Wanderungen im Kanton Fribourg

15. Jun, 2018

Heute stand für uns eine Wanderung durch die eindrucksvolle Jaunbachschlucht auf dem Programm und wir begaben uns dazu nach Charmey im Kanton Fribourg. In der Dorfmitte begann unsere Tour und wir folgten vorerst der Strasse durch das mondäne Dorf. Etwas nach der Kirche Saint-Laurent zweigten wir in südlicher Richtung ab und folgten dem markierten Teersträsschen bergab zum Waldeingang. Auf breitem Weg wanderten wir durch den Wald von Presquille und erreichten leicht bergab das Ufer des Lac de Montsalvens. Über die Hängebrücke, welche im Volksmund hier auch als „Gwagglibrugg“ bezeichnet wird, wechselten wir von der Halbinsel ans nördliche Seeufer. Im leichten Auf und Ab führte uns der steinige, aber sehr abwechslungsreiche Wanderpfad durch den Wald entlang des Berghanges. Bei Saudy verliessen wir das Waldgebiet wieder und gelangten so ans Seeufer, welchem wir nun mehr oder weniger direkt folgen konnten. Wir erreichten nach geraumer Zeit die 55 Meter hohe Bogenstaumauer, welche mit seinen fast 100 Jahren auch als älteste Bogenstaumauer Europas gilt. Nach der Überquerung des Staudamms führte uns der gesicherte Treppenweg über unzählige Stufen hinunter in die wilde Gorge de la Jogne, auf Deutsch auch Jaunbachschlucht genannt. Schmale, gesicherte Pfade führten uns an speziellen Felsformationen vorbei. Wir querten dabei immer wieder abenteuerliche Felstunnels, kleine Brücken und schöne Wasserfälle. Diese vielen Höhepunkte auf diesem wirklich lohnendem Abschnitt liessen uns immer wieder innehalten und liess uns dieses Naturspektakel in vollen Zügen geniessen. Nach dem Creux de Tines verliessen wir diese wundebare Schlucht wieder und stiegen gemächlich zur Hauptstrasse auf. Wir folgten auf dem Gehsteig der Strasse bis zu den ersten Häusern von Broc und bogen dort in ein Quartiersträsschen ein. Nach dem Schützenhaus zweigten wir in den schönen Wiesenpfad ein, welcher uns zur kleinen Marien-Wallfahrtskirche Notre Dame des Marches führte. Die Kapelle, welche sich am Fusse des Dent de Broc befindet, wurde bereits 1705 erbaut und dient heute als überaus beliebte Hochzeitskapelle. Auf dem markanten Nebenhügel thronte und grüsste uns bereits das Städtchen Gruyères, welches unser nächster Wegpunkt sein sollte. Wir wanderten dazu etwas bergab und erreichten so das Ufer der Saane, welcher wir ein Stück flussaufwärts folgten. Auf der gedeckten Holzbrücke Pont qui Branie, wechselten wir die Uferseite und wanderten auf dem Teersträsschen zum Fusse des Château Gruyères. Über den Treppenweg erreichten wir die Kirche Saint-Théodule und schon bald darauf das mittelalterliche Städtchen Gruyéres. Wir schlenderten durch dieses historische und sehenswerte Ortschäftchen, bevor wir es auf der Südseite wieder verliessen. Der Fussweg und das Strässchen brachte uns schliesslich vom Burghügel hinab zum Bahnhof, wo unsere Tour dann auch ihr Ende fand. Tolle Wanderung mit 12 Kilometern in 3.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts.

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9. Apr, 2017

m Ortskern des beschaulichen Dorfes Cudrefin starteten wir heute die dritte und somit auch die Schlussetappe des «Chemin des Trois-Lacs». Der Strasse entlang erreichten wir das Ufer des Neuenburgersees, welchem wir nun in nordöstlicher Richtung folgten. Durch das Wäldchen von La Tuilère und am Campingplatz von Cudrefin vorbei, gelangten wir ins schöne Naturreservat von Le Chablais. Durch dieses schöne Idyll hindurch zog sich nun unser Wanderweg bis hin nach La Sauge am Canal de la Broye. Flussaufwärts wanderten wir dem Ufer entlang und zweigten bei Le Tonkin auf breitem Wege durch die Felder zum Waldrand ab. Der zu Beginn steile Waldweg führte uns nun zügig durch den Wald Bois du Mont in die Höhe und erreichten so am imposanten Findling von Agassiz vorbei den Aussichtsberg Mont Vully, wo uns ein herrlicher Blick übers Drei-Seen-land erwartete. Der Mont Vully, auch Wistenlacher Berg genannt beherbergt ein reiches historisches Erbe. Auf seinem flachen Rücken bestand wahrscheinlich bis zur Auswanderung der keltischen Helvetier um 58 v. Chr. ein Oppidum, dessen Festungswall noch heute gut sichtbar ist. Der Abstieg führte uns teils ziemlich steil auf schönen Pfaden und später über Natursträsschen hinab zu den Weinbergen von Veux de Nant. Mitten durch die schönen Rebberge hindurch führte uns der Weg hinunter ins Tal, wo wir nun den Canal de la Broye überquerten und nach Sugiez gelangten. Der schnurgerade Weg führte uns im Waldstrefen am Ufer des Murtensee entlang bis zum Campingplatz Löwenberg. In südwestlicher Richtung folgten wir dann weiterhin dem Ufer des Sees und wanderten an Muntelier vorbei zum Hafen von Murten. Durch die mittelalterliche und sehenswerte Altstadt erreichten wir als Schlusspunkt unserer Tour, den Bahnhof. Wunderschöne Wanderung mit 18.5 Kilometer in 4 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 340 Höhenmeter aufwärts.

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2. Apr, 2017

Um die Wanderung auf dem «Chemin des Trois-Lacs» fortzusetzen, begaben wir uns für die 2. Etappe nach Estavayer-le-Lac im Kanton Freiburg. Vom Bahnhof aus folgten wir der Strasse zur malerischen Altstadt und zogen am imposanten und schönen Châteu de Chenaux vorbei zu den Grèves du Lac. Durch den Waldstreifen des idyllischen Naturreservats wanderten wir in nordöstlicher Richtung, wo wir mehr oder weniger im Wald über La Vernausa nach Chevroux Dessous gelangten. An dessen Campingplatz vorbei, tauchten wir schon bald wieder in den Wald hinein und folgten dem Wanderweg über kleine Holzstege und Natursträsschen nach Ostende und zum Ortschäftchen Pré de Riva. Am Waldrand von Le Canada entlang erreichten wir auf schmalem Pfad den Dorfrand von Portalban, wo wir nun erst der Strasse, dann einem Forststrässchen folgend auf die Anhöhe von Rouge Terre wanderten. Auf dieser breiten Geländeterrasse und dann am südlichen Hang des Höhenrückens zwischen dem Neuenburgersee und Murtensee, folgten wir unserem Weg zum waadtlädischen Dorf Chabrey. Der Straße entlang wanderten wir dann durch die weiten Felder von Condémines bis hin zum Wald von Le Piambois. Durch dieses Wäldchen und den kleinen Weiler Champmartin hindurch, zogen wir danach am Hang von Vers le Gibet entlang. Wir  erreichten so schon bald die Dorfmitte von Cudrefin, dem Endpunkt unserer heutigen Tour. Einfache, aber dennoch schöne Wanderung mit 21 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 200 Höhenmeter aufwärts. 

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26. Mrz, 2017

Die erste Etappe des «Chemin des Trois-Lacs» stand heute auf unserem Wanderprogramm und wir begaben uns dafür nach Yverdon-Les-Bains am Neuenburgersee. Beim Bahnhof starteten wir unsere Tour und folgten nun stets der Markierung Nr. 71 und gelangten so am Jardin Japonais vorbei zum Canal Oriental. Dem Kanalweg entlang wanderten wir zum kleinen Bootshafen am Neuenburgersee und erreichten ein wenig später die Menhire von Clendy. Diese 45 Granitblöcke in menschenähnlicher Form, welche 1986 entdeckt und ausgraben wurden, sind eine prähistorische Steinallee mit wohl religiösen Hintergrund. Durch den Waldstreifen oberhalb der Sumpflandschaft gelangten zum Centre Pro Natura de Champ-Pittet, wo wir nun in östlicher Richtung erst über Holzstege und schmale Pfade, dann auf breitem Betonweg durch das Waldgebiet Côte du Lac schritten. Am Rastplatz „Refuge de l’Escarbille“ ging es auf schmalem und sumpfigen Weglein hinunter zum Weiher Les Goilles und gelangten so nach La Plage am Seeufer. Wir überschritten nun das Flüsschen La Mentue und erreichten die Ortschaft Yvonand, wo wir nun dem breiten Weg  der Bahnlinie entlang bis zur Kantonsgrenze zu Freiburg folgten. Durch die Häuserzeilen von Crevel und später direkt durch das äusserst schöne Naturreservat am Seeufer, wanderten wir bis zum Hafen von Cheyres. Entlang des Quartiers Tivoli und an Le Moulin vorbei, tauchten wir in das Waldgebiet beim Côtes des Vers ein und folgten dem Weg bis nach Vers l’Eglise, wo wir auf einem steilen Pfad zum Château de Font aufstiegen. Durch die Weinberge von Font verlief unser Weg in nordöstlicher Richtung nun über weite Felder, wo wir nun kurz vor Estavyer-Le-Lac, mit dessen Bahnhof den Endpunkt unserer Wanderung erreichten. Wunderschöne Tagestour durch eine einzigartige Natur mit 22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeitzeit. Insgesamt 180 Höhenmeter aufwärts.

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