1. Mrz, 2020

Meilen - Widenbad - Feldbach

Heute begaben wir uns an den südlichen Ausläufer des Pfannenstiels, um einen Teil des Zürichsee-Rundweg unter die Füsse zu nehmen. Gestartet hierzu sind wir beim Bahnhof in Meilen, welchen wir zur Seeseite verliessen und ein Stück weit der Strasse gegen Osten folgten. Wir wechselten durch eine Unterführung die Seite des Bahntrassees und folgten diesem der Strasse nach. Nachdem wir die breite Bergstrasse erreicht hatten, zog unser Weg bergan und wanderten so auf dem Gehsteig aufwärts. Wir zweigten schon bald in ein Nebensträsschen ein, welchem wir aber immer noch aufwärts folgen mussten. Zu rechter Hand fanden wir schon bald die Hängeseilbrücke, welche über den Beugenbach führt. Mit ihren 62 Meter ist dies die längste Hängeseilbrücke im Kanton Zürich und wurde 2012 zwischen zwei Goldküsten-Quartieren als Schulweg erbaut. Wir wagten uns natürlich auf das leicht schwankende Vergnügen und überquerten so das Tobel auf die andere Seite. Eine Strasse führte uns weiterhin bergauf und wir erreichten oberhalb des Weinberges den Weiler „In der Au“. Hier trafen wir nun auch, auf den als fortan mit der Nummer 84 signalisierten Zürichsee-Rundwanderweg und konnten dieser Markierung so auch folge leisten. Stets aufwärts wanderten wir dem Strässchen durch die Feldgebiete „Im Holländer“. Nach und nach erreichten wir nun die Anhöhe, passierten dann das Psychiatrische Pflegeheim am äussersten oberen Rand des Ortes Uetikon am See. Der Zürichsee-Rundweg, welcher hier auch gleichzeitig als Panoramaweg geführt wird, verdiente sich seinen Namen. So konnte unsere Blicke immer wieder über den schönen Zürichsee und bis hin zum Panorama der Glarner und Innerschweizer Alpen schweifen. Kurz nach der Klinik senkte sich unser Weg und wir konnten, nach sehr langer Zeit auf Hartbelag, unsere Füsse endlich mal auf etwas schmaleren und natürlichen Pfade bewegen. Wir stiegen auf dem schön angelegten Weglein in das Haslenbach-Tobel hinab. Wir querten über ein Brücklein den kleinen Bach und zogen dem Hang entlang zum Waldausgang beim Stötzli hin. Der Teerbelag hatte uns bereits wieder und wir wanderten durch das Quartier Binziger hinaus. Wir hielten uns auf den Wald zu und wanderten dann am Waldrand von Appisberg entlang. Sehr aussichtsreich wanderten wir am Waldrand entlang und erreichten auf einer kleinen Kuppe das Restaurant Widenbad. Wir zweigten in den südwärts führenden Naturpfad ein, der uns hinab nach Oberallenberg brachte. Unser Weg führte uns nun über das ehemalige Bahntrassee, der im Jahre 1950 eingestellten Wetzikon-Meilen-Bahn. Wir wanderten auf dem Bahndamm und über ein ehemaliges Viadukt dem Egghäldeli entgegen. Unter uns konnten wir den Ort Stäfa erblicken und so wanderten wir im leichten Auf und Ab auf den Waldrand am „Hinteren Risirain“ zu. Ein schön angelegter Pfad brachte uns nun durch das wildromantische Risitobel mit seinem sehenswerten Wasserfall und entstiegen dem Tobel danach über manche Treppen auch wieder. Ein offensichtlicher Aussichtspunkt war wohl nun erreicht, da sich gleich mehrere Rastbänke hier aneinanderreihten. Auch wir liessen die Aussicht auf uns wirken, bevor wir wieder weiterzogen.  Wir wanderten hinab, kamen am Restaurant Aberen vorbei und passierten dann die Sportanlagen am Frohberg. Das Feldsträsschen stieg vorerst leicht an und wanderten dann ziemlich ebenaus durch das idyllisch anmutende Geroldmoos. Wir passierten den Weiler Widmen, streiften dann ein ausgedehntes Weideland und erreichten schon bald den Ortsrand von Hombrechtikon. Hier schlugen wir unseren Weg in südliche Richtung ein und wanderten über die letzte kleine Erhebung des Tages, dem Trüllisberg. Ein Strässchen führte uns schliesslich wieder durch die Weinberge hinab, wo wir dann auch die Bahnstation in Feldbach erreichten und unsere Tour beendeten. Schöne Wanderung mit 15 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 330 Höhenmeter aufwärts.  

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