1. Nov, 2020

Klosters - Schwarzsee - Davos

Eine Wanderung auf der Via Valtellina (Nr. 30), welche uns vom Prättigau in die Landschaft Davos hineinführen soll, stand heute auf unserem Tagesprogramm. Wir begaben uns dazu nach Klosters Platz, wo unsere Tour an deren Bahnhof starten konnten. Wir verliessen diesen zu deren Westseite und wanderten dem Strässchen nach leicht abwärts zum Ufer des Flüsschens Landquart. Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke wechselten wir die Uferseite des Flusses und folgten schliesslich der breiten Strasse quer durch den schicken Ferienort hindurch. In der Egga zweigten wir von der Hauptstrasse weg und konnten schon bald ein Wanderweglein betreten. So folgten wir vorerst dem Lauf des Stützbaches und stiegen dann am Hang etwas in die Höhe. Hier mussten wir uns einer Umleitung beugen, da ein fehlendes Brücklein die geplante Route  nicht möglich machte. So wanderten wir halt auf der rechten Uferseite des Stützbaches anstelle auf der Linken  bergauf. Unser Weg flachte wieder etwas ab und wanderten etwas matschig und immer wieder auf Schneefeldern dem rauschenden Bach entlang. Wir standen schon bald vor der Verladestation des Vereinatunnels und unterquerten die Geleise mittels einer Unterführung. Wir verliessen dann das Strässchen und zweigten dann in den attraktiven Schluchtweg ein. Der Weg schlängelte sich mehr oder weniger schmal durch dieses wildromantische Tal. Der Schnee wurde immer wieder zur kleinen Herausforderung und mussten daher auf unsere Wanderstöcke zurückgreifen, damit wir Sicher vorwärts kamen. Jeder Wandermeter entpuppte sich jedoch als Genuss und wir gewann so ganz unmerklich stetig an Höhe. Im Grüenbödeli verliessen wir dann die Schlucht und  gönnten uns beim lauschigen Picknickplätzch n unser wohlverdientes Frühstück. Wir überquerten vorsichtig die befahrene Hauptstrasse und betraten dann den Stützwald. Der breite Wanderweg führte uns weiterhin bergauf, unterquerten dann über die Geleise die Eisenbahnlinie und gelangten so zur Bahnstation Davos-Laret. Wir betraten nun wieder Hartbelag und wanderten auf diesem hinab zum kleinen idyllischen Schwarzsee. Eingebettet in der prachtvollen Alpenlandschaft liegt präsentierte sich uns dieser Bergsee von seiner schönsten Seite. Einer der zahlreichen Picknickplätze lud uns zu einer weiteren Pause und zum Verweilen ein. Die Strasse führte uns dann wieder weg vom Seelein und wanderten auf das Dörfchen in Under Laret zu. Wir passierten das beschauliche Örtchen und überquerten abermals die Hauptstrasse nach Davos. Eine kleine Brücke brachte uns über den Stützbach und tauchten in den Tobelwald hinein. Das Wanderwegleun wurde zunehmend steiler und brachte uns so ziemlich schnell in die Höhe. Wir traten wieder an den Waldrand heran und folgten diesem nun mehr oder weniger ebenaus. So erreichten wir dann auch die Hauptstrasse, welche uns über den Wolfgangpass hinüberführte. Unsere Route zweigte kurz nach dem Kulmhotel weg und führte uns in den Wald hinein, wo wir dann wieder auf einen lauschigen Wanderpfad stiessen. Wir wanderten gemächlich bergab und erblickten schon bald den wunderschönen Davosersee. Wir betraten so dann auch den bequemen Kiesweg, welcher uns nahe dem südöstlichen Seeufer entlangführte. An der Westspitze des See fassten wir dann wieder Hartbelag unter unsere Füsse und wanderten hinein in die höchstgelegene Stadt Europas. So zogen wir an unzähligen Unterkunftsmöglichkeiten von Davos vorüber und sieg kurz vor dem Kirchlein St. Theodul hinauf zur Hohen Promenade. Diese führte uns nun immer schön oberhalb der Alpenstadt, teils aussichtsreich und teils durch schöne Waldstücke. Unsere Wegführung brachte uns schliesslich wieder hinab ins Stadtgebiet und wanderten den Strassenschluchten nach zum Bahnhofsplatz, wo unsere Wanderung dann auch endete. Schöne Tour mit 15 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 510 Höhenmeter aufwärts.

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