10. Jun, 2021

Holzweg Thal

Wir begaben uns heute in den Naturpark Thal um dort auf einem Erlebnisweg in einer abwechslungsreichen und stillen Natur zu wandern. Der Holzweg Thal befindet sich im Solothurner Jura und soll uns mit insgesamt 21 Holz-Installationen von Sammy Deichmann überraschen und begeistern.  Da die Wanderung nur auf dem Holzweg etwas gar kurz ausfallen würde, haben wir uns deshalb entschieden den Weg von Bahnhof Balsthal aus zu verlängern. Wir verliessen also das Bahnhofgelände und wanderten der Strasse nach in die Ortsmitte hinein. Ein Stück weit folgten wir der breiten Strasse und zweigten dann ins Geissgässli ein, welches uns durch ein langgezogenes Quartier zum östlichen Dorfende brachte. Ein Naturweg brachte uns dann durch den Heidenacker auf die hübsche Kapelle St. Wolfgang zu. Hoch über uns grüsste bereits die Burg Neu-Falkenstein, welche sich uns schön auf dem östlichen Bergrücken der Klus nach Mümliswil präsentierte. Ein Wanderweg lotste uns von der Strasse weg und wir konnten mit dem ersten Anstieg des Tages beginnen. Viele Treppenstufen führten uns durch den steilen Wald hinauf und gelangten zu den ersten beiden Installationen „Schiff“ und „Holzfrucht“ des Holzweges. Ein schön hergerichteter Rastplatz ermöglichte sich ins hier unseren Kaffee zu brühen und das Frühstück einzunehmen. Ein Abstecher zur Ruine Neu-Falkenstein liessen wir uns vorher aber nicht nehmen und durchstreiften das romantische Winkeln der historischen Gemäuer. Diese Brug wurde wohl im frühen 12. Jahrhundert erbaut und bot uns eine grandiose Aussicht hinab ins Tal auf Balsthal und auf die bewaldeten Hänge und Felsen der Jurakette. Wir begaben uns nach dem Frühstück wieder zurück auf den Holzweg und wanderten eingerahmt von zahlreichen roten Balken, einer weiteren Installation mit dem passenden Namen „Torweg“ bergauf. Wir erreichten eine Lichtung und wanderten auf dem Pfad durch die wohlriechenden Wiesen zur Strasse hinauf. Wir folgten dieser ein Stück weit und traten dann in den Wald ein, wo uns die Forststrasse weiterhin bergauf brachte. Bald konnten wir uns über den farbigen Holzvorhang und die runde Holzwelt erfreuen. Der Weg senkte sich dann bald einmal wieder und wir wanderten über einen langen Holzsteg, welcher dann auch ein weiterer Punkt des Themenweges markierte. Am Ostende des Themenweges fanden wir dann die „Klanghölzer“ vor, durch welche wir uns geben konnten und mit viel Spass die Balken klingen lassen konnten. Dem Waldsträsschen folgten wir weiterhin bergab und brachte uns am „Scheibenbaum“ und dann unter den imposanten und himmlischen Holzwolken hindurch. Wir gelangten zu einer Verzweigung, welche ein Abstecher uns zu einer weiteren Installation bringen soll und folgten dem treppenfurchsetzten Wanderweg ins kleine Tälchen zum Augstbach hinab. Wir querten den Bach und fanden dann auch bald die Skulptur „Visitors“ und begaben uns dann auf demselben Weg wieder zurück zum Waldsträsschen. Der Pavillion mit Spielplatz, dem Herzstück des Holzweges war dann auch gleich einmal erreicht. Die vier Installationen „Pavillion“, „Vogelnest“, Tatzelwurm“ und „Kugelweg“ waren dort schön in den Spielplatz integriert und stellt ein toller Abenteuerort für die Kinder dar. Wir mussten nochmals einen kleinen Abstecher in Kauf nehmen, wollten wir doch noch der Skulptur „Wächter“ einen Besuch abstatten. Ein Hohlweg führte uns dazu bergauf und erblickten dann hoch über uns zahlreiche Holzfiguren, welche dort  so gesehen Wache standen. Zurück am Spielplatz folgten wir der unwegsamen gelästerten Römerstrasse hinab und passierten dabei mit der „Klanglinie“ und „Stabgang“ zwei weitere Stationen des Holzweges. Über einen steilen Anstieg durch ein kleines idyllisches Bachtal hinauf, gewannen wir ziemlich schnell an Höhe und liessen dabei die beiden unspektakulären Einrichtungen „Horizont“ und „Baumfassaden“ hinter uns. Wir erreichten den uns bereits bekannten Punkt auf dem Stalden, wo uns ein Picknickplatz zu unserer verdienten Mittagsrast einlud. Nach unserer schönen Pause und Stärkung folgten wir vorerst dem Weg von heute Morgen zurück, zweigten dann aber in den rechts abwärts führenden Weg im Hinterschloss ein, um an unsere letzte Installation „Versteck“ zu gelangen. Unsere Runde Schloss sich bei der Ruine nun wieder und wanderten dem steilen Weg hinab ins Tal. Auf dem gleichen Weg vom Vormittag gelangten wir wieder zurück nach Balsthal, wo wir unsere Wanderung beendeten. Wunderschöne Wanderung mit 10 Kilometern in 3 Stunden Gehzeit. Insgesamt 320 Höhenmeter aufwärts. 

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