2. Nov, 2020

Seeblick Bänkliweg

Der im September 2020 eröffnete „Seeblick Bänkliweg“ stand heute auf unserem Wanderprogramm und begaben und dazu an den schönen Bodensee. An insgesamt 18 verschiedenen schönen Plätzchen sind da spezielle Wohlfühl-Sitzoasen gebaut worden, welche uns dazu einladen sollen zu geniessen, zu entschleunigen und dabei die Natur und die Aussicht zu bewundern. Da der Weg mit 9 Kilometer etwas kurz für unser Wandergusto ausfallen würde, haben wir den Weg zu einer etwas längeren Rundwanderung ausgebaut. Startpunkt für unser Vorhaben war dazu der Bahnhof in Rorschach, welchen wir zur Nordseite verliessen und durch die kleine Parkanlage an die Seepromenade gelangten. So wanderten wir am Ufer des „Schwäbischen Meers“ entlang und passierten im Hafen das Museum im Kornhaus. Der Uferweg führte uns dann auf die schmucke Badhütte aus dem Jahre 1924 zu. Dieses historische Seebad ist ein Holz-Kastenbau, welches auf Stelzen im Bodensee erbat wurde und ist das einzig verbliebene Bauwerk seiner Art am Schweizer Bodenseeufer. Mittels einer Unterführung entfernten wir uns nun vom Seeufer und wanderten durch die Quartiere des Galgenbühls leicht bergan. Kurz nach der Klinik St. Georg überquerten wir die Bahngeleise und wanderten etwas eintönig weiterhin den Strassen nach an Industriegebäuden und Wohnquartiere entlang. Unser Weg zog weiter in die Höhe und wir verliessen kurz nach dem Schützenhaus die Strasse und folgten einem Pfad durch ein kleines Wäldchen hinaus. Auf dem aussichtsreichen Sulzberg fassten wir dann aber schon wieder Hartbelag unter unser Wanderfüsse und folgten dem Strässchen vorerst bergab. Hier fanden wir dann auch den Einstieg in den „Seeblick Bänkliweg“, welcher uns nun zu den Sportanlagen Wildenstein mit der ersten Bank des Weges führen sollte. Doch leider verpassten wir dieses  Bänklein irgendwie, da wir wohl den falschen Wegweiser folge leisteten. Wir wanderten weiter bergan, unterquerten die Autobahn und verliessen dann aber auch schon bald die Strasse. Ein Wiesenweg führte uns nun etwas steiler bergan und erreichten das Schaukel-Bank mit dem Namen „Weitsicht“. Ein schöner Blick über den Bodensee und das Stadtgebiet von Rorschach eröffnete sich uns von dort und liess uns das erste Mal ein wenig Verweilen. Die Markierungen lotsten uns durch den Weiler Frommenwilen hinaus und passierten oberhalb von Büel die Bank Nummer 3 mit dem Namen „Fuchs & Hase“. Ein Fahrsträsschen führte uns durch das bewaldete Chräzerentobel, welches das Bänklein „Zauberwald“ beheimatete, wo wir nun auch endlich mal unser Frühstück einnehmen konnten. Wir stiegen über die Wiesen weiter hinauf und erreichten so das Teersträsschen auf der Leh. Nachdem wir die Wiesenbank „Grüne Oase“ passiert hatten erreichten wir abseits des Weges die VIP-Wippen auf welchen wir es uns gerne bequem machten. Der höchste Punkt des Weges war somit wieder erreicht und wir wanderten nun wieder bergab und liessen auf unserem Abstieg zum Mühltobel gleich fünf weitere kunstvoll inszenierte Bänke hinter uns. Diese trugen die Namen wie „Sunset Place“, „Hasenhus“, „Füchsbüchel“, „Unter der Linde“ und „Mühltobel“ und jedes von Ihnen war dann auch ein Unikat. Unser Weg knickte über Hohriet dann von der Strasse weg und wanderten nochmals bergan auf den Korporationswald zu. Ein Dreierpack an weiteren schönen Bänken, wie die „Sonnenschaukel“, „Geniesserliege“ und „Steinbruch Hohriet“ erwartete uns zum Probesitzen. Die Bank Nummer 15 mit dem Namen „Seekino“ bot uns dann auch ein ganz speziell schönes Programm an, bevor wir unsere Wanderschuhe weiter bergab bewegten. Wir tauchten dann wieder aus dem Wald heraus und stiegen über Wiesen wieder hinab. Wir querten die kleine Siedlung Hof und folgten der Strasse durch die Wiesen von Lincolnsberg. Dabei nahmen wir dann auch die drei letzten Bänke wie die „Spielbank“, „Federwippen Guggenbüel“ und ganz zum Schluss die „(Be)rauschende Aussicht“ mit. Mit der Unterquerung der Autobahn verliessen wir dann somit auch den „Seeblick Bänkliweg“ und folgten den Markierungen den Rorschacherberg hinab. Nach dem Schloss Wiggen erreichten wir dann die breite Hauptstrasse, welcher wir zum Bahnhof hin folgen konnten, wo unsere Rundwanderung dann auch ihr Ende fand. Schöne Tour mit 15 Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 460 Höhenmeter aufwärts. 

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