Wanderungen im Kanton Glarus

6. Mai, 2018

Eine der insgesamt elf Etappen der «Via Suworow (Nr. 55)» stand auf unserem heutigen Wanderprogramm und wir begaben uns dazu ins Sernftal im Kanton Glarus. Im Ortszentrum von Elm starteten wir unser Unterfangen, um dieser historischen Route, welche dem russischen General Suworow gewidmet ist, zu folgen. Dieser zog im Herbst 1799 mit seiner Armee durch die Schweizer Alpen, um die Franzosen aus dem Land zu vertreiben.  Auf der Dorfstrasse wanderten wir in nördlicher Richtung und kamen so am Suworow-Haus, in welchem der General in jenem Herbst das Quartier bezog, vorbei. Wir erreichten das Unterdorf und wechselten die Uferseite der Sernf, um ins   Quartier Untertal zu gelangen. Am Eschenstein, welcher an den Bergsturz von 1881 erinnert, wanderten wir vorbei und folgten der Route stets dem Talhang entlang. Wechselweise auf Asphalt- und Natursträsschen erreichten wir die Ortschaft Matt, wo wir nun die Uferseite des Flüsschens wechselten. Dort folgten Wir dem Fahrsträsschen durch die wunderschön blühenden Felder von Trämlligen, bevor uns der Weg ab Mattlaui wieder dicht am Ufer der Sernf vorbei führte. Nach der Brücke in Engi stieg der Weg am Hang entlang sanft in die Höhe und gelangten so ins Wartstaldentobel. Durch diese durchaus romantische Passage zwischen Felsblöcken, alten Bäumen und Hohlwege hindurch gelangten wir hinunter zum Soolsteg, wo wir wiederum den Bach queren mussten. Die tiefe Sernfschlucht zwang uns dort zu einem kräftigen Gegenanstieg, bevor uns der Weg übers Güetli und nach dem Weiler Untersool dem Strässchen nach Schwanden hinab leitete. An der Kantonsstrasse entlang, gelangten wir durch Schwanden hindurch, an das Flüsschen Linth, welchem wir von nun an talauswärts folgen konnten. Durch Auen und Wäldchen schlängelte sich der Weg über Ennelinth und dem Schweizerhaus vorbei bis nach Ennenda. Wir überquerten die Linth über die Kirchenweg-Brücke um nach Glarus zu kommen.  Wir wanderten kurz durch den schönen Volksgarten und zum Schluss der Strasse entlang durch die Kantonshauptstadt zum Zaunplatz, dem Schlusspunkt unserer Tour. Anlässlich der heutigen Landsgemeinde-Abstimmung, konnten wir noch einen kurzen Rundgang durch das Marktreiben machen und uns mit feinen Köstlichkeiten wieder stärken. Schöne Wanderung mit 22 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt nur 100 Höhenmeter aufwärts, aber dafür 600 Höhenmeter abwärts.

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4. Sep, 2014

Mit der Sesselbahn gelangten wir von Filzbach nach Habergschwänd zum Ausgangspunkt der Rundwanderung um den Mürtschenstock. Von der Bergstation folgten wir über matschige Wiesen- und holprige Waldpfade bis hin zum Talalpsee. Am Ufer vorbei führte uns eine Fahrstasse durch dieses wunderschöne Tal hindurch, bevor ein ziemlich steiler und steiniger Aufstieg uns in die zweite Talstufe brachte. Unterhalb des mächtigen Mürtschenstock-massiv, welches uns von nun an begleitete, folgten wir der Fahrstrasse am Spaneggsee vorbei bis zu Alp Hummel. Dort zweigten wir dann auf einen schmalen, zum Teil steilen Bergweg, zum Mürtschenfurggel, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, ab. Nachdem wir wieder einige Höhenmetern abgestiegen waren, ging es immer schön hoch über dem Tal auf schmalem Weg nach Robmen zum letzten Pass des Tages. Dort machten wir unsere wohlverdiente Mittagsrast mit einem fantastischen Blick auf den Mürtschenstock. Ein kurzer steiler Abstieg brachte uns hinunter zur Meerenbodenalp, von wo wir dann auf einem schier endlosen kehrenreichen Fahrweg stetig an Höhe verloren und nach Hüttenberg gelangten. Am Ende des Dorfes zog sich dann ein sehr steiler breiter Weg wieder hoch zur Talpalp, wo wir dann auf die asphaltierte Strasse nach Filzbach trafen. Da die Sesselbahn bereits Betriebschluss hatte, folgten wir dieser ziemlich langen Strasse hinunter zur Talstation. Sehr lange, aber wunderschöne Tagestour mit 23 Kilometern in 7 Stunden 15 Minuten reiner Wanderzeit. 986 Höhenmeter aufwärts.

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