15. Apr, 2018

Kempraten - Bubikon - Mönchaltdorf - Uster

Um dem Markttreiben auf dem Frühlingsmarkt in Uster teilzuhaben, sollte uns die heutige Wanderung durch das Zürcher Oberland führen. Gestartet sind wir dazu bei der Bahnstation Kempraten, einem Ortsteil der Gemeinde Jona. Der Strasse folgten wir, an der im Jahre 1979 ziemlich modern errichteten Kirche St. Franziskus vorbei, durch die Quartiere von Lenggis hinauf nach Spitzenwies. Weiter der Strasse folgend, passierten wir nach den Rebbergen bei Oberrüsssel die Kantonsgrenze zu Zürich und zweigten dort in ein etwas schmaleres Strässchen ein. Wir wanderten in nördlicher Richtung und gelangten zur Moorlandschaft rund um den wunderschön verträumten Egelsee. Am Strandbad vorbei ging es danach durchs Weierriet hinunter in die Ortschaft Bubikon. Die Strasse führte uns quer durch die Ortschaft und wir gelangten an der Reformierten Kirche vorbei ins Bergliriet. Das Naturstässchen brachte uns durch das Moorgebiet von Alau zu im Wald gelegenen Giessenweiher. Dem Rand des Reipenwald folgend, wanderten durch die wunderschöne Rietlandschaft in den kleine Weiler Itzikon. Wir querten im Töbeli den Bachlauf der Mönchaltdorfer Aa und kamen so zum Wasserfall von Grünigen. Unser Weg führte uns nun unterhalb des Schlosses Grüningen entlang, welches in seiner Frühzeit im Besitze der Freiherrn von Regensburg war. Wir unterquerten die Autobahn beim Tägernauerwald und konnten dann dem Bachlauf der Mönchaltdorfer Aa, durch die weiten Felder des Zürccher Oberlands, bis in die Ortschaft Mönchaltdorf folgen. Im Quartier Widenbuel zweigten wir von der Hauptstrasse weg, wo uns das Natursträsschen wieder über Feld und Flur führte. An den beiden Moorlandschaften des Grabenried und Stumpenried entlang, führte uns der Weg hinauf nach Nossikon. Über den Buechhaldenweg verliessen wir die Ortschaft wieder und folgten der Anhöhe dem Waldrand entlang bis zum Schloss Uster. Das Wahrzeichen der Stadt, welches seine Ursprünge aus dem 9. Jahrhundert haben soll, ist mit seinem Treppengiebel ein wahrer Blickfang und absolut sehenswert. Der Schlossweg brachte uns danach an der Kirche hinunter direkt hinein in den Frühlingsmarkt von Uster, wo rund 100 Markthändler ihre Waren feilboten. Nach dem Rundgang durch das Marktreiben begaben wir uns zum Bahnhof, wo unsere Wanderung auch ihr Ende fand. Schöne Frühlingswanderung mit kapp 22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 290 Höhenmeter aufwärts.

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