Wanderungen im Kanton Luzern

7. Aug, 2022

Zwei Vogelparadiese für zwei Wandervögel - So lautete unser heutiges Motto der heutigen Wanderung. Ein Flyer aus dem „wandern.ch-Büchlein“ diente uns dazu als Vorlage und soll uns dazu vom Wynetal an den Sempachersee führen. Wir reisten also mal wieder in den Kanton Luzern, wo wir unsere Tour bei der Busstation Beromünster, Flecken beginnen konnten. An der katholischen Kirche St. Stephan vorbei, liessen wir uns durch den Ort hinaus dirigieren und fassten dann in der Mülimatt auf einem Natursträsschen Fuss. Dieses ging dann auch schon bald in ein Naturpfad über und wir wanderten so durch das lauschige Flusstal der Wyna. Im bewaldeten Schliffitobel setzen wir mittels Brücklein ans andere Ufer der Wyna und stiegen nun etwas steiler durch das Wäldchen empor. Nach Waldaustritt senkte sich aber der Weg wieder und wanderten nun etwas sanfter bergauf. Das Fahrsträsschen brachte uns durch die Obstgärten hinauf zur Kapelle St. Wendelin. Diese kleine und schmucke Kapelle wurde um das Jahr 1662 erbaut und stellt beim traditionellen Auffahrtsumritt Beromünster Ihre letzte Station dar. Mit schönen freien Blicken ins Wynetal zogen wir weiter berauf und gelangten so hinauf auf den Hügelzug Erlose. Uns eröffnete sich nun der Ausblick hinab ins Seetal mit seiner Perle, dem Baldeggersee. Dieser weitgehend unverbaute See, welcher sich wunderschön zwischen den Hügelzügen des Erlosen und Lindenbergs eingebettet hat, ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Der breite Naturweg führte uns nun ebenaus durch den dichten und dunklen Chüewald hinaus. Mehrere Waldhäuser und Feuerstellen, würden hier zu einer Rast einladen. Für uns kamen diese aber noch etwas verfrüht und wanderten deshalb noch weiter. Nachdem wir die etwas längere Waldpassage hinter uns gelassen hatten, erreichten wir nun Naturschutzgebiet Vogelmoos. Ein kleines Naturparadies mitten im Wald mit Teichen, Wassergräben und Feuchtwiesen stellt hier ein wunderbarer Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere dar. Die grossen Weiher werden hier mehr als von 20 Libellenarten bewohnt, aber auch zahlreiche Amphibien und Vögel fühlen sich hier pudelwohl. Ein Plätzchen ist ein wirklich idealer Ort, um zu Ruhe zu kommen. Wir liessen uns dann nochmals ein Stück durch den Wald treiben, bevor wir diesen in Bromen dann endgültig hinter uns liessen. Wir wanderten nun grösstenteils auf Hartbelag durch die hügeligen Landwirtschaftsflächen. Die Wegweisung lotste uns nun mitten durch den Golfplatz Sempachersee hinaus, bevor sich dann der Weg etwas mehr hinabsenkte. So gelangten wir schliesslich auf die Schlachtkapelle Sempach und deren Denkmal zu. Diese wurde 1472/73 zur Erinnerung an die Schlacht von Sempach gegen die besiegte Habsburger erbaut. Die ganze Nordwestwand der Kapelle ist mit einer monumentalen Darstellung dieser legendären Schlacht bedeckt. Nach diesem kurzen historischen Abstecher kehrten wir schon bald der Strasse den Rücken und wanderten durch Feld und Wald auf den Steinibüelweiher zu. Das zweite Vogelparadies war somit auch wieder erreicht und konnte hier nochmals die Seele etwas baumeln lassen. Das Fahrsträsschen führte uns dann wieder auf die Hauptstrasse zu, wo uns die Zivilisation mit all seinen unschönen Geräuschen immer mehr einholte. Wir unterquerten die Autobahn und erreicht so den Ortsrand von Sempach. Die Markierungen lotsten uns durch den Ort und erreichten so das Zentrum von Sempach. Wir beendeten hier etwas spontan unsere Tour, da wir uns im Zeitmanagement etwas vertan hatten und unser geplanter Besuch in der Vogelwarte Sempach heute keinen Platz mehr fand. Schöne Wanderung mit 16 Kilometern in 4 Stunden Gehzeit. Insgesamt 195 Höhenmeter aufwärts.

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13. Feb, 2022

Heute hatten wir einen sehr speziellen Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Die Aeschbach Chocolatier soll unser Startpunkt sein, da wir unser Weihnachtsgeschenk hier erst einlösen wollten. Mit einem sehr reichhaltigen ChocoBrunch stärkten wir uns im Choco-Cafe und liessen uns sehr verwöhnen, bevor wir uns dann aufmachen konnten. Mit vollem Baum entfernten wir uns vom Fabrikgelände und wanderten den Gleisanlagen entlang bis zur Unterführung hin. Nachdem wir die Geleise hinter uns gelassen hatten, folgten wir dem Strässchen, das uns durch die Felder hinausführte. Wir überquerten die befahrene Kantonsstrasse und steuerten am Götzentalbach auf den Dorfkern von Dierikon zu. Wir verliessen im oberen Dorfteil dann die Strasse und stiegen über die Wiese nach Meiterdingen hinauf. Erste schöne Ausblicke auf dasRontal und die Reussebene eröffneten sich uns, bevor wir ins Götzental hinabstiegen. Ein schmaler, teils vereister Fusspfad neben der Strasse führte uns durch das Tal hinauf in die Udligenswiler Allmend. Das Natursträsschen brachte uns durch das stille Flachmoor Moosried zum Waldrand hin, wo uns nun ein  steiler Anstieg erwartete. Über einen ausgewaschenen und unwegsamen Waldpfad gewannen wir aber schnell an Höhe und erreichten die Naturoase Wagenmoos. Ein idyllischer Weiher inmitten einer schönen Waldlandschaft bezaubert seine Besucher wohl zu jeder Jahreszeit, so natürlich auch uns. Wir entfernten uns am Waldrand dann wieder von diesem Naturschutzgebiet und tauchten wieder in den Meggerwald hinein. Unser Weg senkte sich schon bald wieder und mutierte wieder zu einem Strässchen. Wir hatten mittlerweile auf dem Waldstätterweg (Nr. 98) Fuss gefasst und konnten uns nun von diesen Markierungen bis ins Ziel leiten lassen. Bei Hinter Tschädige traten wir dann wieder aus dem Wald heraus und konnten schon den Vierwaldstättersee und die Zentralalpen erblicken. Das Natursträsschen ging dann auch in Asphalt über und wir verloren auf diesem dann immer mehr an Höhe. Kurz vor Talboden bewegten wir unsere Wanderschuhe über einen Treppenweg hinab, bevor wir die Hauptstrasse erreichten. Dieser folgten wir zur schmucken St. Magdalena Kirche von Meggen hin. Wir passierten die Barockkirche aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert auf der Friedhofseite und liessen uns von den Markierungen ans Seeufer hinab dirigieren. Der gut ausgebaute Uferweg führte uns durch kleine Wäldchen, aber auch immer wieder aussichtsreich, an der Bootsanlegestelle von Meggen vorüber. Die Strasse wich nun wieder etwas vom Ufer weg und brachte uns so in eine kleine Anhöhe, wo wir immer wieder der Blick über den Vierwaldstättersee schweifen lassen konnten. In Naumatt ging dann das Strässchen wieder auf Naturbelag über und folgten so mehr oder weniger der Höhenkurve entlang. Wir wanderten durch ein Rebbaugebiet und konnten schon bald das, leider eingerüstete Schlösschen Meggenhorn erblicken. Die Schlossresidenz aus dem Jahre 1870 erhebt sich auf dem zum See hinfallenden Hügel und ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Ohne Gerüst wäre das wohl der Blickfang des Tages gewesen, eigentlich schade. Unser Weg schlug nun in nördliche Richtung ein und marschierten immer recht aussichtsreich auf das Seehotel Hermitage zu. Wir hatten so den Stadtrand von Luzern erreicht und mussten nun leider eine Zeit  lang an der befahrenen Hauptstrasse entlanglaufen. Etwas nach der Schiffstation Seeburg wurden wir dann aber erlöst und wir konnten wieder ins Grüne hineinwandern. Direkt am belebten Seeufer führte uns der Churchill-Quai bis zum Strandbad Lido hin, wo wir dann dem Pfad am Würzebach entlang in Stadt hinein folgten. Das Gelände des Verkehrshaus Schweiz war dann auch schon sichtbar und wir konnten unser Ziel bereits erahnen. Bei der Bahnstation Verkehrshaus nämlich endete unsere Tour dann und konnten von dort dann auch wieder in Richtung Heimat reisen. Schöne Wanderung mit 16 Kilometern in 4.5 Stunden Gehzeit. Insgesamt 280 Höhenmeter aufwärts.

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17. Okt, 2021

Heute stand mal wieder die Innerschweiz auf unserem Wanderprogramm und so reisten wir nach Küssnacht am Rigi, um dort eine historische Wanderung unter unsere Füsse nehmen zu können. Wir verliessen auf der Ostseite das Bahnhofgelände und zogen der Strasse nach weg von dort. Durch die Strassenunterführung wechselten wir auf die andere Seite der Bahngeleise und wanderten auf der Quartierstrasse weiter. Abermals unterquerten wir wieder die Bahngeleise und folgten den Markierungen durch den Ort hinaus. An diversen Freizeiteinrichtungen vorbei, gelangten wir zu den Sportanlagen Luterbach und liessen so Küssnacht am Rigi so langsam, aber sicher hinter uns. Wir erreichten so schon bald, die wohl bekannteste Gasse der Schweiz. Die „Hohle Gasse“ ist ein künstlicher Hohlweg, in welcher Nationalheld Wilhelm Tell den habsburgischen Landvogt Hermann Gessler erschossen haben soll. „Durch diese hohle Gasse muss er kommen. Es führt kein anderer Weg nach Küssnacht“, waren die Worte Tells, welche bis heute immer noch jedem Schweizer bekannt sind. Ein multimediales Informationszentrum zeigte uns hier die Geschichte dieser Verkehrsverbindung in einem kleinen Theaterstück auf. Wir durchschritten diese bedeutende und historische Erinnerungsstätte und trafen so auf die Tellskapelle. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahre 1638 und zeigt unter dem Vordach das Gemälde „Gesslers Tod“ und im Innern „Tells Tod bei der Rettung eines Kindes aus dem Schädelbach“. Auf Naturwegen entfernten wir uns von diesem national-historischen Punkt und wanderten bergauf. Der Weg hatte sich wieder zu einem Teersträsschen gemausert und wir wanderten an Bauernhöfen und kleinen Weilern entlang zum Burghügel der Gesslerburg. Einen Abstecher liessen wir uns nicht nehmen und folgten dem Wanderweg hinauf zur Burgruine. Die Gesslerburg, welche eigentlich Burg zu Küssnacht heisst, liegt auf einer aussichtsreichen Hügelkuppe und bot uns einen fantastischen Rundblick. Die Burg wurde 1263 erstmals urkundlich erwähnt und wurde in den letzten Jahren restauriert. Wieder zurück auf dem Strässchen, wanderten wir weiter bergan und stiegen dann auf einem schönen Wiesenweg auf die Hangkuppe. Wir hatten hier nochmals einen kurzen Blick zurück auf die Gesslerburg und ein toller Blick auf den Vierwaldstättersee eröffnete sich uns. Dem Hang entlang trafen wir dann auf das Restaurant Alpenhof, wo unsere Route auf den Kiesweg abzweigte. Mit wunderbaren Blicken auf Rigi Kulm, Vierwaldstättersee und Pilatus wanderten wir ebenaus. Beim Hof Landschi fassten unsere Wanderschuhe dann wieder Hartbelag unter ihre Sohlen und zogen auf der Betonpisten nochmals etwas in die Höhe. Beim Chlösterli senkte sich dann unser Weg aber schon wieder und wir wechselten auch schon gleich vom Kanton Schwyz nach Luzern. Die Strasse ging wieder auf Naturbelag über und wanderten auf das Büelwäldi hinab. Wir querten den Rubibach und folgten den Markierungen, welche uns am oberen Dorfrand von Greppen vorbeiführten. Unser Weg stieg wieder an und machten nun einige Höhenmeter durch ein landwirtschaftliches Gebiet gut. Beim Schlosshof erreichten wir wieder eine Strasse und befanden uns hoch über Weggis. Schöne Villen mit traumhafter Aussicht säumten unseren Weg. Ein Wegweiser lotste uns dann wieder weg und wir folgten dem Wanderweglein durch den Wiesenhang hinab. Danach ging es wieder der Strasse entlang und wir verloren immer mehr an Höhe. Wir liessen uns von der Wegweisung ins Dorfzentrum von Weggis dirigieren und erreichten schon bald die Schiffslände. Wir beendeten hier dann auch unsere Tour und fuhren mit dem Schiff nach Luzern, wo wir unsere weitere Heimreise antreten konnten. Schöne Wanderung mit 13.5 Kilometern in 3 Stunden und 45 Minuten Gehzeit. Insgesamt 370 Höhenmeter aufwärts. 

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11. Apr, 2019
Für unsere Karfreitagswanderung begaben wir uns heute ins Luzerner Seetal, um dort unter anderem den „Adolph-Kolping-Besinnungsweg“ zu erwandern. Dieser Weg, welcher vor 10 Jahren vom Schweizer Kolpingwerk initiiert wurde, soll uns an 9 Stationen zum Nachdenken anregen und Mut zum Hinterfragen machen. Wir starteten unsere Tour am Bahnhof Hochdorf und zogen der Strasse entlang zur Katholischen Kirche St. Martin, wo sich der  Beginn und die erste Station dieses Mutmacher-Wegs befand. Der Weg wurde uns nun von den weissen Schildern mit dem grünen Logo gewiesen und wir verliessen durch das Sagen-Quartier die Ortschaft. Kurz darauf erwartete uns bereits eine weitere der insgesamt neun Stationen, welche jeweils mit einem Bibeltext, einem Zitat von Adolph Kolping und einem Impuls, welcher uns zum Nachdenken anregen soll, ausgestattet sind. Das Strässchen führte uns danach weiter durchs Moos in die Schärrüti, wo sich unser Weg nun auf dem Naturweglein am Waldrand zum Gehöft Feldheim mit der mittlerweile bereits 5. Station des Besinnungswegs schlängelte. Über eine Wiesenpfad gelangten wir etwas danach an den schönen blühenden Obstbaumkulturen vorbei in die Fangmatte, wo wir dann in westlicher Richtung abzweigten. Das Strässchen führte uns an den Gemüseanbaukulturen entlang, ziemlich direkt auf das Kloster Baldegg zu. Im Andachtsraum der Klosterkirche endete dann mit der 9. Station auch der „Adolph-Kolping-Besinnungsweg“. Nach der kleinen Andacht machten wir uns wieder auf und verliessen die Institutskirche wieder, um unsere Wanderung fortzusetzen. Durch das Klostergelände der Baldegger Schwestern gelangten wir in Richtung des Baldeggersees. Wir zweigten in ein Kiesweglein ein und folgten diesem in nördliche Richtung.  Nachdem wir die Badeanstalt hinter uns gelassen hatten, brachte uns der Pfad direkt ans Ufer des nur gerade 5 Quadratkilometer kleinen Baldeggersees. Eingebettet zwischen zwei sanften Hügelzügen mit seinem glasklaren Wasser und geschätzten 300 Pflanzenarten in der unverbauten Uferzone, gilt der See als wahres Naturidyll. Wir folgten also dem Wanderweg und erreichten schon bald das kleine Seewäldli. Wir durchquerten dieses kleine Sumpfwäldchen und folgten danach dem Wege zwischen Uferwald und Riedwiese weiter gen Norden. Beim Scheidbach verliessen wir das Seeufer und wanderten dem kleinen Bachlauf landeinwärts. Kurz darauf zweigten wir in ein Natursträsschen ein, welches uns übers Seemoos an den sogenannten Seezopf führte. Zu unseren Linken der See und zur Rechten zahllose blühende Hochstamm-Obstbäume begleiteten uns bis zum Ortschäftchen Gelfingen hin. Wir querten den Dünkelbach, folgten nun diesem, um so für kurze Zeit wieder in die Ufernähe zu gelangen. Ab dem Gehöft Herti wanderten wir auf dem Strässchen, welches uns direkt neben der befahrenen Seetalstrasse zum Schliessbach brachte. Der führte dort wieder weg von der Verkehrsader und brachte uns durch das Moos zu den ersten Häusern von Richensee. Die Markierungen brachten uns durch das schöne Dörfchen zum Bahnhof in Hitzkirch hin, wo unsere heutige Tour ein Ende nahm. Einfache und schöne Wanderung mit 12.5 Kilometern in 3 Stunden Wanderzeit. Keine nennenswerten Höhenunterschiede. 
 
21. Okt, 2018
Die wilde Seite der Waldemme sollte unser heutiges Wandererlebnis werden und wir reisten dafür ins Entlebucher Tal. Beim Bahnhof in Schüpfheim starteten wir unsere Tagestour und folgten der Strasse entlang ans Ufer der kleinen Emme. Am Sagewäldli wanderten wir vorerst ohne Höhenunterschiede dem markierten Emmenuferweg flussaufwärts. Bei der Landbrügg verliessen wir kurzzeitig das Ufer und mussten nun leider ein Stück der Strasse folgen. Kurz nach dem Campingplatz wechselten wir den gedeckten Eysteg die Uferseite des Flusses und gingen dem Strässchen nach, welches uns hinein in den Schweiwald brachte. Dort zweigten wir wieder in einen Wanderpfad ein, der uns im stetigen Auf und Ab bis zur Brücke bei Änetämme hin führte. Wir wechselten abermals die Flussseite und wanderten auf dem Naturweg zum Chlusboden, wo wir etwas abseits der Entlebucher Spezialitäten Käserei, die Hauptstrasse überquerten. Der leichte Anstieg  brachte uns dann auf dem Strässchen durch den Wald zur sehenswerten Kapelle St. Niklaus in Chlusstalden. Nach der Brücke über den Staubbach, verliessen wir die Strasse wieder, um zur Lammschlucht zu gelangen.  Wir wanderten so am oberen Rand der spektakulären Schlucht und konnten dabei immer wieder beeindruckende Tiefblicke erhaschen. Nach dem Kärdeli wechselten wir über ein Brücklein die Schlucht und konnten von diesem aus, das tosende Wasser das unter uns regelrecht talwärts schoss, beobachten. Wir entstiegen nun der Lammschlucht wieder und folgten wieder der friedlich fliessenden Waldemme. Saftige Wiesenabschnitte, teils gesäumt von Bäumen, begleiteten uns auf unserem Weiterweg, bis wir beim Spierbergli unsere Wanderfüsse wiederum auf die gegenüberliegende Uferseite setzten. Der Wanderweg führte uns zum Ortseingang von Flühli, wo wir neben der Katholischen Kirche St. Josef in die Dorfmitte gelangten.  Ein kurzes Stück auf der Dorfstrasse und wir erreichten schon wieder das Ufer der Waldemme. Auf diesem Wegschnitt wurden uns dabei spezielle Highlights, wie ein Wasserspielplatz, eine Archimedische Schraube im Hüttlene Weiher und der schöne Libellenwald geboten. In der Nähe des Golfplatzes wanderten wir in den Längehowald hinein und erreichten schon bald die Hauptstrasse bei der Hirseggbrücke. Wir querten diese und folgten dem Strässchen durch das Brüggmoos. Beim Ufer der Waldemme erreichten wir wiederum den Wanderweg, welcher uns im steilen Gelände, in ein paar Kehren durch den Ämmeport eine Anhöhe hinauf brachte. Wir wanderten durch das wunderschöne Hochmoor von Junkholzmöser und gelangten auf dem Fahrsträsschen zum Gehöft Birkenhof. Dort entschieden wir uns, anstelle zur Emme hinunter zu wandern, den etwas bequemeren, aber dafür sehr sonnigen und aussichtsreichen Weg einzuschlagen. Dieses verkehrsarme Strässchen führte uns übees Sörenbergli hinunter zur Rischlisäge, wo wir sogleich wieder aufwärts Richtung Campingplatz wanderten. Wir erreichten so die befahrene Hauptstrasse, welche uns nun hinauf ins Ortszentrum brachte. Wunderschöne Wanderung mit 18.5 Kilometern in 5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 650 Höhenmeter aufwärts.