14. Jan, 2018

Giswil - Melchboden - Färligraben - Zollhaus - Giswil

Wir begaben uns für die heutige Wanderung nach längerer Zeit mal wieder in den Kanton Obwalden. Auf unserem Programm stand hierzu der beliebte Wanderweg durch das Melchaatobel. Wir starten noch frohen Mutes (was sich leider bald änderte) beim Bahnhof in Giswil und folgten der Brünigstrasse ans nördliche Dorfende, zum Fusse des markanten Melchaa-Dossen. Einige Kehren brachten uns in ziemlich steilem Gelände über den Bergweg in die Höhe zum Unteren Melchboden. Nach einem weitern kurzen Anstieg erreichten wir das Tobelsträsschen, wo wir nun in die enge Schlucht einbiegen konnten. Durch diese kleine Waldschlucht, welche sich in der kalten Jahreszeit zu einer riesigen Eisskulpturenlandschaft verwandelt, wanderten an den eng stehenden Felswänden vorbei. Unser Weiterweg wurde nun zunehmend problematischer, da das Sturmtief Burglind hier massive Schäden hinterlassen hatte. Beim Färligraben mussten wir leider unsere Tour abrechen, da die vielen umgestürzten Bäume und Steinbrocken ein Weiterkommen verunmöglichten. Hier war deshalb bereits Endpunkt des geplanten Wanderwegs und wir kehrten vorerst auf dem gleichen Weg aus dem Tobel zurück. Beim Melchboden zweigten wir, anstelle über den Melch-Dossen hinunter zu wandern, in den Grossmatttwald hinein. Das breite Weglein brachte uns ins Tal zum Zollhaus am Ufer der Sarnersees. Der Strasse folgend erreichten wir am Hanenried entlang, den Dreiwasserkanal, welchem wir nun bis ins Untere Schiebried folgten. Dort querten wir den Lauibach und erreichten mit dem Bahnhof Giswil, den Endpunkt der Wanderung. Leider zu kurze Wanderung mit 7.5 Kilometern in 2 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Die unfreiwillige Rekogniszierung war dennoch vielversprechend und wir hoffen diese Wanderung bald einmal komplett absolvieren zu können . Insgesamt 200 Höhen Meter aufwärts.

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