20. Mai, 2017

Wolhusen - Napf (Alpenpanoramaweg - Etappe 14)

Viele Wege führen auf den Napf, aber keine Strasse oder Bahn. Wer auf diesem schönen Aussichts-Gipfel steht, hat den Aufstieg zu Fuss geschafft. Wir haben uns daher für eine Etappe des Alpenpanoramawegs entschieden, um diesem Unterfangen Herr zu werden. Gestartet sind wir hierzu beim Bahnhof im luzernischen Wolhusen und wanderten der Strasse entlang durch die Ortschaft. Der Kleinen Emme folgend, welche hier ins Entlebuch einbiegt, erreichten wir durch die Quartiere den Waldrand bei der Hinder Kommetsrüti. In mehreren Kehren stiegen wir nun im Wald steil hinauf aufs Bergli, wo es nun auf breiteren Wege und Strassen nach Mättenlehn ging. Dem Höhenzug folgten wir nun immer stetig bergauf und gelangten über die Langebüelschür zum Guetenegg. Von Oberlehn führte uns nun der Weg hinauf zum Waldighubel und an der kleinen Besenbeiz von Oberwaldegg vorbei auf die Gmeinalp. Wir tauchten nun in den schönen Änziwald ein, wo uns der Weg zur idyllisch gelegen Chrothütte (SAC), in den hinteren Teil des Chrachegrabe führte. Dort machten wir unseren wohlverdienten Mittagshalt und stärkten uns mit feinen Mitgebrachten aus dem Rucksack. Nach der Querung des Chrachebach brachte uns der Gegenstieg über wurzlige Pfade recht zügig in die Höhe und wir folgten danach dem Gratweg oberhalb des Änziloch zum Hapfigschnubel.  Am imposanten Felsenkessel der Stächeleggflue vorbei gelangten wir zum Stächelegg und überschritten damit die Grenze zum Kanton Bern. Beim dortigen Alpbeizli erfrischten wir uns in gemütlicher Runde, bevor wir uns weiter auf die Socken machten. Der gut ausgebaute und breite Weg führte uns nun mit einem zünftigen Schlussstieg hinauf zum Napf auf 1406 Metern. Der höchstgelegene Aussichtspunkt zwischen Emmental und Entlebuch, welches dann unser Tagesziel, mit seinem gemütlichen Berghotel auch unsere heutige Unterkunft war. Tolle Wanderung mit 18 Kilometern in 5.5 Stunden reiner Wanderzeit. Insgesamt 1100 Höhenmeter aufwärts.

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