Wanderungen im Kanton Zürich

19. Feb, 2017

Über die Weinberge des Limmattals sollte unser heutige Wanderung führen und somit begaben wir uns dafür nach Schlieren. Bei der Bahnstation starteten wir unsere Rundtour und folgten der Markierung durch das zunächst triste Industriegebiet zur Limmatbrücke. Am anderen Ufer stiegen wir durch die Quartiere von Oberengstrigen zum Rastplatz Glaubeneich am Gubrist empor. Über den Kammweg wanderten wir nun längere Zeit im Wald in westlicher Richtung. Oberhalb der Weininger Rebberge mit Blick ins Limmattal folgten wir dem Weg, welcher sich nun der Scheitelhöhe des Altberg zuwendete. Wir wanderten nun auf dem Gratweg bis zum Aussichtsturm, der uns in 30 Meter Höhe die wunderbare Aussicht geniessen liess. Eine kleine Stärkung bei der Waldschenke liessen wir uns vor unserem Weitermarsch nicht nehmen und konnten diese an der schönen wärmenden Sonne geniessen. Der Abstieg zum Hüttikerberg brachte uns am Chindlistei, dem zweitgrössten Findling des Kantons Zürich, vorbei hinunter ins Wisetäli. Durch dieses stille Tälchen verlief unser Weg zum Ortsrand von Geroldwil, welches wir nun oberhalb passierten. Zwischen Wald und den Rebstöcken hielten wir nun ostwärts auf Weinigen zu, wo uns nun ein steiler Treppensteig in den schmucken Ortskern mit seinen stattlichen Riegelhäusern hinunter führte. Über zwei Autobahnbrücken führte unser Weiterweg zum Kloster Fahr am Limmatufer. Das sehenswerte Benediktinerkloster, gehört als Enklave zum Kanton Aargau und wurde im Jahre 1130 durch die Freiherren von Regensberg gegründet. Der Weg führte uns nun zurück an die Limmat und wir wechselten nach kurzer Zeit über die Brücke die Uferseite. Durch die Schrebergärten und am Quartier Lachern vorbei gelangten wir wieder zurück an unseren Ausgangspunkt. Schöne Wanderung mit knapp 20 Kilometer Länge in 5 Stunden und 20 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 500 Höhenmeter aufwärts.

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1. Jan, 2017

Für unsere gemütliche Neujahrswanderung begaben wir uns nach Birmensdorf im Kanton Zürich. Dort starteten wir am Bahnhof unsere Wanderung und folgten der Strasse nach Oberrisi. Am Waldrand zweigten wir dann auf den wunderschönen Wanderweg in den Wald bei Weissenbrunnen ein. Leicht ansteigend wanderten wir nun immer der Anhöhe entlang über Rüti und Tobel zur Station Ringlikon. Nach der Überquerung der Geleise, bogen wir auf eine mit Mammutbäumen gesäumte Forststrasse ein, welche uns nun gemächlich hinauf zu dem kleinen Nebengipfel Hohenstein brachte. Wir folgten nun dem schönen Gratweg und unzähligen Naturtreppenstufen hinauf auf den Zürcher Hausberg, dem Uetliberg. Dort erwartete uns im Hotel Uto Kulm ein äusserst reichhaltiges und feines Brunch-Buffet, wo wir auf das neue Jahr anstossen und uns ausgiebig stärken konnten. Mit Blick über das Nebelmeer und den entfernten Alpengipfeln wanderten wir nach dem tollen Brunch weiter, wo es dann ab dem Berggasthaus Staffel für eine Zeit lang auf etwas breiteren Wege weiterging. An Annaburg und Fallätschen vorbei erreichten wir Balderen, wo wir wiederum auf einen Wanderweg einbiegen konnten. Immer dem Grat entlang führte uns der Weg an der ehemaligen Burg Balderen hinweg aufs Felsenegg. Dort ging es nun bequem mit der Gondelbahn zurück ins Tal nach Adliswil. Einfache, aber wunderschöne Tour zu Jahresbeginn mit rund 12 Kilometern in 3 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 480 Höhenmeter aufwärts.

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24. Jul, 2016

Für unsere Nachtwanderung schlossen wir uns diesmal der Facebook-Gruppe „Wanderfreaks Schweiz“ an und begaben uns dazu nach Affoltern am Albis. An dessen Bahnhof trafen wir uns kurz vor Mitternacht, um wieder einmal durch die Nacht zu wandern. Unsere kleine Gruppe von 12 Leuten folgte dem ortskundigen Wanderleiter Thomas zur reformierten Kirche, wo wir dann stets aufwärts durch die Quartiere bis zum Ortsende wanderten. Am Kinderspital vorbei liefen wir in nördlicher Richtung über den Lilienberg und gelangten dabei in den dunklen Wald. Dort konnten wir dann auch unsere Stirnlampen erstmals anknipsen. Auf einem Feldweg erreichten wir dann den Weiler Müliberg im Aeugstertal und zogen dann etwas aufwärts der Strasse entlang in den Wald. Der Forstweg brachte uns gemächlich zum idyllisch gelegenen Türlersee, wo unsere Wasserratten im angenehm temperierten Wasser ein kurzes Mondscheinbad nehmen konnten. Nach dem Bad und einem kurzen Apéro folgten wir dem Ufer des Sees und stiegen etwas steiler im Wald des Türlerberg hinauf zur Albispassstrasse. Dieser konnten wir nun bis zur Passhöhe folgen und zweigten dann auf ein Naturweg. Mit einer schönen Aussicht auf die Lichterkette am Zürichsee verschwanden wir in den Wald und gelangten so nach kurzer Zeit zum Aussichtsturm Hochwacht. Dort hiess es dann Holz sammeln und Feuer machen für unser gemeinsames gemütliches Barbecue in der schönen Natur. Nach der Stärkung ging es, der Dunkelheit wegen, etwas technisch anspruchsvoller auf einem Wanderweg über Stock und Stein weiter. Immer wieder ging es bergauf, bis wir den Bürglen, den höchsten Punkt der Albiskette, erreicht hatten. Dort konnten wir nun dem gut ausgebauten Gratweg hinauf zum wunderbaren Aussichtspunkt, dem Albishorn folgen. Leider verhinderten die Wolken den Sonnenaufgang über den Bergen des Zürcher Oberlands, aber die dennoch die einzigartige Stimmung genoss wohl jeder von uns. Nach dem kurzen Verweilen wanderten wir erst über die Strasse nach Hinteralbis und dann über unzählige Stufen etwas steiler durch den Wald des Huserberg hinunter nach Hausen am Albis, wo unsere Wanderung endete. Schöne Nachttour mit 16.8 Kilometern in 4 Stunden und 20 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 580 Höhenmeter aufwärts.

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18. Jun, 2016

Für heute ging es mal ins Tösstal im schönen Zürcher Oberland zum wandern, wo wir direkt bei der Bahnstation Bauma starten konnten. Wir querten die Töss und folgten dem Guyer-Zeller-Weg durch Wald und Weiden empor zum steilen Burghügel der Ruine Alt Landenberg. Im Wald erreichten wir dann die Anhöhe Chämmerli, wo sich der Wanderweg durch das romantische Chämmerlitobelan imposanter Wasserfällen vorbei ins Lochbachtal hinab senkte. Ein neuerlicher und ziemlich steiler Anstieg brachte uns dann übers Tüelenegg in den kleinen Weiler Mazenhueb, wo uns dann ein Höhenweg über den sanft geschwungenen Kammrücken hinauf zum Kirchlein von Sternenberg brachte. Bei einer kurzer Rast konnten wir uns dann im urchigen Restaurant Sternen erfrischen. In der höchstgelegenen Gemeinde des Kantons Zürich lag uns dann das Tössbergland mit fantastischer Aussicht zu Füssen. Der Wanderweg führte uns um den Höhstöck herum, wo es danach durch den Wald hinab zum geheimnisvollen Hagheerenloch, einer etwa 30m langen Höhle, ging. Auf einem schönen Waldweg führte unsere Route danach talauswärts bis nach Tüfenbach und wir gelangten zur Töss. Am Uferweg führte uns der Weg wieder zurück zur Bahnstation Bauma. Sehr schöne Wanderung mit knapp 14 Kilometern in rund 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 585 Höhenmeter aufwärts.

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24. Apr, 2016

Eine etwas leichtere Wanderung mit viel Abwechslung durch naturnahe Gebiete stand heute auf unserem Programm. Dafür begaben wir uns nach Wil, wo unsere Wanderung beim Bahnhof startete. Diesen verliessen wir in südlicher Richtung und wanderten quer durch die Quartiere von Wil. Bei Vogelhärd folgten wir dem Bahndamm zum Waldrand in der Au, wo wir dann kurz nach dem Weiler Engi ins romantische Altbachtal gelangten. Durchs Tobel am schönen Naturbach entlang, führte uns der Weg durch feuchte lehmige Hänge zum Giessenfall. Das kleine Naturschauspiel umgingen wir über Stufen und folgten dem schön angelegten Weg nach Dietschwil. Auf einem Wiesenweg stiegen wir dann hoch zum Schallenberg, wo uns die tief hängenden Wolken leider den wohl sonst tollen Rundblick verwehrten. Über den Weiler Schalkhusen erreichten wir die Alttoggenburger Gemeinde Kirchberg mit seiner alten Kirche Heiligkreuz aus dem Jahre 1751. Für den letzten Abschnitt folgten wir erst der Strasse, welche uns ostwärts der Kirche entlang führte und bogen danach auf einen Nebenweg ein. Schon bald konnten wir uns an der schönen Aussicht auf Bazenheid erfreuen und folgten der Markierung bis hin zum Bahnhof. Schöne Wanderung bei typischem Aprilwetter mit knapp 14 Kilometern in rund 3.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 290 Höhenmeter aufwärts.

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