13. Mrz, 2021

Bad Zurzach - Klingnauer Stausee - Döttingen

Die Wetterprognose für dieses Wochenende war nicht gerade berauschend, aber wir wollten uns trotzdem bewegen und raus an die frische Luft. Wir stellten uns deshalb eine einfache Tour zusammen, welche uns vom Rhein an die Aare und schliesslich noch um den Klingnauer Stausee führen soll. Wir reisten also mal wieder in den Kanton Aargau, wo unsere Wanderung beim Bahnhof in Bad Zurzach starten konnte. Wir verliessen nach dem Startkaffee das Bahnhofsgelände und folgten den Markierungen zum Parkweiher hin. Dort befindet sich das 18 Meter lange Becken der Wassersinfonie, welches sich in den Sommermonaten jeweils zu einem grossen Springbrunnen mit Wasser, Licht und Musik in ein Kunstwerk verwandelt. Da ja aber erst März war, zogen wir an dem leeren Becken vorüber und liessen uns zum Waldrand hin dirigieren. Wir wechselten dort vom Strässchen auf ein Wanderweglein, welches uns nun durch den Wald bergauf führte. In der Aegerte trafen wir dann auf ein Forststrässchen, das uns nochmals kurz mehr in die Höhe brachte. Der Weg flachte dann aber wieder ab und das Strässchen führte uns schurgerade durch den Wald hinaus. Eine Lichtung ermöglichte uns dann aber freie Blicke auf die Erhebungen des Juraausläufers. Unterhalb von uns, konnten wir das Gelände des Tierpark Weiermatt erkennen. Ein gemeinnütziger Verein betreibt diese Wohlfühloase seit 1978 und beherbergt unter anderem Dammwild, Schafe, Ziegen, Affen, sowie grosse und auch kleine Vogelarten. Wir zogen jedoch weiter und wanderten weiterhin durch den Wald hinaus. Das Strässchen zog sich nochmals bergauf und gelangten zwischen den Erhebungen des Ämmeribuck und des Falegg zum höchsten Punkt des Tages hinauf. Unser Weg verliess nun die markierte Wanderroute und senkte sich. Wir folgten unserem Weiterweg an der Lichtung Binzmatte entlang und traten dann auch wieder in den Wald hinein. Das Natursträsschen mutierte schon bald auf Asphalt über wir wanderten auf diesem bergab. Der Wald öffnete sich und wir erreichten die ersten Häuser der Ortschaft Döttingen. Ein erster Blick auf den Klingnauer Stausee erbot sich uns von diesem höher gelegenen Quartier. Weiterhin unmarkiert ging es nun der Strasse entlang bergab und erreichten bei der modernen Kirche St. Johannes den Talboden. Wir zogen der breiten Strasse nach durch den Ort und gelangten so ans Aareufer. Der Dammweg führte uns auf die Strassenbrücke zu, welche über die Aare führt. Hier war dann auch der Startpunkt des Klingnauer Uferweg (Nr. 525), welcher uns nun um den Stausee herumführen soll. Der Klingnauer Stausee stellt die letzte Station der Aare dar, bevor diese in den Rhein mündet.  Der künstlich gestaute See umfasst eine Fläche von rund 100 Hektaren und ist als Wasservogel-Schutzgebiet von internationaler Bedeutung. Mehr als 200 verschiedene Vogelarten soll es hier das ganze Jahr zu beobachten geben. Wir waren gespannt, ob wir dann auch das eine oder ander Motiv vor unsere Linse kriegen würden. Wir überquerten also die Aare, um den See im Uhrzeigersinn zu umrunden und folgten dem schönen renaturierten Aareufer entlang. Wir gelangten auf das BirdLife-Naturzentrum zu und bestatteten diesem dann auch einen kurzen Besuch ab. Nachdem wir den kleinen Erlebnispfad absolviert hatten, machten wir uns weiter zum Klingnauer VBeobachtungsturm.Vogel-Beobachtungsturm. Die 50 Treppenstufen brachten uns dann auf die Aussichtsplattform in 10 Höhe und bot uns eine schöne Sicht über den Klingnauer Stausee. Auf dem asphaltierten Weg wanderten wir nun weiter dem schönen Seeufer entlang, bis wir nach der Ortschaft Gippingen die Staumauer erreicht hatten. Der Wanderweg lotste uns über die Staumauer hinweg und wir wanderten auf der anderen Seeseite nun wieder in Richtung Döttingen. Immer wieder liessen wir den Blick über das schöne Idyll schweifen und liessen uns von der abwechselnd kargen und üppigen Landschaft verzaubern. Unser Runde schloss sich an der Aarebrücke wieder und wir folgten von dort den Markierungen zum Bahnhof hin. Hier endete unsere Tour dann auch und wir machten uns zurück in die Heimat. Schöne Wanderung, überraschenderweise mit besseren Wetterverhältnissen als gedacht. 12.5 Kilometern in 3 Stunden und Insgesamt 150 Höhenmeter aufwärts. 

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