Wanderungen in Liechtenstein

22. Jan, 2017

Wieder einmal im heimischen Gelände fand unsere heutige Schneeschuh-Tour statt und begaben uns dafür ins liechtensteinische Alpengebiet. Von der Haltestelle Steg/Tunnel starteten wir unserer Unterfangen und wanderten vorerst auf der gebahnten Fahrstrasse an den Häusern des Grossstegs vorbei. Bei der Schutzhütte Alpenblick montierten wir dann unserer Schneeschuhe, um besser durch den tiefen Schnee voran zu kommen. Mässig ansteigend stapften wir nun durch die wunderschöne Winterlandschaft an der Alp Vorder Valorsch vorbei und gelangten so zum Brandegg. Dort ging es nun in östlicher Richtung durch schöne Wald- und verschneite Rietpartien hinauf ins Hinter Valorsch. In diesem stillen Talkessel zogen wir unsere Spuren bei traumhaften Winter-Postkartenwetter bis zur Güschglehütte. Dort stärkten wir uns nun ausgiebig für unseren nun bevorstehenden strengeren Teil unserer Tour, wo es nun etwas steiler bergauf ging. Durch die Legeföhren und kleine Wäldchen folgten wir den Spuren übers Nachtsäss und Mattla zum höchsten Punkt hoch aufs Sassförkle. Dort trafen wir auf den markierten und präparierten Winterwanderweg, welchem wir nun bequem, wieder ohne Schneeschuhe, über die Weiherböda hinunter in den Trubel des Skiarena von Malbun folgen konnten. Wunderschöne, wenn auch etwas anstrengendere Schneeschuh-Tour mit 11.2 Kilometern in 4 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 600 Höhenmeter aufwärts.

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17. Jul, 2016

Unsere heutige Wanderung führte uns durch das längste Tal des Rätikons, dem wildromantischen Saminatal. Gestartet hierzu sind wir bei der Bushaltestelle Letzestrasse in Feldkirch/Tisis, wo wir nun der Strasse entlang über Letze und Kübla nach Fellengatter hochwanderten. Auf einem Natursträsschen erreichten wir dann schon bald das kleine Höhenddorf Amerlügen, wo es etwas oberhalb am Waldrand hinein ins schöne Saminatal ging. Auf der Forststrasse folgten wir nun unserem Weg entlang der wilden Samina, welche wir über mehrere Brücken überquerten, hoch bis zum Falleck mit seinem künstlichen Wasserfall. Dort wanderten wir über die grüne Grenze zwischen Österreich und Liechtenstein und wechselten für heute letztmals auf die westliche Bachseite. Der gut unterhaltene, sehr abwechslungsreiche aber nun auch anspruchsvollere Bergwanderweg führte uns im stetigen Auf und Ab durch diese äusserst wilde und schöne Bachlandschaft. Dabei mussten manche Rüfe, kleine Bäche, gesicherte Felspartien und immer wieder schöne Waldpfade durchquert werden. Kurz nach dem Sässtobel folgten wir dem Weg durch den Wald und nun abseits des Bachlaufes hinauf zum Sulzboda zum Bödastall, einer kleinen Alpe. Die Naturstrasse brachte uns dann von dort schön gemächlich zum Endpunkt unserer Wanderung nach Steg. Wunderschöne Tour mit 19 Kilometern Länge in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 1330 Höhenmeter aufwärts. 

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9. Jul, 2016

Die heutige Tour unternahm ich einmal für alleine und begab mich dafür ins liechtensteinische Malbun. Dort startete ich am Ortseingang und folgte dem Strässchen hinauf zur Friedenskapelle aus dem Jahre 1951. Ich folgte nun dem bestens angelegten Wanderweg an einer äusserst vielfältigen Alpenflora entlang bis hinauf zum Saasförkle. Dort zweigte ich dann in westlicher Richtung auf einem etwas schmaleren Bergweg ab und folgte diesem stetig ansteigend zum Kelchle. Unterhalb der nördlichen Flanke des Stachlerkopfs wanderte ich dann auf einem schmalen und kaum bis wenig ausgesetzten Steig nach oben bis der lang erstreckte Grat erreicht war. Diesem folgte ich schön gemächlich bis hinauf zum Gipfelkreuz des Schönbergs auf 2103 Meter. Der obligate Eintrag ins Gipfelbuch und ich konnt gemütlich auf einem Stein das zweite Frühstück geniessen.Leider verdeckten heute die tiefhängengenden Wolken die sonst grandiose Aussicht auf die Österreicher und Schweizer Alpen. Immerhin eröffnete sich aber ein toller Blick ins langerstreckte Rheintal. Nach der verdienten Gipfelrast folgte ich ein kurzes Stück der Aufstiegsroute hinunter, bevor ich dann in südwestlicher Richtung abbog. Ein kleiner enger, aber recht guter Bergweg führte mich nun zügig hinunter zur Alp Bärgi (Bergle), wo sich dann auch endlich die ersten wunderbaren Sonnenstrahlen präsentierten  Von da an ging es über Stock und Stein in kleinen Wäldchen und einer Rüfe vorbei zum Saas Stall, wo ich dann auf eine Alpwirtschaftsstrasse traf. Dieser folgte ich nun ein wenig hinauf, bevor ich dann  hinunter zur Bergstation des Schneeflucht-Skilifts wanderte. Über einen Wiesenweg  ging es dann ziemlich rasch wieder hoch nach Malbun. Wunderbare Bergwanderung mit tollen Ausblicken. Knapp 13 Kilometern und 700 Höhenmeter aufwärts in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Gehzeit.

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3. Apr, 2016

Heute stand mit dem Walser-Sagen-Weg mal eine etwas leichtere und bequemere Tour auf unserem Programm. Sagen und Legenden auf insgesamt 18 Stations- und Informationstafeln begleiteten uns durch eine wunderschöne Landschaft. Starten konnten wir wieder einmal direkt von unserer Haustür weg. Der gut beschilderte Weg führte uns durch Wald- und Wiesenhänge über Mattla und Hinderwasser zur Waldlichtung Erbi. Ein schmaler und etwas steiler Pfad brachte uns zur Fahrstrasse nach Hinder Prufatscheng, zu einer alten verlassenen Walsersiedlung. Nach Durchquerung der Erbirüfi gelangten wir an den Gipslöchern vorbei nach Masescha, der ersten Niederlassung der eingewanderten Walser. Oberhalb der Kapelle folgten wir südöstlich der asphaltierten Strasse, welche uns zum Einstieg in den schönen Philosophenweg brachte. Auf Mitätsch eröffnete sich uns dann ein schöner Rundblick über die Berggipfel im südlichen Rheintal und lud uns zum Verweilen ein. Die Fahrstrasse brachte uns nach Gnalp und Studa zum Lattenwald, wo wir dann über den Geisslerweg in den Ortsteil Ried hinunterstiegen. Nach einem Wegstück durch den Burkat trafen wir weiter talwärts auf den Teufiweg und folgten ein Stück dem Waldlehrpfad, bevor wir dann über den Weiler Gufer ins Dorfzentrum kamen. Wir durchquerten den Weiler Gschind, wo wir dann über Üerlischboda zum Tobelweg und schliesslich nach Rotaboda zu unserem Ausgangspunkt kamen. Leichte und sehr schöne Wanderung mit 12 Kilometern in gut 3.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 467 Höhenmeter aufwärts.

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6. Dez, 2015

Die heutige Tagestour führte uns über den Historischen Höhenweg Liechtensteins. Der in den Jahren 1972–1975 erstellte Höhenweg verläuft beidseits über den ganzen Höhenrücken des Eschnerberg und vorbei an archäologischen und historischen Stätten. 45 Tafeln entlang des Weges berichten über archäologische Fundstellen, aus der Geschichte der fünf Unterländer Gemeinden, von Flurnamen und Sagen, sowie über naturgeschichtliche Ereignisse. Gestartet sind wir hierzu bei der Post in Bendern, wo wir über Krest und Schönabüel leicht ansteigend vorbei an den prähistorischen Siedlungsplätzen Lutzengütle und Malanser wanderten. Durch den stillen Wald gelangten wir zur Oberen Burgruine Schellenberg, wo es danach auf dem Felsrücken des Gantensteins entlang nach Hinter Schellenberg ging. Kurz vor der Staatsgrenze zu Österreich wanderten wir über die Wiesen hinunter, wo uns dann der schöne Waldweg zur Unteren Burgruine Schellenberg brachte. Über manche Stufen und Kehren stiegen wir nun hinunter ins Loch und folgten der Strasse zum Tälenwald. Die Forststrasse führte uns nun mehr oder weniger eben über nach Gamprin, wo wir dann über die Hügelkuppe nach Bendern zu unserem Ausgangspunkt zurückkehrten. Schöne und interessante Wanderung mit 16 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 443 Höhenmeter aufwärts.

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