6. Jan, 2019

Rothenthurm - Hochmoorebene - Dritte Altmatt

Am Dreikönigstag begaben wir uns in die grösste zusammenhängende Hochmoorebene der Schweiz, um unsere erste Winter-Wanderung nach Einsiedeln zu absolvieren. Im Hochtal der Biber, die Ebene zwischen Rothenthurm und Biberbrugg in der Innerschweiz, gilt als Moorlandschaft von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung, durch diese ein einzigartiger Moorweg führt. Gestartet sind wir zu dieser Tour beim Bahnhof in Rothenthurm, welchen wir auf der Westseite verliessen und um die markante Sankt Antonius Kirche herum zur Hauptstrasse wanderten. Wir gelangten so direkt auf den Letziturm mit seinem roten Schindeldach zu, welcher im Jahre 1323 erbaut wurde und Rothenthurm so zu seinem Namen kam. Durch das Rundtor erreichten wir wiederum die Hauptstrasse, welcher wir durch die Ortschaft bis zur Inneren Altmatt folgten. Dort zweigten wir nun in die Hochmoorebene ein, wo uns ein Strässchen erwartete. Wir bogen kurz danach in den markierten Winterweg ein, welcher uns durch das winterliche Naturidyll hindurch führen sollte. Leider war der Weg nicht präpariert und wir mussten so durch den tiefen und schweren Schnee an den Mooren Grossblätz und Almigforen zum kleinen Wäldchen Im Inneren Bann hindurch waten. Wir streiften das kleine Waldgebiet und wanderten direkt in Moorgebiet Im Äusseren Bann hinein. Etwas mühsam und kräfteraubend durch den tiefen Schnee führte uns die Markierungen zum historischen Bahnhofshäuschen der Dritten Altmatt. Dort entschieden wir uns, unsere geplante Wanderung abzubrechen, da heute Schneeschuhe auf alle Fälle nötig gewesen wären. Der unpräparierte Winterwanderweg machte uns heute leider ein Strich durch unsere Rechnung. So fuhren wir halt mit dem Zug nach Einsiedeln zum Restaurant Drei König, wo wir für den heutigen passenden Feiertag einen Tisch zum Mittagessen reserviert hatten.Trotz allem eine schöne Winterwanderung mit 5 Kilometern in 2 Stunden reiner Gehzeit.