10. Okt, 2021

Flawil - Ober Ratenberg - Arnegg

Flawil stellte den Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung dar du so reisten wir mit der Bahn ins Untertoggenburg. Um die Herbstwandersaison so richtig einzuläuten, hatten wir uns als Highlight den Kürbishof Rohner ausgesucht, um dort die grossartige Kürbisaustellung zu besuchen. Wir verliessen also den Bahnhof Flawil und unterquerten die Gleisanlage zu deren Ostseite. Die Strasse führte uns erst leicht aufwärts durch das kleine Quartier des Friedbergs bergauf. Die Wegweisung lotste uns dann in ein Seitensträsschen ein, welches dann schon blad auf Naturbelag überging. Der Weg hatte sich mittlerweile wieder gesenkt und wir wanderten hinab ins Tüfental. Das Strässchen mutierte sich nun zu einem Wanderweg und hielten so auf den Waldrand zu. Wir bewegten uns auf dem sogenannten Schwanzerweg, welcher uns hinab an den Flusslauf der Glatt brachte. Wir überquerten dort den Schwanzerweg-Steg und stiegen nun aus dem Tobel wieder empor. Wir traten aus dem Wald heraus, folgten dem Wanderpfad dem Waldrand entlang und erreichten so wieder ein Fahrsträsschen. Wir streiften den Weiler Gebrtschwil und wanderten über eine Kuppe entlang eines Weidegebietes. Das Strässchen schlängelte sich an einzelnen Höfen vorbei und erreichten etwas bergab Glattburg. Unweit dieses kleinen Weilers beindet sich die Burgstelle Gielen-Glattburg, welche im 16. Jahrhundert in die Tiefe stürzte und heute daher nur noch letzte Fundamentsreste der Burg zu erkennen sind. Wir zogen jedoch ohne Abstecher zu diesen paar Steinresten weiter und schlugen unseren Weg in nördliche Richtung ein. Erst ging es nochmals kurz bergan, bevor uns das Natursträsschen durch die Feldgebiete zum Hof Eggenberg zuführte. Wir spürten nun wieder Hartbelag unter unseren Füssen und überquerten nun über die Bücke die Autobahn. Das Strässchen führte uns nun auf den Ort Niederwil zu, in welchen wir dann schliesslich auch hineinwanderten. Bei der Katholischen Kirche in der Ortsmitte, schwenkte sich unser Weg westwärts und folgten so der Hauptstrasse durch das langgezogene Dorf hinaus. Die Markierung dirigierte uns dann beim Chloshof von der Hauptstrasse weg und wanderten auf dem Natursträsschen auf das Wäldchen Rotholz zu. Wir querten dieses kleine Waldgebiet und gelangten im leichten Auf und Ab übers Storchenegg in den Weiler Ober Ratenberg hinein. Wir liessen diesen kleinen Ort aber rasch hinter uns und liessen uns der Strasse nach weiter abwärts bringen. Wir passierten wieder einzelne Höfe folgten unserem Weg in den Chellenwald hinein. Auf natürlichem Wege konnten wir uns so durch den schönen Wald treiben lassen. Wir stiegen hinab in Hertenbergtobel, querten unten den kleinen Bachlauf und stiegen dann wieder etwas steiler bergan. Wir gelangten so hinauf zum Hertenberg, wo uns das schurgerade Strässchen auf den Weiler Harschwil hinbrachte. Der Asphalt hatte uns nun wieder erreicht und wanderten so auf die Henessenmühle mit seinem schmucken Restaurant zu. Am aufgestauten Arneggerbach vorbei gelangten wir schon bald zum Kürbishof Rohner. Die bunte Flut an Kürbissen verzauberte uns im nu und wir verweilten uns gerne an der schönen Schaustellung der Riesenbeere. Das Angebot auf dem Kürbishof Rohner ist sehr riesig, werden dort doch 180 verschiedene Kürbissorten zur Schau gestellt bzw. angeboten. Das diesjährige Motto „Fabulous Las Vegas“ wurde mit kunstvollen gerecht umgesetzt und gab uns das Gefühl in dieser Welt zu weilen. Das Kürbisbeizli bot uns ausserdem zu einer kleinen Rast ein und konnten uns dort von den regionalen und saisonalen Produkten begeistern lassen. Wir verliessen den Hof nach einiger Zeit dann auch wieder und folgten dem Strässchen am Erlenhof vorbei und gelangten so hinauf nach Arnegg, wo wir dann auch gleich die Bahnstation fanden. Dort endete unsere heutige Tour und fuhren wieder zurück in die Heimat. Einfache, aber schöne Wanderung mit 15 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 220 Höhenmeter aufwärts.

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