Wanderungen im Kanton Schwyz

17. Dez, 2017

Für die dritte und letzte Weihnachtsmarkt-Wanderung der Saison begaben wir uns heute in die In Region «Ausserschwyz», welche sich am linken Zürichsee- und Oberseeufer des Kantons Schwyz befindet. Wir starteten die Tour bei Bahnhof Siebnen-Wangen und folgten in nördlicher Richtung unserem Weg zum Ortseingang von Wangen. Der Häuserzeile entlang verlief unser Weg durch das Zentrum hindurch und wir unterquerten kurz danach die Autobahn. An den kleinen Weinbergen von Buelgass vorbei, zogen wir weiter gegen Norden zu. Wir folgten nun ein Stück dem Golfpark, bevor wir dann beim Bubental in westlicher Richtung abzweigten. Über die kleine Erhebung des Pfaffenbergs erreichten wir den beschaulichen Ort Nuolen, welchen wir durch seine Quartiere queren konnten. Die Strasse führte uns weiter durch die Allmeind, welche uns zur Naturoase von Ziegelwies brachte. Am Flugplatz von Wangen-Lachen vorbei, gelangten wir an die Bucht von Ennet Aa, wo wir dann die Wägitaler Aa überquerten und dessen Bachlauf folgten. Wir erreichten das Ufer des Obersees und wanderten auf der Seestrasse in den Hafen von Lachen. Mit dem Lachner Weihnachtszauber hatten wir die heutige erste Etappe erreicht und konnten uns auf dem dortigen kleinen Weihnachtsmarkt etwas aufwärmen und stärken, bevor es wieder weiterging. An der katholischen Kirche von Lachen wanderten wir vorbei und folgten der Strasse aus dem Städtchen hinaus. Der Weg führte uns nun mehr oder weniger zwischen Bahngeleisen und Seeufer entlang und wanderten so über Seestätt und Altendorf zum Seedamm in Pfäffikon. Das erste Teilstück führte uns mehrheitlich über breit angelegte Kieswege durch eine beschauliche Landschaft, bevor es kurz nach Hurden auf einem imposant angelegten Holzsteg über den See ging. Nach der Brückenkapelle Heilighüsli, welche aus dem Jahre 1551 stammt und bis zum Bau des Holzstegs im Jahre 2001 nur über den Wasserweg erreichbar war, erreichten wir wieder das Festland. Am Hafen entlang wanderten wir nun schliesslich direkt hinein in den Weihnachtsmarkt von Rapperswil, welcher sich vom See bis hin zu Altstadt ersteckte. Dort endete unsere heutige Wanderung und wir belohnten uns natürlich mit einem feinen Glühwein und der einen oder anderen Leckerei. Etwas längere, aber einfache Tour mit 18 Kilometern in 4 Stunden und 10 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt nur 60 Höhenmeter aufwärts.

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5. Aug, 2017

Heute schloss ich mich mal wieder den «Wanderfreaks Schweiz» an, um hoch über und durchs Rothenturmer Hochmoor zu wandern. Treff- und Startpunkt zu unserer Tour war der Bahnhof in Rothenturm und wir wanderten in der überschaulichen Gruppe von 2 Personen erst in östlicher Richtung an der markanten Sankt Antonius Kirche vorbei. Auf der Oberdorfstrasse erreichten wir das Dorfende, wo nun auf einem schönen Pfad der Anstieg begann. Mit weitläufigen Kehren stiegen wir hinauf zum Biberstock und traversierten anschliessend den Hang hinein ins schöne Ruchegg-Tobel. Der ziemlich steile Aufstieg brachte uns über das Ahoren auf den aussichtsreichen Bergkamm über dem Alptal. Der Gratweg, mit immer wieder schönen Ausblicken brachte uns auf die Schwyzeren, wo es nun wieder etwas steiler bergab ging. Auf offenem Gelände folgten wir dem Kamm über die Chrüzweid nach Oberegg und erreichten den breiten Weg, welcher uns zum sogenannten Chatzenstrick führte. Dort folgten wir nun ziemlich zügig der Natursträsschen hinunter zur «Dritten Altmatt», direkt hinein ins wunderschöne Rothenturmer Hochmoor. Der Moorweg führte uns durch die grösste zusammenhängende Moorlandschaft der Schweiz, welche mit ihrer besonderen Schönheit zu einer nationalen Bedeutung zählt und seit 1987 unter Naturschutz steht. Beim Bibersteg überquerten wir den kleinen Flusslauf der Biber und wanderten danach bergauf zum Waldrand. Der Anhöhe entlang folgten wir dem kleinen Strässchen und zweigten etwas später in den Sulzeggwald ein. Der Wanderweg führte uns nun weiter durch den Wald steil aufwärts und wir gelangten zur Waldlichtung mit seiner Pilgerkapelle St. Jost, welche 1701 geweiht und 1983/84 liebevoll restauriert wurde. Dort gönnten wir uns ein kühles und  wohlverdientes Bier im gemütlichen Bergbeizli, bevor wir wieder weiter wanderten. Das Natursträsschen brachte uns schliesslich am Ratengütsch vorbei hinauf zum Ratenpass, dem Endpunkt unserer Wanderung. Tolle Tour mit knapp 15 Kilometern in 4 und 10 Minuten Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 850 Höhenmeter aufwärts.

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28. Mai, 2017

Der Morgartenberg, welcher sich zwischen dem Aegrisee und der Hochebene von Rothemturm in den Schwyzer Voraplen befindet, war das Tagesziel unserer heutigen Wanderung. Wir starteten unsere Tour im Dorf Sattel beim Campingplatz Kronenmatt und folgten der Markierungen zur barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul. Auf der Strasse wanderten wir nun stetig aufwärts aus dem kleinen Dörfchen hinaus und gelangten so über Lustnau nach Biberegg. Kurz vor dem Sattelpass zweigten wir nun in westlicher Richtung ab und folgten dem Natursträsschen wieder aufwärts bis zu den Höfen des Unter- und Obermorgarten. Über den ausgedehnten Alphang stiegen wir nun geradewegs gegen die Kammhöhe empor und erreichten so das Gipfelkreuz des Morgartenbergs. Ein fantastischer Aus- und Rundblick entschädigte unsere Aufstiegsmühen allemal. Auf der eine Seite lag uns der Talkessel mit dem Lauerzer See zu Füssen, im Hintergrund die gewaltigen Urner Alpen und auf der anderen Seite schimmerte tief unten der schöne Ägerisee. Über die Nordseite des Morgartenberges verliessen wir das Gipfelplateau und stiegen auf der breiten Waldstrasse hinunter nach Chli Morgarten. Nachdem wir den Wald verlassen hatten, wanderten wir mit einem tollen Ausblick auf Rothenturmer Hochmoor und später wieder auf den Ägerisee der Strasse entlang nach Fistern hinunter. Am spätmittelalterlicher Wehrturm der Letzi vorbei, erreichten wir die kleine Schlachtkapelle auf der Passhöhe. Diese erinnert an die legendäre Schlacht am Morgarten vor rund 700 Jahren, mit dem ersten Sieg der noch jungen Eidgenossenschaft über die Habsburger. Hinter dem Pass weitete sich das Gelände wieder und wir erreichten mit dem Bahnhof Sattel-Aegeri auch das Ende unserer Tour.Schöne, aussichtsreiche Wanderung mit 14 Kilometer in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts. 

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11. Dez, 2016

In der Region «Ausserschwyz», welche sich über dem linken Zürichsee- und Oberseeufer des Kantons Schwyz befindet, fand unsere heutige Wanderung statt. Beim Bahnhof in Wollerau starteten wir und folgten der Strasse in südöstlicher Richtung hinaus aus dem Ort. Nachdem wir die Autobahn und die Kantonsstrasse überquert hatten, brachte uns nun ein steiler und kehren reicher Weg durch den Staldenwald hinauf nach Feusisberg. Ein erster schöner Ausblick über den Zürichsee und die benachbarten Berge erwartete uns von da oben. Am oberen Dorfrand folgten wir nun dem beschilderten «March-Höfe-Höhenweg», einem schönen Panoramaweg mit immer wieder tollen Aussichten. Angenehme Naturwege und Wiesenpfade brachten uns dabei an Schnäggenburg und Schwändi vorbei nach Bilsten, wo wir nun am Waldrand des Summerholz entlangwanderten.  Auf dem Jakobsweg folgten wir nun ein kurzes Stück der Strasse, bevor es bei Chessibach auf dem Wanderweg weiterging. Mit Blick ins Lintthal und auf die Berge Speer und Federispitz wanderten wir auf dem schmalen Hügelzug von St. Johannesberg an dessen schmucken Kapelle vorbei. Oberhalb der Rebbergen entlang erreichten wir schon bald den Ortsrand von Lachen und folgten nun den Markierungen bis hin zum Hafen. Der Lachener Wiehnachtszauber, auch gleichzeitig der Endpunkt unserer Wanderung, lud uns nun zum Bummeln und Verweilen ein. Tolle Tour mit 13.5 Kilometern in 3 Stunden 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 400 Höhenmeter aufwärts.

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7. Dez, 2014

Für unsere heutige Wanderung begaben wir uns nach Schindellegi in den Kanton Schwyz. Dort starteten wir beim Bahnhof und folgten von dort mehr oder weniger der Sihl entlang auf gutem Wanderweg nach Geissboden. Durch ein Moorgebiet und einem Amphibienbiotop vorbei gelangten wir dann zum Weiler Wäni und schliesslich nach Büel. Durch eine Weide, über welche ein schmaler und steiler Pfad führte, gelangten wir an den Waldrand. Dort folgte dann der Schlussaufstieg zum Etzel Kulm, welcher leider im dichten Nebel verhüllt war und uns die sonst wohl wunderbare Aussicht verweigerte. Über einen ziemlich steilen Abstieg bergab durch den Wald erreichten wir dann die Pilgerkapelle von St. Meinrad. Dort schlängelte sich ein schmaler Pfad durch Weiden dem Hang entlang nach Egg. Beim Wegweiser Hirzenstein ging es dann hinunter zum Sihlsee, welchem wir dem Uferweg entlang bis zur Staudammbrücke wanderten. Nach der Überquerung des Dammes folgten wir dem St. Benediktsweg, welcher uns zur Klosterkirche von Einsiedeln führte. Neblige Wanderung und zum Schluss noch der schöne Weihnachtsmarkt in Einsiedeln als Highlight. Insgesamt 16 Kilometer in 4 Stunden reiner Gehzeit. 475 Höhenmeter aufwärts.

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