Wanderungen im Kanton Graubünden

23. Jul, 2017

Eine abwechslungsreiche Tageswanderung erwartete uns heute im Unterengadin und wir begaben uns dafür nach Ardez. Dort starteten wir unsere Tour bei dessen Bahnstation und wanderten an der Kapelle vorbei bergab. Der gut angelegte Pfad führte uns erst dem steilen Hang entlang, wo es danach durch das imposante Felssturzgebiet von Soutauta hinunter zum Flüsschen Inn ging. Über die abenteuerliche und wacklige Hängebrücke wechselten wir die Uferseite, wo uns am Gegenhang ein kurzer und steiler Aufstieg durch den Wald erwartete. Wir erreichten einen etwas breiteren Weg, dem wir nun zur Waldlichtung hin folgten. Über ein offenes Gelände wanderten wir am kleinen Weiler Achèra vorbei, bevor uns das Natursträsschen wieder in den Wald hineinführte. Auf schattigen Wege gelangten wir zum Weiler Valatscha und zogen durch das gleichnamige Tobel zu den Höfen bei Caposch hoch. Auf dem gegenüberliegenden Hügel war nun bereits das eindrückliche Schloss Tarasp ersichtlich. Die auf einem hundert Meter hohem Hügel erbaute und markante 1000-jährige Burganlage, gilt als eigentliches Wahrzeichen des Unterengadins und ist absoluter Hingucker. Auf dem Teersträsschen wanderten wir durch die Ortschaft Tarasp hindurch und zogen zwischen dem Burghügel und dem See „Lai de Tarasp“ weiter in östlicher Richtung. Das Natursträsschen brachte uns an Waldrand, wo uns nun ein schmaler Pfad zur nahen Anhöhe hinauf brachte. Eine idyllische Hochmoorebene breitete sich nun mit dem kleinen See „Lai Nair“ vor uns aus. Auf weichen Pfaden umwanderten wir den schönen schwarzschimmernden See und gelangten so zum Waldsträsschen, welches es uns nun bequem hinunter zum Gasthaus Avrona brachte. Wir tauchten wieder in den Wald hinein und folgten dem Weg fast ebenaus zum Aussichtspunkt mit Sicht ins Val Minger. Der Pfad führte uns schliesslich hinunter zur Clemgia-Schlucht, einem weiteren Highlight unserer heutigen Wanderung. Durch diese wilde und romantische Schlucht führte uns der Weg über Brücken, Stege und zum Teil in den Felsen gehauene Pfade talauswärts zur Punt Clüsa. Wir querten nun wieder die Inn über ein schmales Brücklein und stiegen über kleine Pfade und später der Straße entlang hoch zum Bahnhof in Scuol. Wunderschöne Wanderung mit 17 Kilometer in rund 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 450 Höhenmeter aufwärts.

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5. Feb, 2017

Nach der erholsamen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück im Berggasthaus Michelshof, begaben wir uns auf die markierte Alp-Tour von St. Antönien nach Pany (Trail Nr. 8). Wir wanderten erst nach Aschüel, wo uns nun der Trail vorerst auf dem gewalzten Winterwanderweg durch den Wald und deren Wildruhezone führte. Auf dem Grossried verliessen wir den präparierten Winterwanderweg und stiegen nun etwas steiler hoch zur Alp Valpun. Hier zweigten wir nun ab in Richtung Pany und traversierten im etwas mühsamen Tiefschnee einen steileren Waldhang und trafen dann bei Capollerbüel auf den hergerichteten Winterwanderweg. Dort wo sich nun der Wald öffnete, konnten wir bereits auf die schöne Terrasse der Siedlung Boden mit seiner Bodahütte blicken. Durch dieses offene Gelände stiegen wir nun hinunter und folgten dort wieder ein kurzes Stück der präparierten Piste. Beim Maiensässdörfchen Bova verliessen wir den der Trail Nr. 8, wegen den nicht idealen Schneeschuhverhältnissen und entledigten uns von unseren Schneeschuhen. Auf dem präparierten Winterwanderweg konnten wir nun bequem abwärts wandern und trafen bei Schurli dann auf die Asphaltstrasse. Dieser folgten wir nun am Skilift Pany vorbei und gelangten so in den Dorfkern von Pany, den Schlusspunkt unserer Tour. Wunderschöne, wenn auch etwas anstrengende Schneeschuhtour mit insgesamt 10.5 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 375 Höhenmeter aufwärts.

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4. Feb, 2017

Für unser Schneeschuhwochenende begaben wir uns in die Schneeschuh-Arena Pany/ St.Antönien im Prättigau. Unsere erste Wanderung wurde von unserer Unterkunft Michelshof als Mondscheintour organisiert und machten uns nach dem feinen Fondue auf. Unsere sechsköpfige Gruppe unter der Führung von Tourenchef Dominik Karrer zog nun los und wir stapften erst etwas steiler aufwärts zum Waldrand. Der Mond spendete uns dabei immer schön das Licht, sodass wir völlig ganz auf die Stirnlampen verzichten konnten. In westlicher Richtung zogen wir unsere Spuren durch den eisigen Schnee und gelangten über Soppen und Spitzi in den märchenhaften Teifwald. Bei mystischen Mondschein und viel Wissenswerten von unserem Tourenführer konnten wir uns mit einem feinen heissen Schluck etwas aufwärmen und ausruhen. Nach der wohlverdienten Pause zogen wir dann wieder los und gelangten ostwärts über Aschüel und Bord wieder zurück zum Berggasthaus Michelshof. Tolle, mal etwas andere Schneeschuhtour mit 4.5 Kilometern in rund 2 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 175 Höhenmeter aufwärts.

23. Okt, 2016

Die Rheinschlucht gehört zu den wohl spektakulärsten und einzigartigsten Landschaften in Graubünden, weshalb wir uns für die heutige Wanderung dorthin aufmachten. Ausgangspunkt hierzu war die erste Stadt am Rhein, das malerische Ilanz. Vom Bahnhof zogen wir nun los, überquerten das Flüsschen Glogn und gelangten im lichten Wald an den Vorderrhein. Auf dem gut ausgebauten Wanderweg wanderten wir nun dem Ufer entlang und gelangten dann über Castrich und Valendas Sagogn durch eine Au nach *Isla“. Dort mündete der Wanderweg in einen schönen Bergpfad ein, welchem wir nun im stetigen Auf und Ab folgten. Auf einem schmalen Dammweg hatten wir stets einen tollen Blick auf den Vorderrhein und die bizarren Felsformationen links und rechts im Tal und gelangten so ins Herz der Schlucht nach Versam Station. Bei Chrummwag stiegen wir nun etwas steil in die Höhe um die schmale „Chli isla“ überschreiten zu können. Nach der Überquerung des Rheins über die Eisenbahnbrücke wanderten wir nun durch Fichten- und Föhrenwald ziemlich steil hinauf auf das Plateau von Ransun. Dort folgten wir erst der Waldstrasse und dann dem Wanderweg hinauf nach Conn, wo wir in unmittelbarer Nähe die Aussichtsplattform „Il Spir“ besteigen konnten. Wir konnten da nochmals in luftiger Höhe die wunderbare Rheinschlucht von oben bewundern und die fantastische Aussicht geniessen. Auf dem gut markierten Weg ging es nun durch den Grosswald zum wunderschönen Caumasee, wo wir uns dann am Seeufer unsere wohlverdiente Mittagsrast machen konnten. Mit dem  Caumasee-Lift ersparten wir uns dann die knapp 100 Höhenmeter und kamen so  bequem zum Fahrsträsschen hoch. Erst durch den Wald und dann der Strasse entlang wanderten wir nun durch die Quartiere zur Bushaltestelle Post in Flims Dorf, welches dann auch der Endpunkt der Wanderung war. Wunderschöne Tour durch eine tolle Landschaft mit 21.5 Kilometern in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 625 Höhenmeter aufwärts.

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4. Sep, 2016

Die Alpenstadt Chur war der Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung, wo es mit der Gondelbahn zur Bergstation Brambrüesch hochging. Dort folgten wir erst dem bequemen Asphaltsträsschen, bevor wir dann auf ausgetrampten Wiesenwegen dem Skilift entlang zur Malixer Alp hinauf wanderten. Etwas um den Hang herum und am kleinen Spundisköpf See vorbei gelangten wir hinauf zum Hühnerköpfe, wo wir einen schönen Ausblick auf den Churer Calanda und in die Surselva hatten. Der Weg führte uns nun an der Sesselbahn weiter bergauf zum Furggabüel und auf einem schmalen Hangweg zum Sattel. Auf diesem folgten wir nun bis zum SAC-Jubiläumstein Dreibündenstein. Bei diesem Grenzstein der ehemaligen drei rätischen Bünde eröffnete sich ein herrliches Panorama, welches von den Hausbergen rund um Chur, Arosa und Lenzerheide bis zu den Glarner Alpen reichte. Wir folgten nun der neuen Wegführung auf etwas unwegsamen Gelände bergabwärts durch Alpenrosenlandschaften zügig hinunter. An der Emser Skihütte Term Bel vorbei, ging es dann um einen kleinen Berg Tgom Aulta herum und erreichten auf einem schönen Bergweg den mittlerweile völlig zugewachsenen See Leg Palus. Bei der Alp da Veulden folgten wir nun dem Natursträsschen hinunter zum kleinen Seelein des Graund Plaun und wanderten von dort auf bequemem Weg ins malerische Dörfchen Feldis/Veulden. Dort ging es mit der Gondelbahn in luftiger und schwindelerregender Höhe hinunter nach Rhäzüns und mit dem Zug zurück nach Chur. Wunderschöne Bergtour mit 12.5 Kilometern in nicht ganz 4 Stunden reiner Wanderzeit. Rund 600 Höhenmeter aufwärts.

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