Wanderungen im Kanton Fribourg

9. Apr, 2017

m Ortskern des beschaulichen Dorfes Cudrefin starteten wir heute die dritte und somit auch die Schlussetappe des «Chemin des Trois-Lacs». Der Strasse entlang erreichten wir das Ufer des Neuenburgersees, welchem wir nun in nordöstlicher Richtung folgten. Durch das Wäldchen von La Tuilère und am Campingplatz von Cudrefin vorbei, gelangten wir ins schöne Naturreservat von Le Chablais. Durch dieses schöne Idyll hindurch zog sich nun unser Wanderweg bis hin nach La Sauge am Canal de la Broye. Flussaufwärts wanderten wir dem Ufer entlang und zweigten bei Le Tonkin auf breitem Wege durch die Felder zum Waldrand ab. Der zu Beginn steile Waldweg führte uns nun zügig durch den Wald Bois du Mont in die Höhe und erreichten so am imposanten Findling von Agassiz vorbei den Aussichtsberg Mont Vully, wo uns ein herrlicher Blick übers Drei-Seen-land erwartete. Der Mont Vully, auch Wistenlacher Berg genannt beherbergt ein reiches historisches Erbe. Auf seinem flachen Rücken bestand wahrscheinlich bis zur Auswanderung der keltischen Helvetier um 58 v. Chr. ein Oppidum, dessen Festungswall noch heute gut sichtbar ist. Der Abstieg führte uns teils ziemlich steil auf schönen Pfaden und später über Natursträsschen hinab zu den Weinbergen von Veux de Nant. Mitten durch die schönen Rebberge hindurch führte uns der Weg hinunter ins Tal, wo wir nun den Canal de la Broye überquerten und nach Sugiez gelangten. Der schnurgerade Weg führte uns im Waldstrefen am Ufer des Murtensee entlang bis zum Campingplatz Löwenberg. In südwestlicher Richtung folgten wir dann weiterhin dem Ufer des Sees und wanderten an Muntelier vorbei zum Hafen von Murten. Durch die mittelalterliche und sehenswerte Altstadt erreichten wir als Schlusspunkt unserer Tour, den Bahnhof. Wunderschöne Wanderung mit 18.5 Kilometer in 4 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 340 Höhenmeter aufwärts.

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2. Apr, 2017

Um die Wanderung auf dem «Chemin des Trois-Lacs» fortzusetzen, begaben wir uns für die 2. Etappe nach Estavayer-le-Lac im Kanton Freiburg. Vom Bahnhof aus folgten wir der Strasse zur malerischen Altstadt und zogen am imposanten und schönen Châteu de Chenaux vorbei zu den Grèves du Lac. Durch den Waldstreifen des idyllischen Naturreservats wanderten wir in nordöstlicher Richtung, wo wir mehr oder weniger im Wald über La Vernausa nach Chevroux Dessous gelangten. An dessen Campingplatz vorbei, tauchten wir schon bald wieder in den Wald hinein und folgten dem Wanderweg über kleine Holzstege und Natursträsschen nach Ostende und zum Ortschäftchen Pré de Riva. Am Waldrand von Le Canada entlang erreichten wir auf schmalem Pfad den Dorfrand von Portalban, wo wir nun erst der Strasse, dann einem Forststrässchen folgend auf die Anhöhe von Rouge Terre wanderten. Auf dieser breiten Geländeterrasse und dann am südlichen Hang des Höhenrückens zwischen dem Neuenburgersee und Murtensee, folgten wir unserem Weg zum waadtlädischen Dorf Chabrey. Der Straße entlang wanderten wir dann durch die weiten Felder von Condémines bis hin zum Wald von Le Piambois. Durch dieses Wäldchen und den kleinen Weiler Champmartin hindurch, zogen wir danach am Hang von Vers le Gibet entlang. Wir  erreichten so schon bald die Dorfmitte von Cudrefin, dem Endpunkt unserer heutigen Tour. Einfache, aber dennoch schöne Wanderung mit 21 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 200 Höhenmeter aufwärts. 

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26. Mrz, 2017

Die erste Etappe des «Chemin des Trois-Lacs» stand heute auf unserem Wanderprogramm und wir begaben uns dafür nach Yverdon-Les-Bains am Neuenburgersee. Beim Bahnhof starteten wir unsere Tour und folgten nun stets der Markierung Nr. 71 und gelangten so am Jardin Japonais vorbei zum Canal Oriental. Dem Kanalweg entlang wanderten wir zum kleinen Bootshafen am Neuenburgersee und erreichten ein wenig später die Menhire von Clendy. Diese 45 Granitblöcke in menschenähnlicher Form, welche 1986 entdeckt und ausgraben wurden, sind eine prähistorische Steinallee mit wohl religiösen Hintergrund. Durch den Waldstreifen oberhalb der Sumpflandschaft gelangten zum Centre Pro Natura de Champ-Pittet, wo wir nun in östlicher Richtung erst über Holzstege und schmale Pfade, dann auf breitem Betonweg durch das Waldgebiet Côte du Lac schritten. Am Rastplatz „Refuge de l’Escarbille“ ging es auf schmalem und sumpfigen Weglein hinunter zum Weiher Les Goilles und gelangten so nach La Plage am Seeufer. Wir überschritten nun das Flüsschen La Mentue und erreichten die Ortschaft Yvonand, wo wir nun dem breiten Weg  der Bahnlinie entlang bis zur Kantonsgrenze zu Freiburg folgten. Durch die Häuserzeilen von Crevel und später direkt durch das äusserst schöne Naturreservat am Seeufer, wanderten wir bis zum Hafen von Cheyres. Entlang des Quartiers Tivoli und an Le Moulin vorbei, tauchten wir in das Waldgebiet beim Côtes des Vers ein und folgten dem Weg bis nach Vers l’Eglise, wo wir auf einem steilen Pfad zum Château de Font aufstiegen. Durch die Weinberge von Font verlief unser Weg in nordöstlicher Richtung nun über weite Felder, wo wir nun kurz vor Estavyer-Le-Lac, mit dessen Bahnhof den Endpunkt unserer Wanderung erreichten. Wunderschöne Tagestour durch eine einzigartige Natur mit 22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeitzeit. Insgesamt 180 Höhenmeter aufwärts.

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