27. Mrz, 2022

Siblinger & Beringer Randenturm

Auch wenn wir heute wieder ganz im Norden der Schweiz unterwegs sein werden, Nordlichter werden wir bestimmt keine sehen können. Jedoch werden wir bestimmt zwei Aussichtstürme auf dem Randen erblicken und besteigen können, das ist garantiert. So reisten wir für unser Vorhaben in den Kanton Schaffhausen, wo wir bei der Haltestelle Siblingen Dorf dem Bus entsteigen konnten. Der Hauptstrasse entlang wanderten aus dem Dorfkern heraus und zweigten dann in die Tüelgasse ein, welche bald zu einem Natursträsschen mutierte. Die Wegweisung dirigierte uns dann ins Langtaal hinein, wo wir auf dem Grassträsschen gemächlich aufwärts kamen. Vor uns konnten wir bereits die steilen Hänge des Randen erblicken und konnten bereits die Steilheit erahnen, welche uns dann bald erwarten würde. Vorerst ging es aber noch gemächlich bergan und wir wanderten durch den laublosen Wald auf Waldwegen und Strässchen auf die Burghalde zu. Hier zweigte nun der steile Bergweg ab, welcher uns die knapp 700 Meter Wegstrecke insgesamt 180 Höhenmeter überwinden lassen soll. Kehrenreich schraubte sich also unser Weg stetig bergan und erreichten so dann auch den Siblinger Randenturm auf 790 Meter über Meer. Der im Jahre 2014 neu erstellte Aussichtsturm aus Stahl und Lärchenholz konnten wir mit 99 Stufen auf seine 19 Meter hohe Plattform bequem besteigen. Ein schöner Rundumblick über das Klettgau erwartete uns und wir genossen diesen Augenblick ausgiebig. Wieder zurück auf Mutter Erde folgten wir dem breiteren Wegverlauf über den Siblinger Schlossrande. Der Weg zog beim Hndere Hirzegrabe dann nochmal in die Höhe und konnten bereits das Restaurant Randenhaus erblicken. Hier hatten wir im Mai 2016 übernachtet, als wir unsere Zweitagestour auf dem Klettgau-Rhein-Weg gemacht hatten. Heute zogen wir aber vorüber und steuerten wieder auf dem Wald zu. Das Natursträsschen führte uns wechselweise durch Wald und über die aussichtsreiche Anhöhe des Randen hinab zum Gehöft auf Hägliloo. Der Weg flachte wieder etwas ab und wanderten am Waldrand entlang auf die obere Kante des Heuwägtobel zu. Die Markierungen lotsten uns durch den Wald hinaus und standen dann auch schon bald vor unserem zweiten Aussichtsturm des Tages. Der Beringer Randenturm ist 26 Meter hoch und dazu führten uns 137 Treppenstufen auf die Aussichtsplattform hinauf. Der 1998 erbaute Stahlfachwerkturm bot uns wiederum eine tolle Sicht und die vier Panoramatafeln erklärten uns die Rundumblicke. Aus der luftigen Höhe zurück, wanderten wir nun am Turmrestaurannt vorbei und begaben uns über das Strässchen weiter bergab in Richtung Eschheimertal. Zwischendurch aber auch auf etwas schmaleren Wegen näherten wir uns durch das Lerchentöbel dem Chlii Eschheimertal. Über ein Asphaltsträsschen wechselten wir die Talseite und folgten dann dem Natursträsschen dem Waldrand entlang. Schon bald konnten wir erste Blicke auf die Stadt Schaffhausen werfen und fassten bei der modernen Sternwarte Schaffhausen dann wieder Hartbelag unter unsere Wanderschuhe. Die Strasse führte uns durch die Quartiere nun bergab, passierten dann mehrere Grünanlagen, wie den Verkehrsgarten Belair und den Stadtpark Schaffhausen. Die Markierungen lotsten und schliesslich bis zum Bahnhofsgelände, wo wir dann unsere Tour dann auch beenden konnten. Schöne Wanderung mit 15.5 Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten Gehzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts. 

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