25. Aug, 2019

Arosa Ochsenalp Rundtour

Heute zog es uns in die Bündner Berge, um dort mal wieder eine Bergwanderung unter die Füsse zu nehmen. Wir haben uns dazu die Arosa-Ochsenalp-Rundtour (Nr. 768) ausgesucht und begaben uns diesbezüglich in den Ferien- und Erholungsort Arosa. Ausgangspunkt unsere Wanderung war der Bahnhof, welcher sich direkt am schön gelegenen Obersee befindet. Wir verliessen die Bahnstation auf deren Westseite und wanderten der Strasse nach zur Talstation der Weisshornbshn, wo sich der Einstieg zu unserer Tour befand. Das Strässchen führte uns nun stetig bergauf und wir gelangten durch den Tschuggawald zum Scheitaboda hinauf. Dort verliessen wir die Strasse und zweigten unter den Drahtseilen der Weisshornbahn in das Naturweglein ein. Wir wanderten weiterhin bergauf, zweigten im Scheitabodawald in den Bergpfad ein und erreichten so die Waldgrenze. Der Pfad mündete dabei schon bald in ein Wirtschaftssträsschen ein, welchem wir in einem Bogen zur Mittelstation der Weisshornbahn brachte. Kurz darauf verzweigte sich der Wanderweg und wir wählten dort den aufwärtsführenden Bergweg. Das alpine Panorama weitete sich nun nach und nach aus und wir wanderten mit vollem Genuss entlang dieser äusserst schönen hügeligen Landschaft. Der Weg führte uns mit fantastischer Aussicht durch Legeföhren und dann durch immer karger werdendes Berggebiet zum höchsten Punkt unserer Tour. Der 2157 Meter hohe Maraner Hauptji oder auch einfach Hauptichopf genannt, bot uns ein herrliches Panorama ins Schanfigg und das Churer Rheintal. Die wunderschön positionierten Panoramabänkli auf dem Gipfel luden uns dabei zum Verweilen ein. Wir entstiegen dem Gipfelplateau wieder und folgten dem markierten Bergweg in nördliche Richtung leicht abwärts. Recht aussichtsreich schlängelte sich unser Weg durch die Geröllfelder hindurch und wir gelangten zum Übergang an der Scheidegg. Wir erreichten nach und nach wieder schönes Weidengebiet mit seiner wunderbaren Alpenflora und wanderten auf dem schmalen Pfad hinunter zur Ochsenalp. Das einzigartige und urchige Bergbeizli auf 1936 Meter, liegt hoch über dem Schanfigger-Tal eingebettet in der wild alpinen Landschaft. Die angepriesene „Alpen KUHlinarik für Feinschmecker“ liessen wir uns dabei natürlich gerne schmecken und legten eine ausgedehnte Rast ein. Nach der Stärkung in der gemütlichen Alpwirtschaft machten wir uns wieder auf den Weg und wanderten auf dem Alpsträsschen weiter. Sanft ansteigend entfernten wir uns von der Ochsenalp weg und folgten dem breiten Wege übers Trümmelatobel zur Wolfboden Alp. Ein letzter Anstieg durch an den Felswänden empor, brachte uns hinauf zum Übergang am Rot Tritt. Auf dem Natursträsschen wanderten wir dann ebenaus zur Prätschalp, welche mit seinem Bergbeizli wunderschön am Sonnenhang uns zu einer Kaffeepause verleiten liess. Wir zweigten dort wieder in einen schmaleres Weglein ein und wanderten zwischen dem Ober und Unter Prätschsee  auf einem wunderschönen Wegabschnitt zu einem der höchstgelegen 18-Loch Golfplätze Europas. Wir streifen den Golfplatz am oberen Rand und näherten uns so der Sennerei auf der Maraner Alp. Nach dem Einstieg in den Eichhörnliweg erwartete uns ein weiterer Höhepunkt auf unserer Wanderung. Der idyllische Weg führte uns durch den Wald und wir konnten die sehr zutraulichen Eichhörnchen und Vögel von ganz nah betrachten. Unsere mitgebrachten Nüsse frassen diese putzigen Tierchen uns fast aus der Hand und liessen dabei unser Herz regelrecht höherschlagen. Informationstafeln begleiteten uns auf diesem Themenweg und wir erreichten die Strasse im Tschuggawald. Der Weg führte uns wiederum hinab zur Talstation der Weisshornbahn, von wo es nur noch ein kurzes Stück zum Bahnhof war. Wunderschöne Wanderung mit 15 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 475 Höhenmeter aufwärts. 

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