3. Nov, 2020

Flims - Caumasee - Crestasee - Flims

Der Caumasee und der der Crestasee im Wanderparadies von Flims war das heutige Ziel unserer Wanderung und fuhren dafür mal wieder ins Bündnerland. Der Parkplatz in Flims-Waldhaus stellte dann auch unser Ausgangspunkt dar und wir entfernten uns auf deren Westseite von diesem. Ein kurzer Abschnitt durch den Wald brachte uns zu einem Asphaltsträsschen hin, welchem wir am Capingplatz vorbei zum Sportzentrum Prau-la-Selva hin folgen konnten. Wir betraten dort den Wald und wanderten ein Stück der Forststrasse bergab. Bald zweigte unser Weg aber vom Strässchen ab und folgten dem Wanderweg hinab zum Lag Prau Tuleritg. Dieser ist ein jährlich wiederkehrender temporärer See, welcher Ende Sommer vollständig austrocknet und sich mit der einsetzenden Schneeschmelze im Frühjahr dann wieder füllt. So wanderten wir am scheinbaren Ufer entlang und gelangen um eine Erhebung im Crest Ner herum zu einem Fahrsträsschen hinauf. Unser Weg senkte sich aber bald wieder und wir erreichten so den klaren türkisfarbenen Lag la Cauma oder auch einfach Caumasee genannt. Dieser wird gerne auch als die „Perle der Alpen“ bezeichnet und ist im Sommer ein äusserst beliebtes Ziel für Badende im Herzen des Flimserwaldes. Wir entschieden uns den See auf deren Südseite zu passieren, da dieser Wanderweg etwas naturnaher angelegt war. Am östlichen Ende des Sees stiegen wir dann wieder in die Höhe und gelangten so auf die breite Waldstrasse. So wanderten wir eine Zeitlang durch den schönen herbstlichen Wald und erreichten die wunderschöne Lichtung auf Conn. Das Strässchen führte uns zwischen dieser Lichtung und dem Abhang der tiefen Rheinschlucht entlang und wir konnten so immer wieder tolle Blicke in die Tiefe werfen. Etwas südöstlich von der Sonnenterasse Conn fanden wir dann auch die sagenhafte Aussichtsplattform „Il Spir“, welche sich hoch über die Rheinschlucht Ruinaulta emporhebt. Natürlich bestiegen wir die 15 Meter hohe Plattform und konnten einen spektakilären180-Grad-Blck über die wilde Schluchtenlandschaft des Rheins geniessen. Nachdem wir wieder sichere Mutter Erde unter unsere Füsse fassten, folgten wir dem nordwärts führenden Wanderweglein durch den wurzligen Wald. Wir erreichten schon bald wieder eine Waldstrasse und wanderten auf dieser nun für eine längere Zeit quer durch den schönen Wald. So erreichten wir dann auch den Lag la Cresta oder Crestasee, welcher sich inmitten einer unberührten Landschaft befindet und für sein klares Wasser bekannt ist. Nachdem wir das Naturbad passiert hatten zog unser Weg nun wieder in die Höhe und wanderten dann gegen Westen zu. Das Natursträsschen führte uns dazu weiter bergauf und zogen an kleinen Maiensässhütten wieder in den Wald hinein. Wir gewannen immer wieder an Höhe und wechselten nach längerer Zeit auf einen südwärts führenden Waldpfad. Der Weg flachte somit auch ab und wir wanderten auf diesem schönen Pfad durch das wunderschöne Waldgebiet. Nachdem wir das kleine Conn-Bächli überquert hatten, trafen wir dann wieder auf ein breiteres Natursträsschen oberhalb des Caumasees. Dieses führte uns an der Station des Pendel-Schrägaufzuges, welcher vom Seeufer hier hochführt, vorbei und gelangten so zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wunderschöne Rundwanderung mit 14 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 488 Höhenmeter aufwärts. 

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