Wanderungen im Kanton Schaffhausen

30. Apr, 2017

Heute begaben wir uns in den Kanton Schaffhausen um über den südlichen Randen zu wandern. Bei der Station Wichingen-Hallau starteten wir unsere Tourund folgten nun vorerst dem «Chum und Lueg Weg» der Strasse entlang bis zur 1676 erbauten Kirche St.Otmar in Wilchingen. In südlicher Richtung verliessen wir das Dorf und zogen durch die schönen Rebberge der Flüe hindurch. Nach der Trotte führte uns die Strasse nun hinunter ins Weinbaudorf Osterfingen, wo wir dann auf einem Fahrweg am Bad Osterfiingen vorbei ins Wangental wandern konnten. Am Waldrand zweigten wir in ein kleines Seitental ein und uns nun ein schmaler und steiler Pfad über den Grat zur Burgruine Radegg, welche aus dem 13. Jahrhundert stammt, hinaufführte. Die Forststrasse brachte uns nun mehr oder weniger eben auf die schöne Lichtung am Rossberg. Nach dem Rossberghof tauchten wir wieder in Wald hinein und folgten dem „Schaffhauser Grenzweg“ über die Wasenhütte zum Erlenboden. Unser Weg führte uns an zahlreichen Grenzsteinen entlang, wobei sich beim Landesgrenzstein Nr. 67 der sogenannte «Graue Stein» befindet. Dieser wurde bereits 1330 als Gemarkungsstein von Neunkirch in den Geschichtsbüchern erwähnt. Beim Aazheimerhof verliessen wir den Wald und folgten dem Waldrand bis zu den ersten Häusern von Neuhausen. Der Strasse entlang wanderten wir nun durch die Quartiere und stiegen dann bei der Pfaffehaalde, mit herrlichem Blick auf den grössten Wasserfall Europas, dem Rheinfall, hinunter zur Schlössliwiese. Am Ufer des Rheins entlang wanderten wir flussaufwärts bis zum Bahnhof Neuhausen, wo unsere Tour dann auch endete. Schöne Tagestour mit rund 20 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts. 

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16. Mai, 2016

Nach einer erholsamen Nacht und frisch gestärkt nahmen wir heute die 2. Etappe des Klettgau-Rhein-Wegs unter die Füsse. Vom Randenhaus aus machten wir uns vorerst auf dem gleichen Weg zurück über Ebenhau und Mösli nach Mittelbuck. Dort zweigten wir ab und wanderten durch Barläuchfelder zur Wiese Zelgli. Durch duftende Wiesen leicht bergab bogen wir beim Chrüzweg in den Wald hinein und erreichten so das Buchberghaus. Über die Asphaltstrasse stiegen wir nun hinunter nach Merishausen und folgten dem Weg ins Chörblitobel. Steil bergauf erreichten wir die Deutsch-Schweizer-Grenze, welcher wir nun entlang bis hin zum Schlösslibuck folgten. Auf schmalen Pfad ging es nun im Wald bergab zur Reiathaalde, wo uns ein Gegenanstieg hinauf nach Büttenhardt brachte. Über die Talhalde führte uns der weitere Weg durch das Dörfchen Lohn hindurch und wir gelangten an der alten Ziegelei vorbei zum Wald hinauf nach Hinderhau. Dort folgten wir der Forststrasse durch den schönen Wald Schlossholz und trafen auf das im 13. Jahrhundert erbaute Schloss Herblingen. Durch Wald und Wiesen zogen wir weiter und erreichten bei Dachsenbüel den Stadtrand von Schaffhausen. Dort folgten wir nun der Markierung durch die Quartiere der Stadt, bis wir den Bahnhof als Endpunkt des Klettgau-Rhein-Wegs erreichten. Tolle Wanderung mit knapp 23 Kilometern in 5 Stunden und 45 Minuten  reiner Wanderzeit. Insgesamt 320 Höhenmeter aufwärts. 

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15. Mai, 2016

Für unsere zweitägige Tour, machten wir uns heute startklar, um auf dem Klettgau-Rhein-Weg (Nr. 34) zu wandern. Gestartet sind wir hierzu im Zentrum des Weindorfes Hallau im Blauburgunderland. Steil bergauf durch die Weinberge gelangten wir an der Bergkirche St. Moritz vorbei zum Vorderen und danach zum Hinteren Berghof auf dem Oberhallauerbärg. Am Waldrand entlang erreichten wir die Grenze zwischen Schweiz und Deutschland, wo wir auf einem schönen Wanderweg dem Grenzverlauf bis zur Auhalde folgten. Bergab durch Wald und danach über die Auenebene erreichten wir Oberwiesen, wo wir wieder etwas steil hinauf in die Weinberge wanderten. Auf dem Müliweg erreichten wir das Dorf Schleitheim, welches wir dan mehr oder weniger dem Tälibach entlang durchquerten. An Bauernhöfen und dem Strickhof vorbei ging es dann in den Wald und danach etwas steiler auf Wiesen durch riesige Bärlauchfelder hoch zum Schleitheimer Randenturm. Wir bestiegen das 60m hohe Stahlgerüst, wo wir eine fantastische Rundsicht hatten. Durch den Wald wanderten wir weiter über Schlossrande und am Aussichtspunkt Mösli vorbei und erreichten über Ebenau unser Etappenziel, das Randenhaus. Wunderschöne Wanderung mit knapp 19 Kilometern in rund 5 Stunden und 15 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 740 Meter aufwärts.

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