Wanderungen im Kanton Thurgau

7. Jan, 2018

Unsere erste Wanderung im neuen Jahr fand heute im Kanton Thurgau statt. Kreuzlingen sollte dazu unser Ausgangspunkt sein und wir begaben uns somit zu dessen Bahnhof. Wir folgten der Strasse in westlicher Richtung und zogen danach durch die Quartiere des Ortsteils von Emmishofen. Über die Eisenbahnbrücke querten wir den Saubach und wanderten am schmucken Schloss Bernegg, welches bereits im Jahre 1292 in einer Konstanzer Urkunde erwähnt wurde, vorbei.  Der Strasse entlang zog sich nun unser Weg am Bahnhof Bernrain entlang und danach um die Jakobshöhe herum, wo wir dann in den Wald des Oberi Wiserle einbiegen konnten. Dem Forstweg folgten wir nun durch den Wald und erreichten das Naturschutzgebiet mit den Bommerweihern. Diese beiden künstlich angelegten Teiche aus dem 15. Jahrhundert, sind ein wahres Idyll und bieten den Wasservögeln und Amphibien ihren wichtigen Lebensraum. Entlang der Obstplantagen gelangten wir ins beschauliche Ellighausen und wanderten der Strasse entlang zur Dütschenmühle. Das Natursträsschen brachte uns gemächlich durch das weite Schlatterfäld bergauf. Nach dem Weiler Aufhäusern gelangten wir in den Wald des Laubhölzli, wo uns die Forststrasse weiter bergauf auf den Wachtersberg führte. Wir erreichten das Restaurant Stelzenhof, welches uns mit seiner gutbürgerlichen Küche zu einem kulinarischen Halt einlud. Nach der wohlverdienten Stärkung machten wir uns wieder auf und wanderten über den Ottenberg hinunter in Richtung des Talbodens. Am Schloss Bogenstein vorbei erreichten wir den Stadtrand von Weinfelden, wo wir nun der Strasse entlang zum Bahnhof hin folgten, welches dann auch den Endpunkt unserer Tour markierte. Schöne Wanderung mit 15 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten  reiner Wanderzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts.

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19. Nov, 2017

Heute zog es uns in den nördlichen Teil der Schweiz, wo wir eine längere Tour am Hochrhein auf unserem Tagesplan hatten. Wir starteten am Bahnhof Neuhausen am Rheinfall und wechselten dort über den Fluringersteg die Rheinseite. Durch die Quartiere von Fluringen erreichten wir beim Frauenfels das Rheinufer, welchem wir nun bis zu den ersten Häusern von Feuerthalen folgen konnten. Unser Weg führte uns nun der Strasse entlang zur Rheinwiese und danach wieder am Uferweg zum ehemaligen Kloster Paradies. Ursprünglich als ein Frauenkloster von Klarissen gegründet, beherbergt es heute die Gebäude einer Kirche, einer Bibliothek, sowie einem Ausbildungszentrum. Wir wanderten weiter an den weiten Uferbögen des Hochrheins im leichten auf und ab entlang und gelangten am Bunkermuseum Bruggechopf vorbei zu den beiden Römischen Warten Mörderbuck und Galgenacker.  Beim ehemaligen Kloster St. Katharinental verliessen wir den Uferwald und wanderten an diesem sehenswerten Gebäude vorbei. Das Kloster St. Katharinental war ein Kloster der Dominikanerinnen und gehörte zur Diözese Konstanz. Heute ist in den Klostergebäuden eine Klinik des Kantons Thurgau für Rehabilitation und Langzeitpflege untergebracht. Wir erreichten das Städtchen Diessenhofen mit seinem mittelalterlichen Charme, wo heute gerade der traditionelle Martinimarkt mit seinen über 100 verschiedenen Ständen standfand. Dieser lud uns einem kurzen Verweilen und einer kleinen Stärkung ein, bevor wir wieder weiterzogen. Am Rheinäcker vorbei führte uns der herrliche Uferweg stets in östlicher Richtung und gelangten an der Burgstelle Richlingen vorbei zum Tschungel mit seinem Soldatendenkmal. Auf dem Natursträsschen wanderten wir nun an den Feldern der Rüütene und Röötelacker entlang und erreichten die ehemalige Benedektinerprobstei Wagenhausen. Die ehemalige Klosterkirche wurde um 1085 erbaut und wurde seitdem kaum verändert. Damit gehört sie zu den wenigen original erhaltenen romanischen Kirchen der Ostschweiz. Der letzte Teil unserer Wanderung führte uns dann der Strasse entlang zum Bahnhof von Stein am Rhein, welcher dann auch zugleich unseren Endpunkt markierte. Einfache und schöne, wenn auch etwas längere Tour mit 25 Kilometern in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 300 Höhenmeter aufwärts.

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13. Nov, 2016

Der Thunbachtalweg stand heute auf unserem Wanderprogramm und wir begaben uns dafür ins thurgauische Lustdorf. In der Dorfmitte marschierten wir los und wanderten westwärts auf breiten Wegen zum Weiler Friedberg. Auf dem schönen Höhenweg mit Blick über die Nebellandschaft gelangten wir über Chirchberg zum Stählibuck-Aussichtsturm. Der im Jahre 1908 erbaute und 27 Meter hohe Turm bot uns dabei einen herrlichen Rundblick über die sanfte Thurgauer Landschaft. Der etwas steile Weg durch den Wald brachte uns nun zügig hinunter nach Dingenhart, wo wir nun der Strasse folgend zum Waldrand und dann sehr idyllisch zum Thunbach wanderten. Durch den verträumten Weiler Chöll und später unterhalb des Schloss Sonnenberg vorbei führte uns danach der Weg durch die geschützten Wälder des Immenbergs. Am Rand des Abbruchs ins Lauchtal, mit herrlichem Blick ins besagte Tal, folgten wir der Naturstasse über Weilerwies nach Hinderbärg. Der Abstieg brachte uns dann an den Altbach und zu den idyllisch gelegenen Wetzikerweihern. Der sanfte Aufstieg aus dem Thunbachtal brachte uns schliesslich wieder zu unserem Ausgangspunkt in Lustdorf. Wunderschöne und abwechslungsreiche Rundwanderung mit 13.5 Kilometern in 3.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts.

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12. Jun, 2016

Die Wanderung von heute führte uns über die zweite Etappe des Mittelthurgauer Schlosswegs. Gestartet  wir hierzu beim Bahnhof in Sulgen, welchen wir in südlicher Richtung verliessen. Auf der Strasse erreichten wir das Dörfchen Bleiken, wo wir dann auf den Wanderweg einbogen, welcher uns über Rohrenberg nach Breitenloo brachte. Durch die weiten Obstplantagen hindurch führte uns der Weg weiter durch Götighofen und unter den Weinbergen hindurch nach Buchackern. Am Golfplatz vorbei gelangten wir an den Waldrand und erreichten den wunderschön gelegen Biessenhofer Weiher. Ein wahrlich idyllisches Plätzchen, welches uns zum Verweilen einlud. Weiter ging es dann durch den Wald an der Burgstelle Biessenhofen vorbei und wir wanderten dann durch die Ortschaft Schocherswil und etwas später durch Räuchlisberg hindurch. Wir folgten nun dem Wanderweg  zum Naherholungsgebiet Hudelmoos, welches wunderschön in einer ausgehobelten Gletschermulde liegt und von einem dunklen Waldstreifen umgeben ist. Das heute noch ca. 30 Hektaren umfassende Rietgebiet wurde 1933 unter Naturschutz gestellt und beherbergt eine reichhaltige, zum Teil recht seltene Tier- und Pflanzenwelt. Wieder durch Obstplantagen wanderten wir über Hueb nach Hagenwil mit seinem sehenswerten Wasserschloss aus dem 13. Jahrhundert. Wir folgten nun ein Stück der Strasse und überquerten den kleinen Hegibach, bevor es dann wieder an den unzähligen Obstbäumen vorbei nach Hemmerswil ging. Wir erreichten so den Ortsrand von Amriswil, wo wir nun der Markierung bis zum Bahnhof folgen konnten. Schöne Wanderung mit rund 17 Kilometern Länge in 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 170 Höhenmeter aufwärts

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1. Mai, 2016

Unsere heutige Tour führte uns über die erste Etappe des Mittelthurgauer Schlosswegs. Gestartet sind wir hierzu beim Bahnhof Weinfelden und folgten der Markierung durch das schmucke Städtli hinaus. Mit Blick auf das Schloss Weinfelden ging es nun durch die Rebberge des Ottenbergs. Wir wanderten am Schloss Bachtobel vorbei und gelangten zum Ortschäftchen Ottoberg mit seinen schönen Riegelbauten im Dorfkern. Zwischen den Häusern hindurch und neben einem kleinen Tobel entlang, gelangten wir in den Wald, welchen wir nun in östlicher Richtung querten. Über Weiden stiegen wir nun hoch zur Siedlung Tattehueb, bevor es erst im Wald und später am Waldrand zum Weiler Alp bei Ottebärg ging. Der Abstieg durch den Wald brachte uns am Schloss Berg vorbei in die Ortschaft Berg. Der Strasse folgten wir quer durchs Dorf zum Bahnhof hin. Der Weg führte uns nun ein Stück an der Bahnlinie entlang, bevor wir eine Schlaufe durch das Wäldchen Stattholz mit seinem Tobelbach machten. Wieder zurück am Bahngleis wanderten wir nun in südlicher Richtung nach Guntershausen, wo wir dann vorwiegend auf der Strasse über Leimbach nach Donzhausen gelangten. Ein Natursträsschen brachte uns an Obstplantagen vorbei nach Sulgen, wo wir dann schliesslich der Markierung zum Bahnhof folgten. Vielseitige Wandertour mit 18 Kilometern in 4 Stunden und 20 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 300 Höhenmeter aufwärts.

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