16. Feb, 2020

Laufenburg - Siggenthal (Flösserweg)

Unser heutigen Wanderfokus richteten wir auf dem Flösserweg im Jurapark Aargau, welcher uns als Erlebnis- und Themenweg zwischen Rhein und Aare führen soll. Zahlreiche Informationstafeln am Rhein und später an der Aare sollen viel Wissenswertes über das in Vergessenheit geratene Gewerbe der Flösserei vermitteln. Startpunkt für unser Vorhaben war dazu der Bahnhof im aargauischen Laufenburg und wir steuerten auf den nahen Stadtturm zu. Wir betraten durch dessen Tor die Gassen der schmucken Altstadt und wanderten zur Rheinbrücke hin, welche in den badischen Teil der Stadt führen würde. Wir zogen jedoch durch die Gassen weiter und erreichten durch einen kleinen Park das Rheinufer. Ein Kiesweg führte uns nun am schönen Ufer des Rhein entlang und gelangten so ins Rheinsulzer Ried. Bei der Römischen Warte, von welcher nur noch Überreste zu erkennen waren, stiessen wir dann auf eine Strasse. Diese brachte uns unter der Hauptstrasse und Bahnstrecke hindurch und stiegen kurz darauf zur Strassenüberführung auf. Wir wanderten an der kleinen Margarethenkapelle aus dem 13. Jahrhundert vorbei und stiegen danach dem Waldrand zu. Die Strasse ging schon bald auf Naturbelag über und führte uns in den Wald hinein. Der schöne Weg brachte uns im erst im Wald und dann am Waldsaum leicht bergauf. Wir folgten unserem braun markierten Flösserweg um den Hang der Frohalde herum und erreichten schon bald den Dorfrand von Mettau. Wir querten den Etzgerbach und wanderten der Strasse nach an der sehenswerten Kirche St. Remigius vorbei. Das Gotteshaus wurde von 1773 bis 1776 im spätbarocken Stil erbaut, wobei der Turm von der vormaligen Kirche aus dem Jahre 1670 übernommen wurde. Der Flösserweg zog nun wieder bergauf und wir hielten so dem Waldrand der Egghalde zu. Das Natursträsschen führte uns zum kleinen Campingplatz Waldesruh, den wir dann auch schliesslich durchquerten. Wir konnten nun einen schönen Blick ins Mettauertal geniessen und folgten der geteerten Route talwärts. Schon bald war der Ortsrand von Wil erreicht und wir wanderten quer durchs Dorf. Nachdem wir die breite Strasse am Dorfende wieder verlassen hatten, stiegen wir auf dem Nebensträsschen wieder in die Höhe. Ein Naturweg brachte uns dann durch das Weidegebiet bereits wieder an den nächsten Ortsrand. Unser Weg führte in die Ortsmitte von Hottwil hinein und wir zogen am historischen Gasthaus Bären vorbei. Hier sollen sich da,als die Flösser auf ihrem Heimweg verköstigt und von ihren Strapazen erholt haben. Wir wanderten zu den Rebbergen hinauf und folgten dem Natursträsschen durch das Weingut am Wesseberg hindurch. Eine Treppe brachte uns dann im Bächli etwas steiler zum Waldrand hoch, wo uns nun ein aussichtsreicher Naturweg erwartete. Im Galgenacher querten wir dann eine Strasse und zweigten dann in einen weichen, etwas sumpfigen Wiesenpfad ein. Dieser führte uns ebenaus durch den Hang hinaus. Im Chilhöfli knickte unser Weg südöstlicher Richtung ab und wanderten steil bergauf dem Waldrand zu. Ein schöner Gratweg führte uns hinauf auf Rotbergegg, dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Der aussichtsreiche Ruhebank luden uns zu einer kleinen Rast ein und so konnten wir die Aussicht auf die Glarner Alpen über das Gotthardmassiv bis hin zu den Berrner Alpen geniessen. In weiten Kehren führte uns der Weg über den Hügel hinab, wo wir weiter unten dann wieder in den Wald hineintauchten. Ein Forststrässchen zweigte im Wald dann vom Hartbelag weg und wir wanderten weiterhin bergab. Nachdem wir das Kiesrollband, welches vom Geissberg bis hinunter zur Aare führt, unterquert hatten, erreichten wir den Waldausgang. Der Weg senkte sich über die Rebberge in die Ortschaft Villigen hinab, die wir dann durchquerten. Das Strässchen brachte uns in die Kometmatt, wo uns der Waldpfad ans Aaareufer erwartete. Ein schöner Wiesenweg brachte uns am idyllischen Ufer entlang zu den letzten Informationstafeln des Flösserweges. Wir erreichten die Aarebrücke im Dorfzentrum Stilli, wo der eigentliche Flösserweg zu Ende wäre. Wir überquerten aber noch die Aare und erreichten kurz darauf die Bahnstation Siggenthal-Würenlingen, wo unsere Tour dann endete. Schöne Wanderung, mit 22 Kilometern in 6 Stunden  Gehzeit. Insgesamt 450 Höhenmeter aufwärts. 

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