Wanderungen im Kanton Thurgau

21. Feb, 2021

Für heute hatten wir uns mal wieder eine etwas längere Streckenwanderung vorgenommen und haben uns dazu den Stählibuckweg ausgesucht. Zum vierten Mal in Folge reisten wir dazu wieder in den Kanton Thurgau, wo uns die Wanderung über den Wellenberg von Weinfelden nach Frauenfeld führen soll. Der Bahnhof in Weinfelden markierte dann auch unser Startpunkt und wir verliessen diesen dann auch auf deren Südseite und konnten nun vorerst dem uns bereits bekannten Weg, welchen wir bereits vor 1t4 tagen gelaufen sind, folge leisten. So wanderten wir der Strasse an den Geleisen entlang, bevor uns die Wegweisung in südliche Richtung durch die Quartiere von Weinfelden lotste. Nachdem wir ein Industriegebiet passiert hatten, überquerten wir einen Kanal und hielten uns durch die Fohlenweid auf ein Wäldchen zu. Wir wechselten dort vom Asphalt auf Naturbelag über und tauchten in den Wald hinein. Der Naturweg führte uns durch den lichten Wald hinaus und querten kurz nach dem kleinen Wasserkraftwerk den Kanal von vorhin wieder. Weiterhin im Wald wanderten wir auf dem Strässchen durch den Forst der Underi Wiide hinaus. Als wir aus dem Wald heraustraten, weitete sich das Gelände in der Thurebene und folgten weiterhin dem Natursträsschen, welches uns auf die Hauptstrasse hinzuführte. Hier wechselten wir über die Strassenbrücke, die Uferseite der Thur und erreichten gleich einmal den Dorfeingang von Amlikon. Wir querten die Ortschaft der Strasse nach und der flache Part unserer Wanderung neigte sich dem Ende zu. So konnten wir mit der Überschreitung des Wellenberg, welcher sich zwischen Thur und Lauche erhebt, beginnen. Wir liessen so Amlikon hinter uns und wanderten auf Natursträsschen durch Wiesen und kleine Wäldchen bergauf auf die Egg. Eine erst schöne Aussicht liess dort oben ein wenig verweilen und bewegten uns dann auf dem Strässchen auf den Weiler Leutmerken zu. Wir passierten das kleine paritätische Kirchlein St. Peter und Paul, welche urkundlich bereits im Jahre 1275 erwähnt wurde und deren Grundmauern auf die romanische Zeit zurückführen. Unser Weg flachte nun ab und wir folgten dem Natursträsschen durch die weiten Felder. Die kleine Kapelle „Ave Maria am hohen Weg“, welche sich noch immer als Zeuge der Pilgerzeit darstellt, liessen wir hinter uns und bewegten uns auf das ehemalige Burggelände von Griesenberg zu. Wir verliessen kurz danach die Strasse und stiegen kurz hinab ins bewaldete Griesenbergtobel. Wir überquerten über die Gesslerbrücke, einer kleinen Hängebrücke aus dem Jahre 2008, den Griessbergtobelbach und stiegen dann auch gleich wieder aus dem Tobel hinaus. Erst etwas steiler im Wald, dann etwas gemächlicher am Waldrand entlang, wanderten wir so weiter bergan. Die Wegweisung dirigierte uns wechselweise über Asphalt und Naturbelag, sowie durch offenes und bewaldetes Gebiet auf den kleinen Baholzerweier mitten im Wald zu. Der Weg senkte sich nun wieder und wir traten aus dem Wald heraus. Vor uns eröffnete sich die Landschaft des Tuembachtales und fassten auch schon bald wieder Hartbelag unter unsere Füsse. Die Strasse führte uns auf den Ort Lustdorf hinab, wir querten diesen und gewannen über ein Fahrsträsschen dann wieder an Höhe. Der kurze Aufstieg brachte uns über die Egg hinauf auf den Höhenrücken, wo sich unser Blick über das Tuembachtal und weit darüber hinaus dehnte. Die breiten Wege führten uns so nun recht aussichtsreich am Weiler Friedberg vorbei und dem Chirchbärgerbüül herum. Ein Wanderweglein führte uns schliesslich durch den Wald hinauf zum Stählibuckturm, welcher wir selbstverständlich bestiegen. Der im Jahre 1908 erbaute und 27 Meter hohe Turm bot uns dabei einen herrlichen Rundblick über die sanfte Thurgauer Landschaft. Nachdem wir wieder Mutter Erde betraten hatten, machten wir uns auf den Abstieg. Erst auf dem Fahrsträsschen, danach über etwas schmalere Wanderwege wanderten wir durch den Wald stetig bergab. Wir erreichten das Stadtbachtobel und folgten dem Waldrand weiterhin abwärts. Eine markierte Umleitung lotste uns, um die wegen Sturmschäden gesperrte Wanderstrecke, herum und querten so ein erstes Quartier von Frauenfeld. Unser Weg kehrte dann aber wieder zurück ins idyllische Mülitöbeli, wo wir uns auf dem lauschigen und wurzligen Weglein hinab ins Salomonshölzli begaben. Dort hatte uns dann die Strasse aber endgültig wieder und wanderten an dessen Verlauf auf die Stadtmitte zu. Der Bahnhof hatten wir dann auch schon bald gefunden und beendeten dort unsere Wanderung. Schöne, etwas längere Tor mit 22 Kilometern in 5 Stunden und 30 Mnuten Gehzeit. Insgesamt 320 Höhenmeter aufwärts. 

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14. Feb, 2021

Auch wenn der Wetterbericht uns eisige Temperaturen vorausgesagt hatte, liess uns das dennoch nicht abbringen unsere Wanderschuhe zu schüren und zum dritten Mal in Folge in Kanton Thurgau zu reisen. Wir haten uns dazu den Thurgauer Rebenweg ausgesucht und freuten uns im Vorfeld schon darauf, diese aussichtsreiche Wanderung bei schönstem Sonnenschein laufen zu können. Wir begaben uns mit Zug und Bus an unseren Ausgangspunkt in Oberneunforn, wo wir in der Dorfmitte unsere Tour nun starten konnten. Die Wegweisung dirigierte uns durch das Dorf mit seinen schönen Riegelbauten hindurch und folgten dann der südwärts führenden Strasse leicht bergan. Das Strässchen ging in einen Feldweg über und wir erreichten schon bald die Weinberge, welche am Iselisberg entlangführen. Der Wirtschaftsweg machte hier ein Bogen gegen Südosten und wanderten so oberhalb der Weinberge auf die Ortschaft Niederneunforn zu. Kurzeitig fassten wir oberhalb des Dorfes geteerte Strasse unter unsere Füsse, bevor uns dann beim Rebberg Brünler wieder Naturbelag erwartete. Auf diesem Strässchen wanderten wir nun oberhalb der Weingüter entlang, wo sich wiederum unzähliger Rebstock an Rebstock reihte. Wir folgten so dem Weg, der uns in den Wald des Forhölzli hineinbrachte. Ein kurze, etwas steilere Passage durch den Wald brachte uns hinauf auf den Sonnenberg, wo der Weg dann wieder kurzzeitig abflachte. Denn schon bald beförderte uns der Feldweg wieder in die Höhe und erreichten mit dem Schafferetsbuck dann den höchsten Punkt unserer Wanderung. Der Ausblick auf das Thurtal und die fernen Alpen wurden dort noch grossartiger, wie dieser ohnehin bereits schon war. Ein genial konzipierter Alpenzeiger könnte dort bei optimaler Fernsicht weit über 100 Gipfel zwischen Säntis und Eiger identifizieren lassen. Der Thurgauer Rebenweg führte uns dann wieder von diesem Aussichtspunkt weg und wanderten leicht bergab auf die Rebhang der Ürschhuuser Trotte zu. Wieder mitten durch die Weingüter setzten wir unsere Wanderung hinfort, bevor diese dann unterhalb des Weilers Iselisberg endgültig hinter uns liessen. Wir wanderten am Hang entlang, fassten dann nochmals kurz Hartbelag unter unsere Füsse, bevor uns der Wanderweg in den Wald einleitete. Erst ziemlich eben, aber dann senkte sich unser Weglein hinab ins Iisetobel, wo wir wieder auf ein Forststrässchen trafen. Wir folgten diesem nun durch den winterlichen Wald hinaus. Der Wald lichtete sich dann aber schon bald und wir traten aus diesem heraus. Vor uns lag nun die eindrückliche Kartause Ittingen. Im Jahre 1848 wurde im Kanton Thurgau die Klöster aufgehoben, was auch das Ende der Kartäusergemeinschaft bedeutete. Diese Klosteranlage wurde aber von Staat, Wirtschaft und Bevölkerung aufrechterhalten und ist heute nebst Hotel ein Kultur- und Tageszentrum. Ein kleiner Take-Away im Klostergelände lud uns zu einer kleiner Pause ein und wir konnten uns mit einer feinen Suppe wieder etwas aufwärmen. Nach der verdienten Stärkung entfernten wir uns von der Kartause und wanderten hinab ins Thurtal. Über die Strassenbrücke wechselten wir die Uferseite der Thur, wo uns schon bald die Wegweisung zum Ufer des Flusslaufes Murg hinab lotste. Das eisige Kiessträsschen führte uns flussaufwärts durch den lichten Auenwald hindurch und trafen nach Unterquerung der Autobahn auf den Murg Auen Park. Dieser wurde 2017 mit dem Schulthess Gartenpreis zu seiner Renaturierung vom Militärareal zum Stadtpark gewürdigt.  Wir durchquerten diese Erholungsoase mitten in der Stadt Frauenfelds und verliessen diesen nach geraumer Zeit auf deren Südseite wieder. Wir wechselten das Murg-Ufer über eine weitere Strassenbrücke und liessen uns dann von den Markierungen zum Bahnhof dirigieren. Hier endete unsere Wanderung und konnten uns auf unsere Heimreise begeben. Schöne Wanderung mit 14.5 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 230 Höhenmeter aufwärts.

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7. Feb, 2021

Gerade mal eine Woche nachdem wir eine schöne Wanderung im Kanton Thurgau unter unsere Füsse nehmen konnten, kehrten wir in diesen dann auch schon wieder zurück. Wir hatten uns für das heutiges Vorhaben eine Rundwanderung zusammengestellt, welche uns über die aussichtsreiche Anhöhe des Ottenberg führen soll. Der Bahnhof in Weinfelden markierte dann auch unser Startpunkt und wir verliessen diesen dann auch auf deren Südseite. Wir folgten vorerst der Strasse den Geleisen entlang, bevor uns die Wegweisung in südliche Richtung durch die Quartiere von Weinfelden lotste. Nachdem wir ein Industriegebiet passiert hatten, überquerten wir einen Kanal und hielten uns auf ein Wäldchen zu. Wir wechselten dort vom Asphalt auf Naturbelag über und tauchten in den Wald hinein. Der Naturweg führte uns durch den lichten Wald hinaus und querten kurz nach dem Wasserkraftwerk den Kanal von vorhin wieder. Weiterhin im Wald wanderten wir auf dem Strässchen durch den Forst der Underi Wiide hinaus. Wir verliessen dann den Wald wieder und betraten offenes, aber mit Nebel durchsetzten Feld. Zu unseren Linken konnten wir das rauschen der Thur deutlich hören und folgten dem Natursträsschen, welches uns auf die Hauptstrasse zuführte. Ein breiter Rad- und Fussweg führte uns nun eine Zeitlang an dieser befahrenen Strasse entlang, bevor uns die Wegweisung in östlicher Richtung von dieser weg dirigierte. Wir wanderten auf dem Grasweg auf ein Waldgebiet zu, in welches wir dann auch hineintraten und dieses querten. Historische Schilder liess uns nun wissen, dass wir uns auf dem Schwabenwez bewegten und konnten diesen für die nächsten Zeit folge leisten. Wir gelangten so zu den Bahngeleisen, welche wir dann mit der Strassenunterführung auch unterqueren konnten. Auf einem Asphaltsträsschen wanderten wir durch das Feldgebiet hindurch, passierten mehrere Gewächshäuser, bevor wir dann auch wieder Naturbelag unter unseren Füssen spürten. Der flache Part unsere Wanderung war nun endgültig vorüber und wir konnten mit dem Aufstieg auf den Ottenberg beginnen. Ein Wanderweg führte uns am Rande eines kleinen Bachtobels bergauf und folgten dann wechselweise Strässchen und Weglein zum Dorfkern von Ottoberg hinauf. Dieser bestach uns im Vorbeigehen mit seinen wunderschönen Riegelbauten, deren Ursprünge zum Teil bis auf das 16. Jahrhundert zurückführen. Zwischen den Häusern hindurch folgten wir unserem Weg und wanderten neben einem weiteren kleinen Tobel weiter bergan. Wir liessen so die Häuser von Ottoberg hinter uns und tauchten nach der Querung der Strasse wieder in den Wald hinein. Der Weg flachte nun etwas ab und das Forststrässchen führte uns ostwärts durch den Wald hinaus. Wir erreichten nach einiger Zeit den beschaulichen Weiler Dattenhub und fassten für kürzere Zeit wieder mal Hartbelag unter unsere Füsse. Das Strässchen führte uns auf den Waldrand zu, wo unsere Wegführung nach Osten abknickte. Wir traten schon bald wieder in den Wald hinein, wo sich dann der Weg nach einiger Zeit verschmälerte und wir ob dem Stelzenhof wieder auf offenes und aussichtreiches Gebiet stiessen. So folgten wir der Strasse hinab zur Wirtschaft Stelzenhof, wo der Marktstand der Martin Confiserie Manufaktur befand. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen und deckten uns mit der einen oder anderen Leckerei gerne ein. Ein Kiessträsschen führte uns von diesem „zuckersüssen“ Ort dann wieder weg und nahmen so den Abstieg vom Ottenberg in Angriff. Nach dem Gehöft Oberschürli führte uns der Weg durch die Wiesen und oberhalb eines Tobels weiter bergab. Schon bald hatten wir die ersten Quartiere von Weinfelden erreicht und folgten den Markierungen durch den Ort hinaus zum Bahnhof hin. Dort endete unsere Rundwanderung und machten uns mit Zug wieder in Richtung Heimat zurück. Schöne Wanderung mit 14.5 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 250 Höhenmeter aufwärts. 

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31. Jan, 2021

Für unsre heutige Wanderung begaben wir uns mal wieder in den Kanton Thurgau, wo wir uns von der Winteridylle am Bommer Weiher verzaubern lassen mochten. Wir reisten mit dem Zug zur Bahnstation Kreuzlingen Bernrain und verliessen diese auf deren Nordseite. Der breiten Strasse nach wanderten wir auf das Schlösschen Bernegg, einer dreiteiligen Schlossanlage aus dem 17. Jahrhundert zu. Das Ensemble aus dem herrschaftlichen Wohngebäude und dem grosszügigen Wirtschaftskomplex sind im Inventar der schützenwerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt. Das Strässchen führte uns hinab in ein kleines Tobel, unterquerten dann die Bahnlinie und fassten nun Fuss auf dem Wanderweglein. Wir folgten diesem lauschigen Weg durch den Winterwald. Leicht aufwärts wanderten wir dem plätschernden Saubach entlang bis zum Brücklein im Schlossbüel. Wir querten diese Brücke jedoch nicht und entstiegen dem etwas steilen Tobel über unzählige Treppenstufen nun wieder. Wir erreichten weiter oben ein Fahrsträsschen und zogen an der schmucken und sehenswerten Heiligkreuz Kirche Bernrain vorüber. Diese ist ein gern besuchter Wallfahrtsort und wird auch rege als Hochzeitskirche genutzt. Die Ursprünge dieses Kirchleins datieren auf das Jahr 1388 und ist die erste Kapelle auf dem Jakobsweg, welcher von Konstanz nach Einsiedeln führt. Dieser führte uns weiter in den Wald hinein und wanderten diesem breiten Weg vorerst in östliche Richtung, bis uns die Wegweisung gegen Süden dirigierte. Nachdem wir eine kleine Lichtung gequert hatten, stiessen wir im nächsten Waldstück auf die sogenannte Bunkerstrasse, welche ihrem Namen auch immer wieder zurechtkam. Wir wanderten weiter durch den Wald, erst auf breiterem Wege, dann etwas schmaler und traten beim Weiler Schwaderloh aus dem Wäldchen heraus. Immer wieder mussten wir dabei kleine Schneefelder queren und kleinere Baumstämme und Geäst übersteigen. Wir folgten nun ein Stückweit der Hauptstrasse und zogen dann über ein Fahrsträsschen durch die Winterfelder hinaus. Wir fassten aber schon bald wieder Hartbelag unter unsere Füsse und folgten den Markierungen durch das neblige und offene Gelände hinaus. Ein Feldweg führte uns dann an einer riesigen Obstplantage entlang und erreichten schon bald die beiden Bommer Weiher. Diese liegen in einer sanften Geländemulde und wurden um 1460 wohl in erster Linie zur Nutzung der Wasserkraft für die Mühlen künstlich geschaffen. 1979 mussten diese wegen der allzu starken Verlandung saniert werden und stehen heute unter Naturschutz, da es ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel und Amphibien darstellt. Die Weiher, welche zum schönsten dieser Art im Thurgau zählen sollen, verzauberten auch uns in dieser wunderbaren Winteridylle. Beim Oberen Bommer Weiher verliessen wir die markierte Route und folgten dem Natursträsschen dem Waldrand entlang gegen Osten zu. Da wir jetzt uns ohne Wegweisung bewegten, mussten wir nun ein wenig Acht geben und uns mit unseren GPS-Tracking unterstützen lassen. Diese führte uns dann wieder in den Wald hinein, querten mittendrin mal eine Hauptstrasse und wanderten dann weiter auf dem eisigen und mit zum Teil schweren Schnee bedeckten Forststrässchen durch das stille Bäärehölzli. Nachdem wir einen Forstbetrieb mit passiert hatten, überschritten wir den Damm zwischen dem Grossweiher und Pfaffeweiher. Unser GPS lotste uns weiter durch den schönen Wald hinaus und betraten beim Gaissberg wieder offenes Gebiet. Wir wanderten erst durch die Schrebergartenanlge hindurch und folgten dann der Wegmarkierung um den Zentralfriedhof herum.  Das Kreuzliner Quartier Egelshofen war bald erreicht und zogen der Strasse nach durch dieses hinaus. Über die Eisenbahnbrücke, wechselten wir über ein bewaldetes Bachtobel und folgten schliesslich der Strasse zurück zu unserem Ausgangspunkt Kreuzlingen Bernrain. Schöne Wanderung mit 14 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 140 Höhenmeter aufwärts. 

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12. Jan, 2020

Nachdem wir letzte Woche eine lange An- und Rückreise zu unserer Wanderung auf uns nehmen mussten, entschieden wir uns heute wieder mal in der nahen Ostschweiz zu bleiben. Die heutige Wanderung soll uns von der Aach an die Sitter bringen und wir reisten dazu nach Oberaach nahe Amriswil. Wir verliessen die kleine Bahnstation und folgten vorerst der Hauptstrasse in südliche Richtung. Bei einem Hof im Güüssbette zweigten wir in das Natursträsschen ein und wanderten durchs nebligeFeld. Der Weg verschmälerte sich kurzzeitig zu einem Pfad, bis wir kurz vor Biessenhofen wieder auf ein Teersträsschen trafen. Wir zogen durch dieses beschauliche Dörfchen und verliessen, nachdem wir die Kantonsstrasse gequert hatten, die Ortschaft auf deren Südseite wieder. Wir wanderten auf dem Feldsträsschen sanft bergauf in die Sonne, passierten den kleinen Chliweier und tauchten dann in den Wald hinein. Wir erreichten schon bald den Biessenhofer Weiher, welcher bereits 1650 künstlich angelegt wurde. Der Weiher selbst ist vom dichten Wald umgeben und ist heute eines der wichtigsten Amphibien-Laichgebieten von nationaler Bedeutung. Wir folgten dem Ostufer des idyllischen Seeleins und verliessen das wohl im Sommer sehr beliebte Naherholungsgebiet wieder. Das Strässchen führte uns ziemlich eben durch den Schlosswald und wir zweigten unterhalb der Burgstelle Biessenhofen in den aufwärtsführenden Pfad ein. Dieser brachte uns nun treppendurchsetzt etwas steiler bergauf zu einem alten Forststrässchen, welchem wir zum Waldausgang hin folgten. Das Strässchen brachte uns über die Lichtung der Tüüfelache wieder hinein ins nächste Wäldchen, dem Blaarersholz. Nach mehreren Richtungswechseln im Wald und Flur gelangten wir zum Eichenhof, wo wir nun wieder auf Hartbelag weiter wandern mussten. Wir durchstreiften nun die Westquartier der Ortschaft Zihlschlacht und stiegen kurz darauf zu den Obstplantagen im Langfuri auf. Die Naturstrasse brachte uns am Rande der Obstkulturen entlang zum Parkplatz bei der Rehaklinik. Der letzte grössere Anstieg des Tages erwartete uns nun und so folgten wir dem Strässchen, welches uns in den Wald hineinführte. Wir zweigten wiederum auf einen Wanderpfad ein, der uns etwas steiler bergauf zum Kamm auf dem Felsenholz brachte. Wir folgten dem schönen Gratwev und konnten immer wieder schönen Aussichten auf in Richtung Bischofszell geniessen. Wir wanderten danach auf einem Strässchen zum Weiler Hummelberg hinab. Kurz darauf zogen wir dann am Kieswerk Freudenberg vorüber und nahmen dann den Abstieg durch den Wald ins Sittertal in Angriff. Die ersten Häuser der Stadt Bischofszell war zwar bald erreicht, aber unsere Wanderung war noch nicht ganz zu Ende. Wir überquerten die Bahngeleise und gingen am grossen Gebäudekomplex der Bischofszell Nahrungsmittel entlang zum Sittersteig. Wir überquerten die Sitter und folgten nahe dem Ufer zum sogenannten Zämefluss, wo die Sitter in die Thur mündet. Der Schotterweg führte uns der Thur entlang, direkt hin zur achtjochigen alten Thurbrücke. Diese wird im Volksmund auch als krumme Brücke genannt und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die 116 Meter lange Brücke aus Tuff- und Sandsteinen ist die längste noch aus dem Mittelalter erhaltene Brücke der Schweiz. Wir zweigten kurz vor diesem historischen Flussübergang von der Thur weg und zogen in Richtung Nagelpark. Unterhalb des Schlosses und durch den alten Standgraben folgten wir den Markierungen zum Bahnhof hin. Schöne Wanderung mit 13.6 Kilometern in 3.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 230 Höhenmeter aufwärts. 

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