24. Aug, 2017

Biel - Taubenlochschlucht - La Heutte - La Vanne

Unsere Auffahrts-Wanderung sollte uns heute vom Berner Seeland durch die wildromantische Taubenlochschlucht in den Berner Jura führen. Wir begaben uns deshalb heute in die Uhren-Weltmetropole Biel/Bienne wo unsere Wanderung bei der Haltestelle Taubenloch im Stadtteil Bözingen/Bonjean startete. Der Einstieg in die Schlucht erfolgte direkt vom Stadtrand aus, wo wir nun dem Lauf der Schüss (La Suze) hinauf folgen konnten. Auf dem rund 3 km langen, gut ausgebauten Wanderweg durch die Taubenlochschlucht durchquerten wir die erste Jurafalte von Biel-Bözingen (445 m ü. M) nach Frinvillier (dt. Friedliswart, 516 m ü. M.).  An exponierten Stellen, welche gut gesichert waren, boten uns immer wieder herrliche Blicke in die Schlucht. Wir erreichten Frinvillier und entstiegen somit der Schlucht, folgten jedoch weiter dem Flüsschen Suze aufwärts. Bei Rondchâtel gelangten wir auf eine Ebene, wo es nun für einen Moment über Hartbelag in nördlicher Richtung ging. Zu rechter Hand passierten wir den riesigen Felsabbruch La Charuque, welcher derzeit zum Abbau des reichlich vorhandenen Jurakalk dient.  Wir erreichten die die Klus von Rondchâtel, wo wir auf dem Hügel in der einer Suze-Schlaufe bereits die Reste einer alten Burg sehen können. Unser Wanderweg führte uns nun mitten durch das Dorf Péry und an der Dorfkirche aus dem Jahre 1706 vorbei an den Waldrand. Diesem folgten wir nun auf breitem Wege bis nach La Heutte. Der Schlussanstieg über die gerölligen und unebenen steilen Weg hatte es nochmals in sich, da auf den letzten 1.5 Kilometern rund 300 Höhenmetern zu bewältigen. Dieser Pfad in Richtung Werdtberg brachte uns durch die felsenreiche und grüne Waldlandschaft zu unserem Ziel, dem familieneigenen Berghaus in La Vanne. Schöne Kurz-Wanderung mit 10 Kilometern in 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts.

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