Wanderungen im Kanton Fribourg

18. Apr, 2022

Ganze 45 geschmückte Osterbrunnen erstrecken sich im freiburgischen Vully und bot uns so die passendende Wanderung am heutigen Ostermontag an. So machten wir uns wieder mal auf die weite Reise in die Westschweiz, wo wir beim Bahnhof Sugiez unsere Rundtour in Angriff nehmen konnten. Vor drei Jahren haten wir die Osterbrunnen-Tour hier im Vully bereits schon mal absolviert und haben uns heute eine etwas abgeänderte Version von damals zusammengestellt. Heute sollen uns dabei rund ein Drittel der 45 Osterbrunnen auf dem letzten Wegstück rund um den Mont Vully begeistern. Wir verliessen das Bahnhofsgelände von Sugiez und folgten der Hauptstrasse über den Canal de la Broye. Wir zweigten kurz darauf ab, um ans Ufer des „Canal de la Broye“ zu gelangen. Dieser rund 9 Kilometer lange Kanal verbindet den Murtensee mit dem Neuenburgersee und wurde während der ersten Korrektur des Jura-Wassers gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegraben. Wir folgten dem Wiesenpfad, welcher uns direkt am Ufer des Kanals führte und erfreuten uns an  der schönen idyllischen Natur. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten wir schon bald den grossen Campingplatz „Trois Lacs“ erblicken und unterquerten kurz darauf die sehenswerte Holzbrücke, welche in Kanton Bern führen würde. Der Kanal windete sich hier nun mehr in westliche Richtung und wir folgten weiterhin dem schönen Kanal. Bei „Le Tonkin“ verliessen wir das Ufer und wanderten auf einem Strässchen gegen Süden zu. Unser Weg zog dann auch allmählich in die Höhe und wir liessen uns dann von Markierungen auf einen Wanderweg lotsen. Dieser führte uns in den Wald ein und zog nun etwas steiler in die Höhe. Wir wanderten auf dem schönen Waldweg direkt bergauf und gewannen so ziemlich schnell an Höhe. Der Wanderweg mündete in ein Strässchen und der Wald lichtete sich und bot uns wunderbare Blicke zurück auf den Neuenburgersee. Schon bald hatten wir die Bergkuppe erreicht und erblickten auf der anderen Seite dann auch schon den Murtensee. So wanderten wir nun recht aussichtsreich auf dem Wanderweg wieder vom Mont Vully bergab und gelangten so zum Teersträsschen, welches uns in den Ort Lugnorre hinab führte. Hier machten wir uns nun auf die Suche der ersten Osterbrunnen. Gleich Drei an der Zahl sollten sich in diesem Ort uns präsentieren und konnten uns von diesen ideenreichen Dekorationen begeistern lassen. Eine Bäckerei bot uns hier dann auch gerade noch den berühmten Gateteux du Vully zum Kauf an, was wir uns nicht nehmen liessen und kauften uns kurzerhand einen für unsere Heimreise. Von hier an mussten wir uns nun vom GPS-Gerät lotsen lasen, da die Osterbrunnen nicht direkt auf dem Schweizer Wanderwegnetz vorzufinden waren. So wanderten wir auf der Strasse hinab nach Môtier, welches sich zwischen den Rebbergen und dem Murtensee bettet. Auch hier erfreuten uns weitere drei Osterbrunnen, bevor wir uns der Strasse entlang auf die nächste Ortschaft zu bewegten. Immer wieder konnten wir schöne Blicke über den Murtensee werfen und gelangten so in den Dorfkern von Praz hinein. Weitere österliche Fotosujet erwarteten uns dort nun wieder und liessen uns dann vom GPS-Track zu den Rebbergen treiben. So wanderten wir nun für kürzere Zeit an den Weingütern entlang, passierten wieder einen Osterbrunnen und gelangten auf die Hauptstrasse zurück.  Wir hatten unseren Ausgangsort Sugiez so wieder erreicht und mussten unsere Augen für die letzten drei Osterbrunnen aber weiterhin offenhalten. Wir überquerten dann wieder den Canal de la Broye und erreichten so dann auch den Bahnhof wieder, wo wir unsere Tour dann auch beenden konnten. Schöne Osterwanderung mit 14 Kilometern in 3.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 195 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

16. Jan, 2022

Heute zog es uns mal wieder in die Westschweiz, genauer gesagt in den Kanton Fribourg, um dort eine Wanderung zu unternehmen. Die Markierungen des „Chemin de la Grand Cariçaie“ (Nr. 265) sollen uns heute den Weg am Südufer des Neuenburgersees weisen und so reisten wir zu unserem Startort in Estavayer-le-Lac. Wir entschieden uns bereits im Vorfeld, die Runde im Uhrzeigersinn zu wandern, da wir am Schluss im mittelalterlichen Städtchen sein wollten, um die rund ein Dutzend versteckten Schneemänner der Veranstaltung „Les bonhommes de neige en vadrouille“ zu entdecken. So verliessen wir das Bahnhofgelände auf deren Südseite und wanderten über einen Parkplatz ins Feld hinaus. Wir streiften das Quartier „Le Bel-Air“ und fassten dann auch schon wieder Hartbelag unter unsere Wanderfüsse. Fast schnurgerade führte uns dieses Strässchen leicht aufwärts durch die nebligen Feldgebiete hindurch. Wir kamen so auf den Ort Châtillon zu und querten diesen dann auch. Nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen hatten, ging das Strässchen auf Naturbelag über und führte uns in ein Wäldchen hinein. Der Waldweg brachte uns im „Boi des Ch’ataigniers“ weiter bergan und erreichten so schon bald eine Anhöhe. Leider verwehrte uns dort der dichte Nebel der wohl sonstige schöne Blick auf das Naturschutzgebiet „Grande Cariçale“ und auf die Jurakette. Wir wanderten wiederum au auf der Strasse auf den nächsten Ort zu. Die Markierungen lotsten uns quer durch das Dorf Châbles, bevor wir am südlichen Ende wieder in den Wald eintauchten. Der Weg verschmälerte sich zu einem Pfad, welcher danach launbedeck und steil bergab führte. So erreichten wir wiederum eine Strasse, welcher wir weiterhin steil abwärts wanderten. Wir passierten dabei kleine Weinbaugebiete, bevor wir dann den Talboden bei Cheyres erreichten. Vor uns lag nun das Naturreservat „Grand Cirçaie“, welches als das grösste Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz bildet. Gut 800 Pflanzenarten und über 10‘000 Tierarten finden hier auf einer Fläche von etwa 3000 Hektaren ihren Schutz und prägen die Landschaft am Neunburgersee. So tauchten wir in diese Naturoase ein und folgten wir dem teils vereisten Strässchen, das uns am bewaldeten Hang auf „Les Grèves“ zu führte. Wir unterquerten die Bahngeleise und kamen so auf das Feuchtgebiet „Vers de lac“ zu. Wir wanderten durch diese Naturlandschaft am südlichen Ufer des Neuenburgersees hindurch, konnten die kleine versteckten Strände entdecken und uns immer wieder an Informationstafeln orientieren. Diese Landschaft besteht aus insgesamt acht Naturschutzgebieten und beherbergt rund ein Drittel der Flora und einen Viertel der Fauna der Schweiz. Auf bequemen Wegen gelangten wir dann auf das mittelalterliche Städtchen Estavayer-le-Lac zu. Wir betraten die Altstadt durch die „Porte de la Thiolleyres“ und konnten unseren Rundgang durch das schmucke Städtchen beginnen. Wir entdeckten ein paar der Schneemänner, aber auch sonst sehenswerte Gebäude, wie das savoyische Schloss aus dem 12. Jahrhundert oder die gotische Stiftskirche. Über die gepflasterten Strassen suchten wir unseren Weg durch die schönen Gassen und verliessen nahe des „Tour de Lombardie“ das Stadtgemäuer dann aber auch wieder. Wir liessen uns dann von den Markierungen wieder zurück zum Bahnhof lotsen und beendeten dort unsere Tour. TroTz des heute leider zähen Nebel, schöne Wanderung mit 14 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 175 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

5. Mai, 2019

Eine einfache Wanderung lockte uns heute mal ins sogenannte Üechtland, welches sich im deutschsprachigen Gebiet des Kantons Freiburg befindet. Der Bahnhof in Düdingen markierte dabei unseren Ausgangspunkt, welchen wir dann auch auf der nördlichen Seite verliessen. Der Strasse durch das Industriegebiet folgend, erreichten wir das Wäldchen oberhalb des Toggelilochs. Der schmale Pfad führte uns am Hang hinunter in das kleine Tälchen, aus welchem wir aber schon bald wieder emporstiegen. Die Strasse brachte uns an den Häusern des Rachholderberg vorbei, hinaus ins offene Feld. Wir wanderten in einem Rechtsbogen hinein in die stille Oase des Düdinger Moos, welches als Moor von nationaler Bedeutung gilt. Ein botanischer Pfad führte uns durch diese 22 Hektar grosse und für im Mai sehr winterliche Idylle hindurch. Über einen kleinen Waldpfad querten wir den Chiemiwald und zweigten im Mösli wieder auf asphaltierten Wege ein. Kurz nach dem Weiler Räsch wollten wir eigentlich wir die Autobahn unterqueren, um zur Magdalena-Einsiedelei zu gelangen. Leider war der Weg wegen Sanierungsarbeiten gesperrt und wir mussten den Umweg zurück über Räsch in Angriff nehmen und erreichten so dennoch die Einsiedelei. Eingegraben in eine Felswand, hoch über dem Schiffenensee liegt diese romantische und ungewöhnliche Einsiedelei. Um das Jahr 1700 gruben zwei Einsiedler mehrere Räume auf insgesamt 120 Meter in den Felsen. Diese schufen in rund 20 Jahren von Hand einen riesigen magischen Ort mit Kapelle, Sakristei, Glockenturm, Vorzimmer, Holzschuppen, beheiztem Schlafzimmer, Küche, Speiseraum, Heizraum, Treppen, Atelier, Klause, Keller und Terrasse. Nachdem wir dies Höhlenwohnungen besichtig hatten machten wir uns wieder auf und folgten den Treppen hinunter an den Schiffenensee. Das Strässchen brachte uns nun ein Stückweit am Ufer entlang, bevor es uns an der Saanematte wieder in die Höhe leitete. Wir folgten dem Pfad am Waldsaum entlang und erblickten schon gleich das 79 Meter hohe und 330 Meter lange Grandfey-Viadukt. Dieses gilt als eine der grössten Brücke der Schweiz und überspannt den Saanegraben, welcher gerne auch als den sogenannten Röschtigraben bezeichnet wird. Eine wunderschöne Passage im inneren des Viaduktes brachte uns hinüber ans Ufer in den französischen Teil des Kantons. Wir folgten der Strasse durch das Quartier La Palatint und wanderten in einem Bogen unterhalb des Châteaus de la Poya vorbei, hinunter zur La Sarine, bzw. Saane. Über die eine wackelige Hängebrücke querten wir den Fluss und wanderten der breiten Strasse entlang auf das Viadukt der Zehringerbrücke zu. Wir zweigten in dann wieder in einen Fussweg ein und folgten dem Ufer der Saane zur Bernbrücke hin. Diese ist die letzte gedeckte Holzbrücke der Stadt Fribourg und wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Bernbrücke wurde ursprünglich von Holzböcken getragen und ihre heutige Gestalt geht auf das Jahr 1653 zurück. Wir erreichten so wieder die andere Uferseite und somit auch die schmucke und sehenswerte Altstadt von Fribourg. Durch die schönen Gassen wanderten wir zur imposanten Kathedrale Saint Nicolas hin. Dieses dreischiffige Gotteshaus mit seinem 74 Meter hohen Turm wurde ab 1283 in mehreren Etappen bis 1490 im gotischen Stil erbaut und gilt als die Kathedrale des römisch-katholischen Bistums Lausanne, Genf und Freiburg. Durch die Fussgängerzone erreichten wir schliesslich den Hauptbahnhof der Stadt, wo unsere Wanderung dann auch endete. Wunderschöne Tour mit 14 Kilometer in 3.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 240 Höhenmeter aufwärts.

22. Apr, 2019
Unsere heutige Ostermontag-Wanderung sollte uns durch die Region Vully führen und wir fuhren demnach mal wieder in die Westschweiz. Über 30 dekorierte Osterbrunnen sind derzeit im Vully präsent und wir wollten ein paar davon auf unserer Wanderung rund um den Hügelzug des Mont Vully mitnehmen. Startpunkt unserer Tour dazu war der Bahnhof im freiburgischen Sugiez und  wir zogen in nördlicher Richtung von dannen. Wir folgten nun der breiten Hauptstrasse und verliessen diese kurz nach der Kanal-Brücke über ein kleineren Fusspfad. Ein Strässchen brachte uns durch das Quartier „Vers la Broye“ und zweigten beim Restaurant „Croix Blanche“ gen Norden ab. Noch bevor wir die letzten Häuser der Ortschaft erreicht hatten, gelangten wir zu unserem ersten schön und liebevoll dekorierten Osterbrunnen des Tages. Wir zweigten kurz darauf ab, um ans Ufer des „Canal de la Broye“ zu gelangen. Dieser rund 9 Kilometer lange Kanal verbindet den Murtensee mit dem Neuenburgersee und wurde während der ersten Korrektur des Jura-Wassers gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegraben. Wir folgten dem Wiesenpfad, welcher uns direkt am Ufer des Kanals führte und erfreuten uns and er schönen idyllischen Natur. Auf der gegenüberliegenden Sete konnten wir schon bald den grossen Campingplatz „Trois Lacs“ erblicken und unterquerten kurz darauf die sehenswerte Holzbrücke, welche in Kanton Bern führen würde. Der Kanal windete sich hier nun mehr in westliche Richtung und wir folgten weiterhin dem schönen Kanal. Bei „Le Tonkin“ verliessen wir das Ufer und wanderten auf einem Strässchen in den kleinen Weiler Joressens hinein. Wir passierten dort einen weiteren Osterbrunnen und wanderten auf einem Feldsträsschen mit wunderbaren Blick auf den Neuenburgersee der Anhöhe entlang. Bei „Cornaux“ zog es uns auf dem Strässchen entlang dann gegen Süden zu und wir erreichten die ersten Häuser von Mur auf der waadtländischen Seite. Bei einem Bauernhof fanden wir dann auch schon einen weiteren dekorierten Brunnen, bevor wir uns in einem Bogen in die Dorfmitte bewegten. Wir konnten dort Brunnen Nummer vier und fünf bewundern und setzten unsere Wanderfüsse nach unserem kurzen Abstecher ins Waadtland wieder in den Kanton Fribourg. Oberhalb der Weinberge zogen wir beim Osterbrunnen in „Les Bronnes“ vorbei und gelangten zum Ortsrand von Lugnorre. Kurz nacheinander folgten direkt an der Strasse die Brunnen sieben bis neun, bei welchen es immer wieder was Neues zu entdecken und bestaunen gab. Die Strasse führte uns durch die Weinberge in den Dorfkern von Môtier. Wir passierten schon gleich Osterbrunnen zehn und elf und wanderten der Strasse unterhalb der schier endlosen Rebberge in östliche Richtung. Die Brunnendichte nahm nun deutlich zu, so konnten wir auf unserem Weg zur und durch die Ortschaft Praz gleich vier weitere österliche geschmückte Brunnen bestaunen. Die „Route sous le Clou“ brachte uns dann zu den Weinbergen hinauf, welchen wir nun bis „Nant Dessus“ zu unserem nächsten Brünnlein folgen konnten. Wir wechselten wieder hinunter zur Hauptstrasse, welcher wir erst noch ein Stück entgegenliefen, um noch die Brunnen Nummer 17 und 18 mitnehmen zu können. Die Strasse brachte uns schliesslich entlang der Häuserzeilen zurück nach Sugiez, wo wir dann noch die letzten zwei Osterbrunnen bewundern durften. Originelle Osterwanderung mit 16.5 Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 85 Höhenmeter aufwärts. 
 
15. Jun, 2018

Heute stand für uns eine Wanderung durch die eindrucksvolle Jaunbachschlucht auf dem Programm und wir begaben uns dazu nach Charmey im Kanton Fribourg. In der Dorfmitte begann unsere Tour und wir folgten vorerst der Strasse durch das mondäne Dorf. Etwas nach der Kirche Saint-Laurent zweigten wir in südlicher Richtung ab und folgten dem markierten Teersträsschen bergab zum Waldeingang. Auf breitem Weg wanderten wir durch den Wald von Presquille und erreichten leicht bergab das Ufer des Lac de Montsalvens. Über die Hängebrücke, welche im Volksmund hier auch als „Gwagglibrugg“ bezeichnet wird, wechselten wir von der Halbinsel ans nördliche Seeufer. Im leichten Auf und Ab führte uns der steinige, aber sehr abwechslungsreiche Wanderpfad durch den Wald entlang des Berghanges. Bei Saudy verliessen wir das Waldgebiet wieder und gelangten so ans Seeufer, welchem wir nun mehr oder weniger direkt folgen konnten. Wir erreichten nach geraumer Zeit die 55 Meter hohe Bogenstaumauer, welche mit seinen fast 100 Jahren auch als älteste Bogenstaumauer Europas gilt. Nach der Überquerung des Staudamms führte uns der gesicherte Treppenweg über unzählige Stufen hinunter in die wilde Gorge de la Jogne, auf Deutsch auch Jaunbachschlucht genannt. Schmale, gesicherte Pfade führten uns an speziellen Felsformationen vorbei. Wir querten dabei immer wieder abenteuerliche Felstunnels, kleine Brücken und schöne Wasserfälle. Diese vielen Höhepunkte auf diesem wirklich lohnendem Abschnitt liessen uns immer wieder innehalten und liess uns dieses Naturspektakel in vollen Zügen geniessen. Nach dem Creux de Tines verliessen wir diese wundebare Schlucht wieder und stiegen gemächlich zur Hauptstrasse auf. Wir folgten auf dem Gehsteig der Strasse bis zu den ersten Häusern von Broc und bogen dort in ein Quartiersträsschen ein. Nach dem Schützenhaus zweigten wir in den schönen Wiesenpfad ein, welcher uns zur kleinen Marien-Wallfahrtskirche Notre Dame des Marches führte. Die Kapelle, welche sich am Fusse des Dent de Broc befindet, wurde bereits 1705 erbaut und dient heute als überaus beliebte Hochzeitskapelle. Auf dem markanten Nebenhügel thronte und grüsste uns bereits das Städtchen Gruyères, welches unser nächster Wegpunkt sein sollte. Wir wanderten dazu etwas bergab und erreichten so das Ufer der Saane, welcher wir ein Stück flussaufwärts folgten. Auf der gedeckten Holzbrücke Pont qui Branie, wechselten wir die Uferseite und wanderten auf dem Teersträsschen zum Fusse des Château Gruyères. Über den Treppenweg erreichten wir die Kirche Saint-Théodule und schon bald darauf das mittelalterliche Städtchen Gruyéres. Wir schlenderten durch dieses historische und sehenswerte Ortschäftchen, bevor wir es auf der Südseite wieder verliessen. Der Fussweg und das Strässchen brachte uns schliesslich vom Burghügel hinab zum Bahnhof, wo unsere Tour dann auch ihr Ende fand. Tolle Wanderung mit 12 Kilometern in 3.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie