12. Nov, 2019

Saarland Rundwanderweg 7: Jägersburg – St. Wendel

An unserem zweiten Wandertag im Saarland machten wir uns nun auf, um die Etappe 7 auf dem Saarland Rundwanderweg in Angriff zu nehmen. Nach der äusserst reichhaltigen morgendlichen Stärkung, verliessen wir das Peters Hotel Spa wieder und wanderten zum Ufer des Brückweihers. Der Uferweg führte uns um den Weiher herum und wir wanderten auf der gegenüberliegenden Seite ins stille Felsbachtälchen hinein. Auf schönem Wanderpfaden folgten wir unserem Wege und trafen nach einiger Zeit beim Golfclub Websweilerhofes auf ein Fahrsträsschen. Sanft bergan führte uns die Strasse zunächst am Waldrand entlang und dann durch den Wald zum Sportplatz Höchen hin. Schon bald verliessen wir das Waldgebiet jedoch wieder und wanderten nun etwas steiler bergan auf die Ortschaft Höchen zu. Weiterhin aufwärts durch die Wohnquartier führte uns der Saarland Rundwanderweg durch den Ort hinaus. Wir folgten so der Strasse, welche uns stetig bergan zum Höcherberg auf 518 Meter über Normalnull brachte. Der Höcherbergturm markiert dort den höchsten Punkt der bewaldeten Bergkuppe des Höherberges und gilt als höchste Erhebung im südöstlichen Saarland. Leider konnten wir den Turm nicht besteigen, da die dazugehörende Gaststätte heute erst am späteren Nachmittag seine Pforten öffnete. Der Nebel hätte ohnehin die sonst wohl prächtige Aussicht verhindert und so schlugen wir unseren Weg in westliche Richtung ein. Der Naturweg führte uns um das Sanatorium Münchwies herum und folgten dann dem Wiesenweg und Fahrsträsschen, welches uns hinab ins Lautenbachtal brachte. Dort wurde uns nun eine Wegänderung angezeigt und so folgten wir anstelle des GPS den Markierungen durch das Gehölz. Nachdem wir die Landstrasse gequert hatten führte uns ein Pfad hinab zum sprudelnden Lautenbach. Über eine Brücke wechselten wir die Uferseite und wanderten durch den Wald wiederum in Höhe. Die Waldstrasse brachte uns oberhalb des Lautbaches zurück zu unserem ursprünglich geplanten Weg und zweigten so dort wieder darauf ein. Wir bewegten uns nun auch zugleich auf dem Premiumwanderweg des Mühlenpfades, welcher uns im Wald stets in nördliche Richtung weiterbrachte. Als wir schliesslich wieder aus dem Wald heraustraten, eröffnete sich uns der Blick auf die Ortschaft Fürth im Ostertal. Wir wanderten der Strasse nach hinein in den Ort und zogen an der St. Michael Kirche vorbei in Richtung Ortsmitte. Einen Abstecher zur gemütlichen Mühlenbäckerei Samson liessen wir uns nicht nehmen und liessen uns die Stärkung für unseren Weiterweg schmecken. Wir kehrten wieder zurück auf unseren Fernwanderweg und liessen schon bald die letzten Häuser Fürths hinter uns. Die Strasse ging in ein ausgebauten Feldwirtschaftsweg über und wir erreichten eine aussichtsreiche, wenn auch etwas windige Anhöhe. Auf dem Feldweg wanderten wir dann direkt auf die Bundestrasse zu, welcher wir nun ein Teilstück folgen mussten, bevor diese dann überquert werden konnten. Eine Unterführung brachte uns dann unter der Bahnlinie hindurch und wir erreichten so die dahinterliegende Anhöhe. Der Feldweg führte uns zwischen den zahlreichen Windrädern auf dem Hungerberg vorbei und steuerten danach auf den Wald zu. Der bequeme Forstweg führte uns so durch das schöne Waldgebiet des Naturpark Saar-Hunsrück hindurch. Als wir den Wald verlassen hatten, konnten wir im Tal bereits die Kreisstadt St. Wendel liegen sehen. Wir machten uns nun auf den Abstieg in das Städtchen und und uns eröffnete sich einen wunderbaren Blick auf das Missionshaus St. Wendel. Wie eine Burg ragt, die über 100-jährige Missionshauskirche der Steyeler Missionare, vor der Waldkulisse auf. Das Strässchen führte uns direkt in die ersten Quartiere St. Wendels hinein und wir zogen weiter am Friedhofgelände entlang. Wir erreichten schon bald unser Hotel Le Journal in der Nähe des Zentrums und beendeten dort unsere heutige Etappe. Wunderschöne Wanderung mit 23 Kilometern in 6 Stunden Gehzeit. Insgesamt 510 Höhenmeter aufwärts.

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