Wanderungen im Kanton Aargau

26. Dez, 2017

Für unsere letzte Wanderung des Jahres begaben wir uns mal wieder ins Mittelland, um einen Teil des Aargauer Wegs zu absolvieren. Ausgangspunkt war dazu der Bahnhof von Wildegg, wo wir nun der Markierung Nr. 42 folgen konnten. Wir erreichten das Ufer der Aare, wo wir an der Jura-Zementfabrik vorbei wanderten und bei der 2010 angelegten Fussgängerbrücke in die schöne Auenlandschaft mitten in der Aare hinüber wechselten. Diese kunstvolle Brücke über die Alte Aare misst imposante 96 Meter und gehört somit zu den längsten Spannbandbrücken der Schweiz. Wir folgten nun dem breiten Wege durch das wunderschöne Auengebiet bis zur Brücke nach Rupperswil. Wir überquerten den Flussarm der Aare und zweigten in das Wäldchen der Geisseschache ein. Wieder dem Flusslauf folgend wanderten wir hin zum Aareschächli. Wir umwanderten diese idyllische Auenlandschaft, welche zu den grössten des Kantons Aargau gehört, in einem grösseren Bogen und gelangten über Schachen zur Suhremündung. Wir querten die Suhre über den Fussgängersteg und wanderten nun am Rande des Telli-Quartiers vorbei, welches durch die vier lang gestreckten Grosswohnsiedlungen, mit seinen rund 2500 Einwohner, schweizweit bekannt ist. Der Uferweg brachte uns am Wehr der Zurlinde-Insle vorbei zum Philosophenweg, welcher uns zur Altstadt von Aarau brachte. Durch dieses historische und schöne Städtchen und am ehemaligen Dominikannerinnenkloster St. Ursula vorbei erreichten wir den Bahnhof in Aarau. Durch die Unterführung wechselten wir die Seite des Bahnhofes und folgten nun der Strasse durch das Quartier Gönhard welche uns bis zum Fussballstadion Brügglifeld führte. Hinter der Kunsteisbahn zweigten wir in den Wald bei Schwirematt ein, wo wir dem sanft ansteigenden Waldweg folgen konnten. An der Erhebung des Suhrerchopfs vorbei erreichten wir dann schliesslich die Ortschaft Suhr. Die Strasse brachte uns dann direkt hinein ins Helgenfeldquartier, wo wir heute unsere Wanderung beendeten. Tolle Tour durch schöne Auen und Stadtgebiete mit knapp 17 Kilometer in 3 Stunden 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 120 Höhenmeter aufwärts.

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18. Dez, 2016

Unsere heutige Wanderung führte uns durch die Nordwestschweiz in die Region Fricktal, welche sich zwischen dem Jura, Schwarzwald und Rhein befindet. Beim Bahnhof im aargauischen Frick starteten wir also unsere Tour und folgten der Strasse durch die Ortschaft. Nachdem wir das Flüsschen Sissle und die Autobahn überquert hatten, stiegen wir nun gemächlich durch die Quartiere zum Schnäggeberg hoch. Wir erreichten bald den Waldrand des Frickbergs, welchem wir nun auf einem schönen Waldweg folgen konnten. Eine Naturstrasse brachte uns nun durch Felder und Wiesen hinunter zur Ortschaft Ittenthal, dem kleinsten Dorf im Fricktal. Der Wanderweg führte uns nun durch den Wald an der Schinbergshalde vorbei bis zum Weiler Sulzerberg. Auf der Forststrasse kamen wir nun zügig voran und wanderten nun durch den Wald des Heubergs und am Waldhaus vorbei auf die Ebni. Über die Ebnihalde stiegen wir nun hinunter zur Kleinen Schollhalde und folgten dort dem Waldrand zu einem kleinen idyllischen Weiher. Wir erreichten den Stadtrand von Laufenburg und wanderten durch das Weihermatt-Quartier in Richtung Altstadt am Hochrhein, welche direkt an der Grenze zu Deutschland liegt. Ein ganz besonderes Erlebnis war heute das Bummeln über den grenzüberschreitenden Weihnachtsmarkt in Laufenburg, welcher sich liebevoll geschmückt, vom Laufenplatz in der Schweiz über die Rheinbrücke bis zum Rathausvorplatz in der deutschen Schwesternstadt erstreckte. Schöne und gemütliche Wanderung mit 14.5 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 470 Höhenmeter aufwärts.

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25. Mrz, 2016

Heute fuhren wir mal in den Kanton Aargau, um auf einer Etappe des Freiämterwegs zu wandern. Der Freiämterweg ist ein regionaler Natur- und Kulturwanderweg auf insgesamt 180 Kilometern, der im Jahr 2004 als Rundwanderweg angelegt wurde. Gestartet sind wir hierzu beim Bahnhof in Othmarsingen und folgten dort dem Weg in östlicher Richtung sanft hinauf im Wald zum Meiegrün. Vom dortigen Aussichtsturm konnte man eine einmalige Aussicht ins offen daliegende Untere Freiamt geniessen. Der kurze Abstieg führte uns nun hinunter nach Hägglingen, wo wir dann wieder an Höhe gewannen und so die Ortschaft mit seinem Ortskern und Kirche überblicken konnten. Nun folgten wir, meist im Wald, dem Höhenzug bis zum Birchwald, wo es dann wieder hinab nach Anglikon im Bünztal ging. Dem Flüsschen entlang wanderten wir ins Zentrum der Kleinstadt Wohlen, welche wir ganz durchquerten. Der Weg stieg nun wieder etwas an und wir erreichten auf der Höhe von Waltenschwil, den Tierpark und den Sagenweg im Bremgarterwald mit seinen Teichen und dem bekannten Findling Erdmannlistein. Schliesslich führte uns der Weg durch dichten Wald hinunter ins mittelalterliche Städtchen Bremgarten an der Reuss, wo wir über die Holzbrücke ins Zentrum trafen. Tolle, abwechslungsreiche  Wanderung mit 22.3 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 330 Höhenmeter aufwärts.

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