6. Nov, 2016

Bärschwil - Regen(n)ass - Stierenberg - Erschwil

Im Solothurnischen gibt es ein Ort, welcher sich uns gleich doppelt für eine leichte und abwechslungsreiche Regenwanderung (welche heute jedoch überraschenderweise trocken ausfiel) anbot: Ein stilles bewaldetes Tälchen mit dem Namen Regen(n)ass im Grenzgebiet der Kantone Solothurn, Basel-Land und Jura. Gestartet sind wir hierzu in Bärschwil Station, von wo es erst ein paar Schritte dem Flüsschen Birs entlang ging. Durch den Luxenhofwald stiegen wir auf einem Weglein nach Unter Wiler auf. Quartiersträsschen führten uns dann zum Hölzlirank am Ende des Dorfes, wo wir im leichten Aufstieg der Naturstrasse durch den Wald folgen konnten. Durch das Tälchen Regenass, welches nördlich durch die Kalkberge des Landsberg geflankt sind, wanderten wir den blauen Wegweiser folgend zum Ausgang des Waldes bei Berghübel. Einem, der weich geformten Hügelzuge des Faltenjuras, folgten wir nun im mässigen Aufstieg und gelangten an den Höfen Wasserberg und Vögeli vorbei nach Ober Fringeli. Mit einem kurzen Blick ins jurassische Corban führte uns dann der nun mehr oder weniger ebene Weg durch eine Idyllische Landschaft auf die Stierenbergweid. Dem Strässchen folgend erreichten wir Oberbergli, von wo es nun etwas steil durch Wald und über aussichtsreiche Weiden hinunter ins Tal ging. Wir erreichten den Dorfrand von Erschwil und folgten dort der Strasse ins Zentrum, wo unsere Wanderung auch das Ende fand. Auch ohne Regen eine schöne Tour mit 14 Kilometer in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 730 Höhenmeter aufwärts.

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