Fernwanderung auf dem Altmühltal Panoramaweg

28. Sep, 2016

Die 11. und somit bereits auch letzte Etappe des Altmühltal Panoramawegs stand heue für uns auf dem Programm und wir starteten dafür am Dorfrand von Prunn. Der Forstweg brachte uns durch den Wald hinauf zur Burg Prunn, welche wunderschön, auf einem markanten steil aufragenden Felsen, hoch über dem Tal thront. Wir wanderten kurz danach auf breitem Weg wieder leicht bergab, bevor es auf einem steilen Hohlweg hinunter zum Felsenhäusl im Galgental ging. Wir folgten nun dem Pfad in den Wald hinein, wo uns nun der sogenannte Blautopf, eine smaragdblau schimmernde Karstquelle, zu Füssen lag. Über die originell geschwungene und schöne Tatzelwurmbrücke wechselten wir auf die andere Uferseite des Main-Donau-Kanals, welchem wir nun flussabwärts folgten. Unterhalb der Klaushöhlen zweigten wir an den Waldrand ab, wo dann unser Weg über Heidenstein bis zu den Ufern der Altmühlaltwässer verlief. Wir passierten den Schellnecker Kletterfelsen und folgten einem Waldweg in ein Seitental, wo wir dann in Kehren und Stufen, etwas steil, zum Keltenwall hinauf stiegen. Dieser rund 2000 Jahre alten Keltenwall ist der Äussere von drei Ringwällen und erstreckt sich etwa über 3 Kilometer von der Altmühl bis zu den Felsen des Donaudurchbruchs. Wir folgten nun auf dem Rücken des Walls, welcher sich immer wieder bis zu mehreren Metern über dem Waldboden erhebt. Am Ende des Walls wanderten wir nun hinunter ans Ufer der Donau, wo wir mit einer kleinen Zille zum Kloster Weltenburg übersetzten. In der ältesten Klosterbrauerei der Welt konnten wir ein feines dunkles Bier geniessen und uns auch noch kulinarisch Stärken. Wir entschlossen uns dann ein kurzes Stück des Weges mit der Zille durch den wunderbaren Donaudurchbruch zurück zulegen, wo wir kurz danach wieder anlegten. Wir folgten dem schönen Ufer der Donau und erreichten die Einsiedelei Klösterl mit seiner sehenswerten, in die Felswand gebauten Nikolauskapelle. Nun befanden wir uns auf dem letzten Abschnitt unseres Fernwanderweges, welchem wir schön gemütlich dem Ufer entlang wandern konnten. Wir erreichten Kehlheim und betraten durch das Donautor das Zentrum der Stadt, wo der Altmühltal Panoramaweg endete. Tolle Schlussetappe mit knapp 17 Kilometer Länge in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts. (Aktuelle Wanderkarte folgt, da wir ausser Plan ein kleiner Teil mit dem Boot gefahren sind)

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27. Sep, 2016

Nach der Nacht im Renaissance-Zimmer auf Schloss Eggersberg waren wir wieder bereit für die 10. Etappe des Altmühltal Panoramawegs. Wir starteten unsere Tour direkt beim besagten Schloss und folgten dem Grasweg am Waldrand entlang, wo wir dann im Wald durch eine Schlucht ins Tal hinunter wanderten. Am Altmühlkanal mit seinen idyllischen Altwasserarmen, folgten wir nun unserem Weg bis zur Brücke, auf welcher wir nun den Fluss überquerten. Unser Weg führte uns durch den Ort von Gundlfing, wo wir dann an deren Siedlungsende in den sogenannten Schulsteig der Hautalleite einbogen. Am Aussichtsfelsen Falkenhorst vorbei, wanderten wir dann an der nur noch mässig ansteigenden Hangkante entlang und erreichten den Teufelsfelsen. Auf nahezu ebenen Wiesenwegen setzten wir unsere Wanderung fort und gelangten in den Wald, wo wir den Harlgraben umwanderten. Wir erreichten kurz darauf die Schneiderkapelle und stiegen dann ziemlich steil den Berg hinunter zur Stadt Riedenburg, mit seinen drei Burgen als Wahrzeichen. Ein kurzer Besuch im Kristallmuseum liessen wir ins nicht nehmen bevor wir weiter wanderten. Wir folgten dem Waldpfad der Bucher Leite, welcher uns zur Klamm, einem wilden Labyrinth aus steil aufragenden Felszinnen, brachte. Über steile, geländegesicherte Stufen erklommen wir den Aussichtsfelsen, von welchen man wiederum einen tollen Ausblick hatte. Die Felsentreppe und der schmale Waldweg brachte uns in vielen kleinen Serpentinen hinunter ins kleine Ortschäftchen Einthal. Wir überquerten einmal mehr die Altmühl und folgten nun der Strasse entlang von Nusshausen zu unserem Etappenziel und Unterkunft nach Prunn. Wunderschöne Wanderung mit rund 17 Kilometer in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 380 Höhenmeter aufwärts.

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26. Sep, 2016

Wir verliessen für unsere 9. Etappe des Altmühltal Panoramawegs das Städtchen Beilngries über die Sulz und gelangten an den Waldrand, wo unser Weg bereits zu Anfang kräftig in Höhe stieg. Auf einem Hangpfad wanderten wir bis zu einem Schotterweg, welchem wir dann weiterhin bergauf folgten. Ein nahezu ebener Forstweg leitete uns dann über den 499 Meter hohen Arzberg und wir traten etwas oberhalb der Sommerleite aus dem Wald heraus, wo wir dann zum Pfennighof hinab wanderten. Auf einem Graspfad ging es zur Oberkante des Steinbruchs bei Kottingwörth, mit seinen 75 m herabfallenden Kalksteinwänden. Dort wanderten wir wieder in den Wald hinein und folgten dem zum Teil etwas steilen Weg durch die Töginger Hänge hinunter zum Städtchen Töging mit seinem gleichnamigen Schloss. Wir überquerten die Altmühl und wanderten in den Wald, wo wir der Karlsfelser Leite um den Hang herum folgten. Am unteren Waldrand verlief nun unser Weg, bis wir zum kleinen Ortschäftchen Einsiedel hinunterstiegen und dieses durchquerten. Wir folgten nun dem Main-Donau-Kanal und machten dort einen Abstecher zum Gasthof "Zum Himmelreich" in Deising, wo wir uns mit einer guten Brotzeit stärken konnten. Danach folgten wir der Strasse durchs Dorf und gelangten am Waldrand zurück auf den Panoramaweg. Der Pfad führte uns nun hinauf zum Aussichtsfelsen Rosskopf, wo sich uns ein wunderbarer Blick übers Altmühltal bis zum Schloss Eggersberg bot. Auf einem Schotterweg gelangten wir über ein Heidehang, wo wir dann über weite Kehren zur Ortschaft Altmühlmünster hinunter stiegen. Dem Bach folgend wanderten wir nun aus dem Ort hinaus, wo es danach auf nahezu ebenen Waldwegen und Pfaden am Waldrand entlang der Leite ging. Unter dem Kachelfelsen stieg unser schmaler Pfad recht kräftig in die Höhe, wo dann der Weg breiter und flacher wurde und so die ersten Häuser von Obereggersberg auftauchten. Das heutige Etappenziel mit dem Schloss Eggersberg, in welchem wir heute sogar nächtigen konnten, war somit auch erreicht. Wundervolle Wanderung mit 24 Kilometern in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 560 Höhenmeter aufwärts.

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25. Sep, 2016

Für Etappe 8 auf dem Altmühltal Panoramaweg machten wir uns heute auf und folgten der Markierung aus der schönen Ortschaft Kinding hinaus. Wir überquerten die Altmühl und wanderten auf einem Asphaltsträsschen zur Kapelle am Waldrand. Dort tauchten wir in den Wald und stiegen nun auf einem steilen Waldpfad bergauf. An Hügelgräbern aus der Bronzezeit vorbei führte uns der Weg durch den Wald auf den Langfelsen mit seinem Kreuz und wunderbarer Aussicht ins Altmühltal. Durch den Torfelsen, einem sehenswerten und 8 Meter hohem Felsentor, wanderten wir hindurch und erreichten am Talboden den Ort Unteremmendorf. An Kirche vorbei, ging es dem Fluss entlang zur historischen Kratzmühle mit seinem Museum. Eine äusserst umfangreiche Sammlung mit Technik von anno dazumal lud uns zum verweilen und staunen ein. Nach dieser Wanderpause folgten von dort dem Weg nach Pfraundorf. Auf der linken Talseite verlief nun unser Weg gesäumt von Obstbäumen nach Badanhausen, wo es im Wald durch den steilen Hang der Dulmetsleite hochging. Auf der Anhöhe wanderten wir mit Blick auf die grosszügige Burganlange von Schloss Hirschberg durch den gleichnamigen Ort und erfreuten uns am schönen Ausblick. Wir erreichten den Waldrand, wo uns dann ein steiler Pfad begab ins Tal führte. Am Ufer des Main-Donau-Kanals folgten wir nun unserem Weg, bevor es der Strasse entlang ins Zentrum von Beilngries hinein ging. Die schöne, mittelalterliche Stadt war auch zugleich unser Etappenort von heute. Abwechslungsreiche und schöne Wanderung mit rund 17 Kilometern in 4.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 335 Höhenmeter aufwärts.

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24. Sep, 2016

Unsere heutige 7. Etappe des Altmühltal Panoramawegs starteten wir am Stadtrand von Arnsberg. Gleich zu Beginn stieg unser Weg hinauf in die felsige Anhöhe der Arnsberger Leite, mit seinem Teufelstrittfelsen, wo anscheinend deutlich die Hufabdrücke des Teufels zu erkennen sein sollen. Im sicheren Abstand zum 100 m tiefen Abgrund führte uns der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet, bevor wir dann wieder ins Tal nach Böhming hinunter stiegen. Geradeaus durch den Ort, ging es danach über einen herrlichen, von Felsen gesäumten Waldpfad hinauf zum Obergermanisch-Römischen Limes mit seinem rekonstruierten Limes-Wachturm. Nach dem kehrenreichen Abstieg, entschlossen wir uns den Panoramaweg zu verlassen und der Ortschaft Kipfenberg einen Besuch abzustatten. Die schöne Altstadt und das interessante Römer- und Bajuwaren Museum war allemal ein Abstecher wert. Wieder zurück auf dem Panoramaweg führte uns der Pfad leicht ansteigend über der Kipfenberg hinweg und wir bogen in einen schönen Waldweg ein, welcher uns am Hang entlang in Richtung Silbertal führte. Im leichten Auf und Ab wanderten wir nun auf breiten Wegen quer durch die grossen Waldungen des Bärneichet und gelangten schliesslich an Wiesen vorbei zur Kohlplattte. Mit Sicht auf das Gipfelkreuz des Schellenbergs führte der Weg wieder in den Wald hinein, wo es auf etwas steileren, tiefeingeschnittenem Waldweg hinab ins Tal ging. Der Strasse entlang wanderten wir nun in Ortschaft Kinding mit seiner sehenswerten Kirchenburg ein, wo auch unser heutiges Etappenziel war. Kurze, aber dennoch schöne Wanderung mit 13.2 Kilometern in knapp 4 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 370 Höhenmeter aufwärts.

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