Wanderungen in Liechtenstein

9. Jul, 2016

Die heutige Tour unternahm ich einmal für alleine und begab mich dafür ins liechtensteinische Malbun. Dort startete ich am Ortseingang und folgte dem Strässchen hinauf zur Friedenskapelle aus dem Jahre 1951. Ich folgte nun dem bestens angelegten Wanderweg an einer äusserst vielfältigen Alpenflora entlang bis hinauf zum Saasförkle. Dort zweigte ich dann in westlicher Richtung auf einem etwas schmaleren Bergweg ab und folgte diesem stetig ansteigend zum Kelchle. Unterhalb der nördlichen Flanke des Stachlerkopfs wanderte ich dann auf einem schmalen und kaum bis wenig ausgesetzten Steig nach oben bis der lang erstreckte Grat erreicht war. Diesem folgte ich schön gemächlich bis hinauf zum Gipfelkreuz des Schönbergs auf 2103 Meter. Der obligate Eintrag ins Gipfelbuch und ich konnt gemütlich auf einem Stein das zweite Frühstück geniessen.Leider verdeckten heute die tiefhängengenden Wolken die sonst grandiose Aussicht auf die Österreicher und Schweizer Alpen. Immerhin eröffnete sich aber ein toller Blick ins langerstreckte Rheintal. Nach der verdienten Gipfelrast folgte ich ein kurzes Stück der Aufstiegsroute hinunter, bevor ich dann in südwestlicher Richtung abbog. Ein kleiner enger, aber recht guter Bergweg führte mich nun zügig hinunter zur Alp Bärgi (Bergle), wo sich dann auch endlich die ersten wunderbaren Sonnenstrahlen präsentierten  Von da an ging es über Stock und Stein in kleinen Wäldchen und einer Rüfe vorbei zum Saas Stall, wo ich dann auf eine Alpwirtschaftsstrasse traf. Dieser folgte ich nun ein wenig hinauf, bevor ich dann  hinunter zur Bergstation des Schneeflucht-Skilifts wanderte. Über einen Wiesenweg  ging es dann ziemlich rasch wieder hoch nach Malbun. Wunderbare Bergwanderung mit tollen Ausblicken. Knapp 13 Kilometern und 700 Höhenmeter aufwärts in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Gehzeit.

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6. Dez, 2015

Die heutige Tagestour führte uns über den Historischen Höhenweg Liechtensteins. Der in den Jahren 1972–1975 erstellte Höhenweg verläuft beidseits über den ganzen Höhenrücken des Eschnerberg und vorbei an archäologischen und historischen Stätten. 45 Tafeln entlang des Weges berichten über archäologische Fundstellen, aus der Geschichte der fünf Unterländer Gemeinden, von Flurnamen und Sagen, sowie über naturgeschichtliche Ereignisse. Gestartet sind wir hierzu bei der Post in Bendern, wo wir über Krest und Schönabüel leicht ansteigend vorbei an den prähistorischen Siedlungsplätzen Lutzengütle und Malanser wanderten. Durch den stillen Wald gelangten wir zur Oberen Burgruine Schellenberg, wo es danach auf dem Felsrücken des Gantensteins entlang nach Hinter Schellenberg ging. Kurz vor der Staatsgrenze zu Österreich wanderten wir über die Wiesen hinunter, wo uns dann der schöne Waldweg zur Unteren Burgruine Schellenberg brachte. Über manche Stufen und Kehren stiegen wir nun hinunter ins Loch und folgten der Strasse zum Tälenwald. Die Forststrasse führte uns nun mehr oder weniger eben über nach Gamprin, wo wir dann über die Hügelkuppe nach Bendern zu unserem Ausgangspunkt zurückkehrten. Schöne und interessante Wanderung mit 16 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 443 Höhenmeter aufwärts.

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8. Nov, 2015

Unsere Bergtour starteten wir heute oberhalb von Schaan im Duxwald. Abwechselnd über Forststrassen und Bergwege durch den lichten Wald gelangten wir zum Einstieg unterhalb des Kröppel. Dort führte uns ein sehr steiler und schmaler Steig durch den dichten Wald bis zum Sporn, wo uns der nun etwas lichtere Wald erste Rückblicke auf den Ausgangspunkt gestattete. Am Kröppeltobel vorbei erreichten wir dann die Schutzhütte Alpila auf 1421 Meter, wo wir dann uns erst mal wieder stärken konnten. Oberhalb der Hütte änderte sich nun der Charakter des Weges rasch. In unzähligen Kehren (angeblich 151) ging es zwischen den Legföhren hindurch bis zum Grat hinauf. Mit der gigantischen Aussicht auf das Rheintal und die umliegenden Berge wurden unsere Aufstiegsmühen mehr als nur belohnt. Wir folgten nun dem Gratweg entlang und stiegen unterhalb des Gafleispitz nun gemächlich hinunter zum Gafleisattel. In Richtung Osten wanderten wir nun zum Kamin (Chemi), wo wir durch die sehr steile felsige Nordflanke des Helawangspitz, aber auf gut ausgebauten Steig die Kammhöhe erreichten. Der Abstieg erfolgte auf schotterigen Weg über die Südflanke des Alpspitz zum Bargällasattel, dem geografischen Mittelpunkt von Liechtenstein. Über die Alpstrasse ging es nun in mehreren Kehren hinunter nach Gaflei. Mit insgesamt 1745Höhenmeter und 11.5 Kilometern, etwas anstrengende aber lohnenswerte Bergtour. Rund 5.5 Stunden reine Gehzeit.

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3. Mai, 2015

Heute musste mal die wetterfeste Kleidung für unsere Wanderung montiert werden. Gestartet dazu sind wir von unserem Zuhause in Triesenberg aus. Über die Strasse gelangten wir zum Weiler Frommenhaus, wo wir dann im Wald durch ein paar Kehren langsam an Höhe verloren und schliesslich oberhalb des Schloss Vaduz wieder auf die Strasse trafen. Dann folgten wir, mehr oder weniger eben, dem Fürstenweg in Richtung Schaan. Am Ende des Fürstenweges begann dann der angnehme Anstieg durch den Wald nach Planken, welches wir ziemlich rasch erreichten. Nun stand uns nur noch der letzte lange Anstieg zur Gafadurahütte an. Wegen der sehr nassen Witterung entschieden wir uns, anstelle des Bergweges die Fahrstrasse unter die Füsse zu nehmen. In vielen Kehren und stetiger Steigung erreichten wir dann nach einiger Zeit unser Tagesziel, die Gafadurahütte. Nach der wohlverdienten und feinen Mittagsrast in der Hütte, ging es dann auf der selben Fahrstrassse hinunter nach Planken und anschliessend Vorderplanken, wo wir dann mit dem Bus wieder nach Hause fuhren. Mit 21.4 Kilometer lange, trotz des schlechten Wetters, dennoch schöne Wanderung. Insgesamt 900 Höhenmeter aufwärts.

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8. Feb, 2015

Unsere heutige Schneetour starteten wir diesmal beim Parkplatz P4 in Malbun. Dort folgten wir dem markierten und bestens präparierten Winterwanderweg bis hin zum Sassfürkle. Von diesem Punkt an, liefen wir dann mit unseren Schneeschuhen, durch eine schöne Tiefschneelandschaft in Richtung Guschgfiel bis hin zur Alphütte Matta. Nach einer kurzen wärmenden Trinkpause, machten wir uns wieder auf den Rückweg und folgten unseren Spuren zum Sassfürkle. Etwas Unterhalb machten wir es uns dann in einer kleinen Schutzhütte gemütlich und stärkten uns ein wenig. Danach ging es über den Winterwanderweg nach Sass und runter in die "Schneeflucht" nach Malbun. Über die Skibrücke erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt. Trotz des heftigen Schneefalls und Windes eine wunderbare Schneeschuhtour in einer tollen und friedlichen Winterlandschaft. Knapp 9 Kilometer in gut 3 Stunden reiner Marschzeit. 400 Höhenmeter aufwärts.

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