Fernwanderung auf dem Lechweg

26. Sep, 2014

Die 6. und letzte Etappe des Lechwegs begann im Ortsteil Winkl von Wängle. Über einen Höhenpanoramaweg und schliesslich über einen steilen Steig erreichten wir die Costarieskapelle. Der kurze Anstieg lohnte sich für den wunderbaren Panoramablick auf den Talkessel von Reutte. Der Weg führte uns weiter am Frauensee vorbei und dann hinunter ins Tal nach Hinterbichl. Über die Fussgängerbrücke erreichten wir die Pflacher Au, welche für ihre einzigartige Vogelvielfalt bekannt ist. Auf Wald- und Forstwegen wanderten wir über den Kniepass bis zur Sternschanze, eine vorgelagerte Befestigungsanlage. Nach einem Stück auf Forstwegen führte uns der Lechweg auf Waldpfaden in Richtung Alpsee und somit auf bayrischen Boden. Mit Schloss Hohenschwangau und Neuschwanstein im Blick folgten wir dem Alpseerundweg. Oberhalb des Schwansees ging es dann über den Alpenrosenweg zum Kalvarienberg, dem letzten Anstieg des Lechwegs. Der Blick entlohnte die Mühen: Die Sicht über die Dächer von Füssen, ins Alpenvorland mit seinen Seen oder zurück zu den Königsschlössern und nach Tirol war wunderbar. Nun folgte nur noch der Abstieg zum Lechfall, dem Endpunkt des Lechwegs! Die 125 Kilometer waren somit geschafft!!!! Lange, aber wunderschöne Wanderung mit knapp 25 Kilometer in 8 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 700 Höhenmeter aufwärts.

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25. Sep, 2014

Die 5. Lechweg-Etappe startete im Ortszentrum von Stanzach und führte uns erst entlang der Schotterbänke durch die einzigartige Wildflusslandschaft. An der 75 Meter langen Forschacher Hängebrücke aus dem Jahre 1906 und einem Baggersee vorbei, kamen wir auf Feldwegen nach Weissenbach. Vom Ortszentrum aus führte der Lechweg zurück an den Fluss und zum Ausgang der Rotlechschlucht. Über Rieden und Ehenbichl erreichten wir schliesslich Höfen, wo wir auf einen kleinen Weldweg am Bach entlang unser Tagesziel in Wängle erreichten. Unspektakuläre und leichte Talwanderung mit 22 Kilometer Länge in 5 Stunden und 15 Minuten reiner Wanderzeit. Insgesamt 150 Höhenmeter aufwärts.

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24. Sep, 2014

Heute stand unsere 4. Etappe des Lechwegs auf unserem Tagesprogramm. Startpunkt war direkt am Lechufer bei Elbigenalp, welchem wir über Kögeln und Griessau bis hin nach Haselgähr folgten. Von dort führte uns der Lechweg zum Doser Wasserfall, welcher angeblich an St. Martin (11.11.) versiegt und an St. Georg (23.4.) wieder entspringt. Dann folgten wir dem Purweg und Panoramaweg in Richtung Elmen. Über einen steinigen und steilen Bergweg erreichten wir dann die Klimm mit einem herrlichen Blick ins Lechtal. Der Abstieg erfolgte über eine Forststrasse durch einen schönen Buchenmischwald hinunter nach Martinau. Ab dort ging es auf Feldwegen nach Vorderhornbach und schliesslich wieder mal am Lech entlang nach Stanzach. Schöne Panoramawanderung mit knapp 22 Kilometer in 6 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 600 Höhenmeter aufwärts.

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23. Sep, 2014

Die dritte Etappe des Lechwegs startete direkt in der Ortsmitte von Steeg. Über einen Feldweg gelangten wir nach Hägerau zu einen wildromantischen Wasserfall. Dort folgten wir dem Jochweg, welcher immer schön dem Lech entlang verlief, bis nach Holzgau. Durch das enge Höhenbachtal gelangten wir zum imposanten Simmswasserfall, ein herrliches Naturschauspiel. Über einen Bergweg erreichten wir dann die längste und wohl spektakulärste Fussgängerhängebrücke Österreichs. 200,5 Meter lang und 110 Meter hoch überquert sie das Höhenbachtal. Von dort liefen auf Wanderwegen und zum Teil Holzstegen über die Schigge Richtung Bach. Ein ziemlich steiler Bergweg brachte uns dann hinauf zur Talstation der Jöchelspitzbahn, wo wir dann an einem sonnigen Platz unsere Mittagspause machten. An einem Seesumpf vorbei ging es hinein in den Wald, wo wir nach kurzer Zeit auf eine kleine Waldkapelle trafen. Über kleine Waldwege stiegen wir hinunter ins Tal, wo wir dann am Ufer des Lechs zu unserem Etappenziel nach Elbigenalp wanderten. Wunderschöne Panoramawanderung mit 18 Kilometer in 5.5 Stunden. Insgesamt 700 Höhenmeter aufwärts.

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22. Sep, 2014

Unsere zweite Etappe des Lechwegs startete im östlichen Teil von Lech. Über Stubenbach verlief der breite Wanderweg oberhalb der Lechschlucht zur Bodenalpe. Über einen breiten Forstweg ging der Weg immer weiter bis zu einer Brücke, wo wir den Lech überquerten. Nun ging es in langen Kehren hoch in einen Höhenwald, wo ein schmaler, sumpfiger und ziemlich steiler Weg uns zum Walserdorf Warth führte. Eine kleine Hängebrücke über den Krumbach führte uns nach Gehren auf Tiroler Boden. Weiter ging es durch den kleinen Ort Lechleiten und schliesslich über einen Panoramaweg in Richtung Steeg. Weit über dem Lech öffneten sich uns wunderbare Blicke ins Lechtal. Auf der alten Bundesstrasse, welche sich Natur nach und nach den Lebensraum zurück holte, führten einige Serpetinen uns zum Lech hinunter. An seinem Ufer entlang ging es dann hinein in den Ort Steeg. Mit knapp 26 Kilometern leine der längeren Etappe des Lechwegs. Anstrengend, aber sehr schöne Wandertour. 7.5 Stunden reine Gehzeit. Insgesamt 800 Höhenmeter aufwärts.

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