Wanderungen in Liechtenstein

8. Nov, 2015

Unsere Bergtour starteten wir heute oberhalb von Schaan im Duxwald. Abwechselnd über Forststrassen und Bergwege durch den lichten Wald gelangten wir zum Einstieg unterhalb des Kröppel. Dort führte uns ein sehr steiler und schmaler Steig durch den dichten Wald bis zum Sporn, wo uns der nun etwas lichtere Wald erste Rückblicke auf den Ausgangspunkt gestattete. Am Kröppeltobel vorbei erreichten wir dann die Schutzhütte Alpila auf 1421 Meter, wo wir dann uns erst mal wieder stärken konnten. Oberhalb der Hütte änderte sich nun der Charakter des Weges rasch. In unzähligen Kehren (angeblich 151) ging es zwischen den Legföhren hindurch bis zum Grat hinauf. Mit der gigantischen Aussicht auf das Rheintal und die umliegenden Berge wurden unsere Aufstiegsmühen mehr als nur belohnt. Wir folgten nun dem Gratweg entlang und stiegen unterhalb des Gafleispitz nun gemächlich hinunter zum Gafleisattel. In Richtung Osten wanderten wir nun zum Kamin (Chemi), wo wir durch die sehr steile felsige Nordflanke des Helawangspitz, aber auf gut ausgebauten Steig die Kammhöhe erreichten. Der Abstieg erfolgte auf schotterigen Weg über die Südflanke des Alpspitz zum Bargällasattel, dem geografischen Mittelpunkt von Liechtenstein. Über die Alpstrasse ging es nun in mehreren Kehren hinunter nach Gaflei. Mit insgesamt 1745Höhenmeter und 11.5 Kilometern, etwas anstrengende aber lohnenswerte Bergtour. Rund 5.5 Stunden reine Gehzeit.

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3. Mai, 2015

Heute musste mal die wetterfeste Kleidung für unsere Wanderung montiert werden. Gestartet dazu sind wir von unserem Zuhause in Triesenberg aus. Über die Strasse gelangten wir zum Weiler Frommenhaus, wo wir dann im Wald durch ein paar Kehren langsam an Höhe verloren und schliesslich oberhalb des Schloss Vaduz wieder auf die Strasse trafen. Dann folgten wir, mehr oder weniger eben, dem Fürstenweg in Richtung Schaan. Am Ende des Fürstenweges begann dann der angnehme Anstieg durch den Wald nach Planken, welches wir ziemlich rasch erreichten. Nun stand uns nur noch der letzte lange Anstieg zur Gafadurahütte an. Wegen der sehr nassen Witterung entschieden wir uns, anstelle des Bergweges die Fahrstrasse unter die Füsse zu nehmen. In vielen Kehren und stetiger Steigung erreichten wir dann nach einiger Zeit unser Tagesziel, die Gafadurahütte. Nach der wohlverdienten und feinen Mittagsrast in der Hütte, ging es dann auf der selben Fahrstrassse hinunter nach Planken und anschliessend Vorderplanken, wo wir dann mit dem Bus wieder nach Hause fuhren. Mit 21.4 Kilometer lange, trotz des schlechten Wetters, dennoch schöne Wanderung. Insgesamt 900 Höhenmeter aufwärts.

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8. Feb, 2015

Unsere heutige Schneetour starteten wir diesmal beim Parkplatz P4 in Malbun. Dort folgten wir dem markierten und bestens präparierten Winterwanderweg bis hin zum Sassfürkle. Von diesem Punkt an, liefen wir dann mit unseren Schneeschuhen, durch eine schöne Tiefschneelandschaft in Richtung Guschgfiel bis hin zur Alphütte Matta. Nach einer kurzen wärmenden Trinkpause, machten wir uns wieder auf den Rückweg und folgten unseren Spuren zum Sassfürkle. Etwas Unterhalb machten wir es uns dann in einer kleinen Schutzhütte gemütlich und stärkten uns ein wenig. Danach ging es über den Winterwanderweg nach Sass und runter in die "Schneeflucht" nach Malbun. Über die Skibrücke erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt. Trotz des heftigen Schneefalls und Windes eine wunderbare Schneeschuhtour in einer tollen und friedlichen Winterlandschaft. Knapp 9 Kilometer in gut 3 Stunden reiner Marschzeit. 400 Höhenmeter aufwärts.

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24. Jan, 2015

Unsere erste Schneeschuhtour der Saison fand im heimischen Gelände statt. Bei etwas wenig Schnee starteten wir im Steg in Richtung Valorsch. Bis zum "Brandegg" konnten wir mit den normalen Bergschuhen gehen, da bis dort ein schöner Trampelpfad im Schnee war. Nachdem wir dann dort die Schneeschuhe anschnallten ging es durch den Tiefschnee bis zur Alphütte "Hinter Valorsch", wo wir dann uns wieder auf den Rückweg machten. Etwas unterhalb von "Valorsch Rietle", in einer kleinen gut ausgebauten Schutzhütte machten wir dann unsere wohlverdiente Mittagsrast. Nach dieser Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg, welcher uns wieder am "Brandegg" und später an der Alp "Vorder Valorsch" vorbei führte in Richtung Grosssteg. Dort entledigten wir uns wieder von den Schneeschuhen und folgten ein kurzes Stück der Fahrstrasse zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wunderschöne und absolut lohnenswerte Schneeschuhtour mit 11.2 Kilometer und 350 Höhenmetern aufwärts in gut 4 Stunden reiner Gehzeit!

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2. Nov, 2014

Dieses Wochenende hatten wir eine 2-Tagestour auf dem Programm. Gestartet sind wir wieder mal direkt von unserer Haustüre aus. Dort gingen wir der Strasse entlang ins Dorfzentrum von Triesenberg und folgten dann dem Wanderweg in den Matteltiwald. Über die Forststrasse machten wir uns über Scheris und später am Teufelstein vorbei hinunter ins Tal nach Triesen. Am Fusse der Mittagspitze wanderten wir über den Flüchtlingsweg bis nach Balzers. Über einen schmalen holprigen Waldweg gelangten wir dann hinunter nach Katharinabrunnen und querten auf einem Feldweg die Talseite nach Mäls. Von dort folgten wir dem Weg am Waldrand wieder leicht ansteigend hoch nach St. Luzisteig, wo wir unsere Mittagsrast einlegten. Über eine kleine Hängebrücke gelangten wir dann in die Bündner Herrschaft. Wiesenwege und Forststrassen führten uns über das touristisch erschlossene Heididorf nach Rofels und schliesslich ins bekannte Weindorf nach Jenins. Dort assen und nächtigten wir in einem ganz speziell angefertigten 8000 Liter Weinfass. Gut erholt und gestärkt ging es dann am Morgen weiter durch die schier endlosen Weinberge von Jenins. Danach ging es durch das malerische Städtchen Maienfeld und deren zahlreichen Weingütern nach Fläsch. Über ein Wanderweg der Feldrüfi entlang erreichten wir dann das Rheinufer, welchem wir dann bis zur Rheinbrücke in Balzers folgten. Der Haupstrasse entlang erreichten wir dann die Bushaltestelle Egerta, von wo wir dann mit dem Bus zurück nach Triesenberg fuhren. Wunderschöne Wandertour mit orgineller Übernachtung. Insgesamt 38 Kilometer mit 650 Höhenmeter aufwärts. 9.5 Stunden reine Wanderzeit!

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