25. Apr, 2021

Eglisau - Buchberg - Andelfingen

Heute zog es uns wieder in den nördlichen Teil des Kantons Zürich, wo wir eine Wanderung vom mittelalterlichen Städtchen Eglisau zum historischen Brückenort Andelfingen hin ausgesucht hatten. Wir entstiegen zu diesem Vorhaben beim Bahnhof Eglisau dem Zug und folgten der Bahnhofstrasse in östliche Richtung. Wir hatten uns für einen kleinen Umweg entschieden, da wir in der Bäckerei Panello an der Zürcherstrasse, noch unseren Startkaffee und Verpflegung für unsere Tour abholen wollten.  Wir folgten dann der Strasse hinab ans Rheinufer und wechselten über die Strassenbrücke den Flusslauf. Schon gleich traten wir hinein ins schmucke und sehenswerte Altstädtchen von Eglisau. Das Zürcher Landstädtchen liegt am steilen Zürcher Nordufer des Rhein und ist mit ihren spätgotischen Häusern und der reformierten Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert ein wahres Bijou. Die Markierungen führten uns mitten durch das Städtchen hinaus und wir folgten dann der Strasse zu den Weinbergen hin. Unser Weg zog nun auch an und wanderten den Strassenkehren durch das bewaldete Langgenbachtal zum oberen Ende der Rebberge hinauf. Naturbelag war nun unser Untergrund und wir folgten dem Strässchen mit fantastischem Ausblick über Rebberge und Rhein um den Hummelberg herum. Etwas nach dem Hinterer Stadtberg mutierte das Strässchen zum Wanderpfad, welcher uns dann auch kräftig in die Höhe führte. Wir übertraten im Rohrgrabe fast unbemerkt die Kantonsgrenze zu Schaffhausen und erreichten schliesslich eine wunderschöne Anhöhe oberhalb Buchberg. Das Strässchen führte uns an den schönen gelbgoldenen Rapsfelder entlang und gelangten so zum Ortseingang von Buchberg. Die Dorfstrasse lenkte uns durch den Ort zum Pfarrbärg mit seinem Gotteshaus hin. Immer wieder konnten wir nun fantastische Ausblicke auf die Rheinebene mit seinen und die weiten Flaacher Feldgebiete im Hintergrund werfen. Wir verliessen nun das Teersträsschen und wanderten auf dem Wanderweglein durch das Weinbaugebiet bergab. Am Schluss wieder über breitere Wege, erreichten wir dann das Rheinufer und wechselten über die Strassenbrücke die Flussseite. Fortan wieder auf Zürcher Kantonsgebiet wanderten wir auf einem Grasdamm am idyllischen Flaacherbach entlang. Unser Weg knickte etwas später in nördliche Richtung ab und marschierten so weiter voran. Links und rechts von uns konnten wir immer wieder die schier endlosen Anbaufeldgebiete erblicken, wo  derzeit auch der Spargel die Saison beherrscht. Der Flaacher Spargel ist weitherum bekannt und so bieten zahlreiche Höfe ihre Ware frisch ab Feld an. Wir hatten uns im Vorfeld den Flaacher Spargelhof ausgesucht, um dem Hoflädeli einen Besuch abzustatten. So hielten wir uns auf besagten Hof zu und deckten uns mit dem einen oder anderen Spezialität dann aber auch ein. Das Strässchen führte uns dann wieder weg vom Hof und wir kamen durch weitere Felder auf das Auengebiet am Thurspitz zu. Wir tauchten schon bald in das Wäldchen hinein und liessen uns in die Nähe des Thurufers hin lotsten. Das breite Natursträsschen führte uns nun flussaufwärts durch Wald und immer wieder kleinen Lichtungen auf die Hinderi Egg zu. Bei einer Lichtung machten wir einen Abstecher ans Flussufer und liessen uns auf den mit grasbewachsenen Sanddünen nieder. An diesem wunderschönen und stillen Örtchen, konnten wir dann unsere wohlverdiente Mittagspause in vollen Zügen geniessen und wierxEnergie für unseren Weitermarsch tanken. Wir folgten weiterhin dem Lauf der Thur, welche sich hier leicht mäandrierte. Der Weg wurde nun auch etwas schmaler und wir wanderten so durch die schönen Auenwälder weiterhin flussaufwärts. Wir passierten die gedeckte Thurbrücke in Alten, welche im Jahre 1992 neu erbaut wurde und als längste unbegrenzt befahrene Holzbrücke über die Thur gilt. Der Flusslauf machte bald einen weiteren grossen Bogen und wir verliessen das bewaldete Gebiet dann auch wieder. Zu unserer Rechten eröffneten sich wieder Feldgebiete und wir wanderten auf den Ortsrand von Andelfingen zu. Kurz nach dem Freibad fassten wir dann auch wieder Hartbelag unter unsere Füsse und liessen uns an der schmucken Schlossanlage  ins Dorfzentrum hinauf dirigieren. Der Bahnhof war dann auch schon gleich erreicht, wo wir unsere Tour beendeten und wieder Richtung Heimat zurückreisten. Schöne Wanderung mit 20.5 Kilometern in 5.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 220 Höhenmeter aufwärts. 

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