Fernwanderung auf dem Altmühltal Panoramaweg

23. Sep, 2016

Heute stand die 6. und längste Etappe des Altmühltal-Panoramawegs auf unserem Programm und wir machten uns deshalb frühzeitig auf den Weg. Bei der Peterkirche setzten wir unser Weiterweg fort und wanderten durch die Quartiere aus der Stadt hinaus. Ein Schotterweg brachte uns etwas in die Höhe und wir wanderten am schmucken Bildstöckchen Maria Hilf vorbei. Wir gelangten über eine Hochebene zum Wald, wo uns ein leicht absteigender Pfad an den unteren Waldrand bei Landershofen brachte. Beim Herrengrund folgten wir wiederum einem Schotterweg, welcher uns aus dem Tal herausführte und wir steil bergan auf einem Graspfad in die Schimmelleite schwenkten. Nun ging es auf Fortssträsschen erst etwas aufwärts und danach leicht bergab durch den Wald des Dominikanerholzes. Im Buchehüller Tal trafen wir dann auf die sogenannte Mammuthöhle, eine heute vergitterte Höhle, wo einst Skelette von Mammut, Rentier und Höhlenhyänen gefunden wurden. Schöne Waldpfade und Wege wechselten sich nun nach dem Affental ab und wir erreichten nach dem Waldrand die Ortschaft Rieshofen. Dort machten wir eine lohnenswerte Einkehr beim urigen Gasthof Bauer, welcher uns mit seinen eigenen und regionalen Produkten ein schmackhaftes Mittagessen zubereitete. Danach wanderten wir nun durch das Tal nach Isenbrunn, mit seinem schönen freistehenden Kirchlein St. Laurentius und bogen danach in den Hangweg, welcher uns durch die Weinleite führte, ein. Bei einem grossen Bildstock aus dem 16. Jahrhundert führte uns der Waldweg kräftig ansteigend ein Seitental hinauf und gelangten zu einem Schotterweg, welcher uns nun auf der Anhöhe entlang führte. Wir stiegen dann wieder über Pfade an Felsen vorbei bergab wo wir dann auf der Strasse die Kirche von Gungolding erreichten. Durch das Naturschutzgebiet der Gungoldinger Wachholderheide wanderten wir den Taleinschnitt weiter bergan und tauchten schliesslich in einen urwaldartigen Laubwald ein. Wir folgten dem stets leicht abfallenden und etwas holprigen Pfad und erblickten am Waldrand bereits das auf den Felsen thronende Schloss Arnsberg. Über die Altmühlbrücke und an einigen alten Jurahäusern vorbei, erreichten wir dann das Zentrum von Arnsberg, dem Zielort unserer heutigen Etappe. Schöne, naturgeprägte Wanderung mit 24.5 Kilometern in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 520 Höhenmeter aufwärts.

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22. Sep, 2016

Die Stadtmauer von Dollnstein war der heutige Ausgangspunkt für die 5. Etappe auf dem Altmühltal-Panoramaweg. Ein Schotterweg führte uns vom Ort weg und wie erreichten am Fuss des Mühlbergs das Naturschutzgebiet Mühlbergleite. Am Hang entlang folgten wir dem Pfad an den Maderfelsen vorbei und wanderten anschliessend auf einem Grasweg am Hang der Sandleite entlang. Nach dem wir den Burgsteinfelsen mit seinem Gipfelkreuz passiert hatten, ging es auf einem Waldweg nun gemütlich bergab. Oberhalb des Örtchen Attenbrunnmühle vorbei verlief unser angenehmer Weg immer schön am Waldrand entlang. Unterhalb des Dämmerfelsen folgten wir dem Wanderweg durch die Schernfelder Leite, mit seinen interessanten Felsgestalten über uns, nach Obereichstätt. Im nächsten Waldstück führte uns dann ein kehrenreicher und steiler Pfad in die Höhe, wo wir wieder einen wunderbaren Ausblick auf das Altmühltal hatten. Am Fossiliensteinbruch, wo wir nun selbst aktiv Steinplatten voneinander hauen und sogar was Urzeitliches finden konnten, ging es nach kurzer Pause weiter und wir wanderten mit Blick auf die imposante Willibaldsburg von Eichstätt weiter. Ein Waldweg führte uns nun etwas bergab, bevor es dann wieder ziemlich steil nach oben ging und uns ein schöner Höhenweg oberhalb von Eichstätt entlang führte. Kurz nach dem Kloster und unterhalb des Galgenbergs wanderten wir nun direkt ins Zentrum von Eichstätt, wo unsere heutige Etappe endete. Abwechslungsreiche Wanderung mit 15.1 Kilometer in 4 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 385 Höhenmeter aufwärts.

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21. Sep, 2016

Unsere 4. und zweitlängste Etappe des Altmühltal Panoramawegs startete direkt in der Altstadt von Pappenheim und wir folgten dem Weg unterhalb der Burg aus dem Städtchen hinaus. Nach der Überquerung der Altmühl führte uns der Pfad hinauf zur Anhöhe drei Linden. In einem Bogen wanderten wir dem Trockenhang des Zimmerner Berg entlang, bevor es über Stufen wieder ins Tal hinab ging. Ein Schotterweg brachte uns sogleich wieder bergauf und wir wanderten kurz nach einem Wildgehege auf etwas schmalerem Wege in Richtung Geisertal und Trudenleite und gelangten so in den Ortseingang von Solnhofen. Wir durchquerten das Städtchen und erreichten so das Naturschutzgebiet mit der Felsengruppe Zwölf Apostel, dem geologischen und sehenswerten Wahrzeichen des Altmühltals. Auf Trockenwiesen wanderten wir nun oberhalb entlang dieser Felsengruppe, bevor uns ein Grasweg hinab nach Esslingen zum Gasthof 13. Apostel führte. Nach der verdienten Stärkung wechselten wir die Talseite, wo es dann auf breitem Waldweg hinauf auf den Maxberg ging. Nun folgten wir dem Weg an dem ehemaligen Steinbruch entlang hinunter nach Mörnsheim und überquerten dort die kleine Gailach um auf den Schlossberg mit seiner Burgruine aufzusteigen. Durch den Wald wanderten wir dann über den Kohlberg, wo es dann über ein Natursträsschen hinunter nach Altendorf. Dort querten wir abermals die Altmühl und bogen bei der Hammermühle in Pfad ein, welcher uns steil hinauf auf den Kruspelberg führte. Anschliessend folgten wir stets der Hangkante folgend dem schönen Waldweg über der Einödleite und Esslinger Berg bis wir über Serpentinen hinab nach Hagenacker stiegen. An der Kapelle vorbei führte uns der Pfad wieder am Hang hinauf und erreichten den Markierungen folgend die nördliche Stadtmauer von Dollnstein, dem Etappenziel von heute. etwas längere, aber dennoch sehr schöne Wandertour mit 24.3 Kilometern in 6 Stunden und 15 Minuten reiner Gehzeit. Insgesamt 575 Höhenmeter aufwärts.

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20. Sep, 2016

Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns auf zur 3. Etappe des Altmühltal Panoramawegs. Als wir das Ortszentrum von Auerheim hinter uns gelassen hatten, gelangten wir wieder auf unseren Fernwanderweg und folgten dort einem schönen Waldpfad. Am Waldrand wanderten wir auf dann zur spätkeltischen Siedlung Keltenschanze Cernubona, eine Rekonstruktion nach Grabungsfunden, welche aus der Zeit um 150 v. Chr. stammt. Unser Weg führte uns ein Stück am Wall der Schanze entlang, bevor wir wieder in den Wald einbogen. Am Weiler Freihardt zogen wir vorbei und stiegen am Waldrand etwas in die Höhe. Mit schöner Aussicht und auf einem Feldweg ging es nun wieder leicht bergab und gelangten ins schöne Heumödertal. Ein immer schmaler werdender Hangpfad brachte uns über dem Tal entlang zum Stadtrand von Treuchtlingen. Am jüdischen Friedhof vorbei wanderten wir direkt ins Zentrum der Stadt hinein. Durch die sehenswerte Altstadt gelangten wir an den Burgstallquellen vorbei auf einem Graspfad hinauf auf den Weinberg mit seinem Aussichtspunkt, der Teufelskanzel. Ein kehrenreicher Weg führte uns nun wieder hinunter ins Tal, wo wir nun auf einem Feldweg ein kurzes Stück neben der Altmühl wandern konnten. Wir folgten nun der Markierung durch die Ortschaft Dietfurt, bevor es über Stufen und Waldpfaden ziemlich steil zum einstigen Lustschloss der Grafschaft von Pappenheim aus dem Jahre 1820 ging. Auf einem Naturweg folgten wir eine Zeit lang dem Waldrand in den schönen und stillen Wald hinein, wo es erst auf einem Pfad und später über Stufen steil bergab an den Stadtrand von Pappenheim ging. Über die Altmühlbrücke gelangten wir dann in die Altstadt des schönen Pappenheims als heutiges Etappenziel. Wunderschöne Wanderung mit 19.3 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 230 Höhenmeter aufwärts.

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19. Sep, 2016

Nach dem äusserst reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zur 2. Etappe des Altmühltal Panoramawegs, welche etwas unterhalb des Schloss Spielberg startete. Am Waldrand erreichten wir in ein Forstweg und wanderten dort durch das Naturwaldreservat „Spielberger Leiten“ hindurch. Auf einem schmalen Waldweg ging es am Hang des Spielbergs, welcher ein Teil der Hahnenkamm-Erhebung mit seinen Jura-Kalksteinfelsen ist, vorbei. Der nun wieder etwas breitere Weg brachte uns durch den lichten Wald am 628 Meter hohen und markanten Gelben Berg vorbei an den Waldrand. Diesem folgten wir nun ein Stück, bevor es dann ziemlich steil bergan auf den Dürrenberg ging. An der Papiermühle wanderten wir nun gemütlich nach Wolfsbronn, welche wir über die Ortsmitte in südlicher Richtung verliessen. Wir stiegen nun die Stufen entlang dem Naturschauspiel der „Steinernen Rinne“ hinauf. Diese Rinnen sind Quellbäche, die sich nicht im Boden eingraben, sondern durch Kalkabbau sich ein immer höher werdendes Bachbett bauen. Die Steinerne Rinne von Wolfsbronn ist rund 130 m lang und an ihrer höchsten Stelle 160 cm hoch. Oberhalb der Quelle stieg der Weg dann nochmals richtig steil zum Waldrand an, welchem wir nun gemütlich auf einem Schotterweg folgen konnten. Am Steinbühl vorbei, wanderten wir auf schönem Waldweg nun bergab ins Rohrbachtal und querten dabei den Bach. Durch den Wald bergauf erreichten wir schon bald unseren heutigen Etappenort Auernheim. Abwechslungsreiche Wanderung mit 21.4 Kilometern Länge in 6 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 560 Höhenmeter aufwärts.

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