Wanderungen im Kanton Basel

13. Okt, 2019

Der Startpunkt unserer heutigen Wanderung befand sich in der solothurnischen Enklave im Leimental, wo wir uns eine Etappe auf der „Via Surprise (Nr. 32)“ ausgesucht hatten. Wir begaben uns also in den nordwestlichen Teil der Schweiz, wo unsere Tour direkt beim imposanten Benediktinerkloster Mariastein beginnen konnte. Die in der Mitte des 17. Jahrhundert erbaute Klosteranlage gehört übrigens nach Einsiedeln, zu dem zweitwichtigsten Wallfahrtort der Schweiz und steht unter Denkmalschutz.  Wir entfernten uns in südlicher Richtung von dieser Klosteranlage hinweg und zweigten beim Klostergarten in den gut ausgebauten Wanderweg ein. Der Hangkante entlang wanderten wir auf das Wilerhölzli zu. Nachdem wir zwei Strassen überquerte hatten, folgten wir aufwärts dem schmalen Wanderweg, welcher uns mit Blick auf die Burg Rotberg und durch das schöne Weidegebiet hinauf zur Weggabelung Vorhollen brachte. Das aussichtsreiche Natursträsschen brachte uns nun in östlicher Richtung auf den Wald der „Unter Bümmertsrüti“ zu. Dabei hatten wir eine gute Sicht auf die Ruine Landskron, jenseits der Landesgrenze im elsässischen Leimental. Beim Wanderparkplatz Radmer zweigten wir ab in Richtung Chälengraben. Wir tauchten so hinein in die wildromantische Schlucht, wo sich der gut ausgebaute Weg, über Stege und zum Teil über Leitertreppen durch den schmalen Einschnitt aufwärts schlängelte. Am Fusse des Unterer Bergs entstiegen wir der Schlucht dann nach und nach wieder und gelangten zur grossen Lichtung Bergmatten. Wir gelangten durch ein kurzes Waldstück hoch zu einem Strässchen, welches uns um das Restaurant Bergmatten herumführte. Wir zweigten aber schon gleich wieder von diesem ab, wo uns nun der Aufstieg zum Blauenpass erwartete. Zuerst durch das Weideland, dann etwas steiler durch den Wald wanderten wir auf dem schmalen Weglein hoch zur Krete. Der Weg flachte nun etwas ab und wir wanderten in östlicher Richtung dem Gratverlauf entlang. Eine Vielzahl von Grenzsteinen erinnerte uns nun daran, dass wir uns auf dem Grenzverlauf der beiden Kantone Solothurn und Basel Landschaft bewegten. Nach dem wir die Erhebung des Blauebergs hinter uns gelassen hatten, brachte uns der steinige Weg stetig hinab zum Chremerpass. Das sogenannte „Chremerkreuz“ erinnert hier an einen kaltblütigen Raubmord von Wegelagern auf einen Krämer vor grauer Vorzeit. Der Gratweg führte uns weiter hinab zum Blattepass, welcher die niedrigste Überquerungsstelle am Blauen markierte und bereits von Römern genutzt wurde. Sie galt dazumal als wichtigste Verbindung zwischen dem Aventicum (Avenches) und Augusta Raurica (Kaiseraugst). Auf dem breiten Weg wanderten oberhalb des Bielgrabe, in nördliche Richtung zu den Weinbergen im oberen Tschöpperli. Unterhalb der Ruine Frohberg zogen wir durch die Rebberge hindurch und gelangten hinab zu einem Strässchen. Vor uns erstreckten sich nun die Weinberge des Under Chlusbergs. Wir wanderten auf Hartbelag dem renaturierten Lauf des Chlusbachs entlang, direkt hinein in die Ortschaft Aesch, der grössten Weinbaugemeinde im Baselbiet. Wir querten die Ortschaft der Strasse nach und stiegen über eine Treppe hinunter zum Flüsschen Birs. Der gegen Norden verlaufende Uferweg brachte uns der schlängelnden Birs und an Industriebauten entlang zur Dornachbrugg. Dort wechselten wir, über die vom heiligen Nepomuk bewachte Brücke, die Uferseite der Birs und folgten den Markierungen zum Bahnhof Dornach-Arlesheim hin. Dort endete unsere heutige Tour und wir reisten wieder mit der Bahn in Richtung Heimat zurück. Wunderschöne Wanderung mit 16 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 420 Höhenmeter aufwärts. 

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2. Jul, 2017

Zum höchsten Punkt im Baselbiet sollte uns die heutige Wanderung führen und wir begaben uns dazu ins Wandergebiet Wasserfallen im sogenannten Fünflibertal. Wir starteten unsere Tour beim Dorfplatz in Reigoldswil und folgten auf der Strasse dem Bächlein «Hinteren Frenke» entlang. An der Talstation der Luftseilbahn Wasserfall und am Hof Vogelmatt wanderten wir vorbei und zweigten kurz darauf vom breiten Wege ab auf den Jägerweg. Steil zog sich nun der Wanderweg stetig aufwärts, mal über Brücken, mal unter Felsen, über viele Stufen und auf schmalen Pfaden. Der an den exponierten Stellen gesicherte Weg brachte uns am Schelmenloch vorbei hoch zur Bergstation. Wir folgten nun dem Wanderweg in östlicher Richtung, welcher uns am Naturschutzbiet Waldweid vorbei zum höchsten Punkt des Kanton-Basellandschaft auf 1168 Meter, der Hinderi Egg führte. Das Chellenchöpfli, welches immer wieder fälschlicherweise als höchste Erhebung des Kanton Baselland genannt wird, erreichten wir dann mit einem kurzen Fussmarsch über eine Weide. Dieser wohl sonst wunderbare Aussichtspunkt war heute leider im dichten Nebel und so zogen wir schnell weiter. Über Pferdeweiden stiegen wir nun hinunter zur kleinen Pestkapelle Rochus und von dort wanderten wir über den steinigen und etwas anspruchsvolleren Kammweg hoch auf den Vogelberg, wo wir den Blick nochmals in die Ferne schweifen lassen konnten. Die Nordflanke führte uns hinunter nach Passwang, wo uns nun das Strässchen zum Berghaus Vogelberg brachte. Es ging dann durch die Kalkrippe des Schattbergs, einem aus dem Felsen herausgeschlagenen Durchgangs hindurch und danach wanderten wir danach über Weiden zum Hof Bürten. Ob der Bürtenflue zogen wir hinüber zum Chleiweidli, wo uns der Wanderweg zum Berghaus der Hinter Wasserfallen brachte. Der Strasse folgend, erreichten wir dann die Bergstation der Luftseilbahn, welche uns dann wieder bequem hinunter ins Tal brachte. Wunderschöne, wenn auch leider etwas nasse Bergwanderung über die dritte Jurakette mit 13 Kilometern in 5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 950 Höhenmeter aufwärts.

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12. Feb, 2017

Die Nordwestschweiz war unser heutiges Wanderziel und wir begaben uns dafür nach Aesch im Kanton Basel-Land. Wir starteten unsere Wanderung beim Bahnhof und folgten der Strasse in westlicher Richtung aus der Ortschaft hinaus. Am idyllischen Chlusbach entlang wanderten wir den Rebbergen vorbei und gelangten zur Unteren Klus, wo wir nun unterhalb der Burgruine Frohberg zum Blattenpass hinaufstiegen. Auf dem schönen Kammweg wanderten wir nun über Steinplatten und -brocken aus Jurakalk zum Chemerpass, von wo wir nun an dem Grenzverlauf der Kantone Solothurn und Basel-Land folgen konnten. Über den heutigen höchsten Punkt, dem Blaueberg mit seiner wunderbaren Aussicht auf die Jurakette gelangten wir am Blauepass vorbei zum Mätzlerchrüz mit seinem steinerden Pilgerkreuz im Wald. Wir folgten dem Wanderweg in westlicher Richtung und stiegen über den Brunneberg etwas hinunter zu einer Forststrasse. Auf dieser wanderten wir nun durch den Wald stetig bergab, bevor wir unterhalb des Bergmattenhofs in einem kleinen Gegenanstieg über den Burgchopf gelangten. Auf breitem Wege konnten wir nun entlang des Schlegelhollen bergab wandern und traten unterhalb der Schachlete aus dem Wald hinaus. Wir konnten nun einen ersten Blick auf unser heutiges Tagesziel erhaschen und stiegen durch das Quartier Räbe hinunter zum Städtchen Laufen. Durch das nördliche Stadttor betraten wir die wunderschöne Altstadt, welche wir nun bis zum südlichen Stadttor durchquerten. Über das Flüsschen Birs mit seinem kleinen Wasserfall gelangten wir dann zum Bahnhof als Schlosspunkt unserer Wanderung. Schöne, waldgeprägte Tagestour mit knapp 19 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.

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26. Aug, 2016

Unsere heutige Tour führte uns mal durch die Nordwestschweiz im Kanton Basel Landschaft. Gestartet sind wir dazu beim Bahnhof in Kaiseraugst, welches sich im äussersten Nordwesten des Kantons Aargau befindet. Wir folgten der Wandermarkierungen durch die Wohnquartiere nach Liebrüti und erreichten so den Ortsrand Kaiseraugsts. Nach der Überquerung der Autobahn wanderten wir ostwärts in den Wald, wo wir dann auf einer Forststrasse etwas an Höhe gewannen und so gemächlich das Hofgut Weid erreichten. An kleinen Obstplantagen vorbei gelangten wir zum Stift Olsberg, einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster welches im Jahre 1236 gegründet wurde. Kurz vor der Gemeinde Giebenach überschritten wir dann die Kantonsgrenze ins Baselbiet und folgten der Strasse durch das beschauliche Dorf. Über den Ramschberg und vorbei an den beiden Höfen Birchhof und Rankhof mit seinen Kirschbaumplantagen gelangten wir an den Waldrand des Elbisberg. Von dort führte uns nun der Weg über Naturstrassen quer durch den Wald und wir erreichten den aus dem Jahre 1891 stammende Aussichtsturm auf dem Schleifenberg. Nachdem wir den 30m hohen Turm bestiegen und die tolle Aussicht genossen haben, wanderten wir westwärts zum Weidli. Dort führte uns dann der etwas steilere Wanderweg hinunter zum Flüsschen Ergolz. Durch die schmucke Altstadt von Liestal erreichten wir dann schliesslich den Bahnhof als Endpunkt unserer Tour. Schöne Wanderung mit 17 Kilometer Länge in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 470 Höhenmeter aufwärts.

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