21. Mai, 2018

Kemmeribodenbad - Schangnau - Marbach

Nach der erholsamen Nacht und dem reichhaltigen *Ämmitaler“-Frühstück im Traditionshaus des Kemmeriboden-Bads, machten wir uns auf, um den zweiten Teil unserer Pfingstwanderung zu absolvieren. Das Natursträsschen führte uns in westlicher Richtung, weg von unserer Unterkunft und errichten so den stattlichen Hof Schwand. Wir befanden uns nun für längere Zeit auf dem „Beat Feuz Themenweg“, welcher uns auf mehreren Installationen seine immer noch erfolgreiche Karriere näherbrachte. Ein weicher und blumenreicher Wiesenweg führte uns über die Schwandweid zum Bödeli. Wir überquerten den Chaltbach und tauchten danach in ein Wäldchen ein, wo uns ein verträumtes und wunderschönes Wegstück erwartete. Beim Schwändeli erreichten wir das Fahrsträsschen, welches uns steil am Bochtihof vorbei hinunter ans Ufer der Emme brachte. Wir wanderten am Capingplatz Brumbach entlang und folgten auf lauschigen Pfad dem kleinen Flusslauf. Wir verliessen bei Höhe der Leuegg das Ufer, um über die schönen Blumenwiesen von der Hinter- zur Vorderbuchhütte zu gelangen. Dort erwartete uns ein Strässchen, welches uns etwas hinunter brachte, um so auf der gedeckten Müli-Brücke das Ufer der Emme wechseln zu können. Nach der Talmühle verliessen wir wieder die Strasse und wanderten nun aufwärts durch die Weiden hinein in die Ortschaft von Schangnau.  Dort entschieden wir uns wegen der erhöhten Gewitterneigung, anstelle der Wanderung über den höchsten „Emmentaler“, dem Wachthubel, die etwas kürzere Talvariante zum Zielort zu erwandern. Beim Dorfplatz verliessen wir deshalb die Hauptstrasse und zweigten ostwärts zu Häusern des Weilers Fischbach ab. Wir wanderten, mehr oder weniger weglos, über Wiesen und Felder, vorbei an Emmentaler Bauernhäusern mit ihren typischen riesigen Walmdächern. Wir gelangten über den Hubel nach Marchmoos und erreichten sodann das luzernische Kantonsgebiet. Der Lauf des kleinen und idyllischen Schonbaches wies uns von nun an den Weg. So konnten wir auf dem schönen Wiesenpfad immer am Ufer entlang wandern und passierten in der Folge, die Lauimühle und das Mösli-Quartier der Ortschaft Marbach. Am Parkplatz der Talstation der Gondelbahn Marbachegg wanderten wir vorbei und gelangten übers Paradiesli in Ortsmitte von Marbach, wo unser Pfingstwanderwochenende dann den Schlusspunkt fand. Schöne Talwanderung mit 14 Kilometer in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 220 Höhenmeter aufwärts.

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