Wanderungen im Kanton St. Gallen

27. Okt, 2019

Für unsere heutige Wanderung beehrten wir seit langem mal wieder den Kanton St. Gallen. Die Tour soll uns heute auf einem Teilstück des Jakobweges zu einer wohl schönsten Kürbisaustellung der Schweiz führen. St. Gallenkappel, welches sich an einem alten Pilger- und Handelsweg des Rickenpass befindet, markierte unseren heutigen Startpunkt. Wir zogen von der Bushaltestelle Unterdorf zur Pfarrkirche Sank Laurentius und Gallus hin. Das durchaus sehr sehenswerte Gotteshaus wurde Mitte des 18. Jahrhundert errichtet und darf auch bis heute zu den schönsten Bauten der Region zählen. Unser Weg schlängelte sich durch das ruhige Quartier hindurch und wir verliessen nach einem Industriebau das Strässchen. Der Wanderweg führte uns oberhalb Goldingerbachtobels hinab zur Hauptstrasse, welcher wir ein Stück weit folgten. Eigentlich wollten wir nun über die gedeckte Holzbrücke das Bachtobel überqueren, aber da diese gesperrt war, mussten wir der Umleitung folge leisten. So wanderten wir weiterhin der Strasse entlang und  gelangten so dennoch zur kleinen St. Jakobuskapelle bei Neuhaus. Das barocke Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert war dort als Pilgerheiligtum am Kreuzungspunkt der Wallfahrtswege erbaut worden. Nachdem wir abermals die Hauptstrasse überquert hatten, wurden wir auf Quartiersträsschen durch den Ort gelotst. Im Oberfeld führte uns das Naturweg sanft bergab und erreichten so schon bald den Ortseingang von Eschenbach. Der Marsch durch den Ort verlief wiederum auf Hartbelag in Richtung Dorfmitte. Dort folgten dann der aufwärts führenden Strasse aus dem Ort hinaus. Im Weiler Massholderen konnten wir dann endlich wieder in den Wanderweg einbiegen, welcher uns hinauf zum Waldsaum brachte. Mit einer grossartigen Aussicht folgten wir dem schönen Wanderweg zum Chälenstrich, querten dort eine Strasse und tauchten sogleich in den Eggwald hinein. Der Forstweg führte uns aufwärts durch den schönen Wald hinauf zur Egg. Die Wiesenwege mit Sicht auf den Zürichsee leiteten uns durch die Weiden und so kurvten wir dann in den Weiler Egg hinein. Wir wanderten weiter durch die Wiesen mit den alten Obstbäumen hindurch und hielten auf den Wald zu. Wir bewegten uns nun für längere Zeit im Waldgebiet, vorerst im Hohweg-Wald und dann im Jonerwald. Das Natursträsschen führte uns auf der bewaldeten Nagelfluhrippe auf den Schiessstand Hummelberg zu. Der Naturweg endete dort und ging auf ein asphaltiertes Strässchen über und schon bald öffnete sich uns die weite Landschaft um Rapperswil-Jona und dem Zürich- und Obersee. Die Strasse brachte uns vom Johannisberg abwärts ins Ortszentrum von Jona. Auf dem schön angelegten Uferweg wanderten wir dem Flüsschen Jona entlang und zweigten nach den Sportanlagen in Richtung Bächli- und Juckerhof ein. Diese Erlebnishöfe präsentieren sich im Herbst als wahre Kürbisoasen. Über 100‘000 Zier- und Speisekürbisse und die kunstvoll gestalteten Kürbsiskulpturen luden uns zum Bestaunen ein. Nachdem wir uns von den farbenträchtigen Kunstwerken und den gefühlten 10'000 Besuchern aber wieder rasch verabschiedet hatten, wanderten wir zum Strandweg des Obersees hin. Wir folgten so dem breiten Weg, welcher sich mehr oder weniger in Ufernähe herumschlängelte. Nachdem wir das Lido und den Kinderzoo passiert hatten erreichten wir schon bald den Bahnhof in Rapperswil, wo unsere heutige Tour dann auch zu Ende ging. Schöne Wanderung mit 16.5 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 130 Höhenmeter aufwärts. 

Bildergalerie

25. Jun, 2017

Für das heutige Wanderprogramm haben wir den Sitterstrandweg ausgesucht und begaben uns dazu in die Stadt St. Gallen. Bei der Busstation Stocken starteten wir unsere Tour und folgten erst der Strasse in südwestlicher Richtung. Kurz vor der Brücke zweigten wir nun rechts ab zum Sitterstrandweg und wanderten so an der ehemaligen Färberei Sittertal vorbei. Wir überquerten die Sitter auf dem Billenberg-Steg und folgten dem Weg durch das legendäre und im Moment im Aufbau befindende Open Air Gelände, bis zur städtischen Kläranlage und der Kehrrichtverbrennungsanlage. Über die sogenannte Ganggelibrogg, eine 1882 erstellte Hängebrücke, wechselten wir wiederum ans andere Ufer der Sitter, welchem wir bis zum Spisegg folgten. Durch den schattigen Sitter- und Hätterwald wanderten wir nun am rechten Ufer entlang und gelangten durch die schönen Auen über Joosrüti und Lässerdorf nach Erlenholz. Ab Leebrugg wurde nun die Wanderung etwas anspruchsvoller. Der Pfad führte uns nun mehr oder weniger am Ufer durch das schluchtartige Tobel hindurch und wanderten dann an der gedeckten Holzbrücke Wannenbrugg vorbei in den Hegiholzwald. Nach dem Weiler Tobel folgten wir dem Wanderweg durch den Engensbüelerwald und stiegen danach über die Naturstrasse hoch nach Eggen. Beim Gehöfe von Engensbühl zweigten wir nun in nördlicher Richtung ab und wanderten der Strasse entlang nach Häggenschwil. An der Kirche St. Notker vorbei, zogen wir durch das beschauliche Dorf. Durch den Weiler Lommerswil und weiter der Strasse entlang erreichten wir dann mit der Bahnstation Häggenschwil-Winden den Endpunkt unserer Tour. Tolle Wanderung mit  22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 330 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

29. Jan, 2017

Heute führte der Verein «St. Galler Wanderwege» die Wanderung «Rund um den Salomonstempel» durch, welcher wir uns anschliessen durften. Treffpunkt war dazu im Dorfzentrum von Hemberg, einer typischen Toggenburger Landgemeinde, welche schön auf dem Sonnenplateau zwischen Thur und Neckar thront. Nach der Begrüssung durch den Wanderleiter Edi Hutter zogen wir mit den 33 anderen Wanderbegeisterten der Strasse folgend los und wanderten in Richtung Bädli. Von dort gelangten wir erst leicht ansteigend und danach etwas steiler über die Schneehügel beim Ober-Bad hoch zum Salomonstempel. In südlicher Richtung verlief nun unser Weg durch schöne Waldgebiete und einer äusserst aussichtsreichen Winterlandschaft durch welche wir das Restaurant Sternen Bendel erreichten. Dort konnten wir uns nun in gemütlicher Runde bei gutem Essen nun wohlverdient ausreichend verköstigen. Nach der Stärkung folgten wir dem Wanderweg leicht aufwärts zum Kellen-Bendel und gelangten weiter durch den Allmeindwald hinauf zur Rigelschwendi, mit 1130 Meter über Meer, zum höchsten Punkt unserer Wanderung. Die fantastische Aussicht über die Winterlandschaft, den Alpstein und die Churfirsten lud uns nun zum Verweilen und Staunen ein. Die letzten beiden Kilometer ging es danach über Wald und Eggli stetig bergab, und wir gelangten wieder zu unserem Ausgangspunkt in Hemberg zurück. Schöne Winterwanderung mit 10.2 Kilometern in rund 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 300 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

17. Apr, 2016

Eine etwas leichtere Wanderung mit viel Abwechslung durch naturnahe Gebiete stand heute auf unserem Programm. Dafür begaben wir uns nach Wil, wo unsere Wanderung beim Bahnhof startete. Diesen verliessen wir in südlicher Richtung und wanderten quer durch die Quartiere von Wil. Bei Vogelhärd folgten wir dem Bahndamm zum Waldrand in der Au, wo wir dann kurz nach dem Weiler Engi ins romantische Altbachtal gelangten. Durchs Tobel am schönen Naturbach entlang, führte uns der Weg durch feuchte lehmige Hänge zum Giessenfall. Das kleine Naturschauspiel umgingen wir über Stufen und folgten dem schön angelegten Weg nach Dietschwil. Auf einem Wiesenweg stiegen wir dann hoch zum Schallenberg, wo uns die tief hängenden Wolken leider den wohl sonst tollen Rundblick verwehrten. Über den Weiler Schalkhusen erreichten wir die Alttoggenburger Gemeinde Kirchberg mit seiner alten Kirche Heiligkreuz aus dem Jahre 1751. Für den letzten Abschnitt folgten wir erst der Strasse, welche uns ostwärts der Kirche entlang führte und bogen danach auf einen Nebenweg ein. Schon bald konnten wir uns an der schönen Aussicht auf Bazenheid erfreuen und folgten der Markierung bis hin zum Bahnhof. Schöne Wanderung bei typischem Aprilwetter mit knapp 14 Kilometern in rund 3.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 280 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

28. Mrz, 2016

Um auf einem der zahlreichen Wanderwege zum Tannenberg zu wandern, fuhren wir heute ins St. Gallische Gossau. Dort starteten wir beim Bahnhof, welchen wir in südlicher Richtung zum Oberdorfbachweg verliessen. An der Bahnlinie entlang wanderten wir nach Bruggwis, wo wir dann nordwärts zum Quartier Mettendorf gelangten. Durch den schönen Mattenwald ging es nun gemächlich  hoch zum Gruenholz und zum Weiler Hinterberg. Über Rötelbach kamen wir nach Hohfirst und stiegen dann hinauf zum Tannenberg. Die herrliche Rundsicht ins Appenzellerland, in den Kanton Thurgau und über den Bodensee lud uns zum Verweilen ein. Erst auf der geteerten Strasse, danach auf einem schönen Wanderpfad ging es nun in östlicher Richtung zum Weiler Secki. Eine Güterstrasse führte uns nun hinunter nach Schönbüel und wir gelangten dann über ein Quartiersträsschen ins Dorfzentrum von Engelburg. Etwas unterhalb der Kirche verliessen wir die Strasse und stiegen über Rüti und dem Sitterhüsli zum Hätterensteg, auf welchem wir den Fluss Sitter überquerten. Der letzte Aufstieg durch den Sitterwald zum Rosenberg brachte uns nochmals richtig auf Trab, bevor wir mit dem Abstieg über die Schlösslitreppe, das Zentrum von St. Gallen erreichten. Schöne Wanderung mit rund 17  Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten  reiner Wanderzeit. Insgesamt  430 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie