Wanderungen im Kanton Aargau

2. Apr, 2018

Nach der gestrigen erfolgreichen Eiersuche begaben wir uns am heutigen Ostermontag bereits schon wieder auf eine Wanderung. Der Habsburgerweg im aargauischen Mittelland sollte uns heute nach Bremgarten zum grössten und ältesten Ostermarkt der Schweiz führen. Muri, mit seinem sehenswerten Benediktiner Kloster aus dem 9. Jahrhundert, war der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir wanderten zu Beginn an den Sportplätzen von Muri vorbei und gelangten so zum Bachlauf der Bünz. Diesem Bächlein folgten wir nun in nördlicher Richtung bis nach Hasli, wo wir in eine Feldstrasse einbiegen konnten. Wir wanderten auf dieser zum Waldrand und tauchten dort in den Hasliwald ein. Das Forststrässchen brachte uns im leichten Bogen um die Erhebung Banegg herum zur Strasse, welche uns in die Ortsmitte von Althäusern führte. Durch eine wunderschöne Biotoplandschaft bei Gizlen wanderten wir hindurch und gelangten nach Hanöggel ans Ufer des Reuss. Dieser Fluss sollte nun unser steter Begleiter bis zu unserem Ziel in Bremgarten sein. Das Ufersträsschen führte uns in nördlicher Richtung an der Stillen Reuss vorbei bis zum Flachsee. Die Auen dieses idyllischen, künstlich angelegten Sees, stehen unter Naturschutz und zählen zu den bedeuteten Vogelschutzreservaten der Schweiz. An mehreren Christbaumkulturenn vorbei, schlängelte sich unser Weg zum Kloster Hermetschwil. Das dem Hl. Martin geweihte Benediktinerinnen-Kloster befindet sich auf einer Anhöhe von Hermetschwil, über dem westlichen Ufer der Reuss und wurde bereits im 12. Jahrhunderts gegründet. Der Weg führte uns unterhalb der Rüsshalde entlang, wo nun die Reuss ihre grosse Schleife in der grossartigen Naturlandschaft zog. Beim Flusskraftwerk Zufikon wechselten wir die Uferseite der Reuss, welche wir dann kurz vor der Strassenbrücke verliessen um zum Marktplatz hinauf zu steigen. Der Weg führte uns nun mitten hinein in die Marktgasse zum belebten Ostermarkt von Bremgarten. Schöne Tour durch eine wunderbare Flusslandschaft mit 14 Kilometern in 3.5 Stunden Wanderzeit. Insgesamt 50 Höhenmeter aufwärts.

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30. Mrz, 2018

Für unsere Karfreitagswanderung suchten wir uns das dritte Teilstück des Jurahöhenwegs aus, welches uns vom Städtchen Brugg auf die Staffelegg führen soll. Gestartet sind wir dazu beim Bahnhof in Brugg und folgten den Markierungen durch die schöne und sehenswerte Alstadt. Am schwarzen Turm, dem Wahrzeichen und ältesten Gebäude von Brugg vorbei, querten wir das Aareufer. Wir folgten weiter der Strasse durch das Schützenmatt-Quartier und gelangten so hinauf an den Waldrand. Westwärts wanderten wir nun auf dem Jurahöhenweg (Nr. 5) durch den Eichwald, bevor wir bei Chilhalde wieder aus dem Wald heraustraten und dem Quartiersträsschen folgen konnten. An den Vierlinden vorbei zogen wir wieder in Richtung Waldrand und wanderten auf dem Forststrässchen durch den Graben und Widacher Wald zur Flurwiese Ebnet. Wiederum der Strasse entlang, trafen wir auf die Linner Linde, welche mit seinen stolzen 800 Jahren zu den ältesten Linden der Schweiz zählt. Der 25 Meter hohe Baum und einem Stammumfang von 11 Metern, wirkt auch in seinem noch kahlen Zustand enorm mächtig. Eine Sage droht, dass die Welt untergehen müsse, wenn die Linde eines Tages nicht mehr ihren Schatten auf das Schloss Habsburg werfe. So hoffen wir doch, dass diese Linde uns noch lange weitererhalten wird. Nach dem Lindenplatz zweigten wir in das Natursträsschen ein, welches uns hinauf zum Linnerberg führte wo wir auf den Kretenweg einzweigen konnten. Dieser Gratweg führte uns immer schön auf der langen Jurafalte entlang, bevor wir etwas später zu den Wiesen von Chilholz abstiegen. Beim Chatzewinkel folgten wir unserem Weg durch den Wald und wanderten mit unserem heutigen letzten Aufstieg über das Mattebühel zur Schürlimatt. Dort traten wir, bereits mit Blick auf die Staffelegg, aus dem Wald heraus und folgten der Strasse auf die Passhöhe, unserem heutigen Wanderziel. Wunderschöne Wanderung über zwei Jurafalten mit 17 Kilometern in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 350 Höhenmeter aufwärts. 

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25. Feb, 2018

Wir begaben uns wieder einmal n den Kanton Aargau um die heutige Wanderung vorzunehmen. Startpunkt dazu war der Bahnhof Lenzburg, welchen wir durch in südlicher Richtung verliessen um auf die Bahnhofstrasse zu gelangen. Dieser Strasse folgten wir zur Torgasse hin, wo wir in die schöne und sehenswerte Altstadt hinein wandern konnten.  Der Weg führte uns der Rathausgasse entlang wieder aus dem Städtchen hinaus und wir zogen am Schlossberg entlang hinauf zum Schloss Lenzburg. Dieses zählt zu den ältesten und bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Die Anlage steht auf einem 508 Meter hohen, fast kreisrunden Hügel, der sich rund hundert Meter über der umliegenden Ebene erhebt. Der Strasse entlang umwanderten wir die Rebberge bei Brunnmatt und gelangten so an den Waldrand bei Wildenstein. Bei der Chäälematte tauchten wir dann in den Wald hinein und folgten der Forstrasse bis kurz vor die Ortschaft Ammerswil. Der Wanderweg brachte uns wieder hinunter zum Talboden und querten dort die Hauptstrasse. Mit einem mässigen Aufstieg übers Ebnet und durch den Wald erreichten wir den Esterliturm. Der höchste Aussichtsturm der Schweiz mit einer Höhe von 48 Metern und ist aus 19 Betonrohrelementen zusammengesetzt. Von der Aussichtsplattform bot sich uns eine einzigartige Panoramasicht über den Kanton Aargau. Bei guter Sicht wären sogar im Norden Süddeutschland und im Süden die Innerschweiz mit den Gipfeln des Titlis und der Rigi zu erkennen gewesen. Dem Wirtschaftsweg in nordwestlicher Richtung folgend erreichten wir über den Häxeplatz, das Gebiet der Fünfweier. Dieses hat seinen Namen aus dem 16.Jahrhundert, als man im Lenzburger Bergwald fünf Weiher für die Fischhaltung und Wässerung der Matten anlegte. In den letzten Jahrzehnten sind von den ursprünglich fünf Weihern deren drei verlandet und deshalb nur noch zwei davon erhalten. Am Waldrand des Unterem Hagelschlag erreichten wir dann das Ufer des Aabachs, welchem wir nun folgen konnten. Wir erreichten am Sportplatz vorbei schon bald die ersten Quartiere von Lenzburg und folgten nun den Markierungen bis zum Bahnhof hin, wo unsere Wanderung endete.  Schöne Tour mit 13 Kilometer in 3 Stunden und 20 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 300 Höhenmeter aufwärts.

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26. Dez, 2017

Für unsere letzte Wanderung des Jahres begaben wir uns mal wieder ins Mittelland, um einen Teil des Aargauer Wegs zu absolvieren. Ausgangspunkt war dazu der Bahnhof von Wildegg, wo wir nun der Markierung Nr. 42 folgen konnten. Wir erreichten das Ufer der Aare, wo wir an der Jura-Zementfabrik vorbei wanderten und bei der 2010 angelegten Fussgängerbrücke in die schöne Auenlandschaft mitten in der Aare hinüber wechselten. Diese kunstvolle Brücke über die Alte Aare misst imposante 96 Meter und gehört somit zu den längsten Spannbandbrücken der Schweiz. Wir folgten nun dem breiten Wege durch das wunderschöne Auengebiet bis zur Brücke nach Rupperswil. Wir überquerten den Flussarm der Aare und zweigten in das Wäldchen der Geisseschache ein. Wieder dem Flusslauf folgend wanderten wir hin zum Aareschächli. Wir umwanderten diese idyllische Auenlandschaft, welche zu den grössten des Kantons Aargau gehört, in einem grösseren Bogen und gelangten über Schachen zur Suhremündung. Wir querten die Suhre über den Fussgängersteg und wanderten nun am Rande des Telli-Quartiers vorbei, welches durch die vier lang gestreckten Grosswohnsiedlungen, mit seinen rund 2500 Einwohner, schweizweit bekannt ist. Der Uferweg brachte uns am Wehr der Zurlinde-Insle vorbei zum Philosophenweg, welcher uns zur Altstadt von Aarau brachte. Durch dieses historische und schöne Städtchen und am ehemaligen Dominikannerinnenkloster St. Ursula vorbei erreichten wir den Bahnhof in Aarau. Durch die Unterführung wechselten wir die Seite des Bahnhofes und folgten nun der Strasse durch das Quartier Gönhard welche uns bis zum Fussballstadion Brügglifeld führte. Hinter der Kunsteisbahn zweigten wir in den Wald bei Schwirematt ein, wo wir dem sanft ansteigenden Waldweg folgen konnten. An der Erhebung des Suhrerchopfs vorbei erreichten wir dann schliesslich die Ortschaft Suhr. Die Strasse brachte uns dann direkt hinein ins Helgenfeldquartier, wo wir heute unsere Wanderung beendeten. Tolle Tour durch schöne Auen und Stadtgebiete mit knapp 17 Kilometer in 3 Stunden 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 120 Höhenmeter aufwärts.

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18. Dez, 2016

Unsere heutige Wanderung führte uns durch die Nordwestschweiz in die Region Fricktal, welche sich zwischen dem Jura, Schwarzwald und Rhein befindet. Beim Bahnhof im aargauischen Frick starteten wir also unsere Tour und folgten der Strasse durch die Ortschaft. Nachdem wir das Flüsschen Sissle und die Autobahn überquert hatten, stiegen wir nun gemächlich durch die Quartiere zum Schnäggeberg hoch. Wir erreichten bald den Waldrand des Frickbergs, welchem wir nun auf einem schönen Waldweg folgen konnten. Eine Naturstrasse brachte uns nun durch Felder und Wiesen hinunter zur Ortschaft Ittenthal, dem kleinsten Dorf im Fricktal. Der Wanderweg führte uns nun durch den Wald an der Schinbergshalde vorbei bis zum Weiler Sulzerberg. Auf der Forststrasse kamen wir nun zügig voran und wanderten nun durch den Wald des Heubergs und am Waldhaus vorbei auf die Ebni. Über die Ebnihalde stiegen wir nun hinunter zur Kleinen Schollhalde und folgten dort dem Waldrand zu einem kleinen idyllischen Weiher. Wir erreichten den Stadtrand von Laufenburg und wanderten durch das Weihermatt-Quartier in Richtung Altstadt am Hochrhein, welche direkt an der Grenze zu Deutschland liegt. Ein ganz besonderes Erlebnis war heute das Bummeln über den grenzüberschreitenden Weihnachtsmarkt in Laufenburg, welcher sich liebevoll geschmückt, vom Laufenplatz in der Schweiz über die Rheinbrücke bis zum Rathausvorplatz in der deutschen Schwesternstadt erstreckte. Schöne und gemütliche Wanderung mit 14.5 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 470 Höhenmeter aufwärts.

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