Wanderungen im Kanton Tessin

19. Mrz, 2017

Die besseren Wetterprognosen im Tessin, bewogen uns dazu unsere heutige Wanderung wiederum in der dazu bekannten Sonnenstube der Schweiz durchzuführen. Um in der schönen Altstadt von Lugano starten zu können, fuhren wir vom Bahnhof bequem mit dem Funicolare zum Piazza Cioccaro hinunter. Durch die schönen Gässchen gelangten wir ans Ufer des Luganersees und folgten dort der Seepromenade in südlicher Richtung. In Lugano-Paradiso verliessen wir das Seeufer und folgten der Strasse zum Waldrand hinauf. Nachdem wir das Waldstück gequert hatten führte uns eine Treppe der Standseilbahn San Salvatore entlang bis zur Mittelstation, wo wir nun wieder in den Wald eintauchten. Ein steiler Pfad führte uns nun in mehreren Kehren hinauf zur Bergspitze des San Salvatore, welcher unsere Aufstiegsmühen, mit seinem fantastischen Rund- und Ausblick mehr als nur belohnte. Steil der Bergflanke entlang hinunter folgten wir nun dem steinigen Weg zum kleinen Weiler Ciona, welchen wir durch die engen mit Kopfstein gepflasterten Gassen durchquerten. Nach der Kapelle St. Maria wanderten wir bergauf in den oberhalb von Carona gelegenen botanischen Garten Parco San Grato. Durch den äusserst vielseitigen Park mit Azaleen, Rhododendren und Nadelbäumen gelangten wir wieder in den Wald und erreichten so die Alpe Vicancia. Nun stand uns ein steiler Abstieg bevor, welcher uns zum grössten Teil über Treppen stetig hinunter brachte. 1022 Stufen später erreichten wir die sehenswerte Kirche Santo del Sasso, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut wurde. Am Seeufer angekommen folgten wir nun der Markierung zur Piazza Grande von Morcote, wo unsere Wanderung zu Ende ging. Wunderschöne Tour auf dem Sentiero di Lugano (Nr. 52 – Etappe 7) mit 14.5 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 880 Höhenmeter aufwärts

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12. Mrz, 2017

Um durchs Hinterland von Lugano zu wandern, begaben wir uns für die heutige Tour nach Dino, welches sich über dem Val Colla befindet. Bei der dortigen Busstation starteten wir und folgten der Wegmarkierung durch das Quartier hinaus nach Roslino. Auf breiten Wege wanderten wir durch die Felder über Cassina nach Rödes, wo uns nun einige Kehren hinunter zum Val-Colla-Talfluss Casarate brachte. Über einen Gegenstieg durch die wunderschöne kleine Schlucht erreichten wir dann den Luftkurort Tesserete, welchen wir in einem grosszügigen Bogen durchquerten. Beim Castello di Tesserete gelangten wir wieder langsam aus dem Ort hinaus und wanderten am Schwimmbad vorbei nach Campi die Altano, wo wir nun in den einsamen Wald gelangten. Wir wanderten auf dem schönen Wanderweg, an der Erhebung des Matro Roton in südlicher Richtung bis zur schmucken Kapelle San Bernardo. Über Pasture Genovesi ging es nun weiter im Wald auf schmalem, nicht als Wanderweg markieren Weg nach Gaggio und dann wieder den Markierungen folgend zum kleinen Ortschäftchen Carnago. Wir  erreichten quer durch Ort, den wunderschönen, unter Naturschutz stehenden Lago d’Orgilio. Dem Ufer entlang umrundeten wir den See, wo uns dann der Weg an der sehenswerten Kapelle San Giorgio vorbei in den Wald von Brusada führte. Wir erreichten stetig aufwärts das Kirchlein San Zeno mit seinem wunderschönen Ausblick ins Tal und Luganerse. Ein steiler treppendurchsetzer Weg führte uns nun zügig im Wald hinunter und brachte uns weiter unten durch die Rebberge nach Lamone. Durch den Ortskern und weiter der Strasse entlang wanderten wir bis zur Bahnstation Lamone-Campedino, wo unsere Tour ihr Ende fand. Wunderschöne Wanderung mit knapp 16 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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11. Sep, 2016

Unsere Wanderung fand heute mal wieder in der Sonnenstube der Schweiz ihren Anfang. Wir begaben uns dazu in die Leventina und fuhren dort von Piotta mit der steilsten Standseilbahn Europas hinauf zur Bergstation Piora. Erst durch den Wald und dann der Strasse entlang wanderten wir nun hinauf zum Lago Ritom, dessen Staudamm wir dann querten und  so zum Berggasthaus Ritom gelangten. Wir folgten dem „Sentiero Didattico Lago Ritom“, einem neu erstellten Naturlehrpfad, welcher immer schön am Waldsaum verlief und dabei immer wieder tolle Blicke auf den tiefblauen See und die Berge frei liess. Im leichten Auf und Ab schlängelte sich der Pfad dem Ufer entlang, welchem wir bis zum Gebirgsbach Murinascia Grande folgten, um dort dann ziemlich steil im zickzack zur Fahrstrasse aufzusteigen. Am Lago Cadagno vorbei  wanderten wir nun dem Strässchen entlang zur Alpe di Piora und erreichten die SAC Hütte Capanna Cadagno. Im Talgrund der Pian Murinascia zweigte nun der gut markierte Wanderweg ab und führte uns durch das wunderschöne Val Piora. Unterhalb des Pizzo Dell’ Uomo wanderten wir nun durch das Val Termine, wo es leicht ansteigend hinauf auf den 2218 Meter liegenden Passo Dell Uomo, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, ging. Ein etwas breiterer und gerölliger Weg führte uns das Tal hinaus, wo wir dann unmerklich, der etwa 1500 Meter unter uns befindende neue Gotthard-Basistunnel überquerten. Weiter abwärts erreichten wir dann das Ufer des Lai da Sontga Maria, dessen südlichen Uferweg wir nun folgen konnten. Wir hatten nun die Kantonsgrenze zu Graubünden und somit die Surselva erreicht. Auf dem Natursträsschen konnten wir nun zum Hospiz Santa Maria auf dem Lukmanierpass wandern, dem Endpunkt unserer Wanderung. Wunderschöne Wanderung  mit 15 Kilometern Länge in 4.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.

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31. Jan, 2016

Um dem stürmischen und nassen Wetter zu entfliehen, entschlossen wir uns, unsere heutige Wanderung im Tessin durchzuführen. Gestartet hierzu sind wir beim Bahnhof der Kantonshauptstadt Bellinzona. Über die Passarelle verliessen wir den Bahnhof und stiessen auf den Wanderweg Richtung Daro, wo es nun zu Beginn ziemlich steil bergauf ging. Der Weg führte uns dann im Kastanienwald auf relativ gutem und kehrenreichem Weg  nach Monti Juri, einer kleinen Feriensiedlung. Von hier zog der Weg weiter bergan und auf teilweise schmalen Wege gelangten nach Monti Artore, wo wir dann dem Fahrsträsschen nach Monti Ravecchia folgten. Die wunderbare Aussicht in die Magadinoebene liess uns dort ein wenig verweilen, bevor wir durch das Valle della Guasta hinunter stiegen. Der etwas steile und steinige Weg führte uns zur aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kapelle San Girolamo und dem verfallenen Dorf Prada, wo wir dann unsere Mittagsrast einlegten. Nach der Stärkung wanderten wir erst auf etwas schmaleren Pfad und dann auf einem alten gepflasterten Saumweg stets talwärts nach Artore. Durch die Rebberge ging es nun zügig hinunter zu unserem Ausgangspunkt in Bellinzona. Wunderbare Wanderung mit rund 12 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt. 850 Höhenmeter aufwärts.

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29. Mrz, 2015

Für unsere heutige Wanderung begaben wir uns für eimal in die Sonnenstube der Schweiz, ins Tessin. In dessen Hauptstadt Bellinzona starten wir beim Bahnhof und folgten dem bestens markierten Wanderweg zur Ortschaft Artore hinauf. Hier eröffnete sich uns ein wunderbarer Blick über die Stadt. Von dort folgten wir durch ein schönen Kastanienwald auf einem gepflästerten Saumweg, zur aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche San Girolamo und dem verfallenen Dorf Prada. Weiter wanderten wir durchs Valle della Guasta hinauf, an einer alten Siedlung vorbei, von der auch nicht mehr als einige Ruinen geblieben sind. Hangabwärts ging es dann entlang eines Aussichtsweges, der sich bis Pedevilla zwischen Rebbergen schlängelte. Auf der Strasse ging es über die Siedlung Paudo hinunter und dann durch den Wald zum kleinen Dorf Pianezzo. Ein letzter steiler Abstieg über Lôro brachte uns in die Magadinoebene nsch Giubiasco. Quer durch das Städtchen und am Piazza Grande vorbei gelangten wir an das Ufer des Flusses Ticiono. Diesem wanderten wir flussaufwärts in Richtung Bellinzona zurück. Beim Schwimmbad bogen wir rechts ab und folgten dem Weg bis hin zum Bahnhof, unserem Endpunkt der Wanderung. Aussichtsreiche und schöne Wanderung mit 14,6 Kilometern in 4 Stunden und 45 Minuten reiner Gehzeit. 665 Höhenmeter aufwärts.

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