13. Jan, 2019

Tenero - Seniero Collina Alta - Locarno

Die heutigen Wetterprognosen auf der Alpennordseite sagten leider nichts Gutes voraus, was uns veranlasste unsere Wanderung in die Sonnstube der Schweiz zu verlegen. Wir haben uns den Panorama-Waldweg „Sentiero Collina Alta Locarnese“ ausgesucht und reisten dazu also in den Kanton Tessin. Der Bahnhof Tenero markierte dabei unseren Startpunkt, welchen wir auf der Nordseite verliessen, um über die „Via al Giardino “ hinauf zur Hauptstrasse zu wandern. Wir überquerten die Strasse und wanderten unterhalb des Viccolo Castello zum „Salita alla Fraccia“. Dieser Treppenweg brachte uns schönen und hohen Natursteinmauern entlang immer mehr in die Höhe. Am Rande der Verzasca-Schlucht gelangten wir zu der schön in den Weinbergen gelegenen Kapelle „Oratoria della Fraccia“, welcher der heiligen Jungfrau gewidmet ist und aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert stammt. Wir wanderten weiter bergauf und erreichten bei Moresio eine Strasse, welcher wir nun kurz folgen konnten. Ein schöner Treppenweg brachte uns, nun wieder am Rande der Schlucht, weiter in die Höhe und wir erreichten so die Fahrstrasse im unteren Teil der Ortschaft Contra. Die breite Strasse brachten uns zur Abzweigung des Wanderwegs, welcher wieder mit Stufen durchsetzt war, auf welchem wir uns an einem Bächlein entlang weiter bergauf kämpften. An den Rebbergen vorbei erreichten wir den Dorfkern von Contra und wanderten an der Kirche vorbei zur „Via alla Costa“. Dort begann nun der eigentliche „Sentiero Collina Alta“, welcher uns nun aussichtsreich und an Schautafeln entlang in Richtung Locarno führen soll. Das Quartiersträsschen brachte uns der Höhenkurve entlang in Richtung Wald, wo uns nun ein schöner Waldweg erwartete. Durch das Alla Valle ging es weiter bergan und erreichten so wieder asphaltierten Untergrund. Diesem Strässchen folgten wir bis Jacomello und zweigten dort wieder auf ein Naturweg ein. Der höchste Punkt unserer Wanderung hatten wir nun erreicht und es ging fortan ziemlich aussichtsreich fast ebenaus durch den lichten Wald. Über eine Brücke querten wir den Bachlauf der Navegna und gelangten so zur kleinen Kapelle „Capella Rota“, an welcher wir vorbei wanderten und kurz darauf in ein Teersträsschen einmündeten. Dieses führte uns nun sanft bergab nach Lögh del Blàdign, wo wir wieder in einen schönen Pfad einzweigten, welcher uns wiederum aussichtsreich am Hang entlang führte. Beim Waldausgang streiften wir die obersten Häuser der Ortschaft Orselina und wanderten auf dem gepflästerten Weg bergab. Beim Wegpunkt All Eco tauchten wir in den Wald hinein und folgten dem Wanderpfad nach Alta Verigana. Holzbrücken ermöglichten uns die Überquerung der verschiedenen Bachtobel, bevor uns felsendurchsetzte Treppenwege bergab führten. Wir traten wieder aus dem Wald heraus und erreichten so die ersten Häuser von Monti Trinità. Die Stufen durch den „Sentiero del Rocaccio führte uns direkt hinunter zur Kirche Monti della Trinità, wo es nun der breiten Strasse entlang weiter ging. Wir wanderten so direkt auf die berühmte und sehenswerte Wallfahrtskirche Madonna del Sasso zu, welche sich uns imposant auf dem Felsvorsprung präsentierte. Wir erreichten schon bald die Standseilbahn Haltestelle in Orselina, wo wir unsere Wanderung beendeten und die letzten Höhenmeter bequem mit dem Funi hinunter nach Locarno hinunter brachte. Schöne Wanderung mit 10 Kilometer in 3 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit, Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.