7. Feb, 2021

Weinfelden - Ottenberg - Weinfelden

Gerade mal eine Woche nachdem wir eine schöne Wanderung im Kanton Thurgau unter unsere Füsse nehmen konnten, kehrten wir in diesen dann auch schon wieder zurück. Wir hatten uns für das heutiges Vorhaben eine Rundwanderung zusammengestellt, welche uns über die aussichtsreiche Anhöhe des Ottenberg führen soll. Der Bahnhof in Weinfelden markierte dann auch unser Startpunkt und wir verliessen diesen dann auch auf deren Südseite. Wir folgten vorerst der Strasse den Geleisen entlang, bevor uns die Wegweisung in südliche Richtung durch die Quartiere von Weinfelden lotste. Nachdem wir ein Industriegebiet passiert hatten, überquerten wir einen Kanal und hielten uns auf ein Wäldchen zu. Wir wechselten dort vom Asphalt auf Naturbelag über und tauchten in den Wald hinein. Der Naturweg führte uns durch den lichten Wald hinaus und querten kurz nach dem Wasserkraftwerk den Kanal von vorhin wieder. Weiterhin im Wald wanderten wir auf dem Strässchen durch den Forst der Underi Wiide hinaus. Wir verliessen dann den Wald wieder und betraten offenes, aber mit Nebel durchsetzten Feld. Zu unseren Linken konnten wir das rauschen der Thur deutlich hören und folgten dem Natursträsschen, welches uns auf die Hauptstrasse zuführte. Ein breiter Rad- und Fussweg führte uns nun eine Zeitlang an dieser befahrenen Strasse entlang, bevor uns die Wegweisung in östlicher Richtung von dieser weg dirigierte. Wir wanderten auf dem Grasweg auf ein Waldgebiet zu, in welches wir dann auch hineintraten und dieses querten. Historische Schilder liess uns nun wissen, dass wir uns auf dem Schwabenwez bewegten und konnten diesen für die nächsten Zeit folge leisten. Wir gelangten so zu den Bahngeleisen, welche wir dann mit der Strassenunterführung auch unterqueren konnten. Auf einem Asphaltsträsschen wanderten wir durch das Feldgebiet hindurch, passierten mehrere Gewächshäuser, bevor wir dann auch wieder Naturbelag unter unseren Füssen spürten. Der flache Part unsere Wanderung war nun endgültig vorüber und wir konnten mit dem Aufstieg auf den Ottenberg beginnen. Ein Wanderweg führte uns am Rande eines kleinen Bachtobels bergauf und folgten dann wechselweise Strässchen und Weglein zum Dorfkern von Ottoberg hinauf. Dieser bestach uns im Vorbeigehen mit seinen wunderschönen Riegelbauten, deren Ursprünge zum Teil bis auf das 16. Jahrhundert zurückführen. Zwischen den Häusern hindurch folgten wir unserem Weg und wanderten neben einem weiteren kleinen Tobel weiter bergan. Wir liessen so die Häuser von Ottoberg hinter uns und tauchten nach der Querung der Strasse wieder in den Wald hinein. Der Weg flachte nun etwas ab und das Forststrässchen führte uns ostwärts durch den Wald hinaus. Wir erreichten nach einiger Zeit den beschaulichen Weiler Dattenhub und fassten für kürzere Zeit wieder mal Hartbelag unter unsere Füsse. Das Strässchen führte uns auf den Waldrand zu, wo unsere Wegführung nach Osten abknickte. Wir traten schon bald wieder in den Wald hinein, wo sich dann der Weg nach einiger Zeit verschmälerte und wir ob dem Stelzenhof wieder auf offenes und aussichtreiches Gebiet stiessen. So folgten wir der Strasse hinab zur Wirtschaft Stelzenhof, wo der Marktstand der Martin Confiserie Manufaktur befand. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen und deckten uns mit der einen oder anderen Leckerei gerne ein. Ein Kiessträsschen führte uns von diesem „zuckersüssen“ Ort dann wieder weg und nahmen so den Abstieg vom Ottenberg in Angriff. Nach dem Gehöft Oberschürli führte uns der Weg durch die Wiesen und oberhalb eines Tobels weiter bergab. Schon bald hatten wir die ersten Quartiere von Weinfelden erreicht und folgten den Markierungen durch den Ort hinaus zum Bahnhof hin. Dort endete unsere Rundwanderung und machten uns mit Zug wieder in Richtung Heimat zurück. Schöne Wanderung mit 14.5 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 250 Höhenmeter aufwärts. 

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