Wanderungen im Kanton St. Gallen

26. Jun, 2021

Eine Wanderung zu den eindrücklichen Thurfällen und zum idyllischen Gräppelensee stand schon lange auf unserem Wanderwunschprogramm und so begaben wir uns heute dafür mal wieder ins nahe Toggenburg. Wir parkierten unser Auto bei den Parkplätzen der Bergbahnen und marschierten dann Richtung Dorfmitte. Die Markierungen lotsten uns zum Wanderweg hin, der uns an der Säntisthur entlang zum Waldrand hinführte. Hier machten wir dann den Abstecher in das kleine Chämmerlitobel, um zu den Thurfällen zu gelangen. Über Stege und Brücken wanderten wir hinein in das enge Tobel, wo uns insgesamt 3 Aussichtsplattformen erwarten sollen. Nach einer Galerie auf der untersten Ebene, gelangten wir durch den beleuchteten Felstunnel mit kleinen Aussichtsfenstern zu weiteren schönen Aussichtspunkten. So konnten wir immer wieder schöne Blicke auf den unteren und oberen Thurfall, auf das mystische Chämmerlitobel und den Zufluss zu den Wasserfällen werfen. Die gesamte Fallhöhe dieser eindrücklichen und wunderschönen Thurwasserfällen beträgt 23 Meter, wovon 13 Meter auf den oberen und 10 Meter auf den untern Thurfall entfallen. Wir begaben uns dann von der obersten Aussichtsplattform wieder vom Naturschauspiel weg und wanderten durch den Stollen zurück. Wir verliessen das Chämmerlitobel auf demselben Weg wieder, wie wir hineingewandert waren und erreichten die Weggabelung im Dreckstöbeli. Der Wanderweg führte uns durch einen kürzeren Waldabschnitt nun zünftig bergauf und wanderten dann schon bald auf dem Natursträsschen durch Wiesen und an einzelnen Höfen vorbei. Nachdem wir die Säntisthur überquert hatten, mutierte das Kiessträsschen auf Hartbelag über und folgten ebenaus. Mit dem Säntis in unserem Blickfeld marschierten wir auf dem wenig befahrenen Strässchen am Restaurant Älpli vorbei. Das Strässchen zog nun wieder leicht in die Höhe und schlugen nach dem wir den kleine Seebach passiert hatten, den linkseitigen Weg ein. Wir wanderten nun wieder etwas steiler bergauf und gewannen durch das bewaldete Seeachtobel weiter an Höhe. Wir erreichten auf diese Weise den oberen Talboden und wanderten weiterhin auf dem asphaltierten Alpsträsschen durch das schöne Alpgebiet hindurch. Nach der Alpe auf Türlisboden konnten wir dann auch schon den idyllischen Gräppelensee erblicken. Inmitten dieser traumhaften Bergkulisse lud uns dieser See natürlich auch uns zum Verweilen. Ein Holzsteg erleichterte dann auch den Einstieg in den wunderschönen See, um dort dann eine erfrischende Schwimmrunde nehmen zu können. Ein grasiges Wanderweglein würde um das Seelein herumführen, aber wir folgten dem Hinweg zurück zum Alpsträsschen. Ein kleiner Wanderpfad führte uns dann Hang entlang hinauf zum Passübergang Chrinn. Ein nun etwas steiler werdendes Wegstück führte uns erst durch Alpwiesen und dann unwegsam und ziemlich steinig im Wald bergab zum Gamser, wo wir dann bereits wieder auf ein Strässchen trafen. Unser Weg flachte somit nun auch wieder ab und wanderten so auf den Gubel zu. Ein kleiner mit Liebe gepflegter Hofladen, mit gekühlten Getränken und schöner Sitzgelegenheit, würde hier zur aussichtsreichen Pause einladen, bevor man weiteren Abstieg ins Tal auf sich nimmt. Da wir aber noch kein Bedarf für eine Erfrischung hatten, zogen wir weiter und machten uns auf den langen Abstieg ins Tal. Wir konnten so nun äusserts herrliche Ausblicke ins Toggenburg und auf die gegenüberliegende markante Churfistenkette geniessen. Wechselweise über Wiesen und Strassen gelangten wir hinab auf den Vorderberg. Hier folgten wir den weiten Kehren der Strasse hinab in den Dorfkern von Alt. St. Johann. Wir überquerten im Talboden dann gleich zweimal die Thur und folgten dann deren Lauf in östliche Richtung. Ein asphaltierter Spazierweg führte uns mehr oder weniger am Ufer des Flusses entlang und überquerten dieses dann über eine Brücke um auf die Talstation der Iltiosbahn zu zuwandern. Die Strasse führte uns dann auch wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück, wo wir unsere Tour dann auch beenden konnten. Wunderschöne Wanderung mit 13 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 460 Höhenmeter aufwärts. 

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13. Mai, 2021

Heute fassten wir den St. Galler Brückenweg mit einer Verlängerung über de Rosenberg ins Auge und reisten dazu in die Stadt St. Gallen. Vom Bahnhof Haggen aus, soll uns der ausgewiesene Brückenweg an nicht weniger als 18 vielfältigen Bauwerken entlangführen. Wir starteten allerdings unsere Tour von Bahnhof Bruggen aus, da wir uns in der nahegelegenen Bäckerei Lichtsteiger noch unseren Startkaffee und Wanderverpflegung abholen wollten. So wanderten wir durch die Wohnquartiere hindurch und kamen nach unserem Zwischenstopp auf den Bahof Haggen zu. Die Strasse führte uns nun leicht aufwärts am historischen Gasthaus Schlössli vorüber und gelangten so auf die imposante Haggenbrücke zu, welche hier den Wattbachgraben überquert. Mit einer Höhe von knapp 100 Metern, gilt diese filigrane Eisenfachwerkbrücke aus dem Jahre 1936, als einer der höchsten Stege Europas. Unser Weg führte uns jedoch nicht über dieses kühne Bauwerk, sondern sollte diese dann etwas später unten im Wattbach-Graben unterqueren. So folgten wir dem Strässchen hinab in den Graben, querten den Bach und folgten dem Natursträsschen dem schmalen Tälchen wieder hinaus. Gleich zwei gedeckte Holzbrücken aus dem 18. Jahrhundert lagen nun auf unserem Weg, wobei wir auf der zweiten die Sitter dann überquerten und dann wie bereits schon erwähnt, unter der hohen Haggenbrücke hindurch wanderten. Der Strässchen wurde nun steiler und wir entstiegen so dem Tobel durch das Weideland hinauf zur Haggenbrücke. Unser Weg flachte ab und wanderten an einzelnen Höfen und Häusern vorbei auf die Ebene Weitenau zu. Weglos wanderten wir durch die goldgelben Blumenbracht suchten uns so den Weg durch das hohe Gras zum Strässchen hin. Das Fahrsträsschen neigte sich dann auch schon bald wieder bergab ins Tobel, wo sich eine weitere gedeckte Holzbrücke über die Urnäsch spannt. Unser Weg blieb zwar an der Ostseite des Flusses, dennoch überquerten wir diese schmucke Brücke. So konnten wir von den Inschriften an den Querbalken des Dachaufbaus ein Augenschein nehmen und wussten nun warum diese auch als „Sprechende Brücke“ bezeichnet wird. Wieder zurück auf unserem Weg trat schon gleich das eindrückliche Sitterviadukt in unser Blickfeld. Das 365 Meter lange und 99 Meter hohe Steinviadukt ist die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz und wurde 1910 erbaut. Wir unterquerten dieses gigantische Bauwerk und folgten der Strasse der Sitter entlang. Wir wanderten noch an weiteren sehenswerten Brücken entlang, bzw. hindurch und wurden von der architektonischen Vielfalt am St. Galler Brückenweg weiter überrascht.  Der Billenbergsteg führte über die Sitter hinüber und wir wanderten so durch das Gelände, wo sich sonst jedes Jahr Ende Juli mehrere Tausend Menschen am Open Air tummeln. Nun fassten wir leider für längere Zeit Asphalt unter unsere Füsse und zogen so der Strasse nach bis zur Gangelibrogg. Wir überquerten über diesen wackelnden Hängesteg aus dem Jahre 1882 die Sitter und folgten dem idyllischen Lauf des Gewässers. Wir wechselten aber schon bald wieder die Flussseite und erreichten so dann auch das Ende des Brückenweges auf Spisegg. Ein schöner Rastplatz lud uns dort zu unseren Mittagsrast ein und wir wir liessen uns die leckeren Backwaren  schmecken. Unsere Wanderung führte uns nun weiter der Sitter entlang und die Landschaft und Wege sollen sich uns nun von einer anderen Seite zeigen. Abseits des Siedlungsgebietes durchströmt der Fluss nun nämlich schöne Auengebiete und man ist praktisch nur noch auf Naturwegen unterwegs. Der Wanderweg führte uns vom Ufer weg und wir stiegen im Wald zur Ochsenweid hinauf. Das Natursträsschen senkte sich jedoch schon bald wieder und wir wanderten in den Sitterwald hinein. Wir bewegten uns nun wieder in Flussnähe und folgten dem Wege durch den wunderbaren und stillen Auenwald hindurch. Wir folgten den Natursträsschen durch den frühlingshaften Wald hinaus bis zum Hätterensteg hin. Dort entfernten wir uns vom Sitterufer und stiegen auf teils matschigen Pfaden etwas steiler bergauf. Wir überquerten dann die lärmende Autobahn und wanderten wieder in den Wald hinein. Zeitweise wieder etwas steiler machten wir immer mehr Höhenmeter gut und verliessen das Waldgebiet auf dem Höggersberg dann wieder. Auf Hartbelag kamen wir der Kuppe auf dem Rosenberg dann immer näher und marschierten durch das feudale Quartier hindurch. Über die Schlösslitreppe begannen wir unseren Abstieg in die Stadt. Etwas mehr als 400 Treppestufen brachten uns hier zügig bergab direkt auf den Hauptbahnhof St. Gallen zu. Dort endete unsere Tour und machten uns auf die Heimreise. Schöne Wanderung mit 15 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.

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5. Nov, 2020

„Auf den Spuren der Schokolade“ lautete unser Wandermotto heute und wir fuhren nach Herisau, wo unsere Tour beginnen sollte. Unser Ziel war dabei Flawil, wo wir auf dem ausgeschilderten Schoggiweg zum Chocolarium des Schokoladenherstellers Maestrani hin wandern werden. Unsere Tour startete also beim Bahnhof in Herisau, von welchem wir uns in westlicher Richtung entfernten. Wir konnten uns vorerst an der Markierung der Appenzeller Kulturspur (Nr. 22) orientieren und wanderten so der breiten Strasse nach. Ein Fussweg zweigte aber schon bald weg vom Asphalt und wanderten über Treppen hinab zu den Pfeilern des Glatttal-Viadukts. Diese imposante Eisenbahnbrücke aus dem Jahre 1909 bestach uns mit seiner 34 Meter Höhe und seinen 296 Metern länge und ist ein absoluter Blickfang im Tal. Wir unterquerten dieses tolle Bauwerk und wanderten auf dem aufwärtsführenden Strässchen wieder bergan. Ein schmaler Pfad durch die Wiesen zweigte ab und brachte uns in den Weiler Tüfenau hinein. Wir liessen den beschaulichen Ort aber rasch hinter uns und wanderten im dichten Nebel dem immer steiler werdenden Bord in den Wald hinein. Der Wanderweg führte uns hinauf auf die Kuppe der Ramsenburg, wo wir in dem Schutzhüttchen unsere Kaffeepause abhalten konnten. Der Weg wurde dann wieder breiter und senkte sich über den mit Herbstlaub bedeckten Weg durch den Wald hinab.. Wir traten wieder aus dem Weld heraus und folgten dann ein Stückweit der Hauptstrasse, bevor wir über eine Brücke die Geleise querten und auf Naturwege weiterliefen. An einzelnen Höfen wanderten wir durch das landwirtschaftlich genutzte Gebiet hindurch und stiegen dann ins Wissbachtobel hinab. Wir tauchten ein in das wildromantische Seitental der Glatt und wanderten über Brücklein, auf Holzstegen und an steil abfallenden Nagelfluewänden entlang durch diese wunderbare Schlucht. Ein langer gedeckter Holzsteg brachte uns durch eine Enge aus der Wissbachschlucht hinauf.  Wir gewannen nach und nach weiter an Höhe und erreichten auf einem Plateau den kleine Weiler Egg. Erst auf der Strasse, dann auf Natursträsschen wanderten wir wieder bergab und gelangten ziemlich steil hinunter zur Tobelmühle. Das Strässchen führte uns über den Flusslauf der Glatt und zogen dann in zwei langgezogenen Kehren gleich wieder bergauf. Ein Wanderweglein zweigte oben weg und wir wanderten der schönen Gratkante entlang. Treppendurchsetzt stiegen wir den steilen Wald wieder hinab zur Glatt, welcher wir nun bis zur ersten Brücke folge leisten konnten. Dort überquerten wir diese und entstiegen über unzählige Holzstufen dem Bachtobel wieder. Auf breiten Wegen wanderten wir durch das kleine Ortschäftchen Burgau hindurch, bevor uns ein weiterer Anstieg zum Wäldchen hinauf erwartete. Das Natursträsschen flachte dann wieder ab und wir wanderten durch Feld und Flur auf die ersten Häuser von Flawil zu. Unser Weg hatte sich wieder zu einem Teersträsschen mutiert und wir folgten diesem direkt hinein zum Bahnhof in Flawil. Hier fanden wir dann auch den einstieg in den Schoggiweg, welchem wir jetzt fortan folgen konnten. Insgesamt sollen uns fortan 7 Schautafeln am Wege mit interessanten Infos über Schokolade bis zur Schoggifabrik begleiten. Der Weg führte uns vom Bahnhof weg und liessen den Ortskern so hinter uns. Wir wanderten so den Schildern nach durch das Naturschutzgebiet und landschaftliches Agrarland bis zur Schokoladenfabrik Maestrani hin. Das Chocolarium stellte sich dann als weiteres Highlight der Wanderung dar, konnten wir in die Erlebniswelt der Schokoladenproduktion eintauchen. Hier beendeten wir dann auch unsere Wanderung und waren sicher, dass nicht nur wandern, sondern auch Schokolade glücklich macht. Schöne Wanderung mit 17.5 Kilometern in 5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 470 Höhenmeter aufwärts. 

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2. Nov, 2020

Der im September 2020 eröffnete „Seeblick Bänkliweg“ stand heute auf unserem Wanderprogramm und begaben und dazu an den schönen Bodensee. An insgesamt 18 verschiedenen schönen Plätzchen sind da spezielle Wohlfühl-Sitzoasen gebaut worden, welche uns dazu einladen sollen zu geniessen, zu entschleunigen und dabei die Natur und die Aussicht zu bewundern. Da der Weg mit 9 Kilometer etwas kurz für unser Wandergusto ausfallen würde, haben wir den Weg zu einer etwas längeren Rundwanderung ausgebaut. Startpunkt für unser Vorhaben war dazu der Bahnhof in Rorschach, welchen wir zur Nordseite verliessen und durch die kleine Parkanlage an die Seepromenade gelangten. So wanderten wir am Ufer des „Schwäbischen Meers“ entlang und passierten im Hafen das Museum im Kornhaus. Der Uferweg führte uns dann auf die schmucke Badhütte aus dem Jahre 1924 zu. Dieses historische Seebad ist ein Holz-Kastenbau, welches auf Stelzen im Bodensee erbat wurde und ist das einzig verbliebene Bauwerk seiner Art am Schweizer Bodenseeufer. Mittels einer Unterführung entfernten wir uns nun vom Seeufer und wanderten durch die Quartiere des Galgenbühls leicht bergan. Kurz nach der Klinik St. Georg überquerten wir die Bahngeleise und wanderten etwas eintönig weiterhin den Strassen nach an Industriegebäuden und Wohnquartiere entlang. Unser Weg zog weiter in die Höhe und wir verliessen kurz nach dem Schützenhaus die Strasse und folgten einem Pfad durch ein kleines Wäldchen hinaus. Auf dem aussichtsreichen Sulzberg fassten wir dann aber schon wieder Hartbelag unter unser Wanderfüsse und folgten dem Strässchen vorerst bergab. Hier fanden wir dann auch den Einstieg in den „Seeblick Bänkliweg“, welcher uns nun zu den Sportanlagen Wildenstein mit der ersten Bank des Weges führen sollte. Doch leider verpassten wir dieses  Bänklein irgendwie, da wir wohl den falschen Wegweiser folge leisteten. Wir wanderten weiter bergan, unterquerten die Autobahn und verliessen dann aber auch schon bald die Strasse. Ein Wiesenweg führte uns nun etwas steiler bergan und erreichten das Schaukel-Bank mit dem Namen „Weitsicht“. Ein schöner Blick über den Bodensee und das Stadtgebiet von Rorschach eröffnete sich uns von dort und liess uns das erste Mal ein wenig Verweilen. Die Markierungen lotsten uns durch den Weiler Frommenwilen hinaus und passierten oberhalb von Büel die Bank Nummer 3 mit dem Namen „Fuchs & Hase“. Ein Fahrsträsschen führte uns durch das bewaldete Chräzerentobel, welches das Bänklein „Zauberwald“ beheimatete, wo wir nun auch endlich mal unser Frühstück einnehmen konnten. Wir stiegen über die Wiesen weiter hinauf und erreichten so das Teersträsschen auf der Leh. Nachdem wir die Wiesenbank „Grüne Oase“ passiert hatten erreichten wir abseits des Weges die VIP-Wippen auf welchen wir es uns gerne bequem machten. Der höchste Punkt des Weges war somit wieder erreicht und wir wanderten nun wieder bergab und liessen auf unserem Abstieg zum Mühltobel gleich fünf weitere kunstvoll inszenierte Bänke hinter uns. Diese trugen die Namen wie „Sunset Place“, „Hasenhus“, „Füchsbüchel“, „Unter der Linde“ und „Mühltobel“ und jedes von Ihnen war dann auch ein Unikat. Unser Weg knickte über Hohriet dann von der Strasse weg und wanderten nochmals bergan auf den Korporationswald zu. Ein Dreierpack an weiteren schönen Bänken, wie die „Sonnenschaukel“, „Geniesserliege“ und „Steinbruch Hohriet“ erwartete uns zum Probesitzen. Die Bank Nummer 15 mit dem Namen „Seekino“ bot uns dann auch ein ganz speziell schönes Programm an, bevor wir unsere Wanderschuhe weiter bergab bewegten. Wir tauchten dann wieder aus dem Wald heraus und stiegen über Wiesen wieder hinab. Wir querten die kleine Siedlung Hof und folgten der Strasse durch die Wiesen von Lincolnsberg. Dabei nahmen wir dann auch die drei letzten Bänke wie die „Spielbank“, „Federwippen Guggenbüel“ und ganz zum Schluss die „(Be)rauschende Aussicht“ mit. Mit der Unterquerung der Autobahn verliessen wir dann somit auch den „Seeblick Bänkliweg“ und folgten den Markierungen den Rorschacherberg hinab. Nach dem Schloss Wiggen erreichten wir dann die breite Hauptstrasse, welcher wir zum Bahnhof hin folgen konnten, wo unsere Rundwanderung dann auch ihr Ende fand. Schöne Tour mit 15 Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 460 Höhenmeter aufwärts. 

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6. Sep, 2020

Der Windrädliweg im Toggenburg und der Baumwipfelpfad im Neckertal standen schon längerer Zeit auf unserer Wunschliste und wir wollten diese nun heute zu einer einzigen Wanderung vereinigen. So fuhren wir nach Lütisburg, welche als die Brückengemeinde im Toggenburg bekannt ist und starteten unsere Tour bei der Evangelischen Kirche mitten im Dorf. Wir verliessen den Ort der Strasse nach auf deren Ostseite und wechselten schon bald auf ein Natursträsschen über. Dieses führte uns durchs Weidegebiet nun leicht bergauf. Nach einem Stallgebäude betraten wir dann einen Grasweg, welcher uns dann auch etwas kräftiger in die Höhe brachte. So erreichten wir dann die breite Teerstrasse, die uns nun in den Ort Tufertschwil hineinführte. Hier begann der eigentliche Windrädliweg, wo auf 2 Routen insgesamt dreissig kleine kunstvoll gestaltete Windrädchen den Weg säumen. Die handgemachten Windräder stellen dabei verschiedene Berufe dar, welche dann auch kurz beschrieben sind. Der einzigartige und attraktive Weg wurde im Frühsommer 1999 zum 1150 -Jahr-Jubiläum von Rindal-Lütisburg eröffnet. Wir haben uns die Route 1 über den Winzenberg ausgesucht, um so das eine oder andere Windrädchen begutachten zu können. Kurz hinter dem Dorf verliessen wir die Strasse und folgten dem Wanderweglein das uns in den Wald hineinbrachte. Der Weg wurde steiler und wir wanderten über Stock und Stein hinauf zum Weiler Rimensberg. An einzelnen Obstbäumen vorbei folgten wir unserem Weg über das aussichtsreiche kleine Plateau und erreichten schon bald wieder ein Fahrsträsschen. Wir wanderten so weiterhin bergauf und kamen auf die Häuser von Winzenberg zu. Wir passierten den kleinen beschaulichen Ort und zweigten schon bald von der Strasse wieder ab. Ein Wiesenweg führte uns in den Gerenwald hinein, querten diesen auf dem schönen Waldpfad und traten bei Unterschauenberg wieder aus diesem heraus. Hier verliessen wir den Windrädliweg, um nun hin zum Neckertal und den Baumwipfelpad zu wechseln.  Wir folgten so dem Natursträsschen hinauf nach Oberschauenberg, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Der Weg senkte sich also wieder und wir zogen in Richtung Wald. Nachdem wir aus diesem wieder heraustraten, wanderten wir über eine Weide hinab zur Tierpension Magnolienhof und verloren über ein Kiesträsschen weiter bergab an Höhenmetern. Wir durchquerten den Weiler Dieselbach und folgten dem südlich führenden Strässchen weiter abwärts. Dieses ging schon bald wieder auf Naturbelag über und wir folgten diesem hinab in den Müliboden, wo wir den Jomerbach überquerten. Ein Gegenanstieg brachte uns dann etwas abseits des Jomertobels wieder in die Höhe, wo wir wieder Hartbelag unter unsere Füsse fassten. Auf unserem Weg passierten wir dann auch schon gleich den Aussichtspunkt Nassen, welcher sich schön auf einer Terrasse über dem Neckertal präsentiert. So konnten wir unseren Blick über diese wunderschöne Landschaft schweifen lassen, bevor wir der Strasse durch den kleinen Ort Nassen hinab folgten. Die Markierung lotste uns dann über die Wiesen der Sonnenhalde in ein Wäldchen ein und folgten danach der Strasse zur Sägerei. Ein etwas kräftiger Aufstieg brachte uns auf Naturwegen hinauf zum Bahnhofgelände von Mogelsberg, wo wir die Geleise überquerten und in Unterbruggen unseren Weg ins Äschtobel einschlugen. Der Weg verschmälerte sich zunehmend und nahmen nun den finalen Aufstieg aus dem Haselgrund zum Baumwipfelpfad in Angriff. Der einzigartige Baumwipfelpfad Neckertal verbindet dabei Nachhaltigkeit und Naturerlebnis in einem. So konnten wir fantastische Einblicke in die Baumkronen mit aussergewöhnlichen Perspektiven geniessen und verschiedene Lern- und Erlebnisstationen gaben uns Einblicke über Wald und Natur. Der 2-4 Meter breite Holzsteg ist insgesamt 500 Meter lang und zwischen 4 und 15 Meter hoch. Die Aussichtsplattform befand sich dann gar in 45 Meter Höhe und bot uns einen einzigartigen Rundblick. Zurück auf Mutter Erde folgten wir dem Strässchen hinab in den Ort Mogelsberg und erreichten so dann auch schon bald den Bahnhof, wo wir unsere Tour dann auch beendeten. Schöne Wanderung mit 12 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 540 Höhenmeter aufwärts. 

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