir erreichten so das Waldgasthaus Liethenmühle, Wiederum steil bergauf wanderten wir über Wiesen nach Kleinhennersdorf und gelangten auf angenehmen Weg am Waldrand entlang zum Dammwildgehege. Der Aufstieg auf den Papststein führte uns über unzählige Holzstufen steil bergauf, wurden aber für unsere Aufstiegsmühen mit einer schönen Aussicht und einer verdienten Erfrischung in der Gaststätte belohnt. Die Holzstufen brachten uns wieder hinunter vom Papststein, wir passierten den Specksteinstollen und stiegen sogleich über Stufen, Leitern und Felsen auf den Gipfel des Gohrisch. Oben erwartete uns eine schöne Aussicht auf den zuvor erklommenen Papststein und die umliegende Landschaft. Der Weg verlief nun über den Gipfel und anschliessend über Steinstufen steil hinunter, bevor wir wieder auf einen bequemen und gut begehbaren Waldweg stiessen. Im leichten Gefälle erreichten wir den Kurort Gohrisch und wanderten durch unser Etappenzielort bis zu unserer Unterkunft Waldparkhotel. Wunderschöne Wanderung mit 19 Kilometern in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 750 Höhenmeter aufwärts.

(16.10.2017) Zur Bilderstrecke

Malerweg Etappe 5: Neumannmühle - Schmilka

  1. Die Nacht auf dem Touristenboden war überstanden und nach dem Frühstück zogen wir wieder los, um unsere 5. Etappe auf dem Malerweg zu absolvieren. Der Strasse entlang wanderten wir flussaufwärts an der Buschmühle vorbei und zweigten kurze Zeit später in den Wanderweg ein. Über Stufen und viele Wurzeln zog sich unser Weg vorerst beständig bergauf, dann etwas breiter und flacher in Richtung Kleinsteinhöhle. Der lohnenswerte Abstecher zu dieser Höhle nahmen wir gerne an, um diese bewundern zu können. Danach wanderten wir wieder hinunter ins Tal, wo wir der Strasse entlang in Richtung Räumichtmühle wanderten. Kurz vor dem Ort führte uns der Malerweg steil bergauf und kamen so am Kleinen und danach am Grossen Pohleshorn vorbei. Der etwas steile Abstieg durch den Wald brachte uns hinunter ins Kirnitzschtal, querten dort den Bach und folgten über Wurzeln und Stufen wieder recht steil bergauf. Der nachfolgende Weg brachte uns gemächlich bergab am Forsthaus vorbei zur Gaststätte Altes Zeughaus. Hier nahmen wir uns die Zeit, um uns für den happigen und steilen Aufstieg auf den Winterberg, dem zweithöchsten Berg der Sächsischen Schweiz, zu erholen und stärken. Über viele Wurzeln und Steine führte uns der steile Anstieg nun hinauf zur Goldsteinaussicht, wo der Weg nun etwas flacher verlief. Im leichten Auf und ab wanderten wir durch den schönen Wald, wobei mehrere Abschnitte perfekt als Bohlenwege ausgebaut waren. Der Schlussanstieg auf die mit 563 Meter heute höchste Erhebung wurde nochmal etwas steiler und wir erreichten so die Bergwirtschaft auf dem Grossen Winterberg. Der etwas beschwerlichere Abstieg über unzählige Holzstufen und sehr bucklige Steine brachte uns dann hinunter an den Ortsrand von Schmilka. Durch die Häuserzeilen hindurch gelangten wir ans Elbufer, welchem wir bis zum Etappenende und zu unserer Unterkunft, dem Biohotel Helvetia folgen konnten. Tolle Wanderung mit 16 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 720 Höhenmeter aufwärts.

(14.10.2017) Zur Bilderstrecke

Malerweg Etappe 4: Altendorf - Neumannmühle

Mit der 4. Etappe des Malerwegs stand heute, die längste, aber wohl auch die abwechslungsreichste mit vielen Höhepunkten auf unserem Programm. Wir machten uns nach dem Frühstück zügig auf und wanderten an der Strasse entlang durch die Quartiere von Altendorf. In angenehmen Gefälle ging es bergab und wir wanderten am Altendorfer Bach entlang zur idyllische Dorfbachklamm. Der Weg führte nun steil über eine Vielzahl von Stufen aus Holz und Stein, sowie Metallleitern nach unten ins Tal. Nach der Ostrauer Mühle stiegen wir nun stetig und etwas steil in die Höhe und folgten dem Baumweg und danach dem Elbleitenweg zum grossen Schrammtor. Über Stufen durchschritten wir dieses imposante Felsentor und wanderten danach über den Jägersteig, welchen wir abermals mit vielen Leitern und Stufen überwinden mussten. Wir folgten dem Gratweg der Schrammsteinaussichten und hatten dabei immer wieder imposante Blicke ins Elbsandsteingebirge. Der Weg verlief nun eben und bequem weiter zur Breite-Kluft-Aussicht und auf dem Zurückesteig ging es im leichten Auf und Ab über die Felsen bergab. Wir passierten das Kleine Prebischtor und wanderten am Kleinen Dom vorbei, wo es etwas später auf dem breiten Sandweg leicht bergab ging. Der Forstweg brachte uns dann hinunter zum Wanderparkplatz Beuthenfall, wo wir dann der Strasse bis zum Lichtenhainer Wasserfall folgten. Wir querten das Flüsschen Kirnitzsch über eine Steinbrücke und stiegen danach über Holzbalken und Schotterwege beständig bergauf. Der Forstweg führte uns zum sogenannten Kuhstall, einem grossen Felsentor, welches wir mit der schmalen Himmelsleiter erklimmen konnten. Die Steinstufen führten uns auf der anderen Seite wieder hinunter zur Gaststätte am Kuhstall. Nach dem kräftigen Abstieg über Stufen und durch die steilen Felswände gelangten wir zur Verzweigung in Richtung Felsenmühle. Der Weg verlief nun bequem bergab und erreichten den Flössersteig oberhalb der Kirnitzsch. Diesem konnten wir bis zur historischen Neumannmühle folgen, wo unsere lange Etappe nun auch ihr Ende fand. Im Berghaus Neumannmühle befand sich dann unsere Unterkunft, wo wir heute für einmal im Massenlager nächtigten durften. Anstrengende und anspruchsvolle, aber dennoch wunderschöne Wanderung mit 20 Kilometer in 6.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 750 Höhenmeter aufwärts.

(13.10.2017) Zur Bilderstrecke

Malerweg Etappe 3: Hohnstein - Altendorf

Nach dem stärkenden Frühstück ging es schon wieder los und wir machten uns bereit für die 3. Etappe des Malerwegs. Wir zweigten in den wildromantischen Schindergraben ein und folgten dort dem Lehrpfad über Wurzeln und Steine steil bergauf. Beim ersten Querweg zweigten wir rechts ab und wanderten auf dem bequem angelegten Weg durch den Wald. Der kleine Abstecher zur beeindruckenden Gautschgrotte war ein Besuch allemal wert. Zurück auf dem Malerweg wanderten wir weiter durch den Wald und gelangten zur Brandbaude und der Brandaussicht, welche auch Balkon der Sächsischen Schweiz genannt wird. Die Aussicht auf die schönen Tafelberge lud uns bei einer verdienten Erfrischung zum Verweilen ein. Nach der Baude führte uns eine Treppe steil hinab in den Tiefen Grund, wo wir zur asphaltierten Strasse stiessen. Dieser folgten wir ein kurzes Stück in nördlicher Richtung, bevor wir wieder in einen schmalen Pfad einbogen. Über viele Stufen stiegen wir nun in die Höhe und gelangten nach Waitzdorf, wo wir uns in der dortigen Schänke stärken konnten. Hinter der Ortschaft erreichten wir die Waitzdorfer Aussicht mit fantastischen Blick über die Tafelberge der sächsischen Schweiz. Danach wanderten auf dem steinigen Pfad bergab und gelangten in den schönen Kohlichtgrund. Der Mühlweg brachte uns immer schön am Bach entlang über kleine Brücken und an Felsen vorbei zur Kohlmühle. Dort folgten wir der Strasse bis zum Bahnhof, wo wir die Gleise überquerten und danach in einen schmalen Weg einzweigten. Erst dem Bahntrassee und dann dem Fluss Sebnitz entlang, stieg nun der Weg durch den Wald wieder steil bergan. Etwas flacher, aber immer noch bergauf erreichten wir dann auf dem Strässchen die Ortschaft Altendorf. Dort folgten wir der Hauptstrasse zu unserer Unterkunft Pension Heiterer Blick, wo unsere Etappe dann endete. Aussichtsreiche Wanderung mit 16 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.

(12.10.2017) Zur Bilderstrecke

Malerweg Etappe 2: Stadt Wehlen - Hohnstein

Nach der erholsamen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zur bergigen 2. Etappe des Malerwegs. Wir wechselten wieder mit der Fähre die Uferseite der Elbe und starteten vom Markplatz Wehlen aus unsere heutige Tour. Erst folgten wir gemütlich der Elbe, bevor der Weg dann ziemlich steil hinauf zum Schwarzberggrund führte. Wir erreichten nach einer Weile den Steinernen Tisch, welcher 1710 für ein spezielles Jagdessen errichtet worden sein soll. Der gut begehbare Weg führte uns auf die asphaltierte Basteistrasse und gelangten so zur Basteiaussicht, einem absoluten Highlight und äusserst beliebten Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz. Wir folgten der Beschilderung zur Basteibrücke, querten dieses Motiv unzähliger Postkarten und stiessen so auf die Felsenburg Neurathen. Ein kleiner Rundgang in dieser Felsenburg, welche zu den grössten und ältesten Burganlagen des frühen Mittelalters in der Sächsischen Schweiz zählt, liessen wir uns natürlich nicht nehmen. Der Weiterweg führte uns über gut ausgebaute und unzählige Steinstufen wieder hinunter ins Tal und wir erreichten den künstlich angelegten Amselsee. Am Uferweg zogen wir vorbei und stiegen zum Amselfall hoch, wo sich uns die Schleusen des kleinen Wasserfalls für ein kleines Entgelt öffneten. Wir wanderten nach der verdienten Stärkung weiter bergan, zunächst steil, dann etwas flacher, immer am Grünbach entlang. Wir errichten Rathewalde und wanderten auf der Strasse durch die Ortschaft. An Feldern vorbei trafen wir auf die stark befahrene Hauptstrasse, welcher wir nun einen Moment folgen mussten und erreichten so den Wanderparkplatz. Der Wanderweg brachte uns vom Waldrand in den Wald hinein und schon bald empfing uns die tolle Aussicht des Hocksteins, welche uns ein wenig innehalten liess. Der Abstieg durch die äusserst enge und dunkle Wolfsschlucht führte uns über unzählige Metall- und Holzstufen steil bergab und wir erreichten so das zauberhafte Polenztal. Bevor wir noch den Abstecher nach Hohnstein und dessen Burg machten, bezogen wir unsere Zimmer in der gemütlichen Pension Polenztal, wo unsere heutige Etappe ihr Ende fand. Schöne, erlebnisreiche Etappe mit 13 Kilometern (inkl. div. Abstechern) in 4.5 Stunde reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

 (11.10.2017) Zur Bilderstrecke

 

Malerweg Etappe 1: Liebethal - Stadt Wehlen

Der Malerweg im Elbsandsteingebirge zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Wo sich einst Maler zu unsterblichen Werken inspirieren ließen,werden wir auf diesem Fernwanderweg in 8. Etappen durch die Sächsische Schweiz wandern.

Wir begaben uns daher ins malerische Städtchen Pirna, wo uns der Bus vom Bahnhof zu unserem Startpunkt im Stadtteil Liebethal brachte. Dort beginnt der Malerweg und wir nun eigentlich den Markierungen mit dem markanten „M“ durch den Liebethaler Grund sollten. Leider ist der offizielle Weg nun schon länger wegen Steinschlaggefahr ab der Lochmühle gesperrt und ist nicht durchgängig begehbar, so wurde daher eine Umleitung eingerichtet. Wir wanderten aber dennoch ein Stück am Fluss Wesenitz entlang, um einen Abstecher zum eindrücklichen Wagner-Denkmal zu machen. Die Plattform davor bot uns ein Plätzchen zum Verweilen an, um ein wenig der Musik aus Lohengrin lauschen zu können. Auf dem gleichen Weg machten wir uns wieder zurück und folgten nun der besagten Umleitung. Wir durchquerten die Ortschaft Liebethal und folgten der Strasse am Waldrand entlang bis nach Mühlsdorf. Wir durchquerten diesen beschaulichen Ort und zweigten in nördlicher Richtung zum Waldrand ab, welchem wir bis zum Mühlsdorfer Koordinatenstein folgten. Durch den Wald ging es bald etwas über rutschige Steinstufen steiler bergab und wanderten unter der Eisenbahnbrücke hindurch bis zur Strasse. Nach einem kurzen Stück bogen wir in einen Feldweg ein, über welchem wir durch Felder und Wiesen bis zum Ortseingang von Lohmen wanderten. Quer durch den Ort und an der markanten Friedenslinde vorbei, gelangten wir an den Waldrand und wechselten im Schleifgrund über die Brücke in den Uttewalder Grund. Unser Weg durch diese wunderschöne Schlucht verlief an moosbedeckten Felsen und über kleine Brücken zum Uttewalder Felsentor, welches als Hauptattraktion der ersten Etappe gilt. Geduckt ging es unter diesem tonnenschweren Felsblock hindurch und wir gelangten zum Gasthaus Waldidylle, wo wir stärkten und unseren ersten Stempel für die Stempelkarten holen konnten. Abwärts durch den Wehlener Grund erreichten wir den Ortseingang der Stadt Wehlen und zogen an Burgruine vorbei hinunter ins Zentrum des schönen Städtchens. Hier endete offiziell unsere erste Etappe des Malerwegs. Wir mussten jedoch noch mit der Fähre das Elbufer wechseln, um zu unserer heutigen Unterkunft Pension Bauernhäusl zu kommen. Wunderschöne Startetappe mit 16 Kilometern in 4 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 200 Höhenmeter aufwärts.

(10.10.2017) Zur Bilderstrecke

Saarbrücken - Völklingen (Saarland Rundweg Etappe 20)

Die Landeshauptstadt Saarbrücken war heute der Ausgangspunkt unserer Tour, um auf einer Etappe (Nr. 20) des Saarland Rundwegs zu wandern. Direkt am Rande der Innenstadt  starteten wir und folgten dem breiten Uferweg in nordwestlicher Richtung am Bürgerpark vorbei. Über die Westpangenbrücke wechselten wir die Uferseite der Saar und folgten nun eine Zeit lang dem Flusslauf abwärts. Nach dem Messegelände verliessen wir das Ufer und folgten dem Strässchen zum Schanzenberg hinauf. Im Wald verlief nun unser Weg in einem grossen Bogen auf teils unwegsamen und zugewachsen Wegen um die Teufelspforte herum zur französischen Grenze. Erst weglos dem Grenzverlauf folgend, dann auf bequemen Forstwegen erreichten wir oberhalb des Schönbecker Grabens die Stadtgärtnerei, welche wir nun durchquerten. An den idyllischen Aschbachweihern vorbei gelangten wir in den Stiftswald von St. Arnual und wanderten nun über die Dreispitzhöhe und den Gehlenberg zum Hühnerscheberg. Dort öffnete sich der Wald und wir folgten dem Weg in nördlicher Richtung mit schönen Blick auf Fürstenhausen und ins Saarland. Am Berg wanderten wir nun hinunter und erreichten so wieder das Ufer der Saar. Dem Leinpfad folgend verlief nun der schöne Uferweg am Stahlwerk vorbei bis zur Rathausstrasse. Über die Brücke wechselten wir das Ufer und folgten dann der Strasse an dem sehenswerten Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“ vorbei bis zum Bahnhof von Völklingen, dem Endpunkt unserer Wanderung. Schöne Tagestour mit rund 24 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts.

(03.03.2017)      Zur Bilderstrecke

Bad Wörishofen - Dorschausen - Katzenhirn - St. Anna - Bad Wörishofen

Im schwäbischen Landkreis Unterallgäu fand unsere heutige Wanderung statt und starteten unsere Tour im Zentrum des Kneippkurortes von Bad Wörishofen. Am Kurhaus vorbei wanderten wir in nordwestlicher Richtung aus dem Städtlein hinaus und folgten nun dem Wanderweg zum Waldrand. Leicht aufwärts durch den schönen Wald folgten wir dem Weg bis nach Oberfeld, wo wir nun mit durch die weiten Felder wandern konnten. Wir passierten nun die Ortschaft Dorschhausen, kamen an dessen grossen Forellenzucht «Kalte Quelle» vorbei und folgten nun dem kleinen Hagenbach entlang. Der Strasse in nördlicher Richtung folgend ging es nun etwas bergauf und erreichten an der Kapelle «Zum gegeisselten Heiland» vorbei die Ortschaft Katzenhirn. Nach der Überquerung der Autobahnbrücke gelangten wir in den Wangwald, in welchem wir nun die St. Anna Kapelle auf dem Tannenbichel erreichten. Die schmucke Kapelle, welche ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert stammt, aber 1926 komplett neu wieder erbaut wurde, war allemal einen Besuch wert. Unser Rückweg verlief bis nach Dorschhausen mehr oder weniger auf derselben Route des Hinweges, umrundeten dort das Dorf aber auf der östlichen Seite und bogen nachher im Spitzwald in Richtung Zillertal ab. Am schönen Badesee des Sonnenbüchls vorbei gelangten wir an den Waldrand des Eichwaldes und erreichten den Stadtrand von Bad Wörishofen. Der Strasse entlang wanderten wir nun wieder zu unserem Ausgangspunkt im Zentrum des Kneipportes zurück. Wunderschöne Tour mit knapp 17 Kilometer Länge in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 165 Höhenmeter aufwärts.

(27.02.2017)       Zur Bilderstrecke

Bad Wörishofen - Osterlauchdorf - Hartenthal - Bad Wörishofen

Auch an unserem Wellness-Wochenende konnten wir es nicht lassen, um unsere Wanderschuhe zu schnüren. Um die heute eine etwas einfachere Tour unter die Füsse zu nehmen, starteten wir direkt beim Kloster in der Kneippstadt Bad Wörishofen. An der Strasse entlang wanderten wir nun durch die Stadt und gelangten am Kurhaus vorbei zum Kneippbrunnen im schönen Kurpark. Durch den Rosengarten folgten wir dem Wanderweg und erreichten die Voliere am Studtweidbach. Am Ende des Parks wanderten wir durch die prächtige Birkenallee bis zur Bergkuppe, wo wir nun dem Oberen Jagdweg am Waldrand folgen konnten.  Der ausgeschilderte Weg brachte uns auf breiteren Wegenannder Burgstelle des versunkenen Schlosses vorbei und durch den Wörishofener Wald zur Ortschaft Osterlauchdorf. Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Kuchen im Gasthof Rehwinkel machten wir uns wieder auf und folgten dem Strässchen zwischen dem Oberkopfwald und der Lauwiese nach Hartenthal. Nach kurzer Zeit erreichten wir die Waldmühle, wo wir nun entlang des Unterfeld und an der Wassertretstelle Wörthbach vorbei zum schönen Bad Waldsee gelangten. Nach dem kurzen Verweilen nahmen wir auf der Oberen Mühlstrasse den letzten Abschnitt unserer Wanderung in Angriff. Wir erreichten so den Stadtrand und folgten durch die Quartiere zurück in die Stadtmitte von Bad Wörishofen. Leichte und schöne Wanderung mit knapp 13 Kilometern in 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 80 Höhenmeter aufwärts.

(30.10.2016)       Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 11: Prunn – Kelheim

Die 11. und somit bereits auch letzte Etappe des Altmühltal Panoramawegs stand heue für uns auf dem Programm und wir starteten dafür am Dorfrand von Prunn. Der Forstweg brachte uns durch den Wald hinauf zur Burg Prunn, welche wunderschön, auf einem markanten steil aufragenden Felsen, hoch über dem Tal thront. Wir wanderten kurz danach auf breitem Weg wieder leicht bergab, bevor es auf einem steilen Hohlweg hinunter zum Felsenhäusl im Galgental ging. Wir folgten nun dem Pfad in den Wald hinein, wo uns nun der sogenannte Blautopf, eine smaragdblau schimmernde Karstquelle, zu Füssen lag. Über die originell geschwungene und schöne Tatzelwurmbrücke wechselten wir auf die andere Uferseite des Main-Donau-Kanals, welchem wir nun flussabwärts folgten. Unterhalb der Klaushöhlen zweigten wir an den Waldrand ab, wo dann unser Weg über Heidenstein bis zu den Ufern der Altmühlaltwässer verlief. Wir passierten den Schellnecker Kletterfelsen und folgten einem Waldweg in ein Seitental, wo wir dann in Kehren und Stufen, etwas steil, zum Keltenwall hinauf stiegen. Dieser rund 2000 Jahre alten Keltenwall ist der Äussere von drei Ringwällen und erstreckt sich etwa über 3 Kilometer von der Altmühl bis zu den Felsen des Donaudurchbruchs. Wir folgten nun auf dem Rücken des Walls, welcher sich immer wieder bis zu mehreren Metern über dem Waldboden erhebt. Am Ende des Walls wanderten wir nun hinunter ans Ufer der Donau, wo wir mit einer kleinen Zille zum Kloster Weltenburg übersetzten. In der ältesten Klosterbrauerei der Welt konnten wir ein feines dunkles Bier geniessen und uns auch noch kulinarisch Stärken. Wir entschlossen uns dann ein kurzes Stück des Weges mit der Zille durch den wunderbaren Donaudurchbruch zurück zulegen, wo wir kurz danach wieder anlegten. Wir folgten dem schönen Ufer der Donau und erreichten die Einsiedelei Klösterl mit seiner sehenswerten, in die Felswand gebauten Nikolauskapelle. Nun befanden wir uns auf dem letzten Abschnitt unseres Fernwanderweges, welchem wir schön gemütlich dem Ufer entlang wandern konnten. Wir erreichten Kehlheim und betraten durch das Donautor das Zentrum der Stadt, wo der Altmühltal Panoramaweg endete. Tolle Schlussetappe mit knapp 17 Kilometer Länge in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts. (Aktuelle Wanderkarte folgt, da wir ausser Plan ein kleiner Teil mit dem Boot gefahren sind)

(28.09.2016) Zur Bilderstrecke (folgt)

Altmühltal Panoramaweg 10: Obereggersberg – Prunn

Nach der Nacht im Renaissance-Zimmer auf Schloss Eggersberg waren wir wieder bereit für die 10. Etappe des Altmühltal Panoramawegs. Wir starteten unsere Tour direkt beim besagten Schloss und folgten dem Grasweg am Waldrand entlang, wo wir dann im Wald durch eine Schlucht ins Tal hinunter wanderten. Am Altmühlkanal mit seinen idyllischen Altwasserarmen, folgten wir nun unserem Weg bis zur Brücke, auf welcher wir nun den Fluss überquerten. Unser Weg führte uns durch den Ort von Gundlfing, wo wir dann an deren Siedlungsende in den sogenannten Schulsteig der Hautalleite einbogen. Am Aussichtsfelsen Falkenhorst vorbei, wanderten wir dann an der nur noch mässig ansteigenden Hangkante entlang und erreichten den Teufelsfelsen. Auf nahezu ebenen Wiesenwegen setzten wir unsere Wanderung fort und gelangten in den Wald, wo wir den Harlgraben umwanderten. Wir erreichten kurz darauf die Schneiderkapelle und stiegen dann ziemlich steil den Berg hinunter zur Stadt Riedenburg, mit seinen drei Burgen als Wahrzeichen. Ein kurzer Besuch im Kristallmuseum liessen wir ins nicht nehmen bevor wir weiter wanderten. Wir folgten dem Waldpfad der Bucher Leite, welcher uns zur Klamm, einem wilden Labyrinth aus steil aufragenden Felszinnen, brachte. Über steile, geländegesicherte Stufen erklommen wir den Aussichtsfelsen, von welchen man wiederum einen tollen Ausblick hatte. Die Felsentreppe und der schmale Waldweg brachte uns in vielen kleinen Serpentinen hinunter ins kleine Ortschäftchen Einthal. Wir überquerten einmal mehr die Altmühl und folgten nun der Strasse entlang von Nusshausen zu unserem Etappenziel und Unterkunft nach Prunn. Wunderschöne Wanderung mit rund 17 Kilometer in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts.

(27.09.2016)       Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 9: Beilngries – Obereggersberg

Wir verliessen für unsere 9. Etappe des Altmühltal Panoramawegs das Städtchen Beilngries über die Sulz und gelangten an den Waldrand, wo unser Weg bereits zu Anfang kräftig in Höhe stieg. Auf einem Hangpfad wanderten wir bis zu einem Schotterweg, welchem wir dann weiterhin bergauf folgten. Ein nahezu ebener Forstweg leitete uns dann über den 499 Meter hohen Arzberg und wir traten etwas oberhalb der Sommerleite aus dem Wald heraus, wo wir dann zum Pfennighof hinab wanderten. Auf einem Graspfad ging es zur Oberkante des Steinbruchs bei Kottingwörth, mit seinen 75 m herabfallenden Kalksteinwänden. Dort wanderten wir wieder in den Wald hinein und folgten dem zum Teil etwas steilen Weg durch die Töginger Hänge hinunter zum Städtchen Töging mit seinem gleichnamigen Schloss. Wir überquerten die Altmühl und wanderten in den Wald, wo wir der Karlsfelser Leite um den Hang herum folgten. Am unteren Waldrand verlief nun unser Weg, bis wir zum kleinen Ortschäftchen Einsiedel hinunterstiegen und dieses durchquerten. Wir folgten nun dem Main-Donau-Kanal und machten dort einen Abstecher zum Gasthof "Zum Himmelreich" in Deising, wo wir uns mit einer guten Brotzeit stärken konnten. Danach folgten wir der Strasse durchs Dorf und gelangten am Waldrand zurück auf den Panoramaweg. Der Pfad führte uns nun hinauf zum Aussichtsfelsen Rosskopf, wo sich uns ein wunderbarer Blick übers Altmühltal bis zum Schloss Eggersberg bot. Auf einem Schotterweg gelangten wir über ein Heidehang, wo wir dann über weite Kehren zur Ortschaft Altmühlmünster hinunter stiegen. Dem Bach folgend wanderten wir nun aus dem Ort hinaus, wo es danach auf nahezu ebenen Waldwegen und Pfaden am Waldrand entlang der Leite ging. Unter dem Kachelfelsen stieg unser schmaler Pfad recht kräftig in die Höhe, wo dann der Weg breiter und flacher wurde und so die ersten Häuser von Obereggersberg auftauchten. Das heutige Etappenziel mit dem Schloss Eggersberg, in welchem wir heute sogar nächtigen konnten, war somit auch erreicht. Wundervolle Wanderung mit 24 Kilometern in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 560 Höhenmeter aufwärts.

(26.09.2016)        Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 8: Kinding – Beilngries

Für Etappe 8 auf dem Altmühltal Panoramaweg machten wir uns heute auf und folgten der Markierung aus der schönen Ortschaft Kinding hinaus. Wir überquerten die Altmühl und wanderten auf einem Asphaltsträsschen zur Kapelle am Waldrand. Dort tauchten wir in den Wald und stiegen nun auf einem steilen Waldpfad bergauf. An Hügelgräbern aus der Bronzezeit vorbei führte uns der Weg durch den Wald auf den Langfelsen mit seinem Kreuz und wunderbarer Aussicht ins Altmühltal. Durch den Torfelsen, einem sehenswerten und 8 Meter hohem Felsentor, wanderten wir hindurch und erreichten am Talboden den Ort Unteremmendorf. An Kirche vorbei, ging es dem Fluss entlang zur historischen Kratzmühle mit seinem Museum. Eine äusserst umfangreiche Sammlung mit Technik von anno dazumal lud uns zum verweilen und staunen ein. Nach dieser Wanderpause folgten von dort dem Weg nach Pfraundorf. Auf der linken Talseite verlief nun unser Weg gesäumt von Obstbäumen nach Badanhausen, wo es im Wald durch den steilen Hang der Dulmetsleite hochging. Auf der Anhöhe wanderten wir mit Blick auf die grosszügige Burganlange von Schloss Hirschberg durch den gleichnamigen Ort und erfreuten uns am schönen Ausblick. Wir erreichten den Waldrand, wo uns dann ein steiler Pfad begab ins Tal führte. Am Ufer des Main-Donau-Kanals folgten wir nun unserem Weg, bevor es der Strasse entlang ins Zentrum von Beilngries hinein ging. Die schöne, mittelalterliche Stadt war auch zugleich unser Etappenort von heute. Abwechslungsreiche und schöne Wanderung mit rund 17 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 335 Höhenmeter aufwärts.

(25.09.2016)       Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 7: Arnsberg – Kinding

Unsere heutige 7. Etappe des Altmühltal Panoramawegs starteten wir am Stadtrand von Arnsberg. Gleich zu Beginn stieg unser Weg hinauf in die felsige Anhöhe der Arnsberger Leite, mit seinem Teufelstrittfelsen, wo anscheinend deutlich die Hufabdrücke des Teufels zu erkennen sein sollen. Im sicheren Abstand zum 100 m tiefen Abgrund führte uns der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet, bevor wir dann wieder ins Tal nach Böhming hinunter stiegen. Geradeaus durch den Ort, ging es danach über einen herrlichen, von Felsen gesäumten Waldpfad hinauf zum Obergermanisch-Römischen Limes mit seinem rekonstruierten Limes-Wachturm. Nach dem kehrenreichen Abstieg, entschlossen wir uns den Panoramaweg zu verlassen und der Ortschaft Kipfenberg einen Besuch abzustatten. Die schöne Altstadt und das interessante Römer- und Bajuwaren Museum war allemal ein Abstecher wert. Wieder zurück auf dem Panoramaweg führte uns der Pfad leicht ansteigend über der Kipfenberg hinweg und wir bogen in einen schönen Waldweg ein, welcher uns am Hang entlang in Richtung Silbertal führte. Im leichten Auf und Ab wanderten wir nun auf breiten Wegen quer durch die grossen Waldungen des Bärneichet und gelangten schliesslich an Wiesen vorbei zur Kohlplattte. Mit Sicht auf das Gipfelkreuz des Schellenbergs führte der Weg wieder in den Wald hinein, wo es auf etwas steileren, tiefeingeschnittenem Waldweg hinab ins Tal ging. Der Strasse entlang wanderten wir nun in Ortschaft Kinding mit seiner sehenswerten Kirchenburg ein, wo auch unser heutiges Etappenziel war. Kurze, aber dennoch schöne Wanderung mit 13.2 Kilometern in knapp 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 370 Höhenmeter aufwärts.

(24.09.2016)      Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 6: Eichstätt – Arnsberg

Heute stand die 6. und längste Etappe des Altmühltal-Panoramawegs auf unserem Programm und wir machten uns deshalb frühzeitig auf den Weg. Bei der Peterkirche setzten wir unser Weiterweg fort und wanderten durch die Quartiere aus der Stadt hinaus. Ein Schotterweg brachte uns etwas in die Höhe und wir wanderten am schmucken Bildstöckchen Maria Hilf vorbei. Wir gelangten über eine Hochebene zum Wald, wo uns ein leicht absteigender Pfad an den unteren Waldrand bei Landershofen brachte. Beim Herrengrund folgten wir wiederum einem Schotterweg, welcher uns aus dem Tal herausführte und wir steil bergan auf einem Graspfad in die Schimmelleite schwenkten. Nun ging es auf Fortssträsschen erst etwas aufwärts und danach leicht bergab durch den Wald des Dominikanerholzes. Im Buchehüller Tal trafen wir dann auf die sogenannte Mammuthöhle, eine heute vergitterte Höhle, wo einst Skelette von Mammut, Rentier und Höhlenhyänen gefunden wurden. Schöne Waldpfade und Wege wechselten sich nun nach dem Affental ab und wir erreichten nach dem Waldrand die Ortschaft Rieshofen. Dort machten wir eine lohnenswerte Einkehr beim urigen Gasthof Bauer, welcher uns mit seinen eigenen und regionalen Produkten ein schmackhaftes Mittagessen zubereitete. Danach wanderten wir nun durch das Tal nach Isenbrunn, mit seinem schönen freistehenden Kirchlein St. Laurentius und bogen danach in den Hangweg, welcher uns durch die Weinleite führte, ein. Bei einem grossen Bildstock aus dem 16. Jahrhundert führte uns der Waldweg kräftig ansteigend ein Seitental hinauf und gelangten zu einem Schotterweg, welcher uns nun auf der Anhöhe entlang führte. Wir stiegen dann wieder über Pfade an Felsen vorbei bergab wo wir dann auf der Strasse die Kirche von Gungolding erreichten. Durch das Naturschutzgebiet der Gungoldinger Wachholderheide wanderten wir den Taleinschnitt weiter bergan und tauchten schliesslich in einen urwaldartigen Laubwald ein. Wir folgten dem stets leicht abfallenden und etwas holprigen Pfad und erblickten am Waldrand bereits das auf den Felsen thronende Schloss Arnsberg. Über die Altmühlbrücke und an einigen alten Jurahäusern vorbei, erreichten wir dann das Zentrum von Arnsberg, dem Zielort unserer heutigen Etappe. Schöne, naturgeprägte Wanderung mit 24.5 Kilometern in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 520 Höhenmeter aufwärts.

(23.09.2016)       Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 5: Dollnstein – Eichstätt

Die Stadtmauer von Dollnstein war der heutige Ausgangspunkt für die 5. Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg. Ein Schotterweg führte uns vom Ort weg und wie erreichten am Fuss des Mühlbergs das Naturschutzgebiet Mühlbergleite. Am Hang entlang folgten wir dem Pfad an den Maderfelsen vorbei und wanderten anschliessend auf einem Grasweg am Hang der Sandleite entlang. Nach dem wir den Burgsteinfelsen mit seinem Gipfelkreuz passiert hatten, ging es auf einem Waldweg nun gemütlich bergab. Oberhalb des Örtchen Attenbrunnmühle vorbei verlief unser angenehmer Weg immer schön am Waldrand entlang. Unterhalb des Dämmerfelsen folgten wir dem Wanderweg durch die Schernfelder Leite, mit seinen interessanten Felsgestalten über uns, nach Obereichstätt. Im nächsten Waldstück führte uns dann ein kehrenreicher und steiler Pfad in die Höhe, wo wir wieder einen wunderbaren Ausblick auf das Altmühltal hatten. Am Fossiliensteinbruch, wo wir nun selbst aktiv Steinplatten voneinander hauen und sogar was Urzeitliches finden konnten, ging es nach kurzer Pause weiter und wir wanderten mit Blick auf die imposante Willibaldsburg von Eichstätt weiter. Ein Waldweg führte uns nun etwas bergab, bevor es dann wieder ziemlich steil nach oben ging und uns ein schöner Höhenweg oberhalb von Eichstätt entlang führte. Kurz nach dem Kloster und unterhalb des Galgenbergs wanderten wir nun direkt ins Zentrum von Eichstätt, wo unsere heutige Etappe endete. Abwechslungsreiche Wanderung mit 15.1 Kilometer in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 385 Höhenmeter aufwärts.

(22.09.2016)     Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 4: Pappenheim – Dollnstein

Unsere 4. und zweitlängste Etappe des Altmühltal Panoramawegs startete direkt in der Altstadt von Pappenheim und wir folgten dem Weg unterhalb der Burg aus dem Städtchen hinaus. Nach der Überquerung der Altmühl führte uns der Pfad hinauf zur Anhöhe drei Linden. In einem Bogen wanderten wir dem Trockenhang des Zimmerner Berg entlang, bevor es über Stufen wieder ins Tal hinab ging. Ein Schotterweg brachte uns sogleich wieder bergauf und wir wanderten kurz nach einem Wildgehege auf etwas schmalerem Wege in Richtung Geisertal und Trudenleite und gelangten so in den Ortseingang von Solnhofen. Wir durchquerten das Städtchen und erreichten so das Naturschutzgebiet mit der Felsengruppe Zwölf Apostel, dem geologischen und sehenswerten Wahrzeichen des Altmühltals. Auf Trockenwiesen wanderten wir nun oberhalb entlang dieser Felsengruppe, bevor uns ein Grasweg hinab nach Esslingen zum Gasthof 13. Apostel führte. Nach der verdienten Stärkung wechselten wir die Talseite, wo es dann auf breitem Waldweg hinauf auf den Maxberg ging. Nun folgten wir dem Weg an dem ehemaligen Steinbruch entlang hinunter nach Mörnsheim und überquerten dort die kleine Gailach um auf den Schlossberg mit seiner Burgruine aufzusteigen. Durch den Wald wanderten wir dann über den Kohlberg, wo es dann über ein Natursträsschen hinunter nach Altendorf. Dort querten wir abermals die Altmühl und bogen bei der Hammermühle in Pfad ein, welcher uns steil hinauf auf den Kruspelberg führte. Anschliessend folgten wir stets der Hangkante folgend dem schönen Waldweg über der Einödleite und Esslinger Berg bis wir über Serpentinen hinab nach Hagenacker stiegen. An der Kapelle vorbei führte uns der Pfad wieder am Hang hinauf und erreichten den Markierungen folgend die nördliche Stadtmauer von Dollnstein, dem Etappenziel von heute. etwas längere, aber dennoch sehr schöne Wandertour mit 24.3 Kilometern in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 575 Höhenmeter aufwärts.

(21.09.2016)      Zur Bilderstrecke 

Altmühltal Panoramaweg 3: Auernheim – Pappenheim

Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns auf zur 3. Etappe des Altmühltal Panoramawegs. Als wir das Ortszentrum von Auerheim hinter uns gelassen hatten, gelangten wir wieder auf unseren Fernwanderweg und folgten dort einem schönen Waldpfad. Am Waldrand wanderten wir auf dann zur spätkeltischen Siedlung Keltenschanze Cernubona, eine Rekonstruktion nach Grabungsfunden, welche aus der Zeit um 150 v. Chr. stammt. Unser Weg führte uns ein Stück am Wall der Schanze entlang, bevor wir wieder in den Wald einbogen. Am Weiler Freihardt zogen wir vorbei und stiegen am Waldrand etwas in die Höhe. Mit schöner Aussicht und auf einem Feldweg ging es nun wieder leicht bergab und gelangten ins schöne Heumödertal. Ein immer schmaler werdender Hangpfad brachte uns über dem Tal entlang zum Stadtrand von Treuchtlingen. Am jüdischen Friedhof vorbei wanderten wir direkt ins Zentrum der Stadt hinein. Durch die sehenswerte Altstadt gelangten wir an den Burgstallquellen vorbei auf einem Graspfad hinauf auf den Weinberg mit seinem Aussichtspunkt, der Teufelskanzel. Ein kehrenreicher Weg führte uns nun wieder hinunter ins Tal, wo wir nun auf einem Feldweg ein kurzes Stück neben der Altmühl wandern konnten. Wir folgten nun der Markierung durch die Ortschaft Dietfurt, bevor es über Stufen und Waldpfaden ziemlich steil zum einstigen Lustschloss der Grafschaft von Pappenheim aus dem Jahre 1820 ging. Auf einem Naturweg folgten wir eine Zeit lang dem Waldrand in den schönen und stillen Wald hinein, wo es erst auf einem Pfad und später über Stufen steil bergab an den Stadtrand von Pappenheim ging. Über die Altmühlbrücke gelangten wir dann in die Altstadt des schönen Pappenheims als heutiges Etappenziel. Wunderschöne Wanderung mit 19.3 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 230 Höhenmeter aufwärts.

(20.09.2016)     Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 2: Spielberg – Auernheim

Nach dem äusserst reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zur 2. Etappe des Altmühltal Panoramawegs, welche etwas unterhalb des Schloss Spielberg startete. Am Waldrand erreichten wir in ein Forstweg und wanderten dort durch das Naturwaldreservat „Spielberger Leiten“ hindurch. Auf einem schmalen Waldweg ging es am Hang des Spielbergs, welcher ein Teil der Hahnenkamm-Erhebung mit seinen Jura-Kalksteinfelsen ist, vorbei. Der nun wieder etwas breitere Weg brachte uns durch den lichten Wald am 628 Meter hohen und markanten Gelben Berg vorbei an den Waldrand. Diesem folgten wir nun ein Stück, bevor es dann ziemlich steil bergan auf den Dürrenberg ging. An der Papiermühle wanderten wir nun gemütlich nach Wolfsbronn, welche wir über die Ortsmitte in südlicher Richtung verliessen. Wir stiegen nun die Stufen entlang dem Naturschauspiel der „Steinernen Rinne“ hinauf. Diese Rinnen sind Quellbäche, die sich nicht im Boden eingraben, sondern durch Kalkabbau sich ein immer höher werdendes Bachbett bauen. Die Steinerne Rinne von Wolfsbronn ist rund 130 m lang und an ihrer höchsten Stelle 160 cm hoch. Oberhalb der Quelle stieg der Weg dann nochmals richtig steil zum Waldrand an, welchem wir nun gemütlich auf einem Schotterweg folgen konnten. Am Steinbühl vorbei, wanderten wir auf schönem Waldweg nun bergab ins Rohrbachtal und querten dabei den Bach. Durch den Wald bergauf erreichten wir schon bald unseren heutigen Etappenort Auernheim. Abwechslungsreiche Wanderung mit 21.4 Kilometern Länge in 6 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 560 Höhenmeter aufwärts.

(19.09.2016)      Zur Bilderstrecke

Altmühltal Panoramaweg 1: Gunzenhausen - Spielberg

Heute starteten wir unsere erste Etappe auf dem Altmühltal Panoramaweg, einem rund 200 Kilometer langen Fernwanderweg, welcher sich über 11 Etappen im Herzen Bayerns erstreckt. Im mittelfränkischen Städtchen Gunzenhausen begann also nun unsere weite Wanderung vom fränkischen Seenland an die Donau. Vom Bahnhof ging es der Strasse entlang durch die historische Altstadt bis zur Stadthalle, dem eigentlichen Startpunkt des Panoramaweges. Wir folgten von nun an den gelb-roten Markierungen auf einem kleinen Asphaltsträsschen den Altmühlauen entlang. Durch weite Felder, welche uns über Wiesen- und Schotterwege führten, wanderten wir an Edersfeld vorbei, um danach am Waldrand und beim Pflaumfelder Graben etwas in die Höhe zu steigen. Am Dammbuck leitete uns die Markierung in den Wald, wo es auf schönen Pfaden hindurch zum Waldrand ging, welchem wir nun bis zu einem Natursträsschen folgten. Auf diesem wanderten wir nun am Christusmaterl vorbei auf die Ortschaft Gnotzheim zu. Über das Leitenfeld begann nun unser Anstieg nach Spielberg mit seinem gleichnamigen Schloss aus dem 12. Jahrhundert, welches mit dessen Skulpturenwiese auch unser heutiges Etappenziel war. Kurzweilige und gemütliche Wanderung mit rund 12 Kilometern in 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 150 Höhenmeter aufwärts.

(18.09.2016)      Zur Bilderstrecke

Schluchtensteig 6. Etappe: Todtmoos – Wehr

Startpunkt zu unserer sechsten und letzten Etappe des Schluchtensteigs war in der Stadtmitte von Todtmoos. Auf Nebenstrassen verlief unser Weg aus dem Städtchen hinaus, vorbei an der Wehrawaldklinik, erreichten wir den befestigten Weiherweg Schwarzenbach. Über den alten Hornweg führte uns ein Pfad etwas steiler bergab und überquerten dann etwas später die Wehra. Am Wildgehege vorbei brachte uns der Wanderweg in den kleinen Ort Todtmoos-Au mit seiner sehenswerten St. Josefs-Kapelle. Auf dem Schwandhaldenweg, welcher erst ansteigend auf einem Forstweg, dann später auf einem schmalen Pfad von hohen Felsen gesäumt verlief, brachte uns zu einem wunderbaren Aussichtspunkt. Zurück an der Wehra verlief der wurzelige, teils felsige Steig schön am Wasser entlang und brachte uns an kleinen Wasserfällen und imposanten Felsblöcken vorbei zur alten Steinernen Brücke. Der Weg führte uns dann durch einen Bannwald bis zum Jackisiebeneweg und weiter bis zum Wehrastausee und bot uns immer wieder schöne Aussichtspunkte entlang des Weges. Am Ende des Stausees brachte uns eine stufenreiche Steintreppe wieder hinab zur Wehra. Von dort hiess es dann lockeres Auslaufen am Fluss entlang zum Rathausplatz damit ins Zentrum der Weber- und Textilstadt Wehr. Das Ziel des Schluchtensteigs somit erreicht. Schöne Wanderung und mit 23 Kilometern längste Etappe des Schluchtensteigs in 6 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 590 Höhenmeter aufwärts.

(25.09.2015) Zur Bilderstrecke (folgt)

Schluchtensteig 5. Etappe: St.Blasien - Todtmoos

 Vom Kneipp-Kurort St. Blasien im tiefen Tal der Alb startete unsere fünfte Etappe des Schluchtensteigs. Am Dom vorbei und über den Kurgarten verliessen wir St. Blasien und stiegen über eine schmalen Pfad stetig bergauf zu einer Forststrasse. Beim Schwandbrünnele bogen wir wieder in einen Wanderweg ein, welcher uns zum Lehenkopf mit einem Aussichtturm auf 1039 m brachte. Weiche Waldpfade leiteten uns hinüber zu den Weidefeldern von Urberg und schliesslich nach Horbach mit seinem idyllischen Klosterweiher. Über einen kurzen Aufstieg kamen wir auf eine Hochebene, welche uns hinüber zum verträumt gelegenen Ibach brachte. Auf der kreuzgeschmückten Hügelkuppe über Ibach hätte man einen wunderbaren Panoramablick auf die Alpengipfel, was die tief hängenden Wolken heute leider verhinderten. Über Forstwege gelangten wir dann zum Ibacher Kreuz. Etwas steil und im zickzack verlief nun unser Weg abwärts in die Hohwehraschlucht. Dieser kleinen romantischen Waldschluchtmit dem Flüsschen Wehra folgten wir nun talwärts, welche uns in zu unserem Etappenziel in den Stadtrand von Todtmoos brachte. Aussichtsreiche Wanderung mit 20 Kilometern in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 720 Höhenmeter aufwärts.

(24.09.2015) Zur Bilderstrecke (folgt)

Schluchtensteig 4. Etappe: Schluchsee Oberfischbach – St.Blasien

Vom bezaubernden Dörfchen Oberfischbauch starteten wir unsere vierte Etappe des Schluchtensteigs. Ein stetig ansteigender und asphaltierter Weg führte uns zunächst hinauf zum Waldrand und gelangten über einen naturbelassenen Weg zum Bildstein, einem tollen Aussichtspunkt oberhalb des Schluchsees. Über unzählige Serpentinen stiegen wir im Wald hinunter zum See und zweigten auf den Seerundweg ein, welchen wir um den nördlichen Teil des Schluchsees bis zum Unterkrummenhof folgten. Auf dem Muchenländer Weg verlief unser Weg weiter über die ehemalige Krummsäge zur Krummenkreuzhütte in 1150 m Höhe. Bergab folgten wir nun dem Wanderweg zur Wittemlehütte und hinab zum Pfaffenbrünnle. Über einen Forstweg und Almwiesen wanderten wir weiter hinunter nach Althütte und dann steil bergab auf dem Alten Blasi Walderweg hinab ins Tal. Am Windberg-Wasserfall vorbei erreichten wir durch die wild-romantische Schlucht den Dorfrand von St. Blasien, mit Blick auf die überdimensionierte grosse Kuppel des Doms zu St. Blasius. Mit ihren 62 Meter Höhe und 36 Metern Spannweite gehört sie zu den grössten Kirchenkuppeln Europas. Über die Strasse erreichten wir dann die Ortsmitte und somit unser Etappenort von heute. Ein verregneter, aber dennoch schöner Wandertag durch stille Wälder und liebliche Täler mir knapp 20 Kilometer in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 450 Höhenmeter aufwärts.

(23.09.2015) Zur Bilderstrecke (folgt)

Schluchtensteig 3. Etappe: Schattenmühle – Schluchsee Oberfischbach

Startpunkt unserer dritten Etappe des Schluchtensteigs war die Schattenmühle in der Wutachschlucht. Nach dem Frühstück zogen wir los und ein kurzer steiler Aufstieg führte uns hinauf zu einer Forststrasse. Dieser schlängelte sich entlang der Schlucht und führte uns auf einen Felsen zu den Ruinen des Räuberschlössle. Ein naturbelassener Pfad führte uns nun oberhalb der Wutach bis zur Stallegger Brücke und weiter bis zu einem Flusskraftwerk. Bei der Rötenbachmündung machten wir einen lohnenswerten Abstecher zu den kleinen Rötenbachfällen (ca. 3 Kilometer/40 Minuten). Der Wanderweg führte uns danach bergauf und bergab über schmale Pfade zum Rechenfelsen und schliesslich an der Haslach entlang hinauf zum Hölllochfelsen. Der etwas anstrengende Aufstieg zu der Aussichtskanzel, mit wunderbarem Ausblick, lohnte sich aber allemal. An der Haselbachmündung verliessen wir den Weg entlang der Wutach, welche uns eine lange Zeit begleitet hatte. Auf dem Naturlehrpfad Mühlenweg erreichten wir das Städtchen Lenzkirch, welches wir durchquerten. Wir wanderten durch das romantische Schwendetal zur Cyriakapelle, wo wir dem Weg ziemlich steil hinauf zur Fischbacher Höchst auf 1110 m folgten. Von dort ging es dannnur noch bergab bis zum Etappenziel in Oberfischbach. Wunderbare Wanderung in schöner Umgebung mit 21 Kilometer in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 894 Höhenmeter aufwärts.

(22.09.2015) Zur Bilderstrecke (folgt)

Schluchtensteig 2. Etappe: Blumberg- Schattenmühle

Gut ausgeruht und wieder bei Kräften machten wir uns heute auf zur 2. Etappe des Schluchtensteigs. Über die Hauptstrasse und später über den Schleifenbacherweg verliessen wir Blumberg und erreichten so die Schleifenbachfälle. Treppen und kleine Leitern führten uns in die kleine Schlucht des Schleifenbachs und zurück zur Wutach. Über Wiesen und Felder führte uns der Weg hinab nach Achdorf und weiter nach Achselfingen. Ein Waldwirtschaftsweg brachte uns dann Wutachmühle, wo sich die weite Landschaft zu einem engen Tal zusammen schnürt. Steile Wald- und Felsflanken rückten aneinander, sodass an mancher Stelle für den Wanderweg nur ein schmaler Sims zwischen Felswand und Fluss blieb. Am Wutachaustritt vorbei, wo das knapp drei Kilometer fussaufwärts versickernede Wasser eindrucksvoll aus dem Berg sprudelt, gelangten wir zum Rümmlersteg und zum ehemaligen Bad Boll. Eine eindrucksvolle Landschaft mit Felsgalerien, mit sich darüber aufbauenden Urwäldern begleitet uns zu unserem Etappenort Schattenmühle. Superschöne Etappe mit immer wieder tollen Momenten. Knapp 20 Kilometer in 6.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

(21.09.2015)      Zur Bilderstrecke

Schluchtensteig – 1. Etappe: Stühlingen – Blumberg

Im Südschwarzwald, unweit der Schweizer Grenze, starteten wir unsere 6-tägige Wandertour durch den Schluchtensteig, welcher sich mit rund 120 Kilometern Länge misst. Startpunkt des Fernwanderweges war die Katholische Kirche in der Unterstadt von StühlingenDer Wutach entlang ging es talaufwärts bis nach Weizen, wo sich der Bahnhof der berühmten „Sauschwänzlebahn befindet. Ein Stück des Weges wanderten wir nun an der Bahnlinie entlang nach Grimmelshofen, wo es dann in die Wutachschlucht, einem abenteuerlichen Wildflusstal, ging. Ein schmaler, stellenweise etwas ausgesetzter Pfad sechlängelte sich nun der Weiterweg durch fast senkrechte Felsflanken der Wutachflühen langsam bergauf. Über Wiesen und Felder, bergauf und bergab führte uns der Weg an den Schlussanstieg der Tages-Etappe heran. Etwas steil wanderten wir nun hinauf zur Buchberghütte auf 876 m und wurden dafür aber mit einem herrlichen Panorama in die Tiefen der Wutachschlucht belohnt. Von der Hütte führte nun der Pfad hinab ins Tal und brachte uns zum Etappenziel nach Blumberg. Wunderschöne Wandertour mit rund 19 Kilometern in 5 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 950 Höhenmeter aufwärts.

(20.09.2015)      Zur Bilderstrecke