20. Mai, 2018

Hirsegg - Sörenberg - Salwideli - Kemmeribodenbad

Das Pfingstwochenende lud uns wieder einmal zu einer zweitägigen Tour ein. Diese sollte uns am ersten Wandertag vom Reservat der UNESCO Biosphäre Entlebuch ins wildromantische Quellgebiet der Emme führen. Gestartet sind wir dazu bei der Bushaltstelle Hirseggbrücke im luzernischen Flühli, wo wir zu Beginn dem Strässchen durch das Brüggmoos folgen konnten. Beim Ufer der Waldemme wechselten wir auf den Wanderweg, welcher uns nun in ein paar Kehren durch den Ämmeport in die Anhöhe hinauf brachte. Wir wanderten durch das Hochmoor von Junkholzmöser und gelangten auf dem Fahrsträsschen zum Gehöft Birkenhof. Beim Sörenbergli verliessen wir die Strasse und folgten dem Waldrand etwas hinunter zum Ufer der Waldemme. Der schöne idyllische Uferweg brachte uns zur Rischlisäge, wo wir die Uferseite wechselten und weiter leicht bergan wanderten. Wir erreichten die Ortschaft Sörenberg, folgten dort ein kleines Stück der Hauptstrasse, bevor wir in Richtung Talstation der Gondelbahn Rossweid abzweigten. Das Teersträsschen brachte uns hinauf zum Waldrand, wo wir in den Wanderweg einbiegen konnten. Zunächst etwas steil über wurzlige Pfade und Holztreppen führte uns der Weg am Wildbach entlang zum Skilift Schwarzenegg hoch. Weiter bergan wanderten wir auf dem Kiesweglein durch das schöne Hochmoorgebiet. Die Abzweigung zur Rossweid liessen wir link liegen und folgten weiterhin dem Lifttrassee aufwärts. Auf einem Waldweg wanderten wir im leichten Auf und Ab in westlicher Richtung und erreichten das Natursträsschen, welches uns zur Alp Salwiden leitete. Dabei eröffnete sich uns eine, leider ein wenig nebelverhangene Aussicht auf den Gebirgsstock der Schrattenfluh. Diese Bergkette hebt sich klar vom voralpinen Gelände des Emmentals ab und der Bergkamm, welcher sich über ganze 6 Kilometern erstreckt, ist eine wahrlich imposante Erscheinung. Auf Asphalt führte uns der Weg nun mit Blick auf den Taleinschnitt, welcher vom Hohgant und Schibengütsch flnkiert wird, zum idyllisch gelegenen Restaurant Salwideli. Der wurzlige und zum Teil auch etwas matschige Pfad brachte uns durch den Wald bergab nach Wagliseiboden. In angenehmen Gefälle folgten wir dem Natursträsschen am Südfuss der Schibengütsch entlang. Am Ferienhaus Schneeberg vorbei erreichten wir nach kurzer Zeit die Verzweigung am Schneebärgli, wo wir nun auf den Höhenweg einzweigen konnten. Geführt durch Wald und Weiden hoch über der Emme brachte uns der schön geführte Wanderweg über die Kantonsgrenze zu Bern. Wir stiegen über den betonierten Weg hinunter ins Tobel, wo wir über die Holzbrücke schliesslich die Emme überqueren konnten. So erreichten wir das historische Gasthaus Kemmeriboden-Bad, wo wir uns die obligate „Merängge“ gönnten und die Tour dann auch ihr Ende fand. Wunderschöne Wanderung mit 17 Kilometern in 5 Stunden reiner Gehzeit. Insgesamt 550 Höhenmeter aufwärts.

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