Wanderungen im Kanton Tessin

12. Nov, 2017

Weil die Wetterprognosen in der Südschweiz vielversprechender als die im Norden waren, bewog es uns wiederum ins Tessin zu reisen. Um die reizvollen Hügellandschaften und die Kastanienwälder des Malcantone auf einer Rundtour zu erwandern, begaben wir auf die westliche Seite des Vedeggiotals. Der Bus brachte uns dazu von Lugano nach Cademario, Lisone wo wir unsere Wanderung starten konnten. Wir folgten dem aufwärts führenden Asphaltsträsschen und wanderten so aus dem Ortschäftchen hinaus. Wir gelangten in den früher bewirtschafteten Kastanienwald, welchen wir nun auf dem bequemen Fahrweg durchqueren konnten. Wir wanderten am idyllischen Hochmoor von Agra vorbei und hielten dabei auf den Waldrand zu und erreichten so die Strasse, welcher wir nun zum Grotto Sgambada hinab folgten. Durch einen Kastanienhain gelangten wir nach Arosio, wo der mit zahlreichen Infotafel versehene «Sentiero del Castagno» begann. Der Fahrweg brachte uns aufwärts zur schmucken und sehenswerten Pfarrkirche San Michele. Dieses aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirchlein, thront mit herrlichen Blick über das obere Malcantone, oberhalb des Ortes von Arosio.  Wir folgten den Wegweisern des Kastanienweges und erreichten auf flachem Wege das malerische Dorf Mugenda. Durch seine engen und verwinkelten Gassen hindurch führte uns der Weg zum Bachtal der Magliasina. Wir stiegen zu einem weiteren Kastanienhain hinauf, wo es im leichten Auf und ab ins Val Frirnescio ging. Dem Hang entlang folgend, erreichten wir die Ortschaft Vezio, wanderten an der Kirche vorbei und wechselten über die Steinbrücke das Ufer der Magliasina. Der Naturweg brachte uns nun in südwestlicher Richtung talauswärts zur Ponte Vello, wo wir in den abwärts führenden Waldweg einzweigten. Entlang des idyllischen Baches führte uns der Weg zur Hammerschmiede Maglio di Aranno, welches als unersetzbares Kulturgut und Sehenswürdigkeit des Tales gilt. Wir überquerten hinter der Schmiede die Brücke, wo dann unser Weg nach Aranno abzweigte. Vorbei an der Lichtung von Prelongo stiegen wir etwas steil im Wald zur Strasse hoch, welche uns dann direkt zur Cappella di Aranno führte. Schliesslich führte der Wanderweg uns um die Erhebung des Montaccio herum, wo wir dabei auf die Hauptstrasse trafen, welche uns wieder zu unserem Ausgangspunkt brachte. Schöne Tour durch die Kastanienwälder des Malcantone mit 15 Kilometern in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

7. Mai, 2017

Für die heutige Wanderung begaben wir uns in den südlichsten Zipfel der Schweiz, ins sogenannte Mendrisotto im Kanton Tessin. Auf unserem Programm stand eine Etappe des Fernwanderweges «Via Gottardo (Nr.7) und starteten dazu beim Bahnhof von Mendrisio. Der Strasse in südöstlicher Richtung folgend, wanderten wir nun etwas in die Höhe und gelangten an der Villa Foresta in die wunderbare Rebenlandschaft.  Unser Weg zog sich nun mehr oder weniger eben durch das Weingebiet Corteglia und erreichten so schon bald das Dörfchen Castel San Pietro, welches wir unterhalb der schmucken Kirche passierten. In mehreren Kehren führte uns nun der schmale Pfad über Treppen durch den Wald hinunter in die wilde Breggia-Schlucht. Über die Punt dal Fargün wechselten wir die Schluchtseite und entstiegen dem schönen Naturpark auf der anderen Seite wiederum in die Höhe. Durch den Wald auf der Naturstrasse folgend erreichten wir den Dorfrand von Morbio Superiore, wo wir dann der Strasse entlang bis zum Ristorante Lattecaldo aufstiegen. Der Wanderweg führte uns an Obstbäumen vorbei in den Wald, wo uns dann mehrere Kehren auf steinigen Pfad zum Kirchlein San Martino hinauf brachten. Der mit 740 Meter höchste Punkte unserer Wanderung liess uns einen Moment verweilen und wir konnten dabei die schöne Aussicht ins Tal, sowie bis zu den Gipfeln des Monte Rosa geniessen. Nach der Hangkante stiegen wir bei Breccio hinunter und erreichten die Strasse, welche uns nach Sagno brachte. Erst durch die kleinen Gässchen des typischen Tessiner Dorfes, führte uns danach ein Forststrässchen am Weiler Finestro vorbei stetig hinab nach Vacallo. Die Strasse brachte uns nun zügig hinunter ans Ufer der Breggia, welche wir überquerten und so den Stadtrand von Chiasso erreichten. Dort folgten wir nun der Markierung durch die moderne Stadt bis hin zum Bahnhof, wo unsere Wanderung endete. Schöne Tour mit 13 Kilometer in 3 Stunden 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 600 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

19. Mrz, 2017

Die besseren Wetterprognosen im Tessin, bewogen uns dazu unsere heutige Wanderung wiederum in der dazu bekannten Sonnenstube der Schweiz durchzuführen. Um in der schönen Altstadt von Lugano starten zu können, fuhren wir vom Bahnhof bequem mit dem Funicolare zum Piazza Cioccaro hinunter. Durch die schönen Gässchen gelangten wir ans Ufer des Luganersees und folgten dort der Seepromenade in südlicher Richtung. In Lugano-Paradiso verliessen wir das Seeufer und folgten der Strasse zum Waldrand hinauf. Nachdem wir das Waldstück gequert hatten führte uns eine Treppe der Standseilbahn San Salvatore entlang bis zur Mittelstation, wo wir nun wieder in den Wald eintauchten. Ein steiler Pfad führte uns nun in mehreren Kehren hinauf zur Bergspitze des San Salvatore, welcher unsere Aufstiegsmühen, mit seinem fantastischen Rund- und Ausblick mehr als nur belohnte. Steil der Bergflanke entlang hinunter folgten wir nun dem steinigen Weg zum kleinen Weiler Ciona, welchen wir durch die engen mit Kopfstein gepflasterten Gassen durchquerten. Nach der Kapelle St. Maria wanderten wir bergauf in den oberhalb von Carona gelegenen botanischen Garten Parco San Grato. Durch den äusserst vielseitigen Park mit Azaleen, Rhododendren und Nadelbäumen gelangten wir wieder in den Wald und erreichten so die Alpe Vicancia. Nun stand uns ein steiler Abstieg bevor, welcher uns zum grössten Teil über Treppen stetig hinunter brachte. 1022 Stufen später erreichten wir die sehenswerte Kirche Santo del Sasso, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut wurde. Am Seeufer angekommen folgten wir nun der Markierung zur Piazza Grande von Morcote, wo unsere Wanderung zu Ende ging. Wunderschöne Tour auf dem Sentiero di Lugano (Nr. 52 – Etappe 7) mit 14.5 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 880 Höhenmeter aufwärts

Bildergalerie

12. Mrz, 2017

Um durchs Hinterland von Lugano zu wandern, begaben wir uns für die heutige Tour nach Dino, welches sich über dem Val Colla befindet. Bei der dortigen Busstation starteten wir und folgten der Wegmarkierung durch das Quartier hinaus nach Roslino. Auf breiten Wege wanderten wir durch die Felder über Cassina nach Rödes, wo uns nun einige Kehren hinunter zum Val-Colla-Talfluss Casarate brachte. Über einen Gegenstieg durch die wunderschöne kleine Schlucht erreichten wir dann den Luftkurort Tesserete, welchen wir in einem grosszügigen Bogen durchquerten. Beim Castello di Tesserete gelangten wir wieder langsam aus dem Ort hinaus und wanderten am Schwimmbad vorbei nach Campi die Altano, wo wir nun in den einsamen Wald gelangten. Wir wanderten auf dem schönen Wanderweg, an der Erhebung des Matro Roton in südlicher Richtung bis zur schmucken Kapelle San Bernardo. Über Pasture Genovesi ging es nun weiter im Wald auf schmalem, nicht als Wanderweg markieren Weg nach Gaggio und dann wieder den Markierungen folgend zum kleinen Ortschäftchen Carnago. Wir  erreichten quer durch Ort, den wunderschönen, unter Naturschutz stehenden Lago d’Orgilio. Dem Ufer entlang umrundeten wir den See, wo uns dann der Weg an der sehenswerten Kapelle San Giorgio vorbei in den Wald von Brusada führte. Wir erreichten stetig aufwärts das Kirchlein San Zeno mit seinem wunderschönen Ausblick ins Tal und Luganerse. Ein steiler treppendurchsetzer Weg führte uns nun zügig im Wald hinunter und brachte uns weiter unten durch die Rebberge nach Lamone. Durch den Ortskern und weiter der Strasse entlang wanderten wir bis zur Bahnstation Lamone-Campedino, wo unsere Tour ihr Ende fand. Wunderschöne Wanderung mit knapp 16 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie

11. Sep, 2016

Unsere Wanderung fand heute mal wieder in der Sonnenstube der Schweiz ihren Anfang. Wir begaben uns dazu in die Leventina und fuhren dort von Piotta mit der steilsten Standseilbahn Europas hinauf zur Bergstation Piora. Erst durch den Wald und dann der Strasse entlang wanderten wir nun hinauf zum Lago Ritom, dessen Staudamm wir dann querten und  so zum Berggasthaus Ritom gelangten. Wir folgten dem „Sentiero Didattico Lago Ritom“, einem neu erstellten Naturlehrpfad, welcher immer schön am Waldsaum verlief und dabei immer wieder tolle Blicke auf den tiefblauen See und die Berge frei liess. Im leichten Auf und Ab schlängelte sich der Pfad dem Ufer entlang, welchem wir bis zum Gebirgsbach Murinascia Grande folgten, um dort dann ziemlich steil im zickzack zur Fahrstrasse aufzusteigen. Am Lago Cadagno vorbei  wanderten wir nun dem Strässchen entlang zur Alpe di Piora und erreichten die SAC Hütte Capanna Cadagno. Im Talgrund der Pian Murinascia zweigte nun der gut markierte Wanderweg ab und führte uns durch das wunderschöne Val Piora. Unterhalb des Pizzo Dell’ Uomo wanderten wir nun durch das Val Termine, wo es leicht ansteigend hinauf auf den 2218 Meter liegenden Passo Dell Uomo, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, ging. Ein etwas breiterer und gerölliger Weg führte uns das Tal hinaus, wo wir dann unmerklich, der etwa 1500 Meter unter uns befindende neue Gotthard-Basistunnel überquerten. Weiter abwärts erreichten wir dann das Ufer des Lai da Sontga Maria, dessen südlichen Uferweg wir nun folgen konnten. Wir hatten nun die Kantonsgrenze zu Graubünden und somit die Surselva erreicht. Auf dem Natursträsschen konnten wir nun zum Hospiz Santa Maria auf dem Lukmanierpass wandern, dem Endpunkt unserer Wanderung. Wunderschöne Wanderung  mit 15 Kilometern Länge in 4.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.

Bildergalerie