Wanderungen im Kanton Uri

16. Jul, 2017

Heute zog es uns wieder einmal in den Kanton Uri, um dort eine Wanderung zum Arnisee vorzunehmen. Wir starteten bei der Bushaltestelle Gotthardstrasse in Gurtnellen Wiler, von wir in nördlicher Richtung durch das Dorf zur Reussbrücke wanderten. Der Strasse entlang folgten wir nun aufwärts zum Waldrand hoch. Im Wald verliessen wir den direkten Aufstieg zur Stäubenkapelle und wählten den erlebnisreicheren «Stäubenweg». Durch den dichten Wald gelangten wir an den Gornerbach, welchen wir über die erste Brücke überquerten. Der wunderbare Blick auf den imposanten Dreistäuberenfall liess uns einen Moment innehalten, um das Naturspektakel bestaunen zu können. Diesem Wasserfall folgten wir nun über manche Treppen aufwärts zur mystischen Drachenhöhle, bevor es im Wald weiter zum Oberen Teil des Falls ging. Die gesicherten Treppenwege und Stege brachten uns auf die andere Seite der tosenden Gornerschlucht und konnten dort einen kleinen Abstecher zur Stäubenkapelle machen. Diese thront, mit einem fantastischen Ausblick ins Urner Reusstal, wie ein Adlerhorst über den Felsen, wo wir den schönen Moment geniessen konnten. Wir stiegen wieder etwas zurück und folgten erst dem sehr steilen Pfad im Wald und danch auf gut ausgebauten Wege im leichten Auf und Ab ins Ortszentrum von Gurtnellen. Erst ein wenig der Strasse entlang und dann auf sehr schönen Wiesenpfaden ging es nun stetig hoch. Wir erreichten durch das Chrummilauital schon bald Obergurtnellen, von wo wir nun etwas steiler auf den schönen und grossartigen Aussichtspunkt Schipfenberg wanderten. Bei Breitmoos folgten wir dem Fahrsträsschen, welches sich schön dem Hang entlang schlängelte und uns über offene Weiden und lichten Wald zum Taleinschnitt Rinderstafel brachte. Sanft ansteigend wanderten wir weiter aufs Heissigegg, dem mit 1406 Meter Seehöhe gleichzeitig höchsten Punkt unserer Wanderung. Ein aussichtsreicher Weg führte uns schliesslich hinunter über Hinter Arni und zum idyllisch gelegenen Arnisee. Wir umrundeten den See auf dem schön angelegten Uferweg und erreichten so die Bergstation der Gondelbahn Intschi, welche uns danach wieder bequem hinunter ins Tal brachte. Wunderschöne und aussichtsreiche Tour mit 11 Kilometer in rund 4 Stunden  reiner Gehzeit. Insgesamt 880 Höhenmeter aufwärts.

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14. Aug, 2016

Für unsere heutige Wanderung begaben wir uns ins Urner Maderanertal, welches als eines der reizvollsten Wandergebiete des Kantons Uri gilt. Mit der kleinen Gondelbahn fuhren wir hoch zu unserem Startpunkt bei der Golzernalp. Die erste Wegetappe führte uns auf breitem Weg über Seewen zum idyllisch gelegenen Golzernsee. Wir folgten dem schönen Uferweg und bogen dann in einen ziemlich steilen Bergweg ein. Der anstrengende, abwechslungsreiche Aufstieg über felsige Treppen, aber auch sehr aussichtsreiche Wege führte uns stetig hoch. Mit grossartiger Aussicht auf die umliegenden Berge und den Hüfigletscher erreichten wir dann die Windgällenhütte AACZ auf 2032 Metern, als höchsten Punkt unserer Wanderung. Nach der verdienten Stärkung stiegen wir dann über einen steinigen Bergpfad an  der Alp Stäfel vorbei wieder hinunter und gelangten auf einen wunderbaren Höhenweg. Der leicht abfallende Weg führte uns durch eine einmalig schöne Felslandschaft, über mehrere Wildbäche und Metallstege hinunter zum Tritt. Dort folgte nun ein kurvenreicher, zeitweise etwas steiler Abstieg zur Saasalp. Wir gelangten durch ein wildes Bergsturzgebiet und Weiden zum Berghotel Maderantertal, welches als Hotel SAC im Jahre 1864 eröffnet wurde. Auf einem Kiessträsschen wanderten wir nun durch den Wald bergab und gelangten zu einem Wanderweg, welcher uns am Ufer des Chärstelenbachs entlang führte. Durch eine enge Schlucht, wo der Weg aus dem Felsen herausgehauen wurde, erreichten wir den Weiler Lägni und mussten dort wegen Bauarbeiten eine Umleitung über den Hellberg in Kauf nehmen. Es ging dazu erst etwas steil bergauf und danach in manchen Kehren der Strasse entlang runter zur Talstation Golzern, dem Endpunkt unserer Wanderung. Wunderschöne, aussichtsreiche Bergtour mit 17 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 800 Höhenmeter aufwärts.

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