8. Aug, 2021

Cham - Hagedorn - Niederwil - Cham

Heute verschlug es uns mal wieder ins schöne Zugerland, um eine weitere Wanderung unter unsere Wanderschuhe nehmen zu können. Wir hatten uns dazu die „Storchentour“, welche vom Zug Tourismus auf deren Webseite publiziert wurde, ausgesucht. So begaben wir uns ins charmante Städtchen Cham, welches wunderschön am Zugersee gelegen ist, um dort unsere Tour beginnen zu können. Wir entfernten uns von der Nordseite des Bahnhofes und folgten den Markierungen durch den Ort hinaus. Wir gelangten am Gelände der Hirslanden Klinik vorbei auf den Röhrliberg hinauf und liessen so au das Stadtgebiet hinter uns. Der Blick weitete sich auch und wir konnten so schöne Aussichten über das Städtchen  ham und das liebliche Zugerland geniessen. Feldwege führten uns durch diese aussichtsreiche Anhöhe und zweigten nach einem kleinen Wäldchen auf ein Teersträsschen ein. Wir unterquerten die Autobahn und wanderten auf den Ausflugsort Wart zu. Ein Wanderweglein leitete uns oberhalb der Totenhalden in den ehemaligen kleine Wallfahrtsort St. Wolfgang hinein. Die spätgotische Kirche St. Wolfgang steht unter eidgenössischem Denkmalschutz und ist durch ihre Lage am steil zur Reuss hinabfallenden Hang ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Das aus Sandstein gearbeitete Sakramentshäuschen aus dem späten 15. Jahrhundert zählt zudem zu den schönsten Werken der spätgotischen Bildhauerei in der Schweiz. Das Teersträsschen ging schon bald auf Naturbelag über und wir wanderten in den Lindenchamerwald hinein. Doch schon bald spürten wir wieder Hartbelag unter unseren Füssen und passierten dann auch den Bauernhof Huob. Das Strässchen führte uns dann in den Schachenwald hinein und wanderten nun durch dies abwechslungsreichen Wald- und Wiesenabschnitte auf den Weiler Bützen zu. Hier waren wir gespannt, ob wir die uns angekündigten Störchen beobachten können. Die imposanten Vögel bauen sich nämlich hier ihre Nester auf den Hausdächern und man kann im Frühsommer sogar die Fütterung der Jungtiere hautnah beobachten. Die Jungvögel waren zu unserem Zeitpunkt bereits ausgeflogen, konnten aber immer wieder Störche im Feld erblicken. User Weg richtete sich nun wieder mehr in südliche Richtung zu und wir zogen so durch ein lichtes Waldgebiet hindurch. Schon bald konnten wir das Kloster Frauenthal erblicken, das sich auf einer kleinen Insel platziert, welche die Flussarme der Lorze bildet. Der Ursprung dieser noch heute aktiven Zisterzienserinnabtei geht auf das Jahr 1231 zurück und besticht mit seiner Klosterkirche im Rokoko-Stil. Wir wanderten aber etwas abseits der Klosteranlage vorüber und überquerten die Lorze. Das Strässchen führte uns am Pferdehof Islikon vorüber und stiegen nun allmählich wieder in die Höhe. Zwischen den weiten Feldern und Waldrand hatten wir die Anhöhe erreicht und wanderten auf das malerische Dörfchen Niederwil zu. Wir querten diesen beschaulichen Ort und folgten weiterhin dem Teerbelag und leicht ansteigend durch die weiten Feldgebiete hindurch nach Firesencham. Wir erreichten schliesslich den Friesenhof mit seinem schönen Hofladen. Wir liessen es uns nicht nehmen uns mit den berühmten Zuger Kirschen frisch ab Hof einzudecken, bevor wir unsere Wanderfüsse weiterbewegten. Wir unterquerten auf einem Feldweg wiederum die Autobahn und stiegen dann hinab zum Flusslauf der Lorze. Wir überquerten diese sogleich einmal und wanderten hinein ins Stadtgebiet von Cham. Wir erreichten auf dem Uferweg den Abfluss der Lorze aus dem Zugersee und gelangten über die Fussgängerbrücke hinein in den Vilette-Park. User Weg führte uns am überfluteten Ufer des Zugersees entlang durch die gepflegte Parkanlange hindurch und nasse Schuhe waren so vorprogrammiert. Die Markierungen lotsten uns dann auch zum Bahnhof in Cham hin, wo sich dann unsere Runde dann auch wieder schloss. Schöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 100 Höhenmeter aufwärts.  das 

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