Wanderungen im Kanton Zürich

25. Nov, 2018

Die Adventszeit steht schon wieder kurz bevor und die ersten Weihnachtsmärkte der Schweiz haben ihre Tore auch schon geöffnet. Grund genug um unsere Weihnachtsmarkt-Wandersaison zu eröffnen. Die Wanderung sollte uns deshalb nach Bülach im Zürcher Unterland führen, um uns dann so richtig in den Advent einzustimmen. Gestartet sind wir dazu beim Bahnhof in Eglisau und folgten der Bahnhofstrasse, welche uns hinunter zur historischen Lochmühle am Rheinufer brachte. Wir wanderten an diesem stattlichen Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert vorbei und stiegen kurz darauf auf einem Weglein in den Rhihalden hinauf. Beim Kaiserhof ging es dann einem kurzen Stück auf der Strasse weiter, bevor wir wieder einem Naturweg weiterwandern konnten. Wir folgten diesem oberhalb des Rheins durch den Wald der sogenannten Rhihalden flussaufwärts. Wir erreichten so den Weiler Tössriederen, welchen wir der Strasse entlang passierten und diesen auf Südseite bei Brunnwis wieder verliessen. Weiterhin der Strasse entlang folgten wir unserem Weg ins Hinter Riet, wo wir dann in den Chlotenholzwald eintauchten. Bei der Lichtung beim Waldheim endetet dann der asphaltierte Untergrund und wir zweigten wieder auf ein Naturbelasseneren Weg ein. Wir waren nun oberhalb des Tösseggs angekommen, wo uns nun der erste steilere Anstieg des Tages erwartete. Diese Steilstufe, welche uns in einem knappen halben Kilometer über 120 Höhenmeter hinaufbrachte, meisterten wir aber unzählige Treppenstufen ohne Probleme. Der Wanderweg brachte uns zum Samichlausbrüggli, welches am 6. Dezember 1995 eingeweiht wurde und so zu seinem Namen kam. So konnten wir die befahrene Kantonsstrasse bequem überqueren. Der breite Kiesweg führte uns nun fast schnurgerade leicht ansteigend hinauf auf den Petersboden. Schon bald erblickten wir etwas im Wald versteckt den Aussichtsturm Petersboden. Wir ersparten uns aber die 127 Stufen welche uns auf die 25 Meter über dem Waldboden gelegene Plattform gebracht hätte. Der Nebel war einfach zu dicht um die Aussicht über Töss, Rhein, Jura und den Schwarzwald schweifen lassen zu können. Wir blieben daher auf Mutter Erde, wanderten wir oberhalb des Alpenhofs wieder in den Wald hinein, wo uns der Weg zu den Nussbaumer Alpen führte. Hier entschieden wir uns, weiterhin auf der Höhe weiterzuwandern, anstelle des direkten Wegs über Nussbaumen nach Bülach zu nehmen. Wir hatten so mehr von der Natur und auch viel weniger Asphalt unter unseren Füssen. Nach dem Mösli betraten wir das Waldgebiet bei Loohalden und erreichten mit dem Dättenberg auf 560 Meter Höhe den höchsten Punkt unserer Wanderung. Wir verliessen schon bald den Wald wieder und wanderten am Waldrand entlang zum Hauffeld, wo wir wieder auf Strassenbelag weiterwanderten. An der Schul- und Volkssternwarte vorbei folgten wir unserem Weg in Richtung Süden und zweigten dort in die Dorfstrasse ein, welche uns dann durch den Weiler Eschenmosen führte. Nach zweimaliger Querung von derselben Hauptstrasse erreichten wir bei Wannen ein kleines Wäldchen. Der Weg führte uns in stets in der Nähe des Sechtbaches entlang und wir kamen so an den Schrebergärten und Sportanlagen vorbei. Wir hatten schon bald den Stadtrand von Bülach erreicht und konnten durch die Quartiere direkt in die schmucke Altstadt hinein wandern. Rund 150 Stände lockten uns dabei mit einem breiten Angebot an Weihnächtlichem und Kulinarischem durch das historische Städtchen. Wir flanierten ein wenig durch den grössten Weihnachtsmarkt im Zürcher Unterland, liessen uns die eine oder auch andere Leckerei schmecken und begaben uns danach zum Bahnhof, wo unsere Tour endete. Schöne Wanderung mit 13 Kilometer in 3.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 270 Höhenmeter aufwärts.

 
15. Apr, 2018

Um dem Markttreiben auf dem Frühlingsmarkt in Uster teilzuhaben, sollte uns die heutige Wanderung durch das Zürcher Oberland führen. Gestartet sind wir dazu bei der Bahnstation Kempraten, einem Ortsteil der Gemeinde Jona. Der Strasse folgten wir, an der im Jahre 1979 ziemlich modern errichteten Kirche St. Franziskus vorbei, durch die Quartiere von Lenggis hinauf nach Spitzenwies. Weiter der Strasse folgend, passierten wir nach den Rebbergen bei Oberrüsssel die Kantonsgrenze zu Zürich und zweigten dort in ein etwas schmaleres Strässchen ein. Wir wanderten in nördlicher Richtung und gelangten zur Moorlandschaft rund um den wunderschön verträumten Egelsee. Am Strandbad vorbei ging es danach durchs Weierriet hinunter in die Ortschaft Bubikon. Die Strasse führte uns quer durch die Ortschaft und wir gelangten an der Reformierten Kirche vorbei ins Bergliriet. Das Naturstässchen brachte uns durch das Moorgebiet von Alau zu im Wald gelegenen Giessenweiher. Dem Rand des Reipenwald folgend, wanderten durch die wunderschöne Rietlandschaft in den kleine Weiler Itzikon. Wir querten im Töbeli den Bachlauf der Mönchaltdorfer Aa und kamen so zum Wasserfall von Grünigen. Unser Weg führte uns nun unterhalb des Schlosses Grüningen entlang, welches in seiner Frühzeit im Besitze der Freiherrn von Regensburg war. Wir unterquerten die Autobahn beim Tägernauerwald und konnten dann dem Bachlauf der Mönchaltdorfer Aa, durch die weiten Felder des Zürccher Oberlands, bis in die Ortschaft Mönchaltdorf folgen. Im Quartier Widenbuel zweigten wir von der Hauptstrasse weg, wo uns das Natursträsschen wieder über Feld und Flur führte. An den beiden Moorlandschaften des Grabenried und Stumpenried entlang, führte uns der Weg hinauf nach Nossikon. Über den Buechhaldenweg verliessen wir die Ortschaft wieder und folgten der Anhöhe dem Waldrand entlang bis zum Schloss Uster. Das Wahrzeichen der Stadt, welches seine Ursprünge aus dem 9. Jahrhundert haben soll, ist mit seinem Treppengiebel ein wahrer Blickfang und absolut sehenswert. Der Schlossweg brachte uns danach an der Kirche hinunter direkt hinein in den Frühlingsmarkt von Uster, wo rund 100 Markthändler ihre Waren feilboten. Nach dem Rundgang durch das Marktreiben begaben wir uns zum Bahnhof, wo unsere Wanderung auch ihr Ende fand. Schöne Frühlingswanderung mit kapp 22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 290 Höhenmeter aufwärts.

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8. Apr, 2018

Heute begaben wir uns an die „Zürcher Goldküste“, um von dort aus, auf den Bergrücken des Pfannenstiels zu steigen. Gestartet sind wir hierzu bei der Bahnstation Küsnacht und wir folgten der Strasse durch die Ortschaft in Richtung Waldrand. Kurz nach dem Ortsmuseum tauchten wir ins wunderschöne Küsnachter Tobel ein, wo wir nun dem Dorfbach entlang wandern konnten. Der Weg führte uns an den 65 Findlingen, welche vor rund 20‘000 Jahren der Lindtgletscher aus dem Glarnerland hierher verfrachtet hat, vorbei. Der schön angelegte Tobelweg brachte uns sanft bergwärts am Dorfbach entlang zum imposanten Findling Alexanderstein, welcher wegen seinem Aussehen und Grösse auch als „Wöschhüüsli-Stein“ bezeichnet wird. Unzählige Bachschwellen begleiteten uns durch das Tobel bis zur Müliwisli, wo wir nun die Uferseite des Baches wechselten um einen Abstecher zur Burg Wulp zu machen. Der etwas steilere Pfad brachte uns hinauf zu den Überresten der einstigen Burg, die in ihrer jetzigen Form aus dem Hochmittelalter stammen soll. Die Schlaufe führte uns danach wieder hinab ins Tobel, wo wir weiter dem Bachlauf sanft ansteigend folgten. Im mittleren Teil des Tobels trafen wir, das nach einer Sage benannte Drachenloch, einer mehreren Meter tiefen Nagelfluh-Höhle. Wir wanderten danach weiter bis zur Tobelmüli, wo wir den Wald für kurze Zeit verliessen. Wir zweigten ins Rieschbachtobel ein und folgten dem herrlich angelegten Pfad über Hochrüti in die artenreiche Moorlandschaft auf der Chüelenmorgen-Ebene. Durch den Wald über die Guldener Höchi und der Vorderi Bergweid erreichten wir den Pfannenstiel mit seinem Aussichtsturm bei der Hochwacht. Die Plattform auf 33 Meter Höhe bot uns dabei eine einmalige Aussicht auf das Zürcher Oberland, den Greifensee, Zürichsee und die Alpen. Vom Pfannenstiel-Bergzug stiegen wir nun durch den Wald und an der Biotoplandschaft Hüsliwisen vorbei nach Toggwil ab. Dort stiegen wir ins Meilemer Tobel ein, welches im Unterschied zum Küsnachter Tobel, steiler, schmaler und demnach auch wilder erscheint. Der Uferweg führte uns stets in unmittelbarer Nähe des weitgehend naturbelassenen Wasserlaufs und an einigen schönen Wasserfällen vorbei. Der Dorfbach begleitete uns hinunter über mehrere kleine Brücken zur Burg Friedberg oberhalb von Meilen, wo wir dann eine ausgedehnte und wohlverdiente Rast einlegten. Am Ende des Dorfbachtobels erreichten wir die Strasse, welcher wir nun am Bahnhof vorbei zum Ufer des Zürichsees folgten. Dort gönnten wir uns die gemütliche und schöne Schifffahrt zurück nach Zürich. Wunderschöne Wanderung mit 18 Kilometern in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.

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19. Feb, 2017

Über die Weinberge des Limmattals sollte unser heutige Wanderung führen und somit begaben wir uns dafür nach Schlieren. Bei der Bahnstation starteten wir unsere Rundtour und folgten der Markierung durch das zunächst triste Industriegebiet zur Limmatbrücke. Am anderen Ufer stiegen wir durch die Quartiere von Oberengstrigen zum Rastplatz Glaubeneich am Gubrist empor. Über den Kammweg wanderten wir nun längere Zeit im Wald in westlicher Richtung. Oberhalb der Weininger Rebberge mit Blick ins Limmattal folgten wir dem Weg, welcher sich nun der Scheitelhöhe des Altberg zuwendete. Wir wanderten nun auf dem Gratweg bis zum Aussichtsturm, der uns in 30 Meter Höhe die wunderbare Aussicht geniessen liess. Eine kleine Stärkung bei der Waldschenke liessen wir uns vor unserem Weitermarsch nicht nehmen und konnten diese an der schönen wärmenden Sonne geniessen. Der Abstieg zum Hüttikerberg brachte uns am Chindlistei, dem zweitgrössten Findling des Kantons Zürich, vorbei hinunter ins Wisetäli. Durch dieses stille Tälchen verlief unser Weg zum Ortsrand von Geroldwil, welches wir nun oberhalb passierten. Zwischen Wald und den Rebstöcken hielten wir nun ostwärts auf Weinigen zu, wo uns nun ein steiler Treppensteig in den schmucken Ortskern mit seinen stattlichen Riegelhäusern hinunter führte. Über zwei Autobahnbrücken führte unser Weiterweg zum Kloster Fahr am Limmatufer. Das sehenswerte Benediktinerkloster, gehört als Enklave zum Kanton Aargau und wurde im Jahre 1130 durch die Freiherren von Regensberg gegründet. Der Weg führte uns nun zurück an die Limmat und wir wechselten nach kurzer Zeit über die Brücke die Uferseite. Durch die Schrebergärten und am Quartier Lachern vorbei gelangten wir wieder zurück an unseren Ausgangspunkt. Schöne Wanderung mit knapp 20 Kilometer Länge in 5 Stunden und 20 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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1. Jan, 2017

Für unsere gemütliche Neujahrswanderung begaben wir uns nach Birmensdorf im Kanton Zürich. Dort starteten wir am Bahnhof unsere Wanderung und folgten der Strasse nach Oberrisi. Am Waldrand zweigten wir dann auf den wunderschönen Wanderweg in den Wald bei Weissenbrunnen ein. Leicht ansteigend wanderten wir nun immer der Anhöhe entlang über Rüti und Tobel zur Station Ringlikon. Nach der Überquerung der Geleise, bogen wir auf eine mit Mammutbäumen gesäumte Forststrasse ein, welche uns nun gemächlich hinauf zu dem kleinen Nebengipfel Hohenstein brachte. Wir folgten nun dem schönen Gratweg und unzähligen Naturtreppenstufen hinauf auf den Zürcher Hausberg, dem Uetliberg. Dort erwartete uns im Hotel Uto Kulm ein äusserst reichhaltiges und feines Brunch-Buffet, wo wir auf das neue Jahr anstossen und uns ausgiebig stärken konnten. Mit Blick über das Nebelmeer und den entfernten Alpengipfeln wanderten wir nach dem tollen Brunch weiter, wo es dann ab dem Berggasthaus Staffel für eine Zeit lang auf etwas breiteren Wege weiterging. An Annaburg und Fallätschen vorbei erreichten wir Balderen, wo wir wiederum auf einen Wanderweg einbiegen konnten. Immer dem Grat entlang führte uns der Weg an der ehemaligen Burg Balderen hinweg aufs Felsenegg. Dort ging es nun bequem mit der Gondelbahn zurück ins Tal nach Adliswil. Einfache, aber wunderschöne Tour zu Jahresbeginn mit rund 12 Kilometern in 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.

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